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ETIKA A |
ISRAEL - PALESTINE |
www.etika.com |
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5IL0 |
News - Aktuelles |
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ETIKA-Plan:
Land – Gerechtigkeit – Frieden in Nahost
ETIKA Project:
Land – Justice – Peace (only in German language)
http://www.wafa.pna.net/EngText/IndexE.htm
- http://www.palestineaid.org/links/links.html
http://www.arabia.com/news/english/ - http://www.albawaba.com/news/
http://www.bethlehemnews.com - http://www.zawya.com/countries/ps/
http://www.haaretzdaily.com
Konflikt
Israel – Palästinenser eskaliert: seit 8/2001 3. Weltkrieg – World War
Love your enemies, do good to those who hate you. (Jesus Christ,
Luke 6, 27-29)
„Wer jüdische Menschen außerhalb
einer kritischen Betrachtung stellt, ist ein Rassist. Wir Juden brauchen keine
„Sonderbehandlung“!“ (Shraga Elam, israelischer Recherchierjournalist und
Friedensaktivist, Zürich, 24.9.2002)
Exodus
der Christen aus Bethlehem – Zeichen der Endzeit und der nahen Wiederkunft des
Herrn
1967 waren im Geburtsort Jesu etwa 70 Prozent der
Einwohner Christen, heute sind es .. weniger als 15 Prozent… die meisten Araber
… nicht nur von der israelischen Okkupation bedroht … Druck der Islamisten…“ („Dolomiten“,
24.3.2007)
Arafat
kein Held.
Palästinenser,
macht euch mit dem Gedanken vertraut, daß euer vermutlich an Aids oder noch
Schlimmerem verstorbener Präsident kein Held war. Er war offenbar nicht nur
korrupt, wie die Zahlungen auf private Konten im Ausland beweisen, denn er hat
dieses vom Ausland erhaltene Geld palästinensischen Opfern der israelischen
Gewalt vorenthalten. Er war auch moralisch kein Vorbild. Was wir nach einem
Besuch Arafats in Monte Carlo vernommen haben, das wird nun von anderen Seiten
bestätigt. Wie im Internet zu finden, soll der rumänische Geheimdienstchef
mitgeteilt haben, daß Arafat mit Leibwächtern Orgien gefeiert hat. Er war also
homosexuell. Wenn man weiter recherchiert, war er bisexuell.
Es paßt
alles so schön zusammen: 1. Die Schmunzelgeschichte in der „Welt“, in der
Palästinenser einen zu lange schlafenden Kameraden mit einem Eimer Wasser
wecken – wer krabbelt aus dem Schlafsack? Jassir Arafat. 2. Die rätselhafte
Krankheit. 3. Die herzliche Einladung nach Paris, Hauptstadt der Revolution von
1789. 4. Die bodenlose Entrüstung des französischen Premiers Raffarin über
Buttiglione mit dem bemerkenswerten Satz über die Homophobie. 5. Die Wut
Arafats, die in dem Satz gipfelt, die Israelis seien Nazis. 6. Die grenzenlose
Verachtung, mit der die Israelis den palästinensischen Präsidenten behandelt
haben. Wer die Hintergründe studiert, für den fügt sich alles zu einem klaren
Bild. (17.11.2004)
Hoffnung
für Israel!
Immer
mehr Juden wenden sich angewidert ab von den Kriegsverbrechen des Premiers
Ariel Scharon und der Armee in den besetzten Gebieten Palästinas.
·
Orthodoxe Juden demonstrieren in New York gegen das
Vorgehen des Staates Israels.
·
Einzelkämpfer wie Norman Finkelstein, Shraga Elam und
andere jüdische Historiker decken Lügen und Hintergründe auf.
·
Jetzt kann es sogar ein amtierender Minister nicht länger
mit seinem Gewissen vereinbaren, zu den Untaten zu schweigen: Justizminister
Josef Lapid gab zu, daß das Foto einer alten palästinensischen Frau, die in den
Trümmern ihres Hauses saß, ihn an seine eigene Großmutter erinnert hat, die bei
der Shoah umgekommen ist. Er bezeichnete die Häuserdemolierungen als
unmenschlich und warnte davor, daß die Welt Israel ächten könnte. (D 24.5.2004)
Mit
solchen aufrichtigen und anständigen Menschen wollen wir Freundschaft
schließen, während den unmenschlichen Kriegsverbrechern, die andere Menschen
foltern und „gezielt töten“, Zivilisten umbringen und Häuser niederbaggern, nur
Verachtung und Boykott der Völkergemeinschaft gebühren. Es sollte nach den
Erfahrungen der Vergangenheit im dritten Jahrtausend nicht mehr passieren, daß
Kinder Gottes als Unmenschen behandelt, als lebensunwert ausgemerzt
werden. Der gelähmte Scheich Jassin und sein Nachfolger Rantisi hatten genauso
das Recht auf Leben wie jeder Israeli!
In der
christlichen Literatur ist es vorhergesagt: Ein Teil des Volkes Israels wird
sich bekehren zu Jesus Christus, dem Messias der ganzen Menschheit. Dies ist
das Wichtigste im Umgang der Christen mit den Juden: die Sorge um die Rettung
der Seelen der Juden. Papst Johannes Paul II. hat dies in seiner wortreichen
Botschaft verschwiegen : …Er
Marána tha!
(etika.com 24.5.2004)
Journalisten
müssen sich verpflichten, Israel nicht zu kritisieren.
Betr.:
Übernahme des “Telegraph” durch den Springer-Konzern. Europaweite Medienmacht.
Shraga
Will Telegraph staff have to sign
Olocausto, la battaglia finale. Caccia agli
ultimi 300 nazisti. Il Centro
Wiesenthal lancia una mega-operazione per rintracciare i criminali di Hitler
ancora vivi.L´offensiva guidata dall´israeliano Zuroff coadiuvato da agenti in
vari paesi. Taglia da 10 mila euro. Diecimila euro è la cifra pagata a chi dà
informazioni per la cattura di un nazista ricercato. (la Repubblica, Roma,
21.5.2004)
An
den Engel von Israel:
Warne dein Volk vor weiteren Kriegsverbrechen!
Gott wird Rechenschaft von ihm fordern. Für
·
die Unterdrückung der Palästinenser
·
die systematische Zerstörung von Wohnhäusern
·
die Ermordung politischer Gegner ohne Gesetz und Recht
·
die Beschießung friedlicher Demonstranten in Rafah am 19.
Mai 2004
·
Folter und Sex-Folter von Palästinensern (zwecks späterer
Erpressung, um aus ihnen Verräter zu machen) in israelischen Gefängnissen
Sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen
Israels. Sie dachten nicht an die Taten seiner Hand, ... als er die Glut seines
Zornes unter sie sandte, Grimm und Wut und Drangsal, eine Schar Verderben
bringender Engel... (Psalm 78, 41.42.49)
Sag deinem Volk, es soll umkehren, Buße tun,
Wiedergutmachung leisten und seinen Messias anerkennen und anbeten: Jesus
Christus, den Sohn Gottes!
Rafah: John Dugard, l´inviato Onu nei
Territori: “Crimine di guerra”. “Un massacro e un
crimine che va al di là di tutti i
limiti” lo definisce il segretario generale della Lega Araba, Amr Moussa. (repubblica.it
20.5.2004) Der erste vernünftige Satz, den wir von Mussa gehört haben.
Rafah carnage: At least 14 Palestinians, including 10 peaceful
demonstrators, killed by Israeli fire. (albawaba.com
20.5.2004)
Gaza, attacco ai campi profughi. Sotto tiro case e ospedali: 20 i morti (la Repubblica,
19.5.2004, p. 9)
Großoffensive
in Rafah-Flüchtlingslager. Tausende von Palästinensern flohen. Panik. Katastrophe
droht in einer der ärmsten Städte der Welt. (D 19.5.2004) Mehr als hundert
meist mehrstöckige Gebäude niedergerissen. (FAZ 19.5.2004)
„Italia, antisemitismo in incubazione“
L´Eurispes: 91,4 % di sì allo Stato di Israele, ma per il 34,1 % gli ebrei controllano in modo occulto economia, finanza
e media. Il presidente delle comunità ebraiche: “Una tendenza pericolosa”
Tullia Zevi: ”Ma il recordo della shoah è vivo in tutti”
(la Repubblica, Roma, 16.1.2004, p. 1 e 16)
Israeli Snipers Disguised as Palestinian
Civilians Shoot and Kill Man in Tulkarem. ( arabia.com
1.3.2003 PINA)
Kinder
sind die Verlierer der Intifada. Schulen geschlossen. Buben vertreiben
sich die Zeit mit Steinewerfen. 217 Schulkinder sind, seit die Gewalt vor zwei
Jahren ausbrach, laut UNICEF getötet worden. (D 27.9.2002)
In
Palästina droht Massenvertreibung. Israels Generalstabschef Jaalon sieht
die Palästinenser als Krebsgeschwür. Sein Mittel dagegen: Vertreibung. ... Die
sehr blutige Massenvertreibung könnte, nach (dem israelischen
Militärexperten Martin) van Creveld („Die Welt“ vom 26.4.) auch im
Rahmen des Kriegs gegen den Irak passieren. Dies würde auch erklären, warum
die israelische Regierung den US-Feldzug gegen den Irak so klar unterstützt,
obwohl sie mit dem irakischen Einsatz von Massenvernichtungswaffen rechnet und
kürzlich mindestens 30 000 Särge für die Soldaten bestellt hat. (Shraga Elam in
der Neuen Luzerner Zeitung)
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30220870
Hussein
al-Matwi (8) aus dem Nosurit-Flüchtlingslager im Gaza-Streifen von israelischen
Truppen ermordet am 12.6.2002. Er kam aus seinem Zelt und wollte im Dorf
Mughraqa Süßigkeiten kaufen. Auf einem erschütternden Reuters-Foto sieht man, wie Kindern von dem
achtjährigen Spielkameraden Abschied nehmen. Dieses Bild sollte als Plakat in
der Wohnung derer aufgehängt werden, die das Kind auf dem Gewissen haben. Aber
wer weiß, vielleicht wird es sie in der Ewigkeit begleiten.
La strage dell´Apocalisse. Auto kamikaze contro un bus nel sitio dell´Armageddon: 18 morti. Per la Bibbia è il luogo
della battaglia finale. Sul monte Megiddo si scontrano il Bene e il Male. (la Repubblica, Roma, 6.6.2002, p. 2)
Antisemitische
Vorurteile prägen die Berichterstattung deutscher Medien über den
Nahostkonflikt. Das meint das American Jewish Committee (AJC). (D 1.6.2002)
Mittelalterliche
orthodoxe Kirche bei Abud nördlich von Ramallah von israelischer Armee durch
Sprengung der Türen beschädigt. (von einem kirchlichen Informationsdienst,
1.6.2002)
“Io, kamikaze mancata: ho pensato a chi avrei
ucciso.” Pentita Touraya Hamour (25 anni). (Corriere della Sera, 30.5.2002, p. 12) Bravo,
Touraya! Man tötet keine Unschuldigen, und wenn es Israelis vormachen, dann
braucht man es nicht nachzumachen! Gott sieht alles, und Er will
Barmherzigkeit. Aber natürlich auch Gerechtigkeit, und auch zur Freiheit hat er
jedes Volk berufen, die gedemütigten Palästinenser eingeschlossen.
“Does Israel have the exclusive monopoly of labeling all its rivals as Nazis, and
everyone else has to shut up, even when reality starts speaking for itself?
Parties that support the essentially Nazi idea of deporting all Palestinians
from the country, have been part of our Knesset since 1984. Recent opinion
polls show that 35 % of the Jewish public now supports this ,solution´.… a
senior IDF officer proudly called, “in order to beat the Palestinians, let´s be
Judo-Nazis´”.
(Out of an Open Letter to Jewish Americans, by Assaf Oron (an Israeli soldier
who refuses to serve) Passover Eve 2002) http://www.seruv.org.il/MoreArticles/English/AssafOronEng_1.htm
vergleiche Deutschland-Chronik: Fall Möllemann – Karsli - öffentliche Feigheit
(21.5.2002)
Krise
um Geburtskirche gelöst. 13 „gefährliche“ Palästinenser ausgeflogen. (D 11.5.2002) Aufnahme
in mehreren EU-Staaten, darunter Italien.
Cossiga:
Palästinenser von Bethlehem nach Südtirol
Der frühere italienische Staats- und Ministerpräsident sowie Innenminister
Francesco Cossiga – dem wir wegen einer großherzigen Entscheidung stets zu
Dankbarkeit verpflichtet sind - schlägt vor, die 13 extremistischen
Palästinenser aus der Geburtskirche von Bethlehem nach Südtirol zu bringen.
Eine gute Idee. Wir sind bereit, einen Teil aufzunehmen. Diese Palästinenser
könnten in der Landwirtschaft arbeiten und mit israelischen Friedensaktivisten
sowie Südtiroler Selbstbestimmungsspezialisten über den ETIKA-Gerechtigkeits-
und Friedensplan für Nahost beraten. Bund der Gerechten, 9.5.2002
Ein
Südtiroler im Heiligen Land. Bargil Pixner am 5.4.2002 in Jerusalem gestorben. Als wir in die
Heilige Stadt kamen, kauften wir einen hervorragend gemachten
englischsprachigen Führer für die biblischen Stätten. Als Verfasser war B. P. angegeben,
und wir dachten schon damals an einen Südtiroler als Verfasser. Und so war es
auch. Bargil Pixner wurde 1921 in Südtirol geboren, machte die
Faschistenzeit mit, wurde 1946 Priester, dann Missionar auf den Philippinen, in
den USA – wo er amerikanischer Staatsbürger wurde -, in Frankreich und Italien.
1969 begann sein drittes Leben. Mitbegründer des Friedensdorfes Neve Schalom im
Tal Ajalon. Vermittelt der evangelischen Jesus-Bruderschaft ihre Niederlassung
in Latrun bei Emmaus. 1973 Eintritt in die Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion =
Benediktiner-Abtei Hagia Maria Sion mit ökumenischer Ausbildung. Lehrt
Archäologie und Topographie. Erforscht Zionsberg (Südwesthügel des alten
Jerusalem, auf dem die christliche Urgemeinde wohnte), Ausgrabung des „Tors der
Essener“ (laut Flavius Josephus). Mauern im Davidsgrab unter dem
Abendmahlssaal. Zweite Heimat Pixners: Tabgha am See Genezareth: Bergpredigt,
Speisung der Fünftausend und Erscheinung des Auferstandenen (Johannes 21). An
Bau einer Kirche beteiligt. Suche nach Bethsaida. - Zerstreutheit in weltlichen
Dingen. Sammelband im evangelischen Brunnen-Verlag. Großfamilie ermöglichte ihm
regelmäßig Ferienaufenthalte in der alten Heimat Südtirol. Grab auf Friedhof
der Dormitio-Abtei. (Dolomiten, 8.5.2002)
„Falscher
Toter“. Israelische Luftaufnahmen zeigen einen Trauerzug im
Flüchtlingslager Dschenin (Jenin) mit einem „Toten“, der mehrmals von der Bahre
fällt und dann aus eigenen Kräften wieder hinaufklettert. Hinzugestoßene Trauergäste rennen erschreckt davon. (D
4.5.2002)
Against 2. Nakba!
We should not be now silent as the threat of another very bloody expulsion of
the Palestinians is getting more and more imminent. The israeli military Junta
should be stopped from completing its genocidal project – the ethnic cleansing
of the Palestinians! The Israeli historian Prof. Martin van Creveld wrote in
the British Sunday Telegraph (April 28) that
Arafat
frei – Israelis ziehen ab. Belagerung des Hauptquartiers in Ramallah
beendet. In einer ersten öffentlichen Erklärung beschimpfte er den israelischen
Ministerpräsidenten Ariel Scharon als „Terroristen, Rassisten und Nazi“. (D
3.5.2002) Damit er frei kam, lieferte der PLO-Boss 6 von Israel gesuchte
Palästinenser aus, die nun von Briten und Amerikanern im Gefängnis von Jericho
bewacht werden. Irgendwann werden sich die Freunde der 6 wohl rächen.
Israele,
schiaffo all´Onu. „Niente inchiesta
su Jenin“. I palestinesi: è un´ammissione di
colpevolezza. (la Repubblica, 1.5.2002)
Die Blume Palästinas
oder
"Gottes Klage über
Dschenin" (Jenin)
Du
Mädchen aus Dschenin,
du bist so stumm, so stumm.
Du Mädchen aus Dschenin,
ich hört ein furchtbar Schrei'n,
wo ist dein Vater lieb?
Du Mädchen aus Dschenin,
ich seh nur Trümmer weit,
wo ist dein Haus?
Du Mädchen aus Dschenin,
dort ist ein Kuschelbär,
so rot getränkt mit Blut,
du Mädchen, wo ist dein Fuß?
Du Mädchen aus Dschenin,
du hältst so fest die Hand,
aus Trümmern ragend: kalt,
wo ist die Mutter, wo?
Du Mädchen aus Dschenin,
ich seh kein Lächeln
auf deinem süßen Mund,
warum ist er erstarrt wie Stein?
Du Mädchen aus Dschenin,
du warst so engelschön,
dein Gesicht wie Gold,
auf ihm liegt Schmutz und Staub.
Du Mädchen aus Dschenin,
die Erde ist so blutig rot,
so seltsam blutig rot,
die Meere, Flüsse, Seen,
alle so furchtbar rot.
Du Mädchen aus Dschenin,
ich weine,
ich weine ohne Trost,
ich weine tausend Seen,
ich wein' der toten Mutter Schmerz,
und die müden Augen seh'n,
seh'n überall: zerstörtes Herz
und Schmerz,
nur Schmerz,
nur Schmerz ...
<unbekannter Autor>
From: Dr. Franz Xaver SCHMID
Sent: Tuesday, April 30, 2002
11:31 PM
Bitte
verbreiten Sie, drucken Sie das erschütternde Gedicht aus!
US-Boykott.
Plakat
in Damaskus: „Boykottiere die amerikanischen Produkte, erkauf nicht dein Glück
mit dem Blut deiner (Anmerkung: arabischen) Brüder!“ (D 24.5.2002)
Dschenin:
Furchtbarer Leichengeruch laut Rotem Kreuz. Man müsse davon ausgehen, dass unter den
Trümmern noch sehr viel mehr Leichen liegen, sagte IKRK-Einsatzleiter Werner
Kaspar der Schweizer Zeitung „SonntagsBlick“. Ein Drittel des Lagers sei
zerstört worden und sehe aus wie nach einem Erdbeben. DAS IKRK pocht darauf,
daß Israel als Besatzungsmacht die klare Verpflichtung zum Schutz der Zivilbevölkerung
einhalte, wie dies in der Vierten Genfer Konvention vorgeschrieben sei. Es sei
„absolut inakzeptabel“, daß jeder 20. Mitarbeiter des Palästinensischen Roten
Halbmondes verletzt worden sei. Demütigung und Erniedrigung der humanitären
Helfer. „Selbst zwei weibliche IKRK-Delegierte mußten sich bei einer Kontrolle
bäuchlings in den Schlamm legen.“ „Und in Nablus mußten sich drei männliche
Delegierte bis auf die Unterhosen ausziehen.“ (D 22.4.2002 APA/dpa/Reuter) Die
Rechnung wird kommen, und zwar gesalzen.
Christen
protestieren vor Bethlehem. 300 Christen und Moslems mit dem lateinischen Patriarchen
von Jerusalem, Michel Sabbah, an der Spitze sind mit ihrem demonstrativen
Versuch gescheitert, zum Sonntagsgebet in die Geburtskirche von Bethlehem
vorzudringen. 200 israelische Soldaten stoppten die Gruppe am Eingang von
Bethlehem. Die Armee belagert die Geburtskirche, in der sich seit fast drei
Wochen 200 Palästinenser sowie 29 Franziskanermönche und Nonnen aufhalten. (D 22.4.2002 APA/AFP)
Der
Horror von Jenin
Das
grauenerregende israelische Massaker in Jenin (zahlreiche
Berichte in diesen Tagen, z. B.:) Aus Trümmern ragt ein Kinderfuß. Entsetzen im
Lager Dschenin. Gestank nach verwesenden Leichen. Racheschwüre. „Ein Schrecken,
der das Verständnis übersteigt. Das Lager ist völlig zerstört, als ob es von
einem Erdbeben erschüttert worden wäre“, sagte der UN-Sondergesandte Terje
Roed-Larsen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind zwischen 300
und 1000 Menschen in dem Flüchtlingslager ums Leben gekommen. 8000 bis 13.500
Menschen werden vermißt. „Wo sind all die Leichen?“, fragte Javier Zunaga von
Amnesty International. Tschader Schkirat von der Palästinensischen Gesellschaft
zum Schutz der Menschenrechte und Umwelt: Einige Einwohner harren seit 15 Tagen
lebend in den Kellern ihrer zerstörten Häuser aus. (D 19.4.2002, S. 3) Die
Veranstalter diverser Kriegsverbrecherprozesse warten schon auf ihren Tag.
Die
Kinder leben in ständiger Angst. Minderjährige als Zielscheibe. Seit Beginn
der Kämpfe vor 18 Monaten kamen 240 palästinensische und 52 israelische Kinder
ums Leben = 15 % der 1800 Todesopfer. Tausende Kinder wurden verletzt: im
Rollstuhl, Metallsplitter oder Nägel im Körper
etc. (D 17.4.2002 AP)
Israel
verhaftet Intifadaführer Marwan Barghuti in Ramallah. (D 16.4.2002)
Israel
verhindert Lebensmittelhilfe, laut UN-Sprecher Fred Eckhard. (D
16.4.2002)
Jetzt
schon ein Mythos: Jenin. Für Palästinenser Synonym für heroischen Kampf.
Solo donne e macerie nell´inferno di Jenin. “I
nostri uomini sono spariti” (Corriere della
Sera, Milano, 15.4.2002, p. 2)
Palestinians say 900 Palestinians buried
in Jenin mass graves
Palestinian
information minister Yasser Abed Rabbo accused Israel, in a letter sent to the
global community, of digging mass graves for 900 Palestinians in Jenin's
refugee camp, site of the bloodiest fighting in Israel's 14-day blitz across
the West Bank. (arabia.com 13.4.2002)
„Wir
kriechen auf dem Boden.“
Wenn die israelischen Panzer wahllos zu schießen beginnen. Hilferuf aus Bir
Zeit von Ghada Naser (25): „Straßen sind mit Bulldozern zerstört und Gebäude in
Brand gesteckt, Wohnhäuser besetzt, die Jugend ins Gefängnis gesteckt,
angeschossen und ermordet. Wir kriechen auf dem Boden, um uns im sichersten
Bereich des Hauses zu verstecken, sobald die Panzer rund um unsere
Häuser wahllos zu schießen beginnen.“ „Du brauchst nur ein palästinensischer
Mann zu sein ..., um ein unmittelbares Ziel israelischer Heckenschützen
und Handschellen zu sein. Frauen und Kinder werden als Ziele zweiter Wahl
betrachtet, mit der Möglichkeit, jeden Moment getötet zu werden! Hunderte
palästinensische Jugendliche und ältere Männer im Alter zwischen 16 und 50
Jahren sind auf öffentlichen Plätzen zusammengetrieben und stunden- und
tagelang in der Kälte und im Regen stehen gelassen worden, bevor sie in
israelische ... Militärgebäude gezerrt wurden. Augen verbunden ... Hände auf
den Rücken gebunden mit einem höchst schmerzhaften Kunststoffdraht, der
von den israelischen Soldaten absichtlich so eng wie möglich gezogen wird, bis
die Hände der Männer in den meisten Fällen bluten.“ „Augenzeugen berichten,
dass Männer brutal gefoltert werden, mit Tränengas beschossen,
gezwungen, ihre Kleidung auszuziehen, und angegriffen und gebissen von
Jagdhunden...“ (Dolomiten 13.4.2002, S. 3, APA, Brief von G. N. an ihre
Mutter, eine Universitätsprofessorin und Friedensaktivistin) Und so weiter.
Anmerkung Guami: Wir versprechen unseren palästinensischen Brüdern, dass ihnen
Gerechtigkeit widerfahren soll!
Scheich
der Al-Azhar-Moschee lobt Kamikaze-Attentäter. Mohammed Said
Tantawi: „Die Palästinenser wenden alle Mittel an, die ihnen zur Verfügung
stehen, und wenn sie sich selbst in die Luft sprengen, um ihre Freiheit zu
erkämpfen, dann ist dies eine der höchsten Stufen des Märtyrertums.“ (D
13.4.2002, S. 2)
Die kleinen und die großen Terroristen
Dazu ein Kommentar aus christlicher Sicht: Gott hat gesagt: Du
sollst nicht töten! Man darf sich selbst nicht töten, und man darf keine
anderen töten! Ausnahmen sind in der Bibel (Mose) bei schwersten Verbrechen
erlaubt, und auch im Falle der Notwehr darf ein Mensch, wenn es anders nicht
geht, getötet werden. Auf keinen Fall darf man Unschuldige töten. Zivilisten
gelten als Unschuldige, und Soldaten sind in der Regel auch unschuldig, weil
sie gezwungen sind, in der Armee zu dienen.
Dabei ist freilich in Betracht zu ziehen, dass
(verbrecherische) Staaten alle, die gegen ihre Organe oder Vertreter gewaltsame
Aktionen ergreifen, als Terroristen zu bezeichnen pflegen, also auch zum
Beispiel Vertreter ethnischer Minderheiten oder unterdrückter Völker, die um
ihre Freiheit kämpfen. Im Grunde geht tausendmal mehr Terrorismus von den
Staaten aus als von den relativ wenigen Revolutionären, Anarchisten etc., die
spektakuläre Taten vollbringen, über die sich die Welt entsetzt (z. B. die
Ermordung Sissys oder Kennedys). Der schleichende Staatsterrorismus wird meist
gar nicht erkannt.
Beim Jüngsten Gericht werden wir sehen, wer die größten Terroristen
sind: die zynischen Machthaber, die im Verborgenen Böses tun, vor der Welt aber
als große und ehrenwerte Männer dastehen, oder jene Einzelnen, die aus
Verzweiflung Taten des Wahnsinns vollbringen. Wichtig ist, dass jeder weiß,
dass am Ende jeder für alles Rechenschaft ablegen muß. Wer auch nur einen
Unschuldigen umbringt, wird als Mörder angeklagt und verurteilt und bestraft
werden.
Eine
Frau aus dem zerstörten Lager Jenin sprengte sich und sechs weitere Menschen in
Jerusalem in die Luft. 90 Verletzte. (12.4.2002)
Arafat: “We shall defend our
Christian and Moslem Holy places in
Yasser Arafat said that the Israeli
aggressive attack against the
Arabischer
Knesset-Abgeordneter Mohammed Barake: Scharon muß wegen Kriegsverbrechen vor
UN-Gerichtshof in Den Haag. (D 12.4.2002)
Kriegsverbrechen
in Ramallah: Mittwoch,
10.4.2002, 12.20 h: 5 israelische Soldaten stehen auf einer Straße im Zentrum
Ramallahs. Einer legt an, zielt, ein Schuss peitscht. Im Nebenhaus ertönen
verzweifelte Schreie von Frauen und Kindern. Zehn Minuten später sind Sanitäter
da: „Die Frau wurde in die Brust getroffen... tot.“ Die Großmutter bricht in
Tränen aus. „Meine Enkelin saß hier im Wohnzimmer. Sie ist vor unseren Augen
gestorben.“ Manal Sami Sufran (27) hinterlässt fünf Kinder. (D 12.4.2002, S. 3,
dpa-Korrespondent Peter Schäfer)
Kriegsverbrechen
in Flüchtlingslager Jenin (Dschenin) bei tagelangen Kämpfen. Bewohner berichteten,
israelische Bulldozer seien beim Niederwalzen von Häusern auch über Menschen
gerollt. 3000 Frauen und Kinder sind obdachlos. Musa Abuchmeid, Direktor der
Krankenhäuser im Westjordanland, schätzt, dass bis zu 400 Palästinenser getötet
worden sind. Und das gegen alle Regeln des Krieges: Die Palästinensische
Gesellschaft zum Schutz der Menschenrechte und Umwelt berichtete, mehrere
Palästinenser, die sich ergeben wollten, seien erschossen worden. (D 12.4.2002)
500 Palestinians killed.
Chief Palestinian negotiator Saeb Erakat accused
|
George W. Bush |
Abdullah Ibn Abdul Aziz |
|
Ariel
Sharon is a “man of peace” |
“This man (Ariel Sharon) lacks of everything, everything, sanity, humanitarian
sentiments and morals but his day of doom will come…” (Ain-Al-Yaqeen,
April 5,2002) |
|
Ariel Sharon ist
ein “Mann des Friedens” |
“Diesem Mann (Ariel Scharon) fehlt
alles, alles, Gesundheit, menschenfreundliche Gefühle und Moral, aber sein Tag des (Jüngsten) Gerichts wird kommen.“ |
Bush
hält Sharon weiterhin für einen “Mann des Friedens”. Dies sagte sein Sprecher
Ari Fleischer. (11.4.2002, D 12.4.2002) Nach dem Massaker von Jenin mit
bis zu 400 Toten (palästinensische Angabe), bei dem israelische Soldaten
sogar Palästinenser erschossen, die sich ergeben hatten, und den Verwüstungen
in diesem Flüchtlingslager (3000 obdachlose Frauen und Kinder!) eine gewagte
Aussage…
|
http://www.ain-al-yaqeen.com/ |
|
Crown Prince Abdullah Ibn Abdul
Aziz, affirmed that "the current Israeli actions are not accepted by any
law. No human being will accept these acts. Eventually, such acts
provoke iniquity.'' “…. We, in the Kingdom, will not
show any slackness in defending our brothers in Commenting on the prospects of the
peace initiative …, Crown Prince Abdullah said: "… I believe that
President Bush will not hesitate to do something because I think Bush is a
human being and a person with humane sense." … In reply to another question about
his embrace with Izzat Ibrahim, the Vice-President of the Iraqi Revolutionary
Command Council at the recently concluded Arab Summit in Copied by etika.com
10.4.2002 |
Oriana Fallaci: il nuovo antisemitismo è
peggio del nazismo. “Vergognosi i cortei
di individui vestiti da kamikaze”. “Io sto con Israele, sto con gli ebrei, sto
come ci stavo da ragazzina, cioè al tempo in cui combattevo con loro ”, dice la
giornalista, che attacca anche il Vaticano. (Panorama, ilnuovo.it, 11.4.2002,
anche Corriere della Sera,)
Più di 100 morti - - Über 100 Tote in
Flüchtlingslager Dschenin
Notte di fuoco a Jenin. Peres: «Una strage» (Corriere della Sera, 9.3.2002)
Petrolio, la stretta dell´Iraq spinge i
prezzi. – Ma Bagdad copre poco più del 3 % del
mercato mondiale. (Corriere della Sera, Milano, 9.4.2002, p. 6)
La sfida di Saddam Hussein sospesa la vendita
di petrolio
Bloccato la fornitura per trenta giorni o
"fino a quando l'esercito sionista
non si ritirerà dai Territori palestinesi" (la Repubblica, Roma, 8.4.2002)
60 Prozent der Saudis hassen die USA. (Umfrage von „El Watan“,
Riad, 8.4.2002)
Bethlehem, Angriff Israels
auf die Geburtskirche Jesu Christi
Betlemme, attacco alla chiesa - Brucia un'ala della Natività
Cannonate su un edificio del
complesso religioso. Dentro i frati e 200 palestinesi. Fumo sulla basilica.
Ucciso un palestinese. I francescani: "Atto barbaro". (la
Repubblica, Roma, 8.4.2002)
|
BE JUST! Discern! Good Christians and bad Christians! Bad Americans and good Americans! There are innocents and criminals in every people, in every religion! (etika.com) |
Love your enemies,
do good to those who hate you. (Jesus
Christ, Luke 6, 27-29)
Let´s pray for our Christian brothers and
the enclosed
Palestinian fighters in the
Let´s pray also for the mislead and bloodthirsty Israelis!
Schluss mit
dem Martyrium der Palästinenser!
„Saut
Filistin“,
die „Stimme Palästinas“ ist von den Israelis stillgelegt worden.
Erinnert dies Wort nicht an Philister?
In der Tat sagte uns der Reiseführer in Jerusalem, die Palästinenser seien die
Nachkommen der Philister, der Erzfeinde Israels.
Nun ist es so, dass die Juden die Palästinenser von ihrem Heimatboden im 20.
Jahrhundert mit List und Terror verdrängt haben und derzeit eine Art
Vernichtungsfeldzug gegen dieses von seinen arabischen Brüdern verlassene und
verratene Volk führen.
Wir als Christen erinnern uns, dass früher 40 Prozent der Palästinenser Christen waren.
Heute sind von den 30 Prozent Christen, die es nach dem Weltkrieg im Nahen
Osten gab, nur noch 3 Prozent übrig geblieben (Bischof Mounged el Hachem von
Baalbek in „Misna“, D 27.3.2002), aufgerieben von den Juden und Moslems.
Welchen Standpunkt sollen wir Christen auch
angesichts der Verfolgung unserer Brüder und Schwestern einnehmen?
Wir haben auf der Seite der Schwächeren,
Unterdrückten zu stehen, derer, die Hilfe brauchen, und vor allem auf der Seite
der Brüder unseres Glaubens, zum Beispiel in Bethlehem und Nazareth und
Jerusalem.
Die Israelis sind derzeit die Okkupanten und
Aggressoren, und die Qual des großteils im Elend lebenden palästinensischen
Volkes erweckt unser Mitleid, auch wenn sich einzelne Araber zu unsinnigen und
verbrecherischen Verzweiflungstaten hinreißen lassen wie zu den von den
Israelis gefürchteten Kamikaze-Attentaten.
Die Lösung bringen weder Bush noch Sharon noch
Mubarak. Vertraut nicht auf diese Politiker!
Nur eine
gerechte Aufteilung des Landes kann den Frieden bringen. Palästina muß ein
unabhängiger Staat werden, und beide Länder, Israel und Palästina, sollten mehr
Lebensraum bekommen.
Der Weltfriede erfordert es, dass die UNO, die Weltbank, die USA, die reichen
arabischen Länder und die Europäer Ägypten und Jordanien Land abkaufen, vor
allem in der Wüste Sinai, und dies Israel und Palästina zur Verfügung stellen.
Werdet vernünftig! Strebt nach Gerechtigkeit!
Hört auf, Unschuldige
zu töten und Häuser zu zerstören!
Hört auf die Botschaft Jesu Christi:
Liebet eure Feinde;
tut Gutes denen, die euch hassen. (Lukas 6,27-29)
In der Geburtskirche – an diesem Ort wurde Jesus Christus geboren –
haben sich bis zu 200 Palästinenser verschanzt. Sie werden von israelischen
Soldaten belagert. Insgesamt sollen sich 300 Personen in der Geburtskirche
befinden, darunter etliche Verletzte.
Christ's birthplace under siege (arabia.com, 3.4.2002) Dramatisches
Ereignis. Sollte es zu einem Massaker kommen, hätten wir geradezu einen “Greuel
der Verwüstung an heiliger Stätte” (siehe Prophet Daniel).
L'ira del Vaticano contro Israele: "Profanata la terra di
Cristo" (la Repubblica, Roma, 3.4.2002)
Der Zorn des Vatikans gegen Israel: Das Land Christi
entweiht
Das Heilige Land werde täglich das “Opfer einer Aggression, die zur
Vernichtung wird“, schrieb die Vatikanzeitung L´Osservatore Romano.
„Selten ist die Geschichte mit solcher Roheit
vergewaltigt und von einer klaren Absicht, die Würde eines Volkes zu verletzen,
zurückgedrängt worden.“
Die israelischen Angriffe dienten nicht der Abwehr des Terrorismus,
sondern seien „gegen Menschen und heilige Stätten“ gerichtet. (Dolomiten
4.4.2002, Seite 1, dolomiten.it )
Jeder
wundert sich, wie selbstsicher und kaltblütig die israelische Armee sich
in dem von kämpferischen Arabern bewohnten Palästina bewegt. Und wie Israel
gelassen auf alle Drohungen von arabischen Staaten reagiert. Sollte tatsächlich
etwas Wahres an der Information sein, die wir irgendwo gelesen haben, dass israelische
Atomraketen auf jede große arabische Stadt gerichtet sind?
Bald
werden die Europäer die Folgen dieser Eskalation zu spüren bekommen. Die
arabische Welt wird aus ihrem Schlaf aufwachen. Zwischen den Großmächten wird
ein Streit um das arabische, iranische und afghanische Erdöl entbrennen.
Öl und Wohlstand gehören zusammen, und wenn plötzlich nur noch wenig Öl
verfügbar ist, werden auch in Europa die Industrie, Autofahrer und Haushalte in
Mitleidenschaft gezogen werden.
Da
die Volkswirtschaften wegen der immensen Verschuldung und Korruption, der
stetig wachsenden Arbeitslosigkeit und der immer knapperen Gelder für die
Renten am Kippen sind, werden viele Millionen aus der bequemen
TV-Zuschauerrolle gerissen werden und sich vielleicht endlich Gedanken machen,
wie wenig der Materialismus und die Konsumgesellschaft und das TV-Vergnügen
eigentlich wert sind. Wenn sie sich dann Gott und dem Gebet zuwenden, wird
sichtbar, warum es solche Katastrophen braucht.
Aber
diese Nah- und Mittelostkatastrophe hängt auch noch mit dem Auftreten des Antichrist, des
„Sohnes des Verderbens“, zusammen. Vertraut auf Gott! Die
Gerechten dieser Welt werden ihm mit der Hilfe Gottes und der Engel und der
zwei Zeugen Schranken setzen! Das Gute wird siegen!
Mord
und Entsetzen im Heiligen Land
Terror en la Tierra Santa
Israelis
besetzen Bethlehem, die Geburtsstadt Jesu,
nach Ramallah und Tulkarem, und bringen Tod und Verwüstung
Blutige Ostern 2002
Jassir Arafat weiter in Bunker im belagerten Palästinenser-Hauptquartier von
Ramallah
(merkwürdig, dass die israelischen Belagerer Dutzende Journalisten und
Menschenrechtsaktivisten zu Interviews durchlassen, aber vielleicht auch nicht,
wenn man an die bisherige Dialog-Rolle Arafats denkt)
Papst: „Es scheint, als sei dem Frieden der Krieg erklärt worden“
Israelische
Friedensaktivisten sagen: „Wir müssen die Besatzung beendigen und zu den
Verhandlungen zurückkehren, um den Staat zu retten.“ Ob die Zeit dafür reicht? (Shraga
Elam, Kommentar in den „Dolomiten, 2.4.2002, S. 1)
In der
arabischen Welt brodelt es – Hunderttausende protestieren gegen Israel
Irak: Ölwaffe gegen Amerika einsetzen
„Als
die Araber noch auf Pferden und Kamelen ritten, hatten sie mehr Ehre, denn
heute ist das Öl in den Händen unseres Feindes“ (Erklärung der Baath-Partei,
Bagdad)
Suleiman
Kaddah, Generalsekretär der syrischen Baath-Partei, bezeichnet den israelischen
Ministerpräsidenten Ariel Scharon als „Schlächter, der nach Blut und Zerstörung
dürstet“.
Die
Einwohner von Ramallah zittern. Hanan Schehadeh: „Sie wollen noch viel mehr
Leute umbringen und alles unter Ausschluß der Öffentlichkeit zerstören.“ Die
Ausfahrt der Feuerwehr ist von Panzern blockiert. „Unsere Leute werden
beschossen“.
Ein
Sprecher der internationalen Aktivistengruppe berichtete der APA von
„Massakern“ in Ramallah. Die israelische Armee würde dort „wahllos Menschen
töten“. (Bild von der überfüllten Leichenkammer des Hospitals von
Ramallah)
Brandanschläge
auf Synagogen. Empörung in Frankreich und Belgien über anti-israelische Gewalt.
(alles Zitate aus www.dolomiten.it , 2.4.2002)
Anmerkung
etika.com:
Vorausgegangen waren viele Selbstmordattentate palästinensischer Männer und
Frauen. Die Mischung aus der Angst der Israelis, der Wut der Araber und der
Öl- und Machtgier der Amerikaner könnte nicht unheilvoller sein.
Betlemme, battaglia nella Chiesa della
Natività. (Corriere della Sera, Milano, online 4.4.2002)
KARIKATUR:
NON RESURREXIT. Diesmal hat Giannelli Forattini von “La Stampa”
geschlagen. Aus dem Corriere della Sera”, Milano, 31.3.2002, S. 1 www.corriere.it : Pasqua –
Ostern 2002: Scharon sitzt auf steinernem Sarg und hält den Deckel zu: NON RESURREXIT.
“Er wird nicht auferstehen” – “No resuscitará“.
Terror attack kills at least 15 in Israeli hotel. US. President Bush immediately condemned the attack. “This
callous, cold-blooded killing must stop. I call upon (Palestinian leader
Yasser) Arafat and the Palestinian Authority to do everything in their power to
stop the terrorist killing, because there are people
in the Middle East who would rather kill than have peace.” Bush was speaking at Georgia Institute of Technology
in
„Israel ist sicherer als
Touristen glauben“. Berlin (dpa/gms) – Die große Mehrzahl der Sehenswürdigkeiten in Israel kann
trotz des politischen Konflikts besucht werden. (D
27.3.2002, Seite WKS)
A Ramallah: „Ma Yasser non controlla neanche i suoi parenti“ (Corriere della Sera, Milano, 19.3.2002, p. 13)
Israel greift
Flüchtlingslager an. Unter elf Todesopfern zwei Krankenpfleger in einem UN-Fahrzeug.
(8.3.2002)
Ein „Akt der Barbarei“ seien die jüngsten
Gewalttaten der israelischen Armee in palästinensischen Schulen, schrieb die
Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“. (D 8.3.2002)
In einer Hölle gefangen. „Jedes
Mal, wenn wir glauben, es könne nicht schlimmer werden, geschieht das Gegenteil“.
(„Maariv“-Kommentator Chemi Schalew nach Attentatsserie der Al-Aksa-Brigaden).
Bei Selbstmordanschlag in Jerusalem starben neun orthodoxe Juden, darunter fünf
Kinder. (D 4.3.2002)
Politische Führer von
Hisbollah und Dschihad signalisieren bei Demonstrationen immer wieder, dass alles unter
Kontrolle ist. (Anfang 2002)
Nahost-Friedensinitiative von
Kronprinz Abdullah von Saudi-Arabien: Israel soll sich auf alle Positionen vor Beginn des
Sechstagekrieges von 1967 zurückziehen. Dafür erkennen die arabischen Länder
Israel diplomatisch an und geben Sicherheitsgarantien ab. Riad sei nicht
dagegen, wenn Israel die Souveränität über die Klagemauer und das jüdische
Viertel erhielte. (D 26.2.2002)
Elie
Hobeika erklärt sich auf Pressekonferenz bereit, Beweise für die
Mitwirkung Ariel Sharons am Massaker von Sabra und Shatila 1982 vorzulegen
(5.7.2001). Das ist zuviel. Obwohl der frühere Minister und Chef des
Geheimdienstes einer pro-israelischen Miliz zum Establishment gehört, wird
er am 24.1.2002 mittels Autobombe in die Luft gejagt. Zuvor hatte er gegenüber
belgischen Senatoren, die in Ermittlungen eingeschaltet sind, seine Unschuld
beteuert. (D 25.1.2002) Seine Vertrauten behaupten in Beirut, sie hätten die
Dokumente an sicherer Stelle verwahrt (D 26.1.2002). Warum hat sie Hobeika
eigentlich nicht gleich vorgelegt?
Hamas erklärt Israel “totalen
Krieg“. (D 23.1.2002)
Aarafat thanks Bush for saying „
Empörung über
Hauszerstörungen. 70 Wohnungen in Flüchtlingslager in Rafah zerstört oder
beschädigt. Landebahn des Flughafens
Gaza zerstört. Der arabische Minister Salach Tarif (Arbeiterpartei) erklärte,
die Zerstörungen hätten Unschuldige getroffen. Oppositionsführer Jossi Sarad
nannte die Hauszerstörungen „dumm“ und „illegal“.(D 14.1.2002) Zuvor schon
hatte Kabinettsminister Ahmed Abdel Rahman im Zusammenhang mit den „gezielten
Tötungen“ das von Israel angewandte „Gesetz des Dschungels“ kritisiert.
(Anfang November 2001)
In der Knesseth dürfen sich
die Abgeordneten nicht länger als “Nazi”, “Antisemit”, “Faschist”, “Dolchstoßer”,
“Brunnenvergifter”, „Israelhasser”, “Hirngeschädigter” “Tier”, “Terrorist”,
“Blutsauger”, “Wurm” oder “Verräter” bezeichnen. (Dolomiten,
Seite, irgendwann 2001, APA/dpa)
Jaffa-Tel Aviv (Fides) – Students of a Christian
school in
PFLP kills Israeli tourism
minister Rehavaam Zeevi in
Israeli bulldozers destroyed Christian
Holy Sites on mount Abu Ghniem known as
Al-Istihara (resting place), the ruins of a church constructed in the fiifth
century on the road from Jerusalem to Bethlehem. (Palestine Internet News Center
pinc, bailasan.com 24.9.2001)
“Tötung
Mustafas ist unverzeihlich”. PFLP droht „härteste Reaktion in der
Geschichte Israels an“. Abu ali Mustafa, richtig Ali Sabri (63), Chef der
Volksfront zur Befreiung Palästinas, saß in seinem Büro im 4. Stock eines
Hauses neben Arafats Hauptquartier in Ramallah, als ihn eine israelische Rakete
tötete. Dpa-Porträt: „Ein eher Gemäßigter unter Radikalen“. (Dolomiten 28.8.2001)
Israele elimina capo palestinese.
Abu Alì Mustafa era uno dei fondatori dell´Olp. Gli arabi: “Sarà guerra totale”. Il Fronte
popolare per la liberazione della Palestina Fplp (PFLP) è un´organizzazione di
ispirazione marxista leninista fondata nel 1969 da George Habash. (Corriere
della Sera, Milano, 28.8.2001) Missili lanciati
da elicotteri hanno centrato l´ufficio del capo del Fronte per la
liberazione palestinese. Colpo al cuore dei palestinesi. Saev Erekat,
responsabile palestinese per i negoziati: “Con questo crimine Sharon ha aperto le porte dell´inferno”. (la Repubblica, Roma, 28.8.2001)
Der Beginn des 3. Weltkrieges
In
Schweinshäuten oder zusammen mit Schweineblut sollten palästinensische
Selbstmordattentäter begraben werden. Dies schlug der stellvertretende
israelische Polizeiminister Gideon Esra vor. Damit würden die Getöteten unrein
und könnten nicht mehr Märtyrer werden. (D 20.8.2001)
Shas-Führer:
Araber vernichten! Großrabbiner Ovadia Josef von der Shas-Partei sagte in
einer Jerusalemer Synagoge anlässlich des Pessach-Festes: „Mit den Arabern darf
man kein Mitleid haben, man muß mit Superraketen auf sie einschießen, sie
vernichten.“ (D 10.4.2001)
Kommentar von ETIKA:
Auswüchse der Religionen ausmerzen,
andere Völker und Menschen respektieren
Bei aller Sympathie für die Ultraorthodoxen: Das geht zu
weit. Die Araber haben genauso ein Lebensrecht wie die Israelis und alle
Völker. Wie sollen wir die kommende Weltdiktatur aufhalten, wenn sich sogar
jene, die die ethischen Werte hüten sollen, blindem Haß hingeben und ihre
Gegner zerfleischen wollen?
Liebet eure Feinde, sagt uns Christus, und wir
arbeiten daran, gerade jene, die für Ideale kämpfen und sich nicht dem
materialistischen Egoismus hingeben, zu versöhnen, um gemeinsam auf die höhere
Ebene eines gerechten Weltfriedens zu gelangen. Wir müssen die anderen Völker
achten. Wir müssen kranke Auswüchse der Religionen im Sinne Gandhis, des hl.
Franziskus und Albert Schweitzers ausmerzen: bei den Juden und Moslems das
grausame Schächten von Opfertieren, bei den Moslems die gnadenlose und
grauenhafte Ermordung von Nichtmoslems sowie die Polygamie, bei den Hindus die
blutigen Opfer für die Göttinnen Kali und Durga, bei Hindus und Lamaisten die
anscheinend noch nicht ausgerottete Tempelprostitution, und bei den Christen
die Duldung von Teufelsdienern und Kinderschändern sowie die
antifranziskanische Tradition des Osterlammes und der Weihnachtsgans.
All jene, die die Familie und die Moral verteidigen:
Moslems und Hindus genauso wie alle ultraorthodoxen Juden und
fundamentalistischen Christen, sollten die Gefahr der Stunde erkennen, nach
Wahrheit, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit streben und nicht in erster Linie
andere Religionen bekämpfen, sondern die alles bedrohende Weltdiktatur der
Gegner Gottes.
Eintreten
in den Bund der Israelfreunde? Irgendjemand schickte uns eine Einladung
dazu, und irgendwie ist sie wie so viele E-Mails in letzter Zeit verloren
gegangen, so dass wir keine näheren Angaben dazu machen können. Unser
Standpunkt: Wir wollen als Christen nicht parteiisch sein. Zwar verteidigen wir
das Existenzrecht Israels in den biblischen Grenzen (umstrittene Gebiete
autonom und entmilitarisiert), wollen aber Freunde aller guten Israelis und
aller guten Palästinenser, aller guten Juden und aller guten Moslems sein, denn
alle guten Menschen – wie an anderer Stelle ausgeführt – sollen sich
zusammenschließen zu einem Bund der Gerechten: im Geist der Gerechtigkeit und
Barmherzigkeit, ohne Haß, Blutvergießen und Tränen. Jedem seine Heimat. Ein
bewährter Grundsatz gegen die multikulturelle Völkerzerstörung: „Je klarer wir
trennen, desto besser verstehen wir uns.“ Achtung vor der Identität der anderen,
Befreiung von Auswüchsen der Religionen, Erziehung zum Guten und zur Liebe
statt Vertreibung, Häuserzerstörung, Ermordung Verdächtiger durch Soldaten. Die
endlose Spirale von Rache und Krieg muß aufhören.
Erdrutschsieg
für Ariel Scharon. Ehud Barak gesteht Niederlage ein. (D 7.2.2001) Für manche
arabischen Politiker könnte es einfacher sein, mit Ariel Scharon zu verhandeln,
denn er nennt sich selbst einen Politiker, der sagt, was er meint. (D 8.2.2001)
Der
Judenstaat liegt geostrategisch im Zentrum der Welt. Es ist schon
bemerkenswert, wie laut das Getöse in Politik und Medien um die Wahl in einem
kleinen Land wie Israel ist. Gewiss, „jews are news“ – Juden sind immer eine
Nachricht wert, heißt es in den amerikanischen Redaktionen, und das nicht nur,
weil in den USA selbst rund neun Millionen Juden leben und über zum Teil
wichtige Positionen der Staatsgewalten, einschließlich der vierten, der Medien,
verfügen. Der amerikanische Wirtschaftsexperte Joel Kotkin zählt in seinem viel
beachteten Buch „Stämme der Macht“ die Juden zu den fünf Weltethnien, die die
Geschicke der Weltwirtschaft lenken. Die Kontinentaleuropäer gehören nicht
dazu, aber die Angelsachsen, und das mag auch einiges über die geheimnisvollen
Bindungen zwischen den USA und Israel aussagen. (D 7.2.2001)
Auf
dem Tempelberg, der den Moslems als Al Haram al Sharif heilig ist, wollen
einige jüdische Extremisten den dritten jüdischen Tempel errichten. Falls Felsendom
und Al-Aksa-Moschee deshalb in die Luft gesprengt würden, könnte ein neuer
Krieg ausbrechen, warnen Ex-Geheimdienstchef Carmi Gillon und Ex-Polizeichef
Assaf Hefetz. (D 9.1.2001)
Ein
israelischer Scharfschütze sagte der Zeitung “Haaretz”, daß er und seine Kollegen „mit
Sicherheit töten“ wollen und deshalb auf die Köpfe von palästinensischen
Demonstranten zielen, die Waffen tragen oder im Begriff sind, Molotow-Cocktails
zu werfen. (D 21.11.2000) Schade. Da waren die Roten Brigaden noch
„humaner“, als sie eine Zeitlang Politikern, Wirtschaftsbossen und
Gewerkschaftlern (man erinnert sich an die historische Feindschaft zwischen
Anarchisten und Sozialisten/Kommunisten) nur in die Beine schossen.
The fourth Seal:
So I looked, and behold, a pale
horse. And the name of him who sat on it was Death, and Hades followed with him.
And power was given to them over a fourth of the earth, to kill with sword,
with hunger, with death, and by the beasts of the earth. (Revelation 6,8)
Krieg und
Wahnsinn im Heiligen Land
War and Craziness in the Holy Land
Weltkrieg über Nacht - World War?
Es
kann blitzschnell gehen.
Zum Beispiel ein Attentat auf einen arabischen Führer, und dessen Land
erklärt Israel den Krieg - oder umgekehrt. Oder: eine Geiselnahme mit
Befreiungsaktion in einem fremden Staat (wie damals in Uganda).
Oder: Das Mitleid mit den Palästinensern wächst in der arabischen Welt von Tag
zu Tag mit der Berichterstattung in den Medien, und ebenso nehmen Empörung
und Wut zu über das den Palästinensern angetane Unrecht, über neue Übergriffe,
über die von israelischen Soldaten erschossenen oder verletzten Kinder usw.
Noch immer hausen viele Palästinenser in Flüchtlingslagern im Libanon, in
Jordanien und in anderen Ländern.
Ein
kleiner Anlaß genügt, und die meisten Länder der arabischen Welt, der Iran,
Indonesien und Nigeria blockieren die Öllieferungen nach Europa. Der
Druck auf die dem Westen freundlich gesinnten Staaten wie Saudi-Arabien oder
Kuwait kann so stark werden, daß selbst diese mitmachen. Übrigens gibt es
Moslems, die lange auf den Tag gewartet haben, an dem sie endlich die Macht des
Öls ausnützen können, um die Giaurs im Westen in die Knie zu zwingen.
Beide
Seiten beherrschen die psychologische Kriegsführung.
Wie dort die Gemüter der Moslems entflammt werden, daß sie nach Gerechtigkeit
für das unterdrückte und vertriebene Volk der Palästinenser rufen, ebenso wird
den Menschen in den USA und Europa der verzweifelte Kampf der Israelis ums
Überleben im Fernsehen rund um die Uhr hautnah serviert.
Mit den entsprechenden Massenemotionen und Reaktionen.
Wie
in jedem Krieg.
Das zweite Siegel
Offenbarung
6,4: Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf
saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, daß sie sich
untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.
Das vierte Siegel
Offenbarung 6,8: Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß,
dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht
gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und
Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.
Die
Geschichte lehrt: Oft genügt ein kleiner Funke, ein Mißverständnis, eine dumme
Tat, ein unüberlegtes Wort - und der Krieg ist da.
Die Menschen sind dümmer als die Affen.
Und sie setzen alles daran, daß sie bald zu diesem angeblichen Urzustand
zurückkehren.
(12. - 17.10.2000)
Szenen
aus Ramallah
am 12. 10. 2000
(erst der Anfang eines blutigen Krieges zwischen Juden und Palästinensern):
Der Mob lyncht zwei
israelische Soldaten; Dutzende Palästinenser stehen um einen Juden, der am Boden
liegt, zu Tode geschlagen, gestochen, getreten. Viele gegen einen; eine
Schande, keine Ruhmestat.
Ein
palästinensischer Jugendlicher zeigt an einem Fenster stolz zwei rote Hände:
"Blut von Israelis!" Grausig. Weiß er, was er tut?
Rauchende Häuser: Israelis haben als Straf