ETIKA

APOKALYPSE

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8.8.1997

90A6

In Erwartung des Antichrist -
Mit der stärksten Macht des Universums gegen die Herren dieser Welt

 

 

Im Gewitterregen kämpfte sich Francisco zu einer Almhütte durch und dachte über das nach, was er am Vorabend mit Luis besprochen hatte. Wann würde der Antichrist auftauchen? Würde er überhaupt kommen? Oder hatte das alte Weiblein recht, das einer seiner Informantinnen gesagt hatte, der Antichrist würde unsichtbar bleiben?

Dieselbe Leserin seiner Schriften hatte ihm berichtet, daß der Seher von Schio, Renato Baron, am 3. Mai 1996 eine Vision gehabt habe, die ihn über alle Maßen erschüttert habe. 25 Minuten lang habe ihn die Gottesmutter, die traurig gewesen sei und geweint habe, schreckliche Zukunftsbilder schauen lassen.

Intensiv hatte Francisco in den letzten Monaten die Prophezeiungen von Maria in La Salette 1846 sowie die "Kurze Erzählung vom Antichrist" des großen Russen Wladimir Solowjew studiert.

Was er, Francisco, selber seit langem angekündigt hatte, schien nun wahr zu werden: Über Deutschland zogen sich dunkle Wolken zusammen. Die internationalen Spekulanten schienen damit zu beginnen, ihre Gelder abzuziehen. Die Mark flößte ihnen kein Vertrauen mehr ein, aus zwei Gründen: der Arbeitslosigkeit und der hohen Staatsverschuldung. Deutschland war nicht weniger verschuldet als Italien, nämlich mit fast zwei Billionen Mark beziehungsweise an die zwei Billiarden Lire, wobei der italienische Staat den Vorteil hatte, daß er fast nur bei seinen eigenen Bürgern verschuldet war, nämlich über Staatsschatzscheine. Mehr als vier Millionen Arbeitslose in Deutschland und gleichzeitig sieben Millionen Ausländer aus aller Herren Länder: Da braute sich sozialer Zündstoff zusammen.

Italien schöpfte mit der neuen Mitte-links-Regierung zunächst Hoffnung, doch wie Romano Prodi die gigantische Staatsverschuldung abbauen wollte, stand in den Sternen. Das Damoklesschwert einer Spaltung lag über der Apenninenhalbinsel. Lega-Chef Umberto Bossi drohte mit der Sezession Padaniens. Und hatte nicht Maria in La Salette Bürgerkriege in Italien, Frankreich, Spanien und England vorhergesagt?

Inzwischen war Francisco in der Almhütte angekommen. Alpenvereinsmitglieder hatten alle Plätze besetzt, so daß sich der Neuankömmling neben den Ofen klemmen mußte. Er saß nicht lange, da stand plötzlich eine Bekannte vor ihm: eine Ladinerin, die wie er vor Jahren an einer Gruppenreise in den Nahen Osten teilgenommen hatte, nach Syrien und Israel. Es war ein kurzes, aber herzliches Wiedersehen.

Auf einmal ging ihm durch den Kopf: Syrien, Israel, das war es. Nicht Italien und Deutschland erforderten jetzt die größte Aufmerksamkeit, sondern der Nahe Osten. Erst anschließend würde sich das Geschehen nach Europa verlagern, Deutschland aber wohl am Rande bleiben. Er hatte zwar eben erst von der Behauptung eines österreichischen Sehers gelesen, daß die Russen wieder in Deutschland einfallen würden (in dem Buch "Vision 2004"), aber das Zentrum der Welt war nun einmal Jerusalem — und Rom. Alle Prophezeiungen über das Weltende widersprachen sich mehr oder weniger, doch am wahrscheinlichsten erschienen Francisco die Angaben der Alten.

Bei seiner jüngsten Reise nach Spanien hatte er in einem Antiquariat ein Buch von 1847 aufgetrieben, "La Verdad de la Fe" (Die Wahrheit des Glaubens). Auf den vergilbten Blättern faßt der hl. Alfons von Liguori den Gang der Apokalypse wie folgt zusammen:

Von den Zeichen, die dem Ende der Welt vorausgehen:

  1. Das erste Zeichen ist die weltweite Verbreitung des Evangeliums.
  2. Das zweite ist die Apostasie, das heißt der große Abfall der Menschen vom Glauben und vom Gehorsam gegenüber dem Papst.
  3. Das dritte besteht in der Zerstörung des Römischen Reichs,
  4. das vierte in der Ankunft des Antichrist.
  5. Das fünfte Zeichen wird die Ankunft von Elias und Henoch sein.
  6. In den 1260 Tagen ihres Wirkens erfüllen sich alte Prophezeiungen und geschehen Wunder zur Bekräftigung ihrer Predigten.
  7. Dieser Absatz befaßt sich mit der Bekehrung der Ungläubigen, besonders der Hebräer, und dem Tod und der Auferstehung von Elias und Henoch.

Der Autor fügt 15 weitere Zeichen an, die dem Jüngsten Gericht vorausgehen, darunter Naturkatastrophen, auffälliges Verhalten von Tieren, Feuerströme, Himmelserscheinungen usw. (darüber später einmal).

Bleiben wir beim Antichrist, der noch Mitte 1996 aus dem Nichts an die Führung Israels katapultiert werden und die Präsidentschaft der Europäischen Union sowie der UNO übernehmen müßte, wenn der Weltuntergang bis zum Jahr 2000 eintreten sollte. Denn der Antichrist hat ja nur 1290 Tage Zeit, wie beim Propheten Daniel zu lesen ist:: eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit (also wohl dreieinhalb Jahre).

Der hl. Alfons von Liguori teilt seinen Text über den Antichrist in folgende 15 Abschnitte ein.

 

Der Antichrist

1. Die Eltern des Antichrist werden wahrscheinlich Juden vom Stamm Dan sein (so die hl. Irenäus, Ambrosius,, Augustinus und Gregor; Anm.: nach anderen Angaben könnte der Vater ein abgefallener Bischof oder Mohammedaner sein).

2. Er kommt aus Babylon (Babel) in Chaldäa (hl. Hieronymus und die anderen Kirchenväter). Von Kindheit an wird er voller Laster sein. Bei Hieronymus heißt es, er sei vom Teufel besessen.

3. Er beeinflußt schon früh andere Kinder in schlechter Weise und beginnt den Samen des Irrtums dort zu säen, wo auch Jesus anfänglich gewirkt hat.

4. Er wird überaus intelligent sein, sich ein umfangreiches Wissen aneignen, die Heiligen Schriften auswendig zitieren können, viele Sprachen mit Leichtigkeit erlernen, eine herausragende Rednergabe besitzen, ein überaus einnehmendes Wesen haben (Anm.: was ihn im Nu zum weltweiten Fernsehstar Nr. 1 machen wird) und über magische Kräfte verfügen. Die Juden werden glauben, er sei der Messias. Satan, der tausend Jahre gefesselt war, wird losgebunden.

5. Der Antichrist wird Heiligkeit heucheln und sich als Gott anbeten lassen.

6. Mit Betrug und Raub arbeitet er Schritt für Schritt an der Erringung der Weltherrschaft.

7. Er wird ein Ausbund von Schamlosigkeit und Unzucht sein (Anm.: nach Malvenda wird er vorgeben, das tugendhafteste Leben zu führen, dabei aber die abscheulichsten Exzesse vollführen).

8. Er wird jede Religion geringschätzen und sich in den Tempel setzen, um angebetet zu werden.

9. Er wird falsche Wunder wirken, sich tot stellen und auferstehen. Der falsche Prophet (nach anderen Angaben der Teufel selbst) wird ihm behilflich sein.

10. Jesus Christus, seine Vorschriften und Sakramente werden seine besondere Verachtung erfahren.

11. Der Antichrist wird die Leute verpflichten, an Hand oder Stirn seine Zahl (666) oder seinen Namen zu führen.

12. Er wird die Herrschaft in vielen Ländern erlangen; er wird eine Weltmonarchie errichten und seinen Sitz in Rom oder, wahrscheinlicher, in Jerusalem nehmen.

13. Seine Verfolgung wird die schrecklichste sein, die die Kirche je erlitten hat; sie wird drei Jahre und sechs Monate dauern. Die Kirchen werden geschlossen werden, es wird kein Altaropfer mehr geben.

14. Der Antichrist wird den Endkampf auf dem Ölberg oder an einem erhöhten Punkt Jerusalems verlieren, wobei der Erzengel Michael (nach anderer Quelle der Hauch Christi) ihn in den höllischen Abgrund schleudern wird.

15. Friede von 45 Tagen zwischen dem Fall des Antichrist und dem Jüngsten Gericht (hier ein Widerspruch zu der allgemeinen Meinung, es käme ein 1000 Jahre währender Friede).

 

Diesen spanischen Text hatte Francisco seinem Freund Luis (siehe das Buch "Kinder retten die Welt - Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten", ETIKA 1991) übersetzt. "Je mehr man über diese Dinge liest, um so verwirrter könnte man werden", hatte er am Vorabend gesagt. "Man darf ja nicht alles buchstäblich nehmen, was in den zahlreichen alten und neuen Büchern über die Apokalypse steht. Viele Prophezeiungen sind regelrecht trostlos und lassen kaum eine Überlebenschance."

Luis versorgte seinen Freund seit geraumer Zeit mit einschlägigem Material, wies dabei aber immer auf den Wert des Gebets, vor allem des Rosenkranzes hin, und zeigte sich zuversichtlich, damit jede erdenkliche Situation zu meistern.

In einem der Bücher hatte Francisco ein Gedicht des bayerischen Pfarrers Franz Sales Handwercher († 1853 in Oberschneiding bei Straubing) gefunden. Die Erde wird dort dramatisch als ein Schutt- und Ruinenhaufen geschildert, doch nach der gruseligen Strophe:

"Alle Städte und Fabriken,
Die einst blühten, sind verödet;
Die darinnen sich genähret,
Sind zerstreuet und getötet."

folgten drei andere, die Francisco angenehm überraschten. Denn das war ja gerade das, was er seit Jahrzehnten predigte: daß der Christ nämlich mit dem Einfachen Brevier des Franziskus von Assisi (in dem von Francisco mit herausgegebenen Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000) jede Gefahr und Not überwinden kann, was er selbst am eigenen Leibe viele Male erfahren hatte. Die folgenden Strophen des Pfarrers lauten nämlich:

 

Ich gewahrte einen Wandschrank;
Öffnend fand ich dicke Bände
Mit der Handschrift alter Mönche
Auf ergrautem Pergamente.

Da ich nach dem Inhalt fragte
Dieser staubbedeckten, alten
Schriften, die man hier verwahrte,
Hab als Antwort ich erhalten:

"Inkunabeln von Franziskus
Sind´s, dem Freund der Seraphinen;
Diese kann man jetzo brauchen,
Denn es ist die Zeit erschienen."

"Und dieses Brevier und das unablässige Gebet werden uns helfen, wenigstens unsere Lieben und Freunde in der kommenden Verfolgung zu retten", dachte Francisco, der seine Wanderung inzwischen beendet hatte und nach Hause zurückgekehrt war.

"Wir müssen klug sein, klüger als unsere Gegner in ihrer Verblendung. Unser Herr ist der wahre Herr der Welt, nicht der, den der Engländer Benson in seinem packenden Roman ,Der Herr der Welt’ so trefflich beschrieben hat, fast zur gleichen Zeit wie Solowjew. Gott wird uns nicht im Stich lassen. Warum hätte sonst Maria 1848 in La Salette dazu ihre Mahnung an die Gerechten und an die Apostel der letzten Zeiten, Gottes Ehre zu befördern, erlassen?"

Maria hatte den Hirtenkindern Franziska Melanie Calvat-Mathieu und Peter Maximin Giraud in La Salette, heute dem höchstgelegenen Wallfahrtsort Europas, folgende Mahnung zur Verbreitung übergeben:

Der Aufruf von La Salette

"Ich rufe auf die wahren Jünger des lebendigen Gottes und himmlischen Herrschers. Ich rufe auf die wahren Nachfolger Christi, der Mensch geworden und der wahre Erlöser der Menschen ist. Ich rufe auf meine Kinder, die mir aufrichtig und fromm ergeben sind, die sich mir empfohlen haben, damit ich sie zu meinem göttlichen Sohne führe, die ich gleichsam auf meinen Armen trage.

Schließlich rufe ich auf die Apostel der letzten Zeiten, die wahren Schüler Jesu Christi, die in Verachtung der Welt und Selbstverachtung leben, in Armut und Demut, in Schweigen und Gebet, Entsagung, Reinheit, in Vereinigung mit Gott und in Ertragung von Leiden, was alles der Welt unbekannt ist.

Es nähert sich die Zeit, wo ihr hinausgehen sollt, um die Welt mit Licht zu erfüllen. Gehet und zeiget euch als meine lieben Kinder. Ich bin bei euch. euer Glaube wird das Licht sein, das euch in den Tagen der vielen Drangsale erleuchten soll. Es entzünde sich euer Eifer für den Ruhm und die Ehre Jesu Christi!

Kämpfet, ihr Kinder des Lichtes, ihr kleine Herde, die ihr sehend seid; denn die Zeit der Zeiten, das letzte Ende ist da."

(Erscheinung der weinenden Mutter Gottes in La Salette und ihre Voraussagungen bis ans Ende der Welt, Karl Wagner, Wien, 1921, Neuauflage 1968, S. 27f.)

Und Francisco erinnerte sich an das merkwürdige Zusammentreffen, daß er gerade dieses Büchlein in Arbeit hatte, als ihm sein Freund Martin aus Spanien die Schriften einer Organisation "Los Apóstoles de los Ultimos Tiempos - Die Apostel der letzten Zeiten" geschickt hatte. Dort, in Zaragoza und Toledo, hatte man richtig gehandelt, während hierzulande Scharlatane viel Geld mit angeblichen Enthüllungen über die Endzeit machten, die sich regelmäßig nach Ablauf der angegebenen Zeiten als falsch herausstellten.

In der erwähnten Schrift aus Wien las er weiter, daß der hl. Franz von Paula die "Apostel der letzten Zeiten" Cruciferi, Kreuzträger oder Kreuzritter, nannte. Maria hatte Melanie später eine Regel für die Apostel der letzten Zeiten geoffenbart. "Der Kurat hat uns geholfen, er wird auch diesmal helfen", murmelte Francisco im Hinblick auf die Schwierigkeiten, die das Aufstöbern seltener christlicher Bücher aus vergangenen Zeiten mit sich brachten.

 

Solowjews "Kurze Erzählung vom Antichrist"

Wie sehr hatte ihn dieser Mann Gottes mit geistigen Schätzen erbaut! Welche Freude hatte Francisco gehabt, dem die Einheit der Christen so sehr am Herzen lag, als er Solowjews "Kurze Erzählung vom Antichrist" zu lesen bekam! Nachdem der Antichrist bei dem von ihm einberufenen ökumenischen Konzil in Jerusalem fast die gesamte Hierarchie aller christlichen Konfessionen listig auf seine Seite gezogen hatte, blieb nur ein kleines Häufchen Aufrechter übrig, prophezeite Rußlands größter Philosoph.

Was kann spannender sein als die Schlußszene, die vielleicht sogar Wirklichkeit werden wird? Denn vielleicht "spielt" Gott "mit", denn er läßt uns Menschen, auch den getreuen Solowjew, Anteil nehmen an seinem Erlösungswerk.

Herrlich dramatisch, wie der orthodoxe Staretz Johannes den Antichrist entlarvt, wie Papst Petrus II. ihm sein "Anathema" entgegenschleudert, ihn aus dem Garten Gottes auf ewig hinausstößt und ihn seinem Vater, dem Satan, übergibt, und wie dann nach dem vermeintlichen Tod der beiden der evangelische Professor Pauli das Christentum rettet, das von fast allen anderen Vertretern der katholischen, orthodoxen und protestantischen Geistlichkeit schmählich verraten worden war.

 

Ergreifend, wie die wieder lebendig gewordenen Petrus und Johannes sowie Pauli zu Brüdern werden, ihre Kirchen vereinen und damit endlich das Gebot Christi zur Einheit erfüllen. Das ist die wahre Ökumene, jubelte Francisco im Geiste.

So könnte es ausgehen, genauso, dachte Francisco. Für jene, die keine Gelegenheit haben, Solowjews Werk zu lesen, eine Szene im Wortlaut (Übersetzung von Karl Noetzel, Vita Nova Verlag Luzern, 1937, S. 77f.):

Und da sprach zuerst der neu zum Leben erwachteVater Johann: "Nun, seht doch, ihr Kinderchen, da haben wir uns ja gar nicht getrennt! Aber das will ich euch jetzt sagen: Es ist nunmehr wirklich an der Zeit, das letzte Gebot Christi an seine Jünger zu erfüllen, daß sie eins sein sollten wie er selber eins sei mit seinem Vater. Für diese christliche Einheit laßt uns jetzt, ihr Kinder, unseren geliebten Bruder Petrus ehren. Möge er hinfort die Lämmer Christi weiden. Ist es nicht so, ihr Brüder?"

Und er umarmte Peter.

Da trat Professor Pauli heran: "Tu es Petrus!" (lat.: Du bist Petrus, der Fels.) Und er wandte sich an den Papst — "Jetzt ist es gründlich erwiesen und außer jeden Zweifel gesetzt!"

Und er drückte ihm fest die Hand mit seiner Rechten, die Linke aber gab er Vater Johann mit den Worten: "So also, Väterchen — nun sind wir ja eins in Christo!"

So vollzog sich die Vereinigung der Kirchen in finsterer Nacht an einem hochgelegenen und einsamen Orte.

Doch plötzlich wurde die Nacht durch einen lichten Schein erhellt, und am Himmel zeigte sich ein hohes Zeichen:

Eine Frau, angetan mit der Sonne, unter ihren Füßen den Mond und auf ihrem Haupte einen Kranz von zwölf Sternen.

Die Erscheinung blieb einige Augenblicke stehen, dann bewegte sie sich langsam nach Süden.

Da erhob Papst Peter seinen Hirtenstab und rief:

"Das ist unser Banner! Laßt uns ihm folgen!"

Und er ging der Erscheinung nach, gefolgt von den beiden anderen Kirchenältesten und der ganzen Christenschar — dem Berg Gottes zu, nach dem Sinai...

 

"Es wird der schwerste Kampf werden", dachte Francisco. "Aber wenn er noch so viele Opfer fordert: Gott wird sich der Guten erbarmen, die so lange ausharren mußten und müssen. Wenn wir Gott nicht verlassen, wird Gott auch uns nicht verlassen. Seite an Seite werden die wahren Christen aller Nationen für das Gute gegen das Böse kämpfen - eine Gemeinschaft mit einem Herzen und einer Seele, getragen von der Liebe Christi. Sie werden kameradschaftlich in jeder Not zusammenstehen. Und Engel werden ihnen helfen. Und sie werden Übel und Leid "überwinden", und das Gute wird siegen."

 

Und Franziskus von Assisi, der alles genauer wußte und zu dieser Tageszeit zu beten pflegte: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Der Herr hat sein Heil verkündet, vor den Völkern hat er seine Gerechtigkeit offenbart. Vom Himmel schickt er Rettung mir, ... entreißt mich meinen starken Gegnern...,

dieser im Bewußtsein der Allmacht seines guten und treuen Herrn stets fröhliche Franziskus machte ihm Mut.

 

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