|
2 |
APOKALYPSE SPIEL |
Suche einen Satz des Franziskus und klicke auf die Wortzahl |
|
ETIKA |
KAMPF FÜR DAS GUTE GEGEN DAS BÖSE |
www.etika.com |
|
98B1-2 |
KINDER RETTEN DIE WELT |
Francisco
und die Gerechten Schutz den
Schwächsten |
Ein Psycho-Schocker, der versteinerte Herzen
erweicht
JEDES KIND EIN JESUSKIND

Oft
sieht man im Gesicht von Kindern etwas leuchten, was nicht von dieser Welt ist.
Manchmal
geschieht es, wenn ein Kind sich von Herzen freut und hellauf lacht, wenn es
von seinem Vater auf den Knien geschaukelt oder hoch empor geschwungen wird;
manchmal wenn er sich über das kleine Wesen beugt, das selig schlummert;
manchmal wenn ein Kindchen verträumt dasitzt und spielt und mit glockenheller
Stimme singt.
Und
wenn ein Kind innig betet zum ,,Himmelvater", gleicht es ganz einem
Engelein.
Auch
wenn ein Bub oder ein Mädchen tagsüber allzu ausgelassen sind und sich oft
weder mit gutem Zureden noch mit Gewalt bändigen lassen - beim Gutenachtkuß
kommen die Kleinen den Eltern vor wie kleine Himmelsboten, und Vater und Mutter
beten mit den Kindern:
,,Ich
bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein."
Besonders
der Ausdruck der Hilflosigkeit und Kleinheit kann Große treffen wie ein Blitz.
Wenn
ein Kind einmal etwas ganz Schlimmes angestellt hat und der zornige Vater es
ergreift, um es zu schlagen, vermag er kaum in die aufgerissenen Augen des vor
Angst bebenden Kindes zu sehen.
Er
erträgt den Blick des schutzlosen Wesens nicht, das stumm um Gnade bittet.
Hier
Hilflosigkeit - dort Macht und Gewalt.
Der
Erwachsene fühlt, was größer ist; er empfindet seine Ohnmacht, und ihm dämmert
die Wahrheit, daß ein hilfloses Kind imstande sein kann - eine verlorene Seele
zu retten.
Nur
eine Seele?
Nein.
Die
Welt zu retten.
Denn
der heiligste Vater im Himmel, unser König von altersher, hat seinen geliebten
Sohn herabgesandt, und mitten auf der Erde geschah das Heil, hat
einst Franziskus bei Sonnenuntergang gebetet.
Darin
steckt der Schlüssel zu dem Geheimnis, das alle Kinder dieser Welt haben.
Zurück
zu F. Glückseligkeit erfüllte ihn jedesmal, wenn sich die heilige Reinheit und
Unschuld in einem Kindergesichtchen widerspiegelte.
Er
empfand: Diese von innen heraus leuchtenden Augen, diese Anmut ihres Wesens
konnten nicht natürlichen, sondern nur göttlichen Ursprungs sein.Ì
Welche
Freude:
Der
Schöpfer ließ ihm die Gnade zuteil werden, in allen Kindern das Ebenbild dessen
zu sehen, was auch Gott Vater am liebsten hatte: des Jesuskindes.
Als
ihm dies bewußt wurde, überkam ihn übergroße Fröhlichkeit, und er wußte sich gerettet.
Zwei
Dinge standen ihm vor Augen:
Zum
einen war es die Erkenntnis, welchen Verrat auch an Gott (der stets voll
Hoffnung auf ihn niederschaute) bereits jeder begehrliche, ehebrecherische
Blick darstellte.
Andrerseits
sah er eine neue Aufgabe vor sich:
Es
leben so viele arme Kinder auf der ganzen Welt, die Hilfe brauchen.
Jedes
ein Jesukindlein, das um Barmherzigkeit fleht.
Dieses
Mitleid, dieses neue Gefühl der Mitverantwortung machte - mehr als alle eigenen
Bemühungen - einen neuen Menschen aus ihm.
F.
handelte.
Er
tauchte hinein in das Meer des Leids, und alle ihm bekannten Fälle von Kindern,
die von einem schweren Schicksal betroffen waren, brachte er vor den Herrn.
Anstatt
sich zu zerstreuen und der Versuchung nahe zu kommen, was bei ihm zeitweilig
fast zu einer Sucht ausgeartet war, nutzte er die Zeit, die er nur einmal hatte
- unwiederbringlich, und entwickelte ,,Übungen aktiven Mitleids".
Auf
diese Weise hatte er keine Zeit mehr für das Böse, das ihn so unzählige Male
vom Guten und vom Weg nach innen abgelenkt hatte.
F.
las die Zeitungsmeldungen durch, versetzte sich in die geschilderte Situation
und bat Gott, dem unschuldigen Opfer auf seinem künftigen Lebensweg
beizustehen.
Er
segnete es aus der Ferne (das gleichbedeutende Wort benedeien kommt von
benedicere = gut sprechen von jemand, Gutes wünschen).
Wie
der Heilige Geist die Liebe zwischen Gott Vater und seinem Sohn ist, so stellte
ein winziges Teilchen dieses Heiligen Geistes eine Verbindung her zwischen ihm,
dem Fremden, und jenem Menschen, der soviel erduldet hatte und ihm persönlich
nicht bekannt, aber doch sein kleiner Bruder oder seine kleine Schwester war,
Kinder des einen Vaters: durch das Band des Leidens, des Mitleidens und der
Liebe vereint.
Inbrünstig
wünschte er, daß alle Menschen es ihm gleichtäten, so daß auf diese Weise eine
erdumspannende Bewegung des Mitleids entstünde, welche die versteinerten Herzen
der Bösewichte erweichen und zugleich den Zorn des Weltenherrschers über die
ungehorsame Menschheit, die gleichgültig und gottfern in ihr Verderben rast,
mildern könnte.
Jedes Kind ein Jesuskind!
Wenn
wir, lieber Leser, diese Erkenntnis durchsetzen könnten, dann würde es niemand
mehr wagen, ein Kind zu quälen; die Väter und Mütter würden mehr
zusammenhalten, und in einer liebevollen Familienatmosphäre würden Kinder
unbeschwert und rein heranwachsen zu Gotteskindern, die zu wahrer Liebe fähig
sind.
Solche
Kinder würden die Welt verändern.
Sie
können noch die von geistigen und Umweltkatastrophen bedrohte Welt vor dem
Untergang retten - in letzter Minute. Deshalb:
Glauben
wir an die Kinder!
Schützen wir ihre Unschuld, denn sie ist ihr kostbarstes Gut und
macht sie engelgleich und heilig.
Bewahren wir die Kleinen, die das Bild des Jesuskindes in sich
tragen, vor jedem Schmutz!
Weh dem, der sie verführt!
Weh dem, der sie nicht schützt und als Boten Gottes achtet!
Sie tragen die Botschaft, daß Gott die Menschen noch immer liebt!
Das Jesuskind kommt in jedem Kind noch einmal zur Welt, um uns die
Frohe Botschaft zu bringen, und wer ein Kind
mißhandelt, der kreuzigt Jesus Christus, und wer ein Kind mordet, der mordet
Gott.
Liebet die Kindlein,
denn ihrer ist das Himmelreich
und nahe stehen sie bei Gott, dem
Herrn!
°
Wieviele Wörter hat der Satz des
Franziskus? Nur die richtige Antwort bringt dich dem Ziel entgegen.
Fortsetzung für Nichtteilnehmer
des Apokalypse-Spiels: Durch die Hölle auf Erden
Index 9- - - - Index deutsch