ETIKA

ÜBERLEBENSPROGRAMM

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7A

Die Umwelt ist zu schützen!

30.5.2005

1. Reine Luft, reines Wasser, reiner Boden und reine Nahrung zählen zu den Voraussetzungen für die Gesundheit der Menschen. Doch was haben wir daraus gemacht?

2. Die Luft enthält jeden Tag mehr Schadstoffe.
a) Hauptursachen: Fast eine Milliarde Autos verpestet ebenso wie Fabriken, Heizungen und Flugzeuge die Atmosphäre.
b) Staub- und Rußteilchen verdunkeln jeden Tag mehr die Sonne.
c) Wir atmen unseren Tod. Was tun?
d) Die Industrie muß mit der Produktion von Schadstoffen und Luxusgütern aufhören,
e) und wir alle müssen wieder lernen, einfach zu leben.
f) Um eine Vergrößerung des Ozonlochs zu verhindern und die extremen Klimaschwankungen zu stoppen (Treibhauseffekt, aber auch eine Abkühlung infolge der Schwebeteilchen = Aerosole ist nicht auszuschließen), wäre eine Stillegung der Pkw und Lkw sowie der Flugzeuge zu 90 Prozent notwendig.
g) Die einzig vernünftige Lösung ist die Einführung des
Schienenautos (abgewandelte Individual-Kabinen-Bahn von MBB); Schienen über Straßen; das "Railmobil" benötigt höchstens ein Zehntel der Energie eines Pkw, der aus eigener Kraft fährt; jedermann wäre gleich mobil wie jetzt.
h) Bis dahin Übergangslösungen: weltweit Pflicht zum Einbau modernster Katalysatoren und Filter, welche den Schadstoffausstoß auf ein Mindestmaß beschränken
i) Erlaubnis zu Autofahrten nur bei Nachweis der Notwendigkeit; keine Spazierfahrten mehr
j) überall Radwegenetz
k) überall Wanderwegenetz; neben Fahrbahnen 1/2 Meter breiter Kies- oder Erdstreifen für Fußgänger
l) Urlaubsreisen nur mit Bahn, Schiff, Bus; Flugreisen nur alle fünf Jahre einmal.
m) Ersatzlösungen (statt Schienenautos) für Städte und umliegende Orte:
Schnell-, Straßen-, U-Bahn im 5- bis 30-Minuten-Takt). Kleinbus. Fahrrad, Rikscha. Fahrverbot für Pkw in den Stadtzentren.
n) Lokalbahn in jedes größere Dorf (meist 1-Stunden-Takt). Kleinbus(taxi). Im Gebirge auch Seil- und Zahnradbahn.
o) Güterverkehr: Bahn, Magnetbahn (Einbindung der Spediteure).
p) Niedrigstfahrpreise für Bahnbenutzer auf Kosten der Autofahrer.
q) Öffentliche Verkehrsmittel müssen genauso schnell und billig sein wie heute das Auto.
r) Schutz der Wälder, vor allem Erhaltung der Regenwälder als grüne Lunge der Erde, Aufforstung.

3. Ebenso muß der Sauberhaltung des Wassers weltweit sofort Vorrang eingeräumt werden.
a) Grundwasser, Flüsse und Meere sind verseucht.
b) Saurer Regen fällt.
c) Wir trinken unseren Tod. Was tun?
d) Aufhören mit der Wasserverschwendung.
e) Brauch- und Trinkwasserleitungen trennen.
f) Kläranlagen bauen, aber Klärschlamm keinesfalls für die Landwirtschaft verwenden.
g) Schiffe dürfen das Wasser nicht mehr verschmutzen.

4. Der Erdboden ist durchsetzt mit Giften aller Art.
a) Unbelastete und vollwertige
Lebensmittel sind kaum mehr erhältlich.
b) Wir essen unseren Tod. Was tun?
c) Die Landwirtschaft von den Monokulturen mit Chemieeinsatz auf biologische Produktionsmethoden umstellen
d) In Europa von der Überproduktion in Agrarfarmen zurück zur Qualitätsproduktion bäuerlicher Kleinbetriebe
e) Massentierhaltung abschaffen
f) Weideland zugunsten der Gemüse-, Obst- und Getreideerzeugung reduzieren
g) Die Grundnahrungsmittel so natürlich wie möglich belassen.
h) Radikale Maßnahmen zur Müllvermeidung
i) Gartenkompostierung
j) Mülltrennung
k) Abbau der Müllberge durch Anwendung neuester Techniken (besser hier in die Forschung investieren als in die Raumfahrt).
l) Geld- mit Arbeitsstrafen für Umweltverschmutzer auch bei kleinen Vergehen.

 

Zeichnung: Wolfgang Wettlaufer. Manfred-Kyber-Aktionskreis, Am Tannenhang 6, D-67316 Carlsberg 2

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