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91GR6

Gott der Rächer
straft jede Sexsünde

Kommentar zu 1. Thessalonicher 4, 1-8
18.3.2005

In der empfehlenswerten Schlachter-Übersetzung in dem handlichen Büchlein „Das Neue Testament, Die Psalmen“, Version 2000, der Genfer Bibelgesellschaft entdecken wir einen Text, der viele aufschrecken wird, der aber so wahr ist wie das übrige Evangelium, das Froh- und Drohbotschaft zugleich ist.

1 Thess 4,6 von Luther und in der Einheitsbibel falsch übersetzt, 4,4 in den meisten Bibeln ebenfalls

Zum Vergleich bringen wir dazu andere Übersetzungen, auch in lateinisch, italienisch, spanisch, französisch, englisch und kroatisch. So kann jeder sehen, dass die Übersetzung Luthers sowie die Einheitsübersetzung und etliche andere dem Anliegen des Apostels nicht gerecht werden, sondern durch ein störendes Element den Zusammenhang zerreißen. Denn der Apostel Paulus widmete diesen ganzen Abschnitt der Unzucht. Vermutlich aufgrund des irreführenden lateinischen Wortes negotio schoben Luther und die Einheitsübersetzer etwas ganz Fremdes in diesen dem Sex gewidmeten Text ein, nämlich „Niemand übervorteile seinen Bruder im Handel“ (Luther) bzw. „Wer seinen Bruder bei Geschäften betrügt“ (Einheitsübersetzung). Immerhin machen die Verfasser der Einheitsübersetzung in einer Fußnote auf eine andere Übersetzungsmöglichkeit aufmerksam.

Der Pferdefuß liegt wohl bei dem Wort „negotio“, das die einen billig mit Geschäft und Handel übersetzen, jene aber, die sich in den Text hineingedacht haben, mit „in dieser Angelegenheit“, „in questa materia“ übertragen. Der griechische Text gibt mehr Aufschluss, aber Griechisch können wir leider nicht.

Ein zweiter Fehler betrifft 4,4. Frage an die Übersetzer: Warum schreibt der Apostel nicht Frau und nicht Körper, sondern: das eigene Gefäß? Sind sie klüger als Paulus? Wenn er Gefäß schreibt, dann tut er dies bewusst. Der Übersetzer darf dann höchstens in einer Fußnote darauf verweisen, daß man unter Gefäß den Körper oder die eigene Frau verstehen kann. Es geht nicht an, daß das Evangelium in jeder Sprache und jedem Text anders als korrekt übersetzt wird.

Jeder prüfe die Texte nun selbst auf ihre Korrektheit. Wir markieren blau, was unserer Ansicht nach richtig übersetzt ist, und rot, was nicht korrekt ist. Am Schluß unsere wichtigen Folgerungen.


Das Neue Testament. Die Psalmen. Schlachter Übersetzung – Version 2000. Genfer Bibelgesellschaft. 1. Thessalonicher 4. Zwischenüberschrift: Ermahnung zu einem Leben in Heiligung

1.    Weiter nun, ihr Brüder, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus, daß ihr in dem noch mehr zunehmt, was ihr von uns empfangen habt, nämlich wie ihr wandeln und Gott gefallen sollt.

2.    Denn ihr wisst, welche Gebote wir euch gegeben haben im Auftrag des Herrn Jesus.

3.    Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, daß ihr euch der Unzucht erhaltet;

4.    daß es jeder von euch versteht, sein eigenes Gefäß in Heiligung und Ehrbarkeit in Besitz zu nehmen,

5.    nicht mit leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen;

6.    daß niemand zu weit gehe und seinen Bruder in dieser Angelegenheit übervorteile; denn der Herr ist ein Rächer für alle diese Dinge, wie wir euch zuvor gesagt haben und ernstlich bezeugt haben.

7.    Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung.

8.    Deshalb – wer dies verwirft, der verwirft nicht Menschen, sondern Gott, der doch seinen Heiligen Geist in ins gegeben hat.

Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers. Mit Wortkonkordanz. Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, 1987.

1.    ...

2.    ...

3.   Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, daß ihr meidet die Unzucht

4.    und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung,

5.    nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.

6.    Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel; denn der Herr ist ein Richter über das alles, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.

7.    Denn Gott hat uns nicht berufen zur Unreinheit, sondern zur Heiligung.

8.    Wer das nun verachtet, der verachtet nicht Menschen, sondern Gott, der seinen heiligen Geist in euch gibt.

Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung. Herder Verlag Freiburg Basel Wien, 1980

1.    ...

2.    ...

3.   Das ist es, was Gott will: eure Heiligung. Das bedeutet, daß ihr die Unzucht meidet,

4.    daß ein jener von euch lernt, mit seiner Frau in heiliger und achtungsvoller Weise zu verkehren,
(Fußnote: andere Übersetzungsmöglichkeit: daß jeder von euch seinen Leib in heiliger und ehrbarer Weise bewahrt. – Das griechische Wort für „Gefäß“ kann in übertragener Bedeutung sowohl den Leib des Menschen als auch (in rabbinischer Ausdrucksweise) die Ehefrau bezeichnen.)

5.    nicht in leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen,

6.    und daß keiner seine Rechte überschreitet und seinen Bruder bei Geschäften betrügt, denn all das rächt der Herr, wie wir euch schon früher gesagt und bezeugt haben.
(Fußnote: Andere Übersetzungsmöglichkeit: und daß keiner sich gegen seinen Bruder in der betreffenden Sache Übergriffe erlaubt. – In diesem Fall wäre vom Ehebruch die Rede.)

7.    Denn Gott hat uns nicht dazu berufen, unrein zu leben, sondern heilig zu sein.

8.    Wer das verwirft, der verwirft also nicht Menschen, sondern Gott, der euch seinen Heiligen Geist schenkt.

Nestle-Aland: Novum Testamentum Latine. Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, 1992. Ad Thessalonicenses I, 4

1.    ...

2.    ...

3.   Haec est enim voluntas Dei, sanctificatio vestra,

4.    ut abstineatis a fornicatione, ut sciat unusquisque vestrum suum vas possidere in sanctificatione et honore,

5.    non in passione desiderii, sicut et gentes, quae ignorant Deum,

6.    ut ne quis supergrediatur neque circumveniat in negotio fratrem suum, quoniam vindex est Dominus de his omnibis, sicut et praediximus vobis et testificati sumus.

7.    Non enim vocavit nos Deus in immunditiam sed in sanctificationem.

8.    Itaque, qui spernit, non hominem spernit sed Deum, qui etiam dat Spiritum suum Sanctum in vos.

La Bibbia di Gerusalemme. Il Nuovo Testamento. Edizioni Devoniane Bologna, 1992. I Tessalonicesi 4

1.   

2.   

3.    Perché questa è la volontà di Dio, la vostra santificazione: che vi asteniate dalla impudicizia,

4.    che ciascuno sappia mantenere il proprio corpo con santità e rispetto,
(il proprio corpo: sia il corpo proprio di ciascuno (5,23; cf. Rm 12,1; 1 Cor 6,19), sia quello della propria moglie, come in molti testi rabbinici e in 1 Pr 3,7)

5.    non come oggetto di passione e libidine, come i pagani che non conoscono Dio;

6.    che nessuno offenda e inganni in questa materia il proprio fratello, perché il Signore è vindice di tutte queste cose, come già vi abbiamo detto e attestato.

7.    Dio non ci ha chiamati all´impurità, ma alla santificazione.

8.    Perciò chi disprezza queste norme non disprezza un uomo, ma Dio stesso, che vi dona il suo Santo Spirito.

Nuevo Testamento. Versión directa del texto original griego. Por el Rvdo. P. José María Bover, S. I. Biblioteca de Autores Cristianos de la Editorial Católica, S. A., Madrid, MCMLVI., I Tesalonicenses 4

1.    ...

2.    ...

3.    Porque ésta es la voluntad de Dios, vuestra santificación: que os abstengáis de la fornicación,

4.    que sepa cada uno de vosotros poseer su propia esposa en santificación y honor,

5.    no con pasión de concupiscencia, como esos gentiles que no conocen a Dios;

6.    que en este punto ninguno, con violencia o con engaño, haga injuria a su hermano, puesto que vengador justiciero de todas esas cosas es el Señor, como ya antes os dijimos y conjuramos.

7.    Que no nos llamó Dios para la impureza, sino para vivir en santidad.

8.    Así que quien esto reprueba no reprueba a un hombre, sino a Dios, el cual nos dió también su santo Espíritu, enviándolo a vosotros.

Le nouveau Testament, Association Internationale des Gédéons, 1977, I Thessaloniciens 4

1.   

2.   

3.   Ce que Dieu veut, c´est votre sanctification ; c´est que vous vous absteniez de l´impudicité ;

4.    c´est que chacun de vous sache posséder son corps dans la sainteté et l´honnêteté,

5.    sans vous livrer à une convoitise passionnée, comme font les païens qui ne connaissent pas Dieu ;

6.    c´est que personne n´use envers son frère de fraude et de cupidité dans les affaires, parce que le Seigneur tire vengeance de toutes ses choses, comme nous vous l´avons déjà dit et attesté.

7.    Car Dieu ne nous a pas appelés à l´impureté, mais à la sanctification.

8.    Celui donc qui rejette ces préceptes ne rejette pas un homme, mais Dieu, qui vous a aussi donné son Saint-Esprit.

The New Testament, The Gideons International, 1977, I Thessalonians 4

1.   

2.   

3.   For this is the will of God, your sanctification: that you should abstain from sexual immorality;

4.    That each of you should know how to possess his own vessel in sanctification and honor,

5.    Not in passion of lust, like the Gentiles who do not know God;

6.    That no one should take advantage of and defraud his brother in this matter, because the Lord is the avenger of all such, as we also forewarned you and testified.

7.    For got did not call us to uncleanness, but in holiness.

8.    Therefore he who rejects this does not reject man, but got, who has also given us His Holy Spirit.

Novi Zavjet i Psalmi, Zagrebačko izdanje, Rijeka, 1993, Prva poslanica Solunjanima, 4

1.   

2.   

3.   Jer ovo je volja Božja : Vaša svetost, to jest, suzdržavati se od bluda,

4.    da svaki od vas zna čuvati svoju vlastitu posudu u svetosti i časti,

5.    a ne u žudnjama strasti, kao narodi koji ne poznaju Boga ;

6.    da ne prestupi prava svog brata, niti mu učini krivo, jer je Gospod osvetnik za sve to, kao što smo vam rekli unaprijed i posvjedočili.

7.    Jer nas Bog nije dozvao na nečistoću, nego u svetost.

8.    Zato dakle, onaj koji to prezire, ne prezire čovjeka, nego Boga, koji vam je dao svog Svetog Duha.


Aus der obigen Bibelstelle geht eindeutig folgendes hervor:

·        Gott verlangt von jedem Menschen, daß er sich heiligt und Unzucht meidet.

·        Als Rächer bestraft der Herr jede Sexsünde.

Wie straft Gott?

1.    Mit Gewissensbissen und der Konfrontation mit den Folgen der Sünde

2.   Angst, Panikattacken, Verfolgungswahn

3.    Scheinkrankheiten (nächtliche Schweißausbrüche, Hautveränderungen, Herzbeschwerden, dumpfes Fieber und dergleichen, im Extremfall Imitation von Aids-Symptomen)

4.    Krankheiten (im Extremfall Wahnsinn)

5.    Unfällen (erinnert sei an den Spruch eines Yogi, vermutlich Yesudian: „Jeder Unfall ist eine Selbstbestrafung“)

6.    einem sonstigen Unglück oder einer Pechsträhne, im Extremfall mit einem Fluch

7.    dem Tod

8.    Qualen im Fegefeuer

9.    Qualen in der Hölle

Wir sehen also sieben Möglichkeiten, zu bereuen (Punkt 7: falls der Tod nicht augenblicklich kommt). Wenn die Sünde nicht hier auf Erden bestraft wird, wird sie im Jenseits bestraft, im Fegefeuer oder mit der Hölle.

Diese Strafen sind notwendig im göttlichen Heilsplan zum Schutz der geordneten Liebe. Die ungeordnete Liebe zerstört die geordnete Liebe, die allein das Glück bringt.

Die Schwere der Schuld – dazu gehört auch die Verletzung oder Enttäuschung eines oder einer anderen - sowie die Häufigkeit der Sünde usw. wird genau gemessen wie mit der Waage und entsprechend vergolten.

Jeder freue sich, wenn er die Zeichen der Gerechtigkeit erkennt und sofort leiden und büßen darf. Wer noch nie eine Strafe gespürt hat, ist zu bedauern.

Rette deine Seele. Bete ohne Unterlaß:

Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner!

AIHS

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