|
ETIKA |
KINDESMISSBRAUCH |
www.etika.com |
|
91K2 |
Kinderschänder verbannen |
|
Um
Kinder vor sexuellem Mißbrauch zu schützen, ist es am sichersten, die Täter zu
entfernen. Da die Gefängnisstrafen heute kurz sind, wird ihnen aber nach der
Entlassung und oft schon während des Hafturlaubs ermöglicht, ihr schändliches
Treiben fortzusetzen. Deshalb schlagen wir die Verbannung von Kinderschändern
in Isolationszonen vor. Denn sie sind fast immer gefährlich, worauf jetzt
langsam auch die Wissenschaft und die öffentliche Meinung kommen.
Es
kann zwar eine Erklärung, aber niemals eine Entschuldigung sein, wenn jemand,
der Kinder vergewaltigt hat, sich darauf beruft, er wäre selbst als Kind
mißbraucht worden. Sogar die grausamsten Serienmörder wollen auf diese Weise
ihre Untaten rechtfertigen.
Wenn
jemand solches Leid aus bitterster eigener Erfahrung kennt, ist es umso
verwerflicher, wenn er dieses schrecklichste aller Verbrechen - "Mord
einer Kinderseele" - mitleidlos jemand anderem antut. So etwas ist nackte
Rache, nicht an der Gesellschaft, sondern an einem unschuldigen Menschen. Und
das lassen viele Richter heute als Entschuldigung gelten und gewähren deswegen
unbarmherzigen Vergewaltigern und Mördern eine Strafermäßigung. Gerecht wäre
es, wenn dies als strafverschärfend angesehen würde.
So
hat sich die unangebrachte Toleranz der meisten Richter in den vergangenen
Jahrzehnten zum Schaden ungezählter anderer Kinder ausgewirkt und diese in den
Ruin getrieben: in Form von Drogenabhängigkeit, Verbrecherlaufbahn, Selbstmord.
Nun
sagen viele Menschen aus berechtigter Empörung und Sorge: Keine Gnade mit den
Gnadenlosen!
Hier
sind wir als Christen aufgerufen, einen gerechten Weg zu suchen. Einerseits
muß der Schutz der Kinder über allem stehen. Andrerseits ist uns die Rettung
der Seelen als Aufgabe gegeben, und bei einer eventuellen Verhängung der
Todesstrafe bekommt ein solcher Übeltäter vielleicht zuwenig Zeit zu Reue und
Buße, und seine Seele geht für immer verloren.
In
diesem Zwiespalt erinnern wir uns an die Worte Karl Mays in: Das versteinerte Gebet:
Die wahre christliche Liebe ... trägt das Buch
der Gnade in der einen, das Buch der Strafe in der andern Hand. Nun hat der
Mensch zu wählen: Die Reue jubelt; die Teufel zittern. ... Bist du ein
Verkünder jener unüberlegten Barmherzigkeit gewesen, welche die Bösen
schont, damit sie gegen die Guten um so unbarmherziger verfahren könne? Und
soll nur Gott allein das Böse bestrafen dürfen, nicht auch der Mensch, nicht
ich? ... ,Liebet eure Feinde!´ klang es tief in mir. Da kamst du vorhin mit
deiner ,Torenseligkeit´, und es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Ja, es ist
Christi Gebot ,Liebet eure Feinde!´. Aber ich weiß nun, daß ich die wahre Liebe
zum Feind ebensowenig begriffen habe wie die Liebe überhaupt. Wenn der Feind
gegen mich auftritt, um mich zu vernichten, so habe ich ebenso streng gegen ihn
zu verfahren, doch nur, um ihn zu retten! Das ist die wahre Feindesliebe
und nicht mehr kranke Herzensduselei!
Seltsam
mutet uns die Stelle im 1. Korintherbrief 5, 4 und 5 an, wo der Apostel Paulus
ähnliches ausdrückt:
Im Namen Jesu, unseres Herrn, wollen wir uns
versammeln, ihr und mein Geist, und zusammen mit der Kraft Jesu, unseres Herrn,
diesen Menschen dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein
Geist am Tag des Herrn gerettet wird.
Nach
der Einheitsübersetzung nun der Wortlaut in der Lutherbibel:
... wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus
versammelt seid und mein Geist samt der Kraft unseres Herr Jesu bei euch ist,
soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches,
damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.
Schwer
erscheint es, dieses Geheimnis zu ergründen.
Die
neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft (2511/1999) sollten
wir mit ins Kalkül ziehen:
Zusammenfassung:
1. Wer
dieses entsetzliche Leid über ein unschuldiges Kind bringt (sexueller
Mißbrauch), verdient die Höchststrafe, die im Rechtssystem der jeweiligen
Gesellschaft vorgesehen ist.
2. Absoluten
Vorrang muß in jedem Fall der Schutz der Kinder vor solchen Verbrechern haben.
3. Deshalb
plädieren wir dafür, Männer und Frauen, die Kinder sexuell mißbrauchen, in
Isolationszonen zu verbannen.
4. Dort
sollten sie psychologischen und religiösen Beistand erhalten, damit sie
aufrichtig bereuen und vielleicht doch noch auf den Weg des Guten geleitet
werden können.
Wache der
Barmherzigkeit
Guardia de la Misericordia Guami
Khuyapt'ayañ
Imirinaka