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ETIKA |
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81AU4 |
Weg
mit den Autos! |
10.
- 22.3.2007 |
Bahnpreise
halbieren – Flugpreise verdreifachen
1 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro Liter Benzin
US-Wissenschaftler warnen
hinsichtlich der Klimawandels vor der größten Bedrohung der Menschheit.
(16.2.2007, Radio)
Alle Politiker und Experten
stottern und stammeln und plappern und brabbeln um den heißen Brei herum.
Keiner hat den Mut, die Wahrheit anzuerkennen und auszusprechen.
Frankreichs Staatspräsident
Jacques Chirac: „Der Tag naht, an dem die Klimaveränderung sich jeglicher
Kontrolle entziehen wird – wir stehen an der Schwelle zum Unumkehrbaren.“
WWF-Klimaexpertin Regine
Günther: „Weg von Kohle und Öl … hin zu erneuerbaren Energien.“
Der Geschäftsführer der
Umweltorganisation Germanwatch, Christoph Bals: „Jeder Regierungschef, der in
seinem Amtseid geschworen hat, Schaden von seinem Volk abzuwenden, ist jetzt zu
einer ernsthaften Klimapolitik verpflichtet.“ (Dolomiten, 3.2.2007)
ETIKA: „Sie vergiften die Luft,
die Erde, unsere Zukunft! Unsere Kinder werden als Krüppel im Smog
dahinvegetieren.“
Ja, worauf warten denn die
Politiker noch? Es gibt nur eine Rettung:
Weg mit den Autos! Es lebe die Bahn!
Es geht nicht an, dass
Flugreisen und Autofahrten billiger sind als Bahnreisen! Deshalb schlagen wir
vor:
zur Abschreckung Flugpreise im Schnitt verdreifachen! Bahnpreise sofort
halbieren! Finanzierung durch:
·
1 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro Liter Benzin
oder Diesel!
·
Mindestens 100 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro
Flug, zusätzlich zur einzuführenden Treibstoffsteuer!
·
Mindestens 200 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro
Hin- und Rückflug, zusätzlich zur Treibstoffsteuer!
Dieses Geld wird
der Bahn zur Verfügung gestellt zur Erweiterung des Bahnnetzes und zum Einsatz von mehr Zügen, um
überall in Stadt und Land zumindest einen Stunden-, Halbstunden oder
Viertelstundentakt zu ermöglichen.
Nur Idioten oder Korrupte, die
die Belange der Menschen und den Umweltschutz ignorieren, verlegen nach dem
alarmierenden vierten Weltklimabericht („Klimawandel nicht mehr aufzuhalten“,
„Mahnung zum Handeln“, siehe Zeitungen vom 3.2.2007) noch einen Bahnhof aus dem
Stadtzentrum an den Rand.
·
Es ist doch das Gebot der Stunde, dass die Autos so rasch wie möglich
verschwinden.
·
Ersatz durch: Bahn, Kabinenbahn (Autos auf Schienen), Schnellbahn,
Schwebebahn, Straßenbahn, Seilbahn!
·
Die Menschen sollen wieder zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren!
Nach dem, was der Wiener
Stadtplaner Knoflacher am 6.2.2007 im Morgengespräch des RAI Senders Bozen
sagte, wäre eine Verlegung des zentral gelegenen Bozner Bahnhofs ein nie wieder
gut zu machender Schaden und verhängnisvoll für Bozen. Mögen die
Verantwortlichen in Land und Stadt umdenken! (6.2. und 7.3.2007)
Es lohnt sich, die Diaschau von
Al Gore anzusehen, als Film „An
inconvenient truth“, „Eine unbequeme Wahrheit“. Besonders alarmierend sind
seine Berichte über das Schmelzen der Polkappen. Aber er befasst sich nur mit
dem CO2- und dem Temperaturanstieg. Es gibt ja noch viele andere schädliche
Gase. Die am Schluss des Films vorgeschlagenen Maßnahmen sind völlig
unzureichend. Wer hat schon die Möglichkeit, ein Hybridauto zu kaufen? Der
Klimawandel lässt sich nur mit der Sperrung der Städte für Autos, dem Ersatz
der Autos durch Autos auf Schienen (Kabinenbahn), dem Zwang zur Benutzung öffentlicher
Bahnen, der drastischen Eindämmung des Flug- und Lkw-Verkehrs sowie modernsten
Filtern für Industrieanlagen aufhalten. Gore stellt sich in dem Film allzu sehr
in den Mittelpunkt, als ob das Heil davon abhinge, dass er in den USA das Sagen
hat. Seine Informationen sind abzurufen unter: www.climatecrisis.net .
Das
sagt doch jedem der gesunde Menschenverstand, dass schätzungsweise eine
Milliarde Autos die Atmosphäre verpesten.
Die
Grünen sind Roßtäuscher. Sie zeigen
einmal mehr ihr Doppelgesicht. Mit
dem einen verlangen sie die Verlagerung der Güter von der Straße auf die
Schiene, mit dem anderen lehnen sie den
Brennerbasistunnel ab. Dieser würde es ermöglichen, dass sehr viel mehr
Güter als heute mit der Bahn befördert werden. Solange es diesen Tunnel nicht
gibt, werden die meisten Güter weiter auf Lkw transportiert. Die Zahl der
Lastwagen hat 2007 erneut dramatisch zugenommen und damit die
Luftverschmutzung. Es gab einmal wirkliche Grüne. Doch bald nach der Gründung
haben Linksliberale diese Bewegung der Umweltschützer unterwandert und
missbrauchen seitdem den guten Namen für Ziele, die mit dem Christentum nicht
zu vereinbaren sind. Wer Christ ist, macht bei den Grünen nicht mit.
Objektiv
gesehen: Freiwilliges Verzichten auf Autofahrten verschleppt nur die rettende
Globallösung, nämlich den Umstieg auf die Schienen. Es braucht den Zwang zur
Bahn, sonst geht nichts vorwärts.
Wenn
wir nicht irren, ist südlich von Neumarkt eine Luftmessstation zwischen Autobahn und Etsch postiert. Wenn dies
stimmt, wäre es der falsche Platz, denn dort stehen am Etschufer die letzten
großen Bäume und der Abstand zur Autobahn beträgt 50 Meter. Auf diesem Streifen
wachsen Apfelbäume (der Obstanbau gehört eigentlich auf 200 Meter Abstand zur
Autobahn verboten, denn die Äpfel werden giftig, zumal wenn sie noch mit
künstlichen Pflanzenschutzmitteln gespritzt werden). Doch wenn sie auch klein
sind, so tragen diese Bäumchen ein wenig zur Luftverbesserung bei, so dass
vermutlich die Grenzwerte selten überschritten werden. Würden es die
Verantwortlichen ehrlich mit der Bevölkerung meinen, würden alle
Luftmessstationen unmittelbar an den Verkehrsbrennpunkten und nicht teilweise
abseits in Wiesen, Parks und dergleichen grünen Inseln aufgestellt, meinen
besorgte Umweltschützer.
Endlich
ist auch eine Diskussion über den Flugverkehr entbrannt. Ein paar Politiker in
Österreich und Deutschland verlangen von den Bürgern, auf Urlaubsreisen mit dem Flugzeug zu verzichten. Auch soll auf Flugbenzin
eine Steuer erhoben werden wie auf das Benzin für Autos. Wir fragen uns: Wieso
gibt es eine solche Steuer nicht schon lange? Wer sind die Verantwortlichen?
Warum haben die Politiker aller Regierungen und Parlamente dazu bisher
geschwiegen? Welcher Plan der
Globalisten steckt hinter der Steuerfreiheit
für Flugbenzin? Das Besorgniserregende ist, dass eine neue Emissionssteuer,
falls sie eingeführt würde, vermutlich wieder in die falschen Taschen fließen
würde und die Bahn wie üblich leer ausginge (zum Beispiel ist in Italien der
Abbau von zigtausenden Stellen geplant – ein Verbrechen).
Der „goldene Mittelweg“, den die „Gemäßigten der Mitte“ vorschlagen,
führt kerzengerade in den Abgrund.
Nur radikale Lösungen
können die Menschheit vor dem Untergang durch eine Klimakatastrophe retten.
Doch alles wird zerredet, nichts getan. Tun wir endlich etwas Konkretes! Das
sind wir unseren Nachkommen schuldig!
1. Halbierung der Bahnpreise!
2. Abschaffung der Autos bzw. ihre Verlegung auf
Schienen oder Ersetzung durch eine Individualkabinenbahn. Als Übergangslösung 1 Euro Luftverschmutzungs- und
Bahnförderungssteuer pro Liter Benzin oder Diesel!
1. Reduzierung
des Flugverkehrs auf höchstens ein Zehntel des heutigen Umfangs. Dies geht wohl
am besten durch eine Verdreifachung der Flugpreise
mittels hoher Treibstoff-, Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuern.
Nutzen wir die bestehenden
Bahnen, entwickeln wir neue, greifen wir die MBB-Individualkabinenbahn der 70er
Jahre auf, die wir nunmehr seit einem Jahrzehnt propagieren. Autos auf
Schienen!
Was alle Bürger selbst tun
können: Fahren wir mit der Bahn oder dem Fahrrad, gehen wir zu Fuß, wann immer
möglich!
Südtiroler
Umweltschutz-Aktionsgruppe SUA (23.2.-
10.3.2007)