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ETIKA |
GOTT RICHTET |
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91GR1902 |
Das allgemein verschwiegene Gottesgericht über die
Karibik-Hauptstadt St. Pierre am 8. Mai 1902 |
Bonaventur Meyer |
Vieles deutet darauf
hin, dass wir am Vorabend grosser Ereignisse stehen, weil ein Eingreifen Gottes
in unsere gottlose Welt bedrohlich näher zu kommen scheint. Den Katastrophen
gehen immer Warnungen voran. Derzeit häufen sich beispielsweise die
Vulkanausbrüche. Über den folgenreichsten Vulkanausbruch des abgelaufenen
Jahrhunderts - die Opferzahlen schwanken je nach Agentur und Lexikon - berichtet
unser Freund, der angesehene Schweizer Apokalypse-Experte Bonaventur Meyer:
Rückbesinnung
auf das furchtbare Gericht, das die Hauptstadt St. Pierre am Tag Christi
Himmelfahrt 1902 ohne Vorwarnung in Minuten vollständig auslöschte:
Es wäre gut, wenn sich jene
Bundesrichter, die einerseits die ekelhafteste Gotteslästerung im
Achternbusch-Film "Das Gespenst" tolerierten, anderseits ein Verbot
des Kruzifixes in Schulräumen sanktionierten, über das Gericht Gedanken machen
würden, dem auch sie zusteuern. Allein der Unglaube und die von dem Mutterland
Frankreich übernommene laizistische Staatsform, welche alle Religionsausübung
aus der Öffentlichkeit verbannt, erklärt das Schweigen über die wahre Ursache
der völligen Vernichtung der Karibik-Hauptstadt St. Pierre am Tag, da ihr
gottloses Treiben seinen Höhepunkt erreichen sollte.
Es war am
Karfreitag 1902
Die Hauptstadt St. Pierre der Karibik-Insel Martinique war in
Wohlstand und Luxus dem Laster verfallen. An die Stelle der Gottesverehrung
trat Gleichgültigkeit bis zum Spott über alles Heilige.
Unter Anführung freigeistiger Gotteshasser wurde am Karfreitag
1902 zur Verhöhnung des Erlösertodes Christi ein Schwein ans Kreuz genagelt. (Anmerkung etika.com: eine in gewissem Sinne vergleichbare
Greueltat wurde heute, 25.5.2000, in einem vorerst nicht genannten Inselstaat
begangen, und auch dort wird die Strafe nicht ausbleiben.) Noch nicht genug damit, sollte am Fest Christi Himmelfahrt noch
eine grössere Attraktion folgen, um den Glauben an Christi Auferstehung der
Lächerlichkeit preiszugeben. Gott aber griff ein.
Der 8. Mai
1902
Am 8. Mai 1902, so berichtet der mit schweren Verbrennungen wie
durch ein Wunder davongekommene Matrose Thompson des auf den Hafen zusteuernden
kanadischen Dampfers "Roraima":
"Vier Stunden, bevor wir St. Pierre
erreichten, konnten wir die Flammen und den Rauch sehen, der sich über den Mont
Pelé erhob. Niemand an Bord dachte an eine Gefahr. Wir alle gingen an Deck, um
das Schauspiel zu sehen. Dann ... um 07.45 Uhr ereignete sich eine gewaltige
Explosion.
Der Berg wurde buchstäblich in Stücke
gerissen und eine dichte Wand von Flammen kam aufheulend in Sekundenschnelle
auf uns zu und stürzte das benachbarte Kabelschiff "Grappler" in die
kochende Flut...
Kapitän Muggah wurde von den Flammen erfasst
und versank mit den vielen andern in den Fluten. Die See verwandelte sich in
gewaltige, riesige Wirbel. Wir trieben zum Hafen hinüber...
Die Masten und Schornsteine fegten über
Bord, als wenn ein Messer sie abgeschnitten hätte. Die Luft war erstickend
heiss. Wo die Feuermassen das Wasser berührten, kochte das Wasser auf und
gewaltige Dampfwolken stiegen zum Himmel..."
Die um 40
000 Einwohner zählende Stadt war völlig in der glühenden Lava versunken, so wie
es die Bibel von den Lasterstädten Sodoma und Gomorrha berichtet.
Von den 18
Schiffen im Hafen entging nur der englische Frachter "Roddam" mit
höchsten Verlusten der Vernichtung.
Wenn der
Frevel überreich ist, bricht das Gericht immer wieder über einzelne oder ganze
Völker unvermittelt herein. Das muss uns zur Warnung und Umkehr Anstoss
geben!
Bonaventur Meyer
Pro Veritate
CH-4632 Trimbach