ETIKA

APOKALYPSE

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8.8.1998

90A8

Für viele die letzte Warnung

 

 

Lukas 13,4 Jene achtzehn Menschen, auf die der Turm in Siloah fiel und sie erschlug, meint ihr, sie seien schuldiger gewesen sind als alle anderen Bewohner Jerusalems? 5 Nein, sage ich euch; vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr euren Sinn nicht ändert und Buße tut. (Jesus Christus)

Der hl. Bonaventura und Thomas von Celano erzählen vom traurigen Ende eines Rückfälligen:

Ein unzüchtiger Mann aus der Gegend von Rieti lag gekrümmt im Bett und konnte sich nicht bewegen. Er ließ den hl. Franziskus von Assisi rufen. Dieser sagte dem Kranken: "Wisse, Bruder, weil du bisher in deinen fleischlichen Begierden gewandelt bist und das Gericht unseres Herrn Jesus Christus nicht betrachtet oder gefürchtet hast, hat der allmächtige Gott dir diese Strafe, auf daß du dich besserst, zugeschickt: Und siehe, ich segne dich in seinem heiligen Namen und weissage dir, daß du, wenn du dein Leben nicht bessern wirst, dir wegen der Sünde der Undankbarkeit viel Ärgeres begegnen wird." Der Mann wurde gesund und stand mit einem solchen Krachen der Beine und des Rückgrats auf, als wenn dürre Stecken auseinandergebrochen wären.

Weil aber dieser Undankbare sich bald wieder seinem alten Laster hingab, stürzte eines Tages ein Haus, in dem er sich mit anderen aufhielt, ein, und er allein wurde von den Trümmern erschlagen. (Zum Teil nach "Der Cronicken der mindern Brüder", Konstanz 1603, 1. Buch, Kap. 97)

Mit diesem Gottesurteil befand sich jener Mann in einer schlechteren Lage als vorher (Mt 12,45). Die Sünde der Undankbarkeit und die Geringschätzung der Gnade Gottes hatten ihm diese Strafe eingebracht. Für die gewährte Verzeihung muß man dankbar sein und darf nicht zur Schuld zurückkehren; der neue Fall mißfällt dem Herrn doppelt. (Bonaventura: Großes Franziskusleben, XI)

Der stumme Schrei der Kinder

in dem Buch "Kinder retten die Welt - Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten" (ETIKA 1991) hat ans Gewissen gerüttelt. Doch niemand hat soviel Barmherzigkeit mit den Schwächsten aufgebracht, daß er das getan hätte, was notwendig ist. Wir alle haben weitergelebt wie bisher und nichts oder fast nichts gegen das weltweite Elend der mißbrauchten, ermordeten, der Lieblosigkeit und dem Bösen (dazu zählen auch TV-Sex und -Grausamkeit) preisgegebenen Kinder unternommen.

"Das letzte Kapitel schreibt Gott", heißt es in diesem prophetischen Buch. Die vielen Warnungen, vor allem auch der Jungfrau Maria, an die Menschheit sind überhört worden, ebenso die Appelle an die Vernunft (z.B. Überlebensprogramm 2001).

Wegen der Not der unschuldigen Kinder ist die göttliche Gerechtigkeit nicht mehr aufzuhalten, und alles, was Jesus Christus für das Ende vorhersagt (Kriege, Erdbeben, Hungersnöte, Seuchen, Schrecknisse, große Zeichen am Himmel, Lk 21) und was Johannes geschaut hat (Offenbarung), geht in Erfüllung. Gott sendet seine Engel aus...

Wer aber ausharrt bis ans Ende, wird gerettet (Mt 10,22) Als Führer durch die Wirrnisse dieser Endzeit kann neben der Heiligen Schrift, dem Gewissen sowie den Heiligen und "guten Hirten" der Kirche das Handbuch des einfachen Lebens (ETIKA 2000) dienen.

Und niemand geht verloren, der sich dem unablässigen Gebet widmet:

Jesus Christus, hilf uns, rett uns!

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe!

(Matthäus 4,17)

Gehet ein durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele sind es, die darauf wandeln. Das Tor aber, das zum Leben führt, ist eng, und schmal ist der Weg, und nur wenige finden ihn. (Mt 7,13f)

Kommt her zu mir alle, die ihr euch abmüht und schwere Lasten zu tragen habt; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. (Mt 11,28-30)

 

Der Menschensohn ist es, der den guten Samen aussät. Der Acker ist die Welt. Der gute Samen, das sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder der Bosheit. Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird es auch am Ende dieser Welt sein. Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus meinem Reich alle sammeln, die andere verführt haben und die Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappern. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. (Mt 13,37-43)

Willst du zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen... (Mt 19,17ff) Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Mt 22,37,39)

 

Betet, damit ihr nicht in Anfechtung fallet! (Mt 26,41) Seid wachsam, denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. (24,42)

Wer glaubt..., wird gerettet; wer nicht glaubt, wird verdammt werden. (Markus 16,16)

Gott, sei mir Sünder gnädig! (Lukas 18,13)

Suchet in der Schrift. (Johannes 5,39).

Ich bin das Brot des Lebens. (Joh 6,48)

Die da Gutes getan haben, werden auferstehen zum Leben, die aber Böses getan haben, zum Gericht. (Joh 5,29)

Offenkundig sind die Werke des Fleisches: Ehebruch, Unzucht, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Neid, Zwietracht, Spaltungen, Haß, Mord, Saufen, Fressen und dergleichen. Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. (Galater 5,19ff)

Irret euch nicht. Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. Lasset uns Gutes tun... (Galater 6,7ff)

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie züchtigt uns, daß wir uns lossagen von der Gottlosigkeit und den weltlichen Begierden und züchtig, gerecht und fromm in dieser Welt leben, während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und unseres Heilandes Jesus Christus. (Titus 2,11ff)

So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. (1 Johannes 1,8)

Kinder, es ist die letzte Stunde! (1 Johannes 2,18)

So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. Naht euch Gott, so naht er sich euch. (Jakobus 4,7f)

Sodom und Gomorrha, ...die Unzucht getrieben haben..., sind ein Beispiel: Sie leiden des ewigen Feuers Pein. (Judas 7)

Erbarmt euch derer, die zweifeln; andere reißt aus dem Feuer und rettet sie; anderer erbarmt euch voll Furcht; verabscheut sogar das Gewand, das vom Fleisch befleckt ist. (Judas 22f)

 

Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre!

Denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen!

 

Betet i h n an, der den Himmel und die Erde, das Meer und die Quellen der Wasser geschaffen hat. Wer das Tier und sein Standbild anbetet und wer das Malzeichen auf seiner Stirn oder seiner Hand annimmt, der muß den Wein des Zornes Gottes trinken... Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält... Der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen in alle Ewigkeit. (Offenbarung 14,7, 9,10,11)

 

Selig, wer wacht und sein Gewand anbehält, damit er nicht nackt gehen muß und man seine Blöße sieht. (Offenbarung 16,15) Die Feiglinge und Treulosen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod. (Offb 21,8)

J e s u s C h r i s t u s: Ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten nach seinem Werk. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. (Offenbarung 22,12f). Amen.

 

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