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ETIKA |
DAS BÖSE |
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90B4 |
Widerstand gegen das Böse |
Handbuch des einfachen Lebens, Kap. 16 |

Raffael: Der hl. Georg im Kampf mit dem Drachen, Paris,
Louvre
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Der
Einfluß des Teufels "erstreckt sich immer nur so weit, als Gott es zuläßt
und als der Mensch selber im Glauben nicht widerstrebt" (F. Lisco
33).
"Gut
und Böse liegen bei des Menschen Wille." (Meister Eckhart)
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DREI
FEINDE. "Die Sünd hat uns umleget mit dreierlei starkem, großem Heere. Das
erst ist unser eigen Fleisch, das ander die Welt, das dritt der böse Geist,
durch welchen wir ohne Unterlaß getrieben und angefochten werden. Damit uns
Gott Ursach gibt, ohn Unterlaß gute Werke zu tun, das ist mit denselben Feinden
und Sünden streiten: das Fleisch sucht Lust und Ruhe, die Welt sucht Gut,
Gunst, Gewalt und Ehre, der böse Geist sucht Hoffart, Ruhm und eigen
Wohlgefallen und anderer Leut Verachtung..." Diese Feinde sollen wir
überwinden "mit Anrufen des heiligen Gottes Namens in
einem festen Glauben". (Martin Luther, Traktat von den guten Werken, II
27)
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"Es ist Zeit, die verhängnisvolle Lethargie abzuschütteln. Es
ist Zeit, daß alle Guten, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt, sich
einander nähern und sich aufs engste zusammenschließen. Die Stunde ist da, vom
Schlafe aufzustehen... Es gilt eine ganze Welt von Grund aus umzuformen, sie
aus einer verwilderten in eine menschlich edle, aus einer menschlich edlen in
eine vergöttlichte Welt umzuwandeln." (Papst Pius XII.,
10.2.1952)
"In
unsere Hände ist das Schicksal gelegt, noch immer. Wir könnten das Drohende
abwenden, aber wir müßten alle Gott... die Ehre wiedergeben und Christus und
seinem Gesetz die Herrschaft einräumen." (Betendes Gottesvolk,
Wien, Nr. 94)