ETIKA

APOKALYPSE

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10.10.1997

90A12

Kommt nach dem Strafgericht eine Zeit des Friedens?

 

Bei den Propheten und Kirchenlehrern gibt es zwei große Lager.

1. Die einen meinen, nach dem erwarteten Strafgericht gebe es eine mehr oder weniger lange Zeit des Friedens. Diese Theorie vertritt der spanische Pater Anselmo de Alamo vom Orden de las Escuelas Pías in seinem Buch "Esperando el Retorno del Señor" (unter dem Pseudonym Rachel Adams 1997 veröffentlicht von der Fundación María Mensajera, Coso, 92, 2. Dcha., E-50001 Zaragoza). Er bringt dafür zahlreiche Aussagen, unter anderem (S. 25) von der Seherin Mélanie von La Salette, die 1894 einem Priester schrieb:

"Das letzte universale Gericht wird nicht unmittelbar nach dem Sturz des Antichrist in die Hölle kommen: Dies ist sicher. Es wird dann einen milden und wahren Frieden auf der Erde geben, es wird keine Sekten noch Ketzereien geben, und die Liebe wird blühen: Dies wird das Reich von Jesus und Maria sein."

2. Viele andere, die diese Frage studiert haben, sind der Meinung, daß das erwartete Strafgericht identisch sei mit dem Jüngsten Gericht und dem Ende der Welt, worauf dann Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen werde.

3. Zu diesen Lagern gesellte sich in letzter Zeit eine dritte Gruppe, die sich auf eine Botschaft Unserer Frau vom 5. 12. 1994 an Don Gobbi stützt (zitiert in der Schrift: "El tiempo es ahora", Madrid 1996, S.64):

"Ich bestätige dir, daß zu dem Großen Jubiläum des Jahres 2000 der Triumph meines Unbefleckten Herzens kommen wird, den ich schon in Fatima vorausgesagt habe, und dieser wird sich mit der Rückkehr Jesu in Glorie verwirklichen, der sein Reich in der Welt errichten wird."

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