ETIKA

SCHUTZ VOR DER SÜNDE

www.etika.com
6.5.2004

91A6

Fluch gegen Verführer -
Sexy Kleidung bringt Unheil -
Public Sex: Anathema!

Anti-Asmodi-Aktion AAA

Wie schützen wir uns und andere vor dem Bösen in der Welt?
Was darf der einfache Christ tun? Dämonen austreiben? An die Engel der anderen appellieren? Über Verführer den Bannfluch verhängen?

Heilige Schrift

Mädchen und Frauen, kleidet euch anständig,
schmückt euch mit Ehrgefühl und Sittsamkeit!
(nach 1. Timotheus 2,9)

Wehe dem, durch den das Ärgernis kommt. (Matthäus 18,7)

Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht! (1. Korinther 16,22)

 

Zusammenfassung
Die Sexualisierung des öffentlichen Lebens ist das Hauptärgernis unserer Zeit
Schamlose Kleidung ist eine der stärksten Wurzeln des Bösen
Sie reizt zur Sünde auf, weckt die Begierde, verleitet zu Unzucht und Ehebruch.

Sexy Kleidung bringt Unglück, stürzt ins Verderben.

 

Jesus und Franziskus haben wegen weit geringerer Ärgernisse Verfluchungen ausgesprochen. Jesus hat den Dornbusch verflucht. Franziskus hat unter anderen einen ungehorsamen Theologen verflucht. Franziskus von Assisi:

„Jene, die die Finsternis mehr lieben als das Licht, weil sie  Gottes Gebote nicht erfüllen wollen, die sind verflucht. (Brief an die Gläubigen II, 2)

 

Um Böses zu verhüten, darf der Christ zu allen Maßnahmen greifen, die von Jesus Christus und den Aposteln und Heiligen erlaubt sind:

·        zur Warnung der Personen, die eine Gefahr für andere sind (auch über die Schutzengel möglich)

·        zur zeitweiligen Verfluchung, solange die Versucher andere gefährden

·        zur Austreibung von Dämonen (Exorzismus, für einfache Christen ist nur der Privatexorzismus erlaubt, zum Beispiel die Formel: „Im Namen Jesu, weiche, Satan!“)

 

VORBILDER

Mit dieser Aktion setzen wir die Linie fort, welche die frommen Männer des Alten Testaments eingeschlagen haben, die ersten Christen, Girolamo Savonarola, Andreas Hofer, Vincenzo Salmeri und andere anständige und zugleich mutige Menschen. Außerdem setzen wir hiermit Gandhis „Experiments With Truth“ fort.

Girolamo Savonarola (12. pred. s. Amos, 28.2.1496):

§        Donne, fate ch' elle vostre fanciulle non siano vacche, fatte che le vadino coperte el petto; non portino la coda come le vacche, fatele posare queste veliere, io non dico già che voi andiate col velo torto e male acconcio, ma assetate come donne da bene e oneste.

§        Frauen, lasst eure Töchter nicht wie Kühe herumlaufen, macht, dass sie die Brust bedecken…

(Hieronymus Savonarola. Nach Originalurkunden und größtentheils ungedruckten Schriften.
Von F. T. Perrens. Eine von der französischen Akademie gekrönte Preisschrift. Nach der zweiten Auflage des französischen Originals übersetzt von Dr. Joh. Friedrich Schröder. Braunschweig, Verlag der Schulbuchhandlung. 1858, S. 540f. Le meretrice d´Italia - Die Buhldirnen Italiens
)

 

Andreas Hofer

Anfang des 19. Jahrhunderts beschwerten sich die Tiroler Freiheitskämpfer über die schamlose Kleidung vieler Frauen beim Landeskommandanten Andreas Hofer. Dieser prangerte dann in einem Erlass am 25. August 1809 scharf an, dass die Frauen ihre Brüste zu wenig bedecken, und ordnete an, dass alle Frauen sich sittsam kleiden müssen. Dies gilt heute noch - und wenn ein Landeshauptmann sich gegen diese Verordnung von Andreas Hofer stellt, dann nimmt er sich selbst seine Würde.

 

Leider verfügen wir derzeit nur über den italienischen Wortlaut, den die inzwischen eingestellte Bozner Tageszeitung "il mattino" am 4.7.1992 anläßlich der europaweit beachteten ETIKA-Aktion gegen Topless am Kalterer See und auf Südtirols Bergen veröffentlicht hat. Am Ende des Erlasses heißt es:

 

"Molti de´ miei buoni fratelli d´Armi e Difensori della Patria si sono scandalizzate che le donne d´ogni condizione coprano il loro petto e i loro bracci troppo poco, ovvero con pezze trasparenti, ed in conseguenza danno occasione a stimoli peccaminosi, cioche non può che sommamente dispiacere a Dio, ed a chiunque persona cristianamente. Si spera che affine di tener lontano il castigo a Dio, esse si miglioreranno; in caso contrario dovranno ascrivere a se stesse se in un modo loro disagradevole verrano lordate di ...

Innsbruck 25 agosto 1809"

"Siccome si è veduto che quest´abuso è particolarmente introdotto tra le donne del Tirolo italiano; così quest´ordine che è fondato sulla religione e sulla moralità, vien portato a pubblica cognizione dal sottosegnato Comando ...
Rovereto 11 settembre 1809"

Uns würde nicht wundern, wenn jemand auf den Gedanken käme, daß die letzte Schlacht der Tiroler am Bergisel auch aus diesem Grund verloren wurde.

 

Unheil abwenden

Drei Quellen des Bösen in der heutigen Gesellschaft müssen mit allen von der christlichen Lehre erlaubten Mitteln bekämpft werden:

1.    die Sexualisierung des öffentlichen Lebens,

2.    Verführer, die Mädchen oder Buben ihre Unschuld und damit ihre Fähigkeit zur Liebe, Ehe und Familie, ein glückliches Leben und oft auch den Himmel rauben,

3.    Verführerinnen, die ihren Körper, der doch ein Tempel des Heiligen Geistes sein soll, schamlos in der Öffentlichkeit darbieten, um sich Göttinnen gleich anbeten zu lassen und um Männer zum Bösen, zu Unzucht und Ehebruch zu verleiten.

 

Unsere vielen, sich über drei Jahrzehnte erstreckenden Appelle an die Gewissen, an die Vernunft und an das Mitleid mit den Opfern haben nichts gefruchtet. Damit nicht größerer Schaden entsteht und damit nicht noch mehr Seelen verlorengehen, erklären wir:

 

·        Verflucht sei die ungeordnete Liebe!

·        Verflucht sei Sex in der Öffentlichkeit!

·        Verflucht sei die Pornographie!

·        Verflucht seien die Waffen und Mittel, mit denen Verführerinnen und Verführer in der Öffentlichkeit andere Menschen zur Todsünde verleiten und oft ins Verderben stürzen!

·        Verflucht sei sexy Kleidung!

 

Herr, mache die Waffen und Mittel unschädlich, damit nicht noch mehr Männer , Frauen und Kinder seelisch und körperlich zugrunde gehen!

 

Herr, stärke die Guten in ihrem Widerstand gegen das Böse, gegen Unmoral, Dekadenz und Gottlosigkeit, und sorge dafür, daß in der Gesellschaft wieder Sitte und Anstand herrschen.

 

Herr, vermehre den Glauben und schütze die Moral, damit die Liebe gedeihen kann, damit Ehe und Familie wieder aufblühen, damit die Frauen ihre Würde zurückerlangen, die Kinder in Unschuld und Geborgenheit aufwachsen und die Männer gute Väter sind!

 

·        Als Christen haben wir die Möglichkeit, den Schutzengel einer Person, die für uns oder andere gefährlich ist, um seine Mitwirkung zu bitten: Er möge diesen Menschen dreimal warnen, von seinem gotteswidrigen Verhalten abzulassen. Für den Fall, dass er auch beim dritten Mal nicht hört, dann ....

 

·        ... bitten wir Gott – falls Er es für sinnvoll hält - , dem Verführer oder der Verführerin für die Zeit, in der er oder sie für andere eine Gefahr darstellt, Seinen besonderen Schutz vorübergehend zu entziehen - solange, bis diese Menschen (hoffentlich) zur Besinnung kommen, umkehren und aufhören, andere Menschen zu verführen.

 

·        Gleichzeitig beten wir um die Rettung der Sünder vor der ewigen Verdammnis; wir bitten aber nicht für jene, die grausam und ohne Mitleid sind, und jene, die Gott und das Gute bewusst verschmähen.

 

Und in Bezug auf jene Geistlichen, die unsere Aktion zur Rettung der Ethik, des Glaubens und der Seelen, die im Einklang mit dem Evangelium steht, wieder kritisieren, sagen wir kurz und bündig:

 

Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt als das, was ihr empfangen habt, der sei verflucht. (Galater 1,8)

Wehe euch, Gottlose, die ihr des Höchsten Gesetz verlaßt! Ihr lebt oder sterbt, so seid ihr verflucht! (Jesus Sirach, 41,11.12)

 

Wenn es der katholischen Amtskirche möglich ist, in Nicaragua ein neunjähriges Mädchen, das auf Anraten seiner Eltern, der Ärzte und von Hilfsorganisationen nach einer Vergewaltigung ein Kind abgetrieben hat, zu exkommunizieren, das heißt aus der Kirche auszuschließen (D 6.3.2002 AFP, APA), dann wird sie es schwer haben, Argumente gegen unsere viel weniger einschneidenden Maßnahmen zum Schutz der Familien, Männer, Frauen und Kinder zu finden. Wir halten die Exkommunizierung der Neunjährigen nicht für angebracht und beten für das arme Kind, ein Opfer der Gewalt, damit ihm Gerechtigkeit widerfahre und Gott sich seiner erbarme. Warum unsere Aktion erlaubt ist, siehe unter Fluch.

 

Jedem Christen, der unsere Schriften gelesen hat und mit unseren Anliegen übereinstimmt, erteilen wir die Vollmacht, dasselbe zu tun wie wir - im Glauben an den dreieinigen Gott, den Allmächtigen.

Durch das Zeichen + des Heiligen Kreuzes befreie uns von unseren + Feinden, Herr, + unser Gott.
Im Namen des Vaters + und des Sohnes  + und des Heiligen + Geistes. Amen.

Apostel der letzten Zeiten AIHS
Im Heiligen Land Tirol, 13. Juli 2003

Index 9 - hrvatski