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ETIKA |
DAS JÜNGSTE GERICHT |
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91JG5A |
Die Ernte |
Heliand 31 |
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So wies er sie mit Worten. Viel des Volkes
Umgab das Gotteskind, hörte ihn in Gleichnissen
Über das Ende der Welt erzählen:
Einst, sagte er, säte ein Edler auf seinem Acker
Herrliches Korn mit seinen Händen;
Wollte sich wonniges Wachstum erzielen,
Köstliche Frucht. "Da kam sein
Der mächtige
Christ: "Des Menschen Sohn ist es,
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91JG5B |
Das Urteil |
Heliand 53 |
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Denn wenn das geschieht, daß der waltende Christ,
Des Menschen Sohn mit der Macht Gottes
Kommt in seiner Kraft, der Könige mächtigster,
Zu sitzen in seiner Macht, und zusammen mit ihm
Die Engel alle, die da oben sind,
Die heiligen, im Himmel, dann sollen der Helden Kinder,
Die Völker aus der Fremde sich zusammen scharen,
Was an Leuten lebt, was je in diesem Licht
An Menschen erzeugt ward. Dann wird dieser Menge,
Allem Menschengeschlechte der mächtige Herr
Das Urteil sprechen.
"
Kommt, ihr Erkornen, in dies köstliche Reich,"Mein guter Fürst, wann warst du so befangen,
So bedrängt und darbend, wie du vor diesem Volke
Auseinander setzest? Wann sah dich einer
Bedrängt oder darbend? Du hast doch Gewalt
Über alles, das die Kinder der Erde
In dieser Welt gewannen." Dann erwidert der Waltende:
"Alles, was ihr thatet in eures Herrn Namen,
Was ihr Gutes gabet zu Gottes Ehre
Den Menschen, den ärmsten in dieser Menge
Und denen, die aus Demut bedrückt sind,
Weil sie meinen Willen wirkten — was ihr denen von euerm Wohlstand
Gabt zu meiner Verherrlichung, das empfing euer Herr,
D i e Hilfe kam dem Himmelskönig; darum will der heilige Herr
Dann wendet der Waltende sich
zur Linken,"Ei, waltender Gott, wie willst du nur so
vor dieser Menge reden? Wann bedurftest du der Menschen,
Irgendeiner Wohltat? Von dir haben wir doch allen
Wohlstand in der Welt!" Dann erwidert der Waltende:
"
Wenn ihr die ärmsten der Erdenkinder,Nach diesen Worten wird das Volk geschieden,
Die Frommen und die Bösen;