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APOKALYPSE SPIEL

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ETIKA

KAMPF FÜR DAS GUTE GEGEN DAS BÖSE

www.etika.com
28.12.2002

98B1-1

KINDER RETTEN DIE WELT

Francisco und die Gerechten
Schutz den Schwächsten
Kapitel 1

Die verpasste Chance
Das Buch der Anklage

Francisco:
Kinder retten die Welt
Aktionsgeschichte zum Schutz der Schwächsten: Gott schreibt mit
Ein Psycho-Schocker, der versteinerte Herzen erweicht

Die ,,Vier Gerechten" von Edgar Wallace, die Helden Karl Mays und Gandhi haben in ihrem Kampf gegen die schlimmsten Verbrechen Nachahmer gefunden...
Aber auch Franziskus von Assisi hat einst wirksame Methoden gegen das Böse entwickelt.
Unser Zeitgenosse Francisco wandelt auf seinen Spuren. Er liebt die Kinder, alle Kinder dieser Welt. In jedem sieht er ein Geschenk Gottes, ein kleines Jesuskind.

Von vielen liest er, daß sie leiden, doch wie ihnen helfen? Mit seinen Freunden sucht er eine Lösung und findet sie: aktives Mitleid.
Francisco taucht hinab in das Meer des Leids und nimmt Anteil am Schicksal jener, die der Hilfe und Liebe am meisten bedürfen.
Mit diesem Buch will er allen die Augen öffnen für den schönsten und wertvollsten Schatz, den es auf Erden gibt.
Denn sie, die Kinder sind rein und ohne Schuld und die einzigen, die diese Welt am Abgrund noch retten können. Wenn wir die Kinder nicht retten, wird auch die Welt nicht gerettet. Sie sind unsere letzte Chance...


Kapitel 1 (Interaktiver Tip: Wer erkennt sich selbst?)

IN DEN FÄNGEN DES BÖSEN

F. war so tief gesunken, wie er es sich ein paar Jahre zuvor nicht einmal im Traum hätte vorstellen können.

Das erotisierende Zeitalter - so umschrieb es ein hoher Kirchenmann verharmlosend - hatte auch den Mann vereinnahmt, der sich bemühte, gut zu sein.

Er hatte geheiratet und wähnte sich in der Ehe geschützt vor den Fallen des Bösen.

Aber seine gute Absicht wurde auf eine harte Probe gestellt.

Der Diabolos, der Durcheinanderwerfer, wie der Menschenfeind griechisch genannt wird, ließ nichts unversucht, um die Harmonie seines Seelen- und seines Familienlebens zu stören (was heute weltweit geschieht, denn die Botschaften Marias an Melanie in La Salette 1846 und derzeit an Sr. Guadalupe in Guatemala besagen, daß der Dämon Unfrieden in allen Familien stiftet).

Oft vergaß er alle guten Vorsätze.

Ständig schoß der unheimliche Herrscher dieser Welt seine Pfeile ab, und wohin er auch floh, er vermochte nicht, ihnen zu entweichen.

Allüberall lächelte ihm die Maske der Sünde zu, die große Hure Babylon, die ausgezogen ist, den ganzen Erdkreis zu verführen.

Die Zeitschriften zeigten von Jahr zu Jahr immer unverschämtere Bilder dieser Göttin des 20. Jahrhunderts, und das Fernsehen demolierte langsam, aber beständig und weltweit alles, was früher Sitte und Anstand geheißen hatte.

,,Sex"-Fotos reizten die Phantasie.

"Immer tiefere Einblicke" in das Geheimnis des Geschlechtlichen wurden geboten, und das eine Mal machte neugierig auf mehr.

Die ,,Macher" des Fernsehens schreckten bei ihrem Rennen um Einschaltquoten - und damit mehr Einnahmen durch Werbung - vor nichts zurück.

Frauen wurden als Objekt der Begierde präsentiert, Ehebruch als zeitgemäße Abwechslung für gesellschaftsfähig erklärt.

Naive Zuschauer waren stolz auf die große Auswahlmöglichkeit unter den Programmen, denn immer gab es etwas ,,Interessantes" anzuschauen: auf dem einen Kanal eine klassische Oper mit Bauchtänzerinnen, auf dem nächsten eine Familienserie mit dem Dauerthema Ehebruch, dann wieder Glücksspiele, bei denen sogenannte Hausfrauen sich nach und nach ihrer Kleidungsstücke entledigten, oder eine Talkshow mit bizarren Sexthemen.

Die Satellitenschüsseln machten es möglich: Der Äther war 24 Stunden am Tag mit Pornoszenen erfüllt, und die geistige Umweltverschmutzung drang in die letzten Winkel der Erde ein.

Eine heile Welt gab es nirgends mehr.

F. hätte sich am liebsten selbst verflucht, weil er nicht imstande war, die vielen Verlockungen zu ignorieren.

Und als er anfing, im Internet zu surfen, wurde er mit noch mehr Schmutz und Schund konfrontiert.

Es gab nichts mehr, was es nicht gibt; alles Schmierige, Abstoßende, Eklige hatte seinen Weg ins World Wide Web gefunden.

Fast undurchführbar die Ratschläge der Alten:

,,Sieh der Versuchung nie ins Gesicht", hatte der weise Franz von Sales gelehrt, und der reuige Sünder Augustinus hatte gemahnt: ,,Ergreife die Flucht, wenn du den Sieg davontragen willst."

Freche Werbeplakate auf den Straßen sowie Frauen mit bewußt aufreizendem Äußeren - die Mode wurde von Sommer zu Sommer hüllenloser - vermehrten die Anfechtungen.

Hier die Welt - dort der Christ.

Eines vergaß F. nie: daß Jesus nämlich gesagt hatte:

Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon die Ehe mit ihr gebrochen in seinem Herzen. (Mt 5,28)

Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach.

Ein Körnchen Böses gesellte sich zum anderen, bis das Boot derart überladen war, daß es zu sinken begann.

In einer schwachen Stunde war der bisher brave Familienvater zu etwas bereit, was ihn danach mit äußerster Abscheu erfüllte.

Nur eine glückliche Fügung in letzter Sekunde rettete ihn vor dem Untergang.

Schuldig fühlte er sich trotzdem, und er spielte in Phasen der Depression mit den schlimmsten Gedanken.

Unterdessen waren die guten Mächte nicht untätig.

Immer wieder wurde F. von Nachrichten erschüttert über Menschen, die sich ebenfalls in den Klauen der unsichtbaren, aber spürbaren Feinde befanden, und bei sich dachte er angesichts seiner Sünden und jener der anderen:

Gott, der Allmächtige, wird mit seinem Strafgericht nicht mehr lange warten.

Mit Schrecken registrierte er, wieviel Böses Menschen einander antaten, ihren Ehepartnern, Kindern und Eltern.

Niemand schien daran zu glauben, daß Gottes Geduldsfaden einmal reißen und er seinen ganzen Zorn über das zügellos sündigende, abtrünnige Menschengeschlecht ergießen könnte, wie dies bei Zephanja und so vielen anderen Propheten zu lesen war.

Er selbst fühlte sich abgrundtief schlecht.

Seine Verfehlungen ließen ihm keine Ruhe, und er suchte, um wieder freizuwerden, nach Möglichkeiten der Buße.

Mit Inbrunst betete er die letzte Vaterunserbitte: und erlöse uns von dem Bösen.

Er hatte längst erfahren, daß die Menschen in dieser Endzeit, in der der Satan noch einmal losgelassen ist, allein zu schwach sind, um mit den unsichtbaren Mächten der Finsternis fertig zu werden.

Hatte ein Dämon auch von ihm Besitz ergriffen?

Er erinnerte sich an jene zehnte Ermahnung des großen Heiligen aus Umbrien:

,,Ein jeder hat den Feind in seiner Gewalt, und zwar den Körper, durch den er sündigt. Deshalb selig jener Knecht, der solchen Feind, über den ihm Macht gegeben ist, immer gefangen hält und weise sich vor ihm hütet."

In das schlechte Gewissen mischte sich die Angst, und er betete:

Die Sünde fiel mir leicht,
Doch sind die Folgen schwer.
Beleidigt hab' ich Dich,
Mein Schöpfer und mein Herr.

Der Schuld folgt stets das Leid,
Als Krankheit, Krieg und Not.
Gib mir Barmherzigkeit
Statt den verdienten Tod.

Was Böses ich getan
An andren, mir und Dir,
Will büßen es fortan
Auf dieser Erden hier.

Verschon mich von der Pein,
Verzweiflung, Höllenglut.
Mach neu mich, heilig, rein.
Gerecht bist Du und gut.

Eines faszinierte F. besonders: der Gedanke, er könne, wenn er auf eine Sünde verzichte, bewirken, daß damit auch andere Menschen, die in einer ähnlichen Lage wären, denselben Heroismus aufbrächten und ebenfalls verzichteten.

Ein unsichtbares geistiges Band müßte alle Männer verbinden, damit sie nicht Ehebruch - auch nicht mit den Augen, denn das ist oft nur der Anfang - begingen, wünschte er sich.

Dadurch würde dann vielen Frauen und Kindern Leid erspart.

Regelmäßig las er die ,,schwarze Chronik" in den Zeitungen.

Er litt mit den Opfern der Grausamkeit.

Sein Herz umschloß sie alle: gedemütigte Frauen und Mütter wie auch mißhandelte oder hungrige Kinder irgendwo in der weiten Welt.

Nichts tat F. so weh wie Nachrichten von Kindern, die mißbraucht oder umgebracht wurden.

Er wußte, sein Zorn war ohnmächtig.

Aber er glaubte daran, daß er dem gepeinigten Kinde irgendwie helfen konnte, wenn er für das Opfer betete.

Seine Freunde bat er, Nachrichten über das Elend der Kinder, besonders das himmelschreiende Verbrechen des Kindesmißbrauchs, zu sammeln und auf Disketten oder zip-Disketten zu speichern.

Interaktiver Tip: Wäre das auch etwas für dich?

Wieviele Wörter hat der Satz des Franziskus? Nur die richtige Antwort bringt dich dem Ziel entgegen.

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Fortsetzung für Leser, die nicht am Apokalypse-Spiel teilnehmen: Jedes Kind ein Jesuskind

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