ETIKA

DAS BÖSE

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13.2.2001

90B4

Widerstand gegen das Böse

Handbuch des einfachen Lebens, Kap. 16

Raffael: Der hl. Georg im Kampf mit dem Drachen, Paris, Louvre

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Der Einfluß des Teufels "erstreckt sich immer nur so weit, als Gott es zuläßt und als der Mensch selber im Glauben nicht widerstrebt" (F. Lisco 33).

"Gut und Böse liegen bei des Menschen Wille." (Meister Eckhart)

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DREI FEINDE. "Die Sünd hat uns umleget mit dreierlei starkem, großem Heere. Das erst ist unser eigen Fleisch, das ander die Welt, das dritt der böse Geist, durch welchen wir ohne Unterlaß getrieben und angefochten werden. Damit uns Gott Ursach gibt, ohn Unterlaß gute Werke zu tun, das ist mit denselben Feinden und Sünden streiten: das Fleisch sucht Lust und Ruhe, die Welt sucht Gut, Gunst, Gewalt und Ehre, der böse Geist sucht Hoffart, Ruhm und eigen Wohlgefallen und anderer Leut Verachtung..." Diese Feinde sollen wir überwinden "mit Anrufen des heiligen Gottes Namens in einem festen Glauben". (Martin Luther, Traktat von den guten Werken, II 27)

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"Es ist Zeit, die verhängnisvolle Lethargie abzuschütteln. Es ist Zeit, daß alle Guten, denen das Schicksal der Welt am Herzen liegt, sich einander nähern und sich aufs engste zusammenschließen. Die Stunde ist da, vom Schlafe aufzustehen... Es gilt eine ganze Welt von Grund aus umzuformen, sie aus einer verwilderten in eine menschlich edle, aus einer menschlich edlen in eine vergöttlichte Welt umzuwandeln." (Papst Pius XII., 10.2.1952)

"In unsere Hände ist das Schicksal gelegt, noch immer. Wir könnten das Drohende abwenden, aber wir müßten alle Gott... die Ehre wiedergeben und Christus und seinem Gesetz die Herrschaft einräumen." (Betendes Gottesvolk, Wien, Nr. 94)

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