ETIKA

GOTT RICHTET

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6.6.2001

91GR1902

Das allgemein verschwiegene Gottesgericht über die Karibik-Hauptstadt St. Pierre am 8. Mai 1902

Bonaventur Meyer
Pro Veritate
CH-4632 Trimbach

Vieles deutet darauf hin, dass wir am Vorabend grosser Ereignisse stehen, weil ein Eingreifen Gottes in unsere gottlose Welt bedrohlich näher zu kommen scheint. Den Katastrophen gehen immer Warnungen voran. Derzeit häufen sich beispielsweise die Vulkanausbrüche. Über den folgenreichsten Vulkanausbruch des abgelaufenen Jahrhunderts - die Opferzahlen schwanken je nach Agentur und Lexikon - berichtet unser Freund, der angesehene Schweizer Apokalypse-Experte Bonaventur Meyer:

Rückbesinnung auf das furchtbare Gericht, das die Hauptstadt St. Pierre am Tag Christi Himmelfahrt 1902 ohne Vorwarnung in Minuten vollständig auslöschte:

Es wäre gut, wenn sich jene Bundesrichter, die einerseits die ekelhafteste Gotteslästerung im Achternbusch-Film "Das Gespenst" tolerierten, anderseits ein Verbot des Kruzifixes in Schulräumen sanktionierten, über das Gericht Gedanken machen würden, dem auch sie zusteuern. Allein der Unglaube und die von dem Mutterland Frankreich übernommene laizistische Staatsform, welche alle Religionsausübung aus der Öffentlichkeit verbannt, erklärt das Schweigen über die wahre Ursache der völligen Vernichtung der Karibik-Hauptstadt St. Pierre am Tag, da ihr gottloses Treiben seinen Höhepunkt erreichen sollte.

Es war am Karfreitag 1902

Die Hauptstadt St. Pierre der Karibik-Insel Martinique war in Wohlstand und Luxus dem Laster verfallen. An die Stelle der Gottesverehrung trat Gleichgültigkeit bis zum Spott über alles Heilige.

Unter Anführung freigeistiger Gotteshasser wurde am Karfreitag 1902 zur Verhöhnung des Erlösertodes Christi ein Schwein ans Kreuz genagelt. (Anmerkung etika.com: eine in gewissem Sinne vergleichbare Greueltat wurde heute, 25.5.2000, in einem vorerst nicht genannten Inselstaat begangen, und auch dort wird die Strafe nicht ausbleiben.) Noch nicht genug damit, sollte am Fest Christi Himmelfahrt noch eine grössere Attraktion folgen, um den Glauben an Christi Auferstehung der Lächerlichkeit preiszugeben. Gott aber griff ein.

Der 8. Mai 1902

Am 8. Mai 1902, so berichtet der mit schweren Verbrennungen wie durch ein Wunder davongekommene Matrose Thompson des auf den Hafen zusteuernden kanadischen Dampfers "Roraima":

"Vier Stunden, bevor wir St. Pierre erreichten, konnten wir die Flammen und den Rauch sehen, der sich über den Mont Pelé erhob. Niemand an Bord dachte an eine Gefahr. Wir alle gingen an Deck, um das Schauspiel zu sehen. Dann ... um 07.45 Uhr ereignete sich eine gewaltige Explosion.

Der Berg wurde buchstäblich in Stücke gerissen und eine dichte Wand von Flammen kam aufheulend in Sekundenschnelle auf uns zu und stürzte das benachbarte Kabelschiff "Grappler" in die kochende Flut...

Kapitän Muggah wurde von den Flammen erfasst und versank mit den vielen andern in den Fluten. Die See verwandelte sich in gewaltige, riesige Wirbel. Wir trieben zum Hafen hinüber...

Die Masten und Schornsteine fegten über Bord, als wenn ein Messer sie abgeschnitten hätte. Die Luft war erstickend heiss. Wo die Feuermassen das Wasser berührten, kochte das Wasser auf und gewaltige Dampfwolken stiegen zum Himmel..."

Die um 40 000 Einwohner zählende Stadt war völlig in der glühenden Lava versunken, so wie es die Bibel von den Lasterstädten Sodoma und Gomorrha berichtet.

Von den 18 Schiffen im Hafen entging nur der englische Frachter "Roddam" mit höchsten Verlusten der Vernichtung.

Wenn der Frevel überreich ist, bricht das Gericht immer wieder über einzelne oder ganze Völker unvermittelt herein. Das muss uns zur Warnung und Umkehr Anstoss geben!

Bonaventur Meyer
Pro Veritate
CH-4632 Trimbach

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