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Weg mit den Autos!
Bahnpreise halbieren!
Luftverschmutzungsteuer auf Benzin und Flüge!

10. - 22.3.2007
28.3.2015

 

Bahnpreise halbieren – Flugpreise verdreifachen 
1 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro Liter Benzin

US-Wissenschaftler warnen hinsichtlich der Klimawandels vor der größten Bedrohung der Menschheit. (16.2.2007, Radio)

Alle Politiker und Experten stottern und stammeln und plappern und brabbeln um den heißen Brei herum. Keiner hat den Mut, die Wahrheit anzuerkennen und auszusprechen.

Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac: „Der Tag naht, an dem die Klimaveränderung sich jeglicher Kontrolle entziehen wird – wir stehen an der Schwelle zum Unumkehrbaren.“

WWF-Klimaexpertin Regine Günther: „Weg von Kohle und Öl … hin zu erneuerbaren Energien.“

Der Geschäftsführer der Umweltorganisation Germanwatch, Christoph Bals: „Jeder Regierungschef, der in seinem Amtseid geschworen hat, Schaden von seinem Volk abzuwenden, ist jetzt zu einer ernsthaften Klimapolitik verpflichtet.“ (Dolomiten, 3.2.2007)

ETIKA: „Sie vergiften die Luft, die Erde, unsere Zukunft! Unsere Kinder werden als Krüppel im Smog dahinvegetieren.“

Ja, worauf warten denn die Politiker noch? Es gibt nur eine Rettung:
Weg mit den Autos! Es lebe die Bahn!

Es geht nicht an, dass Flugreisen und Autofahrten billiger sind als Bahnreisen! Deshalb schlagen wir vor:
zur Abschreckung Flugpreise im Schnitt verdreifachen! Bahnpreise sofort halbieren! Finanzierung durch:

·        1 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro Liter Benzin oder Diesel!

·        Mindestens 100 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro Flug, zusätzlich zur einzuführenden Treibstoffsteuer!

·        Mindestens 200 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro Hin- und Rückflug, zusätzlich zur Treibstoffsteuer!

Dieses Geld wird der Bahn zur Verfügung gestellt zur Erweiterung des Bahnnetzes und zum Einsatz von mehr Zügen, um überall in Stadt und Land zumindest einen Stunden-, Halbstunden oder Viertelstundentakt zu ermöglichen.

Nur Idioten oder Korrupte, die die Belange der Menschen und den Umweltschutz ignorieren, verlegen nach dem alarmierenden vierten Weltklimabericht („Klimawandel nicht mehr aufzuhalten“, „Mahnung zum Handeln“, siehe Zeitungen vom 3.2.2007) noch einen Bahnhof aus dem Stadtzentrum an den Rand.

·        Es ist doch das Gebot der Stunde, dass die Autos so rasch wie möglich verschwinden.

·        Ersatz durch: Bahn, Kabinenbahn (Autos auf Schienen), Schnellbahn, Schwebebahn, Straßenbahn, Seilbahn!

·        Die Menschen sollen wieder zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren!

Nach dem, was der Wiener Stadtplaner Knoflacher am 6.2.2007 im Morgengespräch des RAI Senders Bozen sagte, wäre eine Verlegung des zentral gelegenen Bozner Bahnhofs ein nie wieder gut zu machender Schaden und verhängnisvoll für Bozen. Mögen die Verantwortlichen in Land und Stadt umdenken! (6.2. und 7.3.2007)

Es lohnt sich, die Diaschau von Al Gore anzusehen, als Film „An inconvenient truth, „Eine unbequeme Wahrheit“. Besonders alarmierend sind seine Berichte über das Schmelzen der Polkappen. Aber er befasst sich nur mit dem CO2- und dem Temperaturanstieg. Es gibt ja noch viele andere schädliche Gase. Die am Schluss des Films vorgeschlagenen Maßnahmen sind völlig unzureichend. Wer hat schon die Möglichkeit, ein Hybridauto zu kaufen? Der Klimawandel lässt sich nur mit der Sperrung der Städte für Autos, dem Ersatz der Autos durch Autos auf Schienen (Kabinenbahn), dem Zwang zur Benutzung öffentlicher Bahnen, der drastischen Eindämmung des Flug- und Lkw-Verkehrs sowie modernsten Filtern für Industrieanlagen aufhalten. Gore stellt sich in dem Film allzu sehr in den Mittelpunkt, als ob das Heil davon abhinge, dass er in den USA das Sagen hat. Seine Informationen sind abzurufen unter: www.climatecrisis.net .

Das sagt doch jedem der gesunde Menschenverstand, dass schätzungsweise eine Milliarde Autos die Atmosphäre verpesten.

Die Grünen sind Roßtäuscher. Sie zeigen einmal mehr ihr Doppelgesicht. Mit dem einen verlangen sie die Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene, mit dem anderen lehnen sie den Brennerbasistunnel ab. Dieser würde es ermöglichen, dass sehr viel mehr Güter als heute mit der Bahn befördert werden. Solange es diesen Tunnel nicht gibt, werden die meisten Güter weiter auf Lkw transportiert. Die Zahl der Lastwagen hat 2007 erneut dramatisch zugenommen und damit die Luftverschmutzung. Es gab einmal wirkliche Grüne. Doch bald nach der Gründung haben Linksliberale diese Bewegung der Umweltschützer unterwandert und missbrauchen seitdem den guten Namen für Ziele, die mit dem Christentum nicht zu vereinbaren sind. Wer Christ ist, macht bei den Grünen nicht mit.

Objektiv gesehen: Freiwilliges Verzichten auf Autofahrten verschleppt nur die rettende Globallösung, nämlich den Umstieg auf die Schienen. Es braucht den Zwang zur Bahn, sonst geht nichts vorwärts.

Wenn wir nicht irren, ist südlich von Neumarkt eine Luftmessstation zwischen Autobahn und Etsch postiert. Wenn dies stimmt, wäre es der falsche Platz, denn dort stehen am Etschufer die letzten großen Bäume und der Abstand zur Autobahn beträgt 50 Meter. Auf diesem Streifen wachsen Apfelbäume (der Obstanbau gehört eigentlich auf 200 Meter Abstand zur Autobahn verboten, denn die Äpfel werden giftig, zumal wenn sie noch mit künstlichen Pflanzenschutzmitteln gespritzt werden). Doch wenn sie auch klein sind, so tragen diese Bäumchen ein wenig zur Luftverbesserung bei, so dass vermutlich die Grenzwerte selten überschritten werden. Würden es die Verantwortlichen ehrlich mit der Bevölkerung meinen, würden alle Luftmessstationen unmittelbar an den Verkehrsbrennpunkten und nicht teilweise abseits in Wiesen, Parks und dergleichen grünen Inseln aufgestellt, meinen besorgte Umweltschützer.

Endlich ist auch eine Diskussion über den Flugverkehr entbrannt. Ein paar Politiker in Österreich und Deutschland verlangen von den Bürgern, auf Urlaubsreisen mit dem Flugzeug zu verzichten. Auch soll auf Flugbenzin eine Steuer erhoben werden wie auf das Benzin für Autos. Wir fragen uns: Wieso gibt es eine solche Steuer nicht schon lange? Wer sind die Verantwortlichen? Warum haben die Politiker aller Regierungen und Parlamente dazu bisher geschwiegen? Welcher Plan der Globalisten steckt hinter der Steuerfreiheit für Flugbenzin? Das Besorgniserregende ist, dass eine neue Emissionssteuer, falls sie eingeführt würde, vermutlich wieder in die falschen Taschen fließen würde und die Bahn wie üblich leer ausginge (zum Beispiel ist in Italien der Abbau von zigtausenden Stellen geplant – ein Verbrechen).

Der „goldene Mittelweg“, den die „Gemäßigten der Mitte“ vorschlagen, führt kerzengerade in den Abgrund.

Nur radikale Lösungen
können die Menschheit vor dem Untergang durch eine Klimakatastrophe retten.
Doch alles wird zerredet, nichts getan. Tun wir endlich etwas Konkretes! Das sind wir unseren Nachkommen schuldig!

1.  Halbierung der Bahnpreise!

2.   Abschaffung der Autos bzw. ihre Verlegung auf Schienen oder Ersetzung durch eine Individualkabinenbahn. Als Übergangslösung 1 Euro Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuer pro Liter Benzin oder Diesel!

3.   Reduzierung des Flugverkehrs auf höchstens ein Zehntel des heutigen Umfangs. Dies geht wohl am besten durch eine Verdreifachung der Flugpreise mittels hoher Treibstoff-, Luftverschmutzungs- und Bahnförderungssteuern.

Nutzen wir die bestehenden Bahnen, entwickeln wir neue, greifen wir die MBB-Individualkabinenbahn der 70er Jahre auf, die wir nunmehr seit einem Jahrzehnt propagieren. Autos auf Schienen!

Was alle Bürger selbst tun können: Fahren wir mit der Bahn oder dem Fahrrad, gehen wir zu Fuß, wann immer möglich!

Südtiroler Umweltschutz-Aktionsgruppe SUA (23.2.- 10.3.2007)

 

Stickoxide: Drei Viertel von Autos verursacht

75 Prozent aller Stickoxide stammen vom Straßenverkehr. Vor allem entlang der Autobahn sind die Stickoxidwerte viel zu hoch. Die Folgen: mehr Fälle von chronischem Husten, chronischer Bronchitis und Atemwegserkrankungen. (Dolomiten 27.3.2015 wib)

Menschheit, werde vernünftig!

Schluß mit dem Autowahn: Schienenautos! - - - - Index 8