ETIKA

GERECHTIGKEIT

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6.11.2004

91ST91

Grausame Strafen für Grausame

 

The message of the pain of Shin Young-ja and Kim Jong-kyu about the decapitation of their son Kim Sun-il in Iraq
The most culprits in this case are the Unites States who forced South Korea to send troups in a foreign country.
The Bible says: All who take the sword will perish by the sword.
(Matthew 26,52)

Der Schmerz der Eltern des enthaupteten Südkoreaners darf nicht vergebens sein. Es darf keine Enthauptungen mehr geben.

 

In Gottes Welt herrscht Gerechtigkeit. Die Guten werden belohnt, die Bösen bestraft.

 

„Darin, daß jeder entsprechend der Art seines Vergehens leidet, wird in einzigartiger Weise die göttliche Weisheit und Gerechtigkeit offenbar. Sie kennt bei einer solch großen Unendlichkeit von Schuld und Schuldigen ganz genau die Übertretungen eines jeden. Wie mit einer Waage wird die Strafe für die Verfehlungen zugemessen, sagt der Weise.“ (Luis von Granada, Meditationen, Freitagabend, zitiert im Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000, Kapitel 118, S. 206)

 

Du sollst nicht töten, befiehlt Gott im sechsten Gebot. (2. Mose 20,13; 5. Mose 5,17)

 

Trotzdem wird täglich gemordet, oft auf grausame Weise. Was können wir tun, um den Opfern furchtbare Leiden zu ersparen? Wir können nur an alle appellieren:

 

·        Tötet nicht! Aber wenn ihr tötet, dann tötet nicht auf grausame Weise!

 

Wenn ihr schon tötet, tötet schnell und schmerzlos! Das gilt auch für das Töten der Tiere; Schächten ist grausam.

 

Menschen, wo bleibt eure Menschlichkeit?

 

Besonders grausam ist es, mit Schwertern, Bajonetten, Speeren, Messern und Gift zu töten. Massenvernichtungsmittel wie atomare, biologische und chemische Waffen sind grausam, ebenfalls Raketen, Bomben, Granaten und Minen; sie töten meist Unschuldige, zerfetzen, verstümmeln, schaffen ein Meer von Blut und Tränen.

 

Ächtet all diese Waffen! Wendet sie nicht an!

 

Wer sie anwendet, muß wissen, daß er zur Strafe dasselbe erleiden muß wie seine Opfer.

 

Wer eine Geisel enthauptet, dessen Strafe in der Hölle wird dieser grausamen Tat entsprechen. Wer einen Menschen ersticht, der wird im Jenseits ebenfalls in irgendeiner Form erstochen. Das ist die gerechte Strafe für die Bösen, die sich nicht bekehren, und das ist die Botschaft der Bibel für die Ewigkeit:

 

2. Mose 21,24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, 25 Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.

 

Wenn dieses Gebot „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ heute nicht von Christen angewendet wird, um Gott die Bestrafung zu überlassen, so dürfen wir doch vermuten, daß es für die Ewigkeit gilt, und zwar für jene, die nicht an Gott glauben, ihn ablehnen, seine Gebote nicht halten, nicht umkehren, bereuen, Buße tun und Wiedergutmachung leisten.

 

Matthäus 26,52 Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.

 

Jeder sieht, daß die meisten der abgefeimtesten Verbrecher, die die Fäden des Unrechts ziehen und andere zum Töten und Foltern und Erpressen anstiften oder zwingen, nur selten durchs Schwert umkommen, sondern friedlich im Bett sterben. Also wird diese Regel für sie erst im Jenseits in Erfüllung gehen. Deshalb seien wir getrost, Gott der Allmächtige wird Recht schaffen, und die Bösen werden nicht ungestraft davonkommen.

 

5. Mose 32,35 und Römer 12,19 (Der HERR:) Die Rache ist mein, ich will vergelten.

 

Hebräer 10,31 Schrecklich ist´s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

 

Psalm 5,5 Du bist nicht ein Gott, dem gottloses Wesen gefällt; wer böse ist, bleibt nicht vor dir. 6 Du bist feind allen Übeltätern. 7 Du bringst die Lügner um; dem Herrn sind ein Greuel die Blutgierigen und Falschen.

 

Psalm 54,7 Er wird die Bosheit meinen Feinden vergelten.

 

Psalm 62,13 Du vergiltst einem jeden, wie er´s verdient hat.

 

Jesus Sirach 17,20 Ihre Frevel sind ihm nicht verborgen, alle ihre Sünden stehen dem Herrn vor Augen. 23 Schließlich erhebt er sich und vergilt ihnen, er läßt die Vergeltung über ihr Haupt kommen.

 

Nahum 1,2 Der Herr ist ein eifernder und vergeltender Gott. Der Herr übt Rache und ist voll Zorn. Der Herr vergilt seinen Widersachern und hält fest am Zorn gegen seine Feinde.

 

Matthäus 16,27 Es wird geschehen, daß der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun.

 

Matthäus 25,46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe (Zeugen Jehovas aufgepaßt: Löst euch von eurem Irrglauben, denn die Bibel spricht eindeutig von der ewigen Strafe, ihr aber leugnet die Hölle und werdet sie deshalb wohl erfahren!), aber die Gerechten in das ewige Leben.

 

Römer 2,4 Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? 5 Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selber Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, 6 der einem jeden geben wird nach seinen Werken: 7 ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben; 8 Ungnade und Zorn aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen, gehorchen aber der Ungerechtigkeit, 9 Trübsal und Angst über alle Seelen der Menschen, die Böses tun, zuerst der Juden und ebenso der Griechen, 10 Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden allen denen, die Gutes tun, zuerst den Juden und ebenso den Griechen. 11 Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott. 12 Alle, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen, und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durchs Gesetz verurteilt werden.

 

Der folgende Satz müßte von allen Plakatsäulen schreien, dann gäbe es weniger elend auf der Welt:

 

Jakobus 2,13 Es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der kein Erbarmen gezeigt hat.

 

Die Bibel ist doch nicht zum Wegelegen da, sondern zum täglichen Lesen, Benutzen und Befolgen.

 

Psalm 96,10 Der HERR ist König. Er hat den Erdkreis gegründet, daß er nicht wankt. Er richtet die Völker recht. 13 Er wird den Erkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit.

 

2. Thessalonicher 2 Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus! 6 Es ist gerecht bei Gott, mit Bedrängnis zu vergelten denen, die euch bedrängen, 7 euch aber, die ihr Bedrängnis leidet, Ruhe zu geben mit uns, wenn der Herr Jesus sich offenbaren wird vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht 8 in Feuerflammen, Vergeltung zu üben an denen, die Gott nicht kennen und die nicht gehorsam sind dem Evangelium unseres Herrn Jesus. 9 Die werden Strafe erleiden, das ewige Verderben, vom Angesicht des Herrn her und von seiner herrlichen Macht.

 

Vergleiche Offenbarung 18, 2-7a: Der Untergang Babylons. Der Hure Babylon wird zweifach vergolten. 7 „Wieviel Herrlichkeit und Üppigkeit sie gehabt hat, soviel Qual und Leid schenkt ihr ein!“ Ihre Strafen sind verhältnismäßig gering im Vergleich zu den Strafen, die der Grausamen harren.

 

Deshalb: Wir glauben an den gerechten Richter und hoffen auf die göttliche Gerechtigkeit!

 

Psalm 94,1 HERR, du Gott der Vergeltung, du Gott der Vergeltung, erscheine! 2 Erhebe dich, du Richter der Welt; vergilt den Hoffärtigen, was sie verdienen. 3 Wie lange sollen die Gottlosen, o Herr, wie lange sollen de Gottlosen prahlen? 4 Sie führen freche Reden, alle, die Unrecht tun, brüsten sich. 8 Merkt doch auf, ihr Narren im Volk! Und ihr Toren, wann wollt ihr klug werden? 10 Der die Völker in Zucht hält, sollte der nicht Rechenschaft fordern und strafen – er, der die Menschen Erkenntnis lehrt?

 

Wache der Barmherzigkeit, Guami, 25.6.2004, etika.com

 

Meditation
des Bruders Luis von Granada für Donnerstagmorgen:

 

... Haben die bisher ausgestandenen Qualen nicht gereicht, müssen immer noch neue dazukommen? Sieh an das göttliche Antlitz, über das Ströme von Blut fließen: Eine Dornenkrone hat man Jesus aufs Haupt gesetzt...

 

Wo Liebe, ist Schmerz. Wie kann jemand behaupten, daß er Liebe zu Christus hat, wenn er nicht Mitleid mit dem gequälten Heiland empfindet? Und wenn es schon ein großes Übel ist, kein Mitleid zu haben, wie schlimm ist es dann erst, wenn man das Martyrium Christi vergrößert und seinem Schmerz weiteren Schmerz hinzufügt! Welche Grausamkeit der Feinde, jenes so schreckliche Wort zu rufen: Kreuzige ihn, kreuzige ihn!

 

Aber wie grausam ist erst der Christ, der mit den Werken dasselbe spricht wie jene mit Worten!

 

Wie können dein Herz und deine Hände den Herrn auf diese Weise so oft kreuzigen?

 

(Aus dem Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000, Kap. 118, Seite 200)

 


 

Zusatz 6.11.2004: Gedanken zu den sich häufenden Enthauptungen im Irak im Herbst 2004

 

Wer grausam tötet

(Kehle durchschneiden, enthaupten usw.), muß wissen, daß ihm dann in der Hölle dasselbe geschehen wird – unendliche Male, wenn auch aus Gründen der Barmherzigkeit verkürzt und abgemildert – aber immer noch entsetzlich genug.

 

Der Mensch in der Hölle ist kein geistiges Wesen, sondern besteht aus Fleisch und Blut und wird nicht nur seelisch und geistig, sondern auch körperlich gepeinigt.

 

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