"Satanismus und Scientology sind nicht weit voneinander entfernt
. Ron L. Hubbard, der Begründer der Scientology-Sekte, war Anfang der 60er Jahre eines des ersten Mitglieder der amerikanischen Satanistenbewegung, die auf den Briten Alistair Crowley zurückgeht. Scientology versucht, nach dem Motto des ersten Hauptsatzes des Satanismus, "Tu, was du willst", über das Wirtschaftsleben weltweit einen brutalen, menschenverachtenden Egoismus in das menschliche Zusammenleben einfließen zu lassen." (Bruno Hosp, Landesrat für Kultur, in der Tageszeitung "Dolomiten", Bozen, 20.3.1994)
"Menschenangler demaskieren" - Norbert Blüm über "psychische Terrororganisation"
. Auf Einladung von Europaparlamentarier Michl Ebner und der Jungen Generation in der SVP warnte der deutsche Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm im Kolpingsaal von Brixen vor dem "menschenverachtenden Kartell der Unterdrückung". Aufklärung sei die beste Waffe gegen die "Manipulierer", die versuchten, die Gesellschaft nach ihrer verblendeten Ideologie zu formen. Wie dies aussehen soll, verlas EU-Parlamentarier Michl Ebner aus dem Bericht des italienischen Innenministeriums über Sekten: Sobald 80 Prozent der Menschheit "clear" (Scientologen) sind, sollen den restlichen 20 Prozent "Unbekehrbaren" die Bürgerrechte aberkannt werden. Sie sollten auch weder heiraten noch Kinder kriegen dürfen. Bis dahin bekämpft Scientology seine Gegner - wie Gründer Ron L. Hubbard im Buch "Dianetik" lehrt - mit Bespitzelung, Bedrohung und Gehirnwäsche. Alles unter dem Credo, "Geld machen, mehr Geld machen, dafür sorgen, daß andere noch mehr Geld machen". "Scientology ist ein Konzern zur Maximierung von Gewinn, der unter dem Deckmantel "Kirche" die Sehnsüchte der Menschen anzapft und die Weltherrschaft anstrebt", faßt Blüm zusammen. ("Dolomiten", 13.6.1998) - Scientology sei eine "Imperialismus-Bewegung", in der es nicht mehr darum gehe, neue Teritorien zu erobern, sondern die seelischen Innenräume der Mitglieder zu beherrschen (sagte Blüm). Scientology sei eine "pseudoreligiöse Verbindung" mit kommerziellen Interessen. ("Dolomiten", Seite Eisacktal, 15.6.1998)
Versklavung mittels Auditing
. Scientologen treten mit Straßenwerbung und mit Broschüren an in Frage kommende Mitglieder heran. Dies seien Menschen, die - mit sich selbst unzufrieden - auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind (sagte Minister Blüm). Scientology buhle um Mitglieder und mache ihnen Versprechungen, wie jene nach mehr Intelligenz und Leistungsfähigkeit. Als Voraussetzung für eine höhere Intelligenz und Leistungsfähigkeit präsentierten die Scientologen ihre teuren Kurse. Allein deshalb beute die Verbindung ihre Mitglieder finanziell aus und setze sie in Abhängigkeit. Die Mitglieder verschuldeten sich gewollt oder ungewollt und bräuchten immer neue Kurse, um sich in ihrer Leistung zu steigern. Hinzu kommen für die Mitglieder verpflichtende Maßnahmen, beispielsweise das "Auditing". Dieses ist ein Gespräch, in dem das Mitglied alles von sich preisgeben müsse. Das Gegenüber von Scientology höre zu, stelle Fragen und suche nach der Schwachstelle des neuen Mitglieds. Der Vereinigung gelinge es dann, das Mitglied mittels dieser Schwachstelle in psychologische Abhängigkeit zu bringen. Ron Hubbard, der Gründer von Scientology, hält in seinen Schriften fest, daß jeder, der sich von Scientology entfernt, getötet werden müsse. Vorfälle dieses Ausmaßes sind bezeugt. Mitglieder, die der Verbindung nicht mehr gehorchen, kommen in "Rehabilitation" - ein Fachbegriff der Verbindung: Das heißt, sie arbeiten zwölf Stunden lang in einem Arbeitslager und tragen dabei eine Uniform. ("Dolomiten", 15.6.1998) Hubbard-Jünger müssen sich stundenlangen Sauna-Besuchen und beklemmenden Verhören unterziehen, u. a. dem "Auditing", wo ein "E-Meter" (Hautwiderstandsmesser) ihre intimsten Antworten kontrolliert. "Die Menschen werden bei diesem Hokuspokus seelisch entblößt und willenlos gemacht. Was die Scientologen dabei erfahren, setzen sie gegen sie ein, sobald sie aussteigen wollen", warnt Blüm. ... "Scientology macht sich .. an einflußreiche Personen heran..." ("Dolomiten", 13.6.1998)