ETIKA

AKTION RETTET DIE DÖRFER, UNSER LAND

www.etika.com
16.8.2000

91A7OT1

Kein Stripteaselokal in Osttiroler Dorf!

 

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Wir können es nicht hinnehmen, daß nicht nur in den Städten, sondern auch in den Dörfern Prostitution, Pornographie und dergleichen systematisch verbreitet werden. Irgendwo muß noch Raum für anständige Menschen sein, die die herrschende Sexwelle ablehnen, mit ihren Familien nach den christlichen Geboten leben und ihre Kinder in den christlichen Tugenden erziehen wollen. Es ist schon genug, daß in diesem Sommer jung und alt in den Städten halbnackt herumlaufen und sich weder ihrer Nacktheit schämen noch die Strafe Gottes für ihr abscheuliches Benehmen fürchten.

Wir fordern die verantwortlichen Behörden und Politiker insbesondere auf, in allen Wohngebieten, ob Stadt oder Land, jede Art von Prostitution zu verbieten und zu verfolgen. Ausnahme: Randbezirke großer Städte, in denen keine Familien wohnen, oder sonstige geeignete Toleranzzonen, wie im Überlebensprogramm Etika 2001 beschrieben.

So wie wir die Entfernung der Prostituierten zum Beispiel von den Straßen im Südtiroler Unterland fordern, so verlangen wir auch, daß Stripteaselokale in einem Osttiroler Dorf geschlossen werden, Table Dance im Ötztal verboten wird und ein geplantes Bordell im Nordtiroler Oberland nicht eröffnet werden darf. Schutz dem heiligen Land Tirol, den Tiroler Familien und Kindern, den guten Sitten, der religiösen Tradition! Wir erbitten die Fürbitte unserer Freunde und Leser sowie das Eingreifen Gottes und die Hilfe der Engel für diese Aktion.

Eine Mitstreiterin hat versucht, was in ihrer Macht lag. Unglaublich, was sich die Landesregierung des heiligen Landes Tirol im Fall Debant geleistet hat. Und was sind das für Gesetze? Was soll das Gerede von der Gemeindeautonomie? Gibt es überhaupt noch eine Demokratie (Volksherrschaft, d. h. es geschieht, was das Volk will) oder nicht?

Mehr als die erwähnten Maßnahmen und die Veröffentlichung einiger Unterlagen sind uns mit unseren beschränkten Mitteln derzeit nicht möglich. Wir werfen diese Sorge somit auf Jesus, den Freund der Kinder.

Fall Debant / Osttirol

Eine Christin:
Vielleicht wissen Sie, daß es in Debant jetzt zwei Lokale gibt, in denen Striptease-Vorführungen und ähnliche Veranstaltungen abgehalten werden. Ich habe mich dieserhalb in einem scharfen Brief an den Bürgermeister gewandt, weil ich glaubte, das sei sein Werk. In seinem Antwortschreiben lese ichm daß die Genehmigung hierzu aus Innsbruck kam. Ich bitte Sie von Herzen, alles in Ihrer Macht und Ihrer Phantasie Stehende zu tun, um diese Genehmigung rückgängig zu machen... Wir sind ausgestattet mit der Rüstung Gottes. Wir brauchen uns nicht vor den Handlangern .., die solche Schweinereien genehmigen, zu verstecken. Wir sollten ihnen die Meinung mitten ins Gesicht sagen. (Non Nominata, 11.4.2000)

Marktgemeinde Nußdorf-Debant
Protestschreiben zum Club 44 - Beantwortung, 6. April 2000. Für die Genehmigung von Striptease- und Table-Dance-Vorführungen ist nicht die Gemeinde, sondern die Tiroler Landesregierung zuständig. Sie hat Herrn Krautgasser als Betreiber des CLUB 44 die Bewilligung für die in der Zeitung "Harpfe" beworbenen Vorführungen erteilt. Der jeweiligen Gemeinde steht nur ein Anhörungsrecht zu.

Die Marktgemeinde Nußdorf-Debant und ich als Bürgermeister haben uns stets gegen Lokale mit derartigen Veranstaltungen gewandt, und ich habe mich, wie Sie der beiliegenden Stellungnahme an das Amt der Tiroler Landesregierung entnehmen können, auch hinsichtlich des Clubs 44 klar gegen die Bewilligung von Striptease und Table Dance ausgesprochen. Leider hat das Land Tirol darauf keine Rücksicht genommen und die Bewilligung dennoch erteilt.

Ich bitte allerdings zu bedenken, dass in der Tiroler Landesregierung nicht mehr die Bürgerpartei ÖVP das alleinige sagen hat, sondern besonders die sich "weltoffen" und "liberal" gebenden SPÖ-Regierungsmitglieder ganz offen und vehement für derartige freizügige Veranstaltungen eintreten. ...

In den Bereichen, in denen wir als Gemeinde selbst bestimmen können, versuchen wir insbesondere unseren kindern und der Jugend eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. So betreiben wir eine Reihe von Sportanlagen, beteiligen uns an der Landesmusikschule, gewähren Zuschüsse zu Sportpässen und Musikschulbeiträgen und unterstützen die Jugendarbeit in den verschiedensten Sportsektionen unseres Sportvereins.

Im Rahmen meiner Möglichkeiten werde ich mich weiterhin bemühen, die nicht jugendfreien Veranstaltungen aus unserer Gemeinde wieder "wegzubringen", wenngleich die Erfolgsaussichten dazu momentan auch nicht sehr groß erscheinen mögen.

1 Beilage:

Marktgemeinde Debant an das Amt der Tiroler Landesregierung, Allgemeine Präsidialangelegenheiten, Innsbruck, 7. Dezember 1999

Gemäß 8 Abs. 2 Tiroler Veranstaltungsgesetz wird im Rahmen der Anhörungspflicht wie folgt Stellung genommen:

Die von Herrn Dietmar Krautgasser angestrebte Bewilligung zur Veranstaltung von Table Dance und Striptease-Vorführungen im Gewerbestandort 9990 Nußdorf-Debant, Draustraße 2, wird von der Marktgemeinde Nußdorf-Debant n i c h t befürworter und entschieden abgelehnt.

Aus Sicht der Marktgemeinde Nußdorf-Debant ist einerseits bei Durchführung und Bewerbung derartiger Veranstaltungen der Jugendschutz nicht ausreichend gewährleistet. Andererseits ist zu befürchten, dass sich bei einer Genehmigung allmählich ein Umfeld etablieren könnte, das aus sicht der öffentlichen ruhe, Ordnun und sicherheit unerwünscht erscheint. Insbesondere auch deshalb, da erst vor kurzem von der Tiroler Landesregierung, entgegen der ablehnenden Stellungnahme der Marktgemeinde Nußdorf-Debant, der "Sein oder Nichtsein" Discothekenbetriebsges.m.b.H. eine Bewilligung für Go-Go-Shows und Striptease-Vorführungen erteilt hat.

Die Mehrheit der ländlichen Bevölkerung Tirols hat wohl kein Verständnis, wenn christliche Politiker derartige Veranstaltungen legal genehmigen und zulassen.

Deshalb spricht sich der Bürgermeister der Marktgemeinde Nußdorf-Debant vehement gegen die beantragte Veranstaltungsbewilligung aus!

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etika.com dankt dem Bürgermeister und ersucht die ganze Gemeinde, sich mit friedlichen Mitteln für ein Ende des sittenlosen, für die Jugend verderblichen Treibens einzusetzen. Daß nicht nur wir, sondern auch die Vertreter der Kirchen etwas tun können, zeigt das Beispiel Bremelau:

Wenn es nur den "liebenden Gott" gäbe, wie heutzutage manche behaupten, dann wäre ihm alles gleich und er würde diesbezüglich beim Jüngsten Gericht zwischen den erotiklüsternen Jugendlichen, der Stripteasetänzerin und dem Pfarrer keinerlei Unterschied machen. Gottlob ist der höchste Richter gerecht.

 

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