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LICHT

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EU verbietet Glühbirnen
Kaltes Licht – Kalte Herzen – …

11.12.2008
16.1.2012

Hätten wir prophezeit, daß der Antichrist Glühbirnen verbieten wird, damit nur noch kaltes Licht auf Erden herrscht, hätte man uns ausgelacht. Die Überlegung des Antichrist und seiner höllischen Spießgesellen: Kaltes Licht schafft eine kalte Atmosphäre, und in einer solchen kann Herzenswärme kaum noch gedeihen. Die Menschen sollen zu Maschinen ohne eigene Gefühle werden, gefüllt mit dem TV-Unrat, willfährige Instrumente der Massenverblöder und -verführer.

Nun ist es soweit, aus angeblich ökologischen Gründen. Australien und die EU verbieten herkömmliche Lampen und zwingen zur Verwendung so genannter Energiesparlampen. Sie führen alle möglichen Gründe dafür an: Energieersparnis, Vermeidung von 23 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, längere Lebensdauer, Kostensenkung für die Verbraucher. Wer’s glaubt, der glaube es. Wir sind es müde, Idioten mit Argumenten der Vernunft zu überzeugen, auf die Quecksilbergefahr hinzuweisen, die mit den neuen Energiesparlampen kommt, und dergleichen.

Aber eines wissen wir:

Energiesparlampen erzeugen ein kaltes Licht, wie sogar in den Fernsehnachrichten zugegeben. Das gleißende Licht ist für die Augen unangenehm und beeinträchtigt unserer Erfahrung nach das Wohlbefinden. Das Zusammenleben in den Familien und Betrieben wird darunter leiden. Wie wohltuend ist doch eine gute Arbeitsatmosphäre! Aber die Kräfte der .. wissen, wo sie den Hebel ansetzen müssen. (Man weiß ja bald gar nicht mehr, was in dieser EU alles noch gesagt werden darf und was nicht, eine solche Meinungsdiktatur hat es selten in der Geschichte gegeben.) Wir vermuten sogar, daß das grelle, künstliche Licht ähnlich wie das Neonlicht die Augen krank macht und vielleicht zu Erblindungen führen könnte. Zumal auch das Laserlicht in Diskotheken die Makula-Degeneration auslösen kann.

So schließen wir mit dem Tip an die Leser, sich einen großen Vorrat an Glühbirnen zuzulegen. Wir appellieren besonders an Eltern, die nicht wollen, daß ihre Kinder mit dem grellen, schädlichen Licht der teuren Energiesparlampen aufwachsen, sondern gesund. Siehe dazu das Kapitel von Pfarrer Kneipp.

Wie schön das gelbliche, warme Licht der Glühlampen sein kann, mögen diese Fotos einer alten Bauernstube wenigstens ein bißchen veranschaulichen:

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Gemütlichkeit ist Trumpf. Unten: Oh wie wohl ist dem zu Mut, der abends auf einem Bauernofen Agatha Christie lesen tut!

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Fotos: Rainer Lechner

 

Zusatz am 30.1.2009:

Dass an unseren Befürchtungen etwas dran ist, bestätigte Evi Keifel am 30.1.2009, ca. 16.50 h, im Verbrauchermagazin „Schlau gemacht“ des RAI Senders Bozen. Glühbirnen kämen dem natürlichen Licht ziemlich nahe. Demgegenüber enthielten Energiesparlampen einen hohen Anteil an blauem Licht (nicht das von Leni Riefenstahl), das den Menschen künstlich wach halte, also Müdigkeit verhindere und dadurch verschiedenste Beschwerden auslösen könne. Außerdem berge es ein Strahlenrisiko, weshalb man sich nicht zu nahe daran aufhalten solle. Der hohe Blauanteil, so ein Experte, werde erzeugt durch die Beschichtung mit Schwermetallen und Chemikalien. Das enthaltene Quecksilber sei ein gefährliches Nervengift, das zutage trete, sobald eine solche Lampe zerbricht. Man müsse sich dann äußerst vorsichtig verhalten. Das Licht der Energiesparlampen sei weit entfernt vom Sonnenlicht und rufe Störungen der inneren Uhr hervor, was sich wiederum in Störungen der Gesundheit auswirke. So werde beim Auge die Ablösung der Netzhaut gefördert, auch von Risiken bezüglich Krebs und Herz wurde geredet. Die Entsorgung müsse als Giftmüll erfolgen, was auch nicht einfach sei (Anmerkung ETIKA: Wir kennen genug Leute, die sonst eigentlich vernünftig wirken, aber trotzdem Karton im Herd verbrennen, Batterien in den Hausmüll werfen und von Belehrungen irgendwelcher Art nichts wissen wollen. Wie soll das dann mit Quecksilberlampenm hinhauen!) Immer mehr Wissenschaftler wendeten sich gegen den Zwang der EU (Anmerkung: aber alle Regierungen derEU haben zugestimmt, unglaublich, sitzen dort denn nur …?), Energiesparlampen zu verwenden. Soweit die Verbraucherzentrale Südtirol in ihrer Rundfunksendung.

Sparlampen am Pranger. Das Umweltbundesamt warnt vor einem hohen Gesundheitsrisiko durch Quecksilber. Wenn eine Energiesparlampe zu Bruch geht, sofort Fenster zum Lüften öffnen und Raum eine Viertelstunde lang verlassen. Südwestpresse 9.12.2010.

Seit 110 Jahren brennt die einfache Glühbirne in der Feuerwache Nr. 6 in Livermore in Kalifornien. Sie wurde in den neunziger Jahren von der Shelby Electrics Company in Ohio hergestellt und ist seit 1901 im Einsatz. (NWZ 16.1.2012 Barbara Munker, dpa) Ein Beweis, dass es möglich wäre, Glühbirnen zu produzieren, die Jahrzehnte brennen. Wir erinnern einmal mehr an jenen Comic linker Studenten in München 1968, der in der Studentenzeitung veröffentlicht wurde und die Dagobert Ducks attackiert. Bisher ohne Erfolg.

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