ETIKA A

ISRAEL - PALESTINE

www.etika.com

5IL0

News - Aktuelles

2.3.2012

ETIKA-Plan: Land – Gerechtigkeit – Frieden in Nahost
Palästina quo vadis? (Chronik 1947-2009, an den Engel der arabischen Nation)
Palästinenser gegen individuellen Terror

ETIKA Project: Land – Justice – Peace (only in German language)
http://www.wafa.pna.net/EngText/IndexE.htm - http://www.palestineaid.org/links/links.html
http://www.arabia.com/news/english/ - http://www.albawaba.com/news/
http://www.bethlehemnews.com - http://www.zawya.com/countries/ps/
http://www.haaretzdaily.com
Konflikt Israel – Palästinenser eskaliert: seit 8/2001 3. Weltkrieg – World War

Love your enemies, do good to those who hate you. (Jesus Christ, Luke 6, 27-29)

„Wer jüdische Menschen außerhalb einer kritischen Betrachtung stellt, ist ein Rassist. Wir Juden brauchen keine „Sonderbehandlung“!“ (Shraga Elam, israelischer Recherchierjournalist und Friedensaktivist, Zürich, 24.9.2002)

Israel will Solaranlagen und Windräder zerstören, die mit deutschem Geld im Westjordanland errichtet worden sind. (NWZ 24.2.2012)

Israel's never-ending Holocaust (Haaretz). total consensus among Israeli Jews  - - regardless of religious, ethnic or political differences --that the 'guiding principle' for the country is 'to remember the Holocaust.' … there is no lack of reasons to continue to reinforce the fear of the Holocaust - which, according to his father, historian Benzion Netanyahu, has never ended.  (www.haaretz.com 1.2.2012)

Proteste des Deutschen Koordinierungsrats (DKR) der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit gegen einen israel-kritischen Beitrag im evangelischen „Deutschen Pfarrerblatt“. Der Artikel „plädiere für eine Absage an die Solidarität mit Israel, bezweifele die Rechtmäßigkeit der Gründung Israels und erhebe den Vorwurf, Israel habe vor der Staatsgründung palästinensisches Land geraubt“. (Südwestpresse 3.9.2011)

„Das Judentum – erfreulich frisch“. Nach einer Würdigung des Judentums in Deutschland – „die Juden sollten nicht immer nur Moralwächter sein“, sagte der neue Präsident des Zentralkomitees - erwähnt Adrian Zielcke in einem Kommentar einen israelischen Rabbi, der dazu aufruft, nicht mehr an Araber zu vermieten. Dann heißt es: „Auf den Parkbänken in der Stadt Safed steht: ,Sitzen für Hunde, Schweine und Araber verboten.´ Die Zeitung Haaretz hat Safed daraufhin zur „rassisistischsten Stadt Israels“ erklärt. (Sonntag aktuell 5.12.2010)

Gaza ist humanitäre Katastrophe. „Eineinhalb Millionen Menschen, darunter 800.000 Kinder, sind gefangen durch eine unmenschliche und illegale Blockade …“, sagte der Gaza-Chef des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA). (Dolomiten 2.12.2010 APA/dpa)

Der jüdische Staat Israel dürfe nicht „Fanatikern und Fundamentalisten“ überlassen werden. Generalsekretär Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden in Deutschland bedauert, dass Israel sich zu einem Staat zu entwickeln drohe, „in dem ultraorthodoxe und ultranationalistische Kräfte immer mehr an Einfluss gewinnen“. (Südwestpresse 5.7.2010)

Neun Friedensaktivisten töteten israelische Militärs in internationalen Gewässern, als sie einen Schiffskonvoi mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen überfielen. (Südwestpresse 1.6.2010 Blutbad auf der „Marmara“. Israel schockiert mit Angriff auf türkisches Schiff die Welt)

„Sie haben der Welt einmal mehr gezeigt, wie gut sie morden können.“ (Recep Tayyip Erdogan, der türkische Ministerpräsident, zu Israels Angriff auf die Gaza-Flotte, Südwestpresse 2.6.2010)

Gaza: Menschheit, schäme dich! Video: Gaza's War Crimes - Israel/Palestine. Weitere Filme auf youtube.com, Gaza Krieg eingeben

Israels Armee tötete wahllos Zivilisten. Schockierende Berichte über Gaza-Einsatz. … Der Führer eines Infanterietrupps schildert, wie ein auf dem Dach positionierter Scharfschütze eine Mutter und ihre zwei Kinder auf der Straße erschießt. … Ein anderer Soldat berichtet, wie eine alte Frau beim Überqueren der Straße abgeknallt worden sei. (Kölner Stadt-Anzeiger, 20.3.2009)

„In Israel leben heute noch etwa 240.000 Holocaust-Überlebende.“ („Dolomiten“, 22.4.2009, S. 2, APA/dpa)

Schäden in Gaza nach der dreiwöchigen israelischen Militäroffensive: Vermögenswerte von fast zwei Milliarden Dollar zerstört. (Südwestpresse 21.1.2009)

Exodus der Christen aus Bethlehem – Zeichen der Endzeit und der nahen Wiederkunft des Herrn
1967 waren im Geburtsort Jesu etwa 70 Prozent der Einwohner Christen, heute sind es .. weniger als 15 Prozent… die meisten Araber … nicht nur von der israelischen Okkupation bedroht … Druck der Islamisten…“ („Dolomiten“, 24.3.2007)

Arafat kein Held.
Palästinenser, macht euch mit dem Gedanken vertraut, daß euer vermutlich an Aids oder noch Schlimmerem verstorbener Präsident kein Held war. Er war offenbar nicht nur korrupt, wie die Zahlungen auf private Konten im Ausland beweisen, denn er hat dieses vom Ausland erhaltene Geld palästinensischen Opfern der israelischen Gewalt vorenthalten. Er war auch moralisch kein Vorbild. Was wir nach einem Besuch Arafats in Monte Carlo vernommen haben, das wird nun von anderen Seiten bestätigt. Wie im Internet zu finden, soll der rumänische Geheimdienstchef mitgeteilt haben, daß Arafat mit Leibwächtern Orgien gefeiert hat. Er war also homosexuell. Wenn man weiter recherchiert, war er bisexuell.

Es paßt alles so schön zusammen: 1. Die Schmunzelgeschichte in der „Welt“, in der Palästinenser einen zu lange schlafenden Kameraden mit einem Eimer Wasser wecken – wer krabbelt aus dem Schlafsack? Jassir Arafat. 2. Die rätselhafte Krankheit. 3. Die herzliche Einladung nach Paris, Hauptstadt der Revolution von 1789. 4. Die bodenlose Entrüstung des französischen Premiers Raffarin über Buttiglione mit dem bemerkenswerten Satz über die Homophobie. 5. Die Wut Arafats, die in dem Satz gipfelt, die Israelis seien Nazis. 6. Die grenzenlose Verachtung, mit der die Israelis den palästinensischen Präsidenten behandelt haben. Wer die Hintergründe studiert, für den fügt sich alles zu einem klaren Bild. (17.11.2004)

Hoffnung für Israel!

Immer mehr Juden wenden sich angewidert ab von den Kriegsverbrechen des Premiers Ariel Scharon und der Armee in den besetzten Gebieten Palästinas.

·       Orthodoxe Juden demonstrieren in New York gegen das Vorgehen des Staates Israels.

·       Einzelkämpfer wie Norman Finkelstein, Shraga Elam und andere jüdische Historiker decken Lügen und Hintergründe auf.

·       Jetzt kann es sogar ein amtierender Minister nicht länger mit seinem Gewissen vereinbaren, zu den Untaten zu schweigen: Justizminister Josef Lapid gab zu, daß das Foto einer alten palästinensischen Frau, die in den Trümmern ihres Hauses saß, ihn an seine eigene Großmutter erinnert hat, die bei der Shoah umgekommen ist. Er bezeichnete die Häuserdemolierungen als unmenschlich und warnte davor, daß die Welt Israel ächten könnte. (D 24.5.2004)

Mit solchen aufrichtigen und anständigen Menschen wollen wir Freundschaft schließen, während den unmenschlichen Kriegsverbrechern, die andere Menschen foltern und „gezielt töten“, Zivilisten umbringen und Häuser niederbaggern, nur Verachtung und Boykott der Völkergemeinschaft gebühren. Es sollte nach den Erfahrungen der Vergangenheit im dritten Jahrtausend nicht mehr passieren, daß Kinder Gottes als Unmenschen behandelt, als lebensunwert ausgemerzt werden. Der gelähmte Scheich Jassin und sein Nachfolger Rantisi hatten genauso das Recht auf Leben wie jeder Israeli!

In der christlichen Literatur ist es vorhergesagt: Ein Teil des Volkes Israels wird sich bekehren zu Jesus Christus, dem Messias der ganzen Menschheit. Dies ist das Wichtigste im Umgang der Christen mit den Juden: die Sorge um die Rettung der Seelen der Juden. Papst Johannes Paul II. hat dies in seiner wortreichen Botschaft verschwiegen : …Er

 Marána tha! (etika.com 24.5.2004)

Journalisten müssen sich verpflichten, Israel nicht zu kritisieren.
Betr.: Übernahme des “Telegraph” durch den Springer-Konzern. Europaweite Medienmacht.
Shraga Elam writes: Few years ago a German friend told me about a pro Israel pledge that journalists at the tabloid „Bild Zeitung“ have to sign. According to this friend the journalists have to sign a declaration in which they promise not to criticize Israel. The Guardian delivers now a confirmation for this info and expresses the fear that something similar will happen soon to the Telegraph staff. (Shraga Elam, 10.5.2004)
Will Telegraph staff have to sign Israel pledge? Conrad Black accused of turning the Telegraph into an American and Israel propaganda sheet: Telegraph journalists could have to adhere to a string of publishing principles – including registering support for the state of Israel – if German publishing giant Axel Springer takes over the newspaper. The group already publishes more than a hundred newspapers and magazines and various issues outside Germany. It has interests in France. Switzerland, Spain and Portugal and has expanded eastwards – to Hungary, Poland, the Czech Republic and even Bulgaria.
(Guardian, 8.5.2004)

Olocausto, la battaglia finale. Caccia agli ultimi 300 nazisti. Il Centro Wiesenthal lancia una mega-operazione per rintracciare i criminali di Hitler ancora vivi.L´offensiva guidata dall´israeliano Zuroff coadiuvato da agenti in vari paesi. Taglia da 10 mila euro. Diecimila euro è la cifra pagata a chi dà informazioni per la cattura di un nazista ricercato. (la Repubblica, Roma, 21.5.2004)

An den Engel von Israel:
Warne dein Volk vor weiteren Kriegsverbrechen!

Gott wird Rechenschaft von ihm fordern. Für

·       die Unterdrückung der Palästinenser

·       die systematische Zerstörung von Wohnhäusern

·       die Ermordung politischer Gegner ohne Gesetz und Recht

·       die Beschießung friedlicher Demonstranten in Rafah am 19. Mai 2004

·       Folter und Sex-Folter von Palästinensern (zwecks späterer Erpressung, um aus ihnen Verräter zu machen) in israelischen Gefängnissen

Sie versuchten Gott immer wieder und kränkten den Heiligen Israels. Sie dachten nicht an die Taten seiner Hand, ... als er die Glut seines Zornes unter sie sandte, Grimm und Wut und Drangsal, eine Schar Verderben bringender Engel... (Psalm 78, 41.42.49)

Sag deinem Volk, es soll umkehren, Buße tun, Wiedergutmachung leisten und seinen Messias anerkennen und anbeten: Jesus Christus, den Sohn Gottes!

Rafah: John Dugard, l´inviato Onu nei Territori: “Crimine di guerra”. “Un massacro e un crimine  che va al di là di tutti i limiti” lo definisce il segretario generale della Lega Araba, Amr Moussa. (repubblica.it 20.5.2004) Der erste vernünftige Satz, den wir von Mussa gehört haben.

Rafah carnage: At least 14 Palestinians, including 10 peaceful demonstrators, killed by Israeli fire. (albawaba.com 20.5.2004)

Gaza, attacco ai campi profughi. Sotto tiro case e ospedali: 20 i morti (la Repubblica, 19.5.2004, p. 9)

Großoffensive in Rafah-Flüchtlingslager. Tausende von Palästinensern flohen. Panik. Katastrophe droht in einer der ärmsten Städte der Welt. (D 19.5.2004) Mehr als hundert meist mehrstöckige Gebäude niedergerissen. (FAZ 19.5.2004)

„Italia, antisemitismo in incubazione“
L´Eurispes: 91,4 % di sì allo Stato di Israele
, ma per il 34,1 % gli ebrei controllano in modo occulto economia, finanza e media. Il presidente delle comunità ebraiche: “Una tendenza pericolosa”
Tullia Zevi: ”Ma il recordo della shoah è vivo in tutti
(la Repubblica, Roma, 16.1.2004, p. 1 e 16)

Israeli Snipers Disguised as Palestinian Civilians Shoot and Kill Man in Tulkarem. ( arabia.com 1.3.2003 PINA)

Kinder sind die Verlierer der Intifada. Schulen geschlossen. Buben vertreiben sich die Zeit mit Steinewerfen. 217 Schulkinder sind, seit die Gewalt vor zwei Jahren ausbrach, laut UNICEF getötet worden. (D 27.9.2002)

In Palästina droht Massenvertreibung. Israels Generalstabschef Jaalon sieht die Palästinenser als Krebsgeschwür. Sein Mittel dagegen: Vertreibung. ... Die sehr blutige Massenvertreibung könnte, nach (dem israelischen Militärexperten Martin) van Creveld („Die Welt“ vom 26.4.) auch im Rahmen des Kriegs gegen den Irak passieren. Dies würde auch erklären, warum die israelische Regierung den US-Feldzug gegen den Irak so klar unterstützt, obwohl sie mit dem irakischen Einsatz von Massenvernichtungswaffen rechnet und kürzlich mindestens 30 000 Särge für die Soldaten bestellt hat. (Shraga Elam in der Neuen Luzerner Zeitung)
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30220870

Hussein al-Matwi (8) aus dem Nosurit-Flüchtlingslager im Gaza-Streifen von israelischen Truppen ermordet am 12.6.2002. Er kam aus seinem Zelt und wollte im Dorf Mughraqa Süßigkeiten kaufen. Auf einem erschütternden  Reuters-Foto sieht man, wie Kindern von dem achtjährigen Spielkameraden Abschied nehmen. Dieses Bild sollte als Plakat in der Wohnung derer aufgehängt werden, die das Kind auf dem Gewissen haben. Aber wer weiß, vielleicht wird es sie in der Ewigkeit begleiten.

La strage dell´Apocalisse. Auto kamikaze contro un bus nel sitio dell´Armageddon: 18 morti. Per la Bibbia è il luogo della battaglia finale. Sul monte Megiddo si scontrano il Bene e il Male.  (la Repubblica, Roma, 6.6.2002, p. 2)

Antisemitische Vorurteile prägen die Berichterstattung deutscher Medien über den Nahostkonflikt. Das meint das American Jewish Committee (AJC). (D 1.6.2002)

Mittelalterliche orthodoxe Kirche bei Abud nördlich von Ramallah von israelischer Armee durch Sprengung der Türen beschädigt. (von einem kirchlichen Informationsdienst, 1.6.2002)

“Io, kamikaze mancata: ho pensato a chi avrei ucciso.” Pentita Touraya Hamour (25 anni). (Corriere della Sera, 30.5.2002, p. 12) Bravo, Touraya! Man tötet keine Unschuldigen, und wenn es Israelis vormachen, dann braucht man es nicht nachzumachen! Gott sieht alles, und Er will Barmherzigkeit. Aber natürlich auch Gerechtigkeit, und auch zur Freiheit hat er jedes Volk berufen, die gedemütigten Palästinenser eingeschlossen.

“Does Israel have the exclusive monopoly of labeling all its rivals as Nazis, and everyone else has to shut up, even when reality starts speaking for itself? Parties that support the essentially Nazi idea of deporting all Palestinians from the country, have been part of our Knesset since 1984. Recent opinion polls show that 35 % of the Jewish public now supports this ,solution´.… a senior IDF officer proudly called, “in order to beat the Palestinians, let´s be Judo-Nazis´”.
(Out of an Open Letter to Jewish Americans, by Assaf Oron (an Israeli soldier who refuses to serve) Passover Eve 2002)
http://www.seruv.org.il/MoreArticles/English/AssafOronEng_1.htm
vergleiche Deutschland-Chronik: Fall MöllemannKarsli - öffentliche Feigheit (21.5.2002)

Krise um Geburtskirche gelöst. 13 „gefährliche“ Palästinenser ausgeflogen. (D 11.5.2002) Aufnahme in mehreren EU-Staaten, darunter Italien.

Cossiga: Palästinenser von Bethlehem nach Südtirol
Der frühere italienische Staats- und Ministerpräsident sowie Innenminister Francesco Cossiga – dem wir wegen einer großherzigen Entscheidung stets zu Dankbarkeit verpflichtet sind - schlägt vor, die 13 extremistischen Palästinenser aus der Geburtskirche von Bethlehem nach Südtirol zu bringen. Eine gute Idee. Wir sind bereit, einen Teil aufzunehmen. Diese Palästinenser könnten in der Landwirtschaft arbeiten und mit israelischen Friedensaktivisten sowie Südtiroler Selbstbestimmungsspezialisten über den ETIKA-Gerechtigkeits- und Friedensplan für Nahost beraten. Bund der Gerechten, 9.5.2002

Ein Südtiroler im Heiligen Land. Bargil Pixner am 5.4.2002 in Jerusalem gestorben. Als wir in die Heilige Stadt kamen, kauften wir einen hervorragend gemachten englischsprachigen Führer für die biblischen Stätten. Als Verfasser war B. P. angegeben, und wir dachten schon damals an einen Südtiroler als Verfasser. Und so war es auch. Bargil Pixner wurde 1921 in Südtirol geboren, machte die Faschistenzeit mit, wurde 1946 Priester, dann Missionar auf den Philippinen, in den USA – wo er amerikanischer Staatsbürger wurde -, in Frankreich und Italien. 1969 begann sein drittes Leben. Mitbegründer des Friedensdorfes Neve Schalom im Tal Ajalon. Vermittelt der evangelischen Jesus-Bruderschaft ihre Niederlassung in Latrun bei Emmaus. 1973 Eintritt in die Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion = Benediktiner-Abtei Hagia Maria Sion mit ökumenischer Ausbildung. Lehrt Archäologie und Topographie. Erforscht Zionsberg (Südwesthügel des alten Jerusalem, auf dem die christliche Urgemeinde wohnte), Ausgrabung des „Tors der Essener“ (laut Flavius Josephus). Mauern im Davidsgrab unter dem Abendmahlssaal. Zweite Heimat Pixners: Tabgha am See Genezareth: Bergpredigt, Speisung der Fünftausend und Erscheinung des Auferstandenen (Johannes 21). An Bau einer Kirche beteiligt. Suche nach Bethsaida. - Zerstreutheit in weltlichen Dingen. Sammelband im evangelischen Brunnen-Verlag. Großfamilie ermöglichte ihm regelmäßig Ferienaufenthalte in der alten Heimat Südtirol. Grab auf Friedhof der Dormitio-Abtei. (Dolomiten, 8.5.2002)

„Falscher Toter“. Israelische Luftaufnahmen zeigen einen Trauerzug im Flüchtlingslager Dschenin (Jenin) mit einem „Toten“, der mehrmals von der Bahre fällt und dann aus eigenen Kräften wieder hinaufklettert. Hinzugestoßene Trauergäste rennen erschreckt davon. (D 4.5.2002)

Against 2. Nakba!
We should not be now silent as the threat of another very bloody expulsion of the Palestinians is getting more and more imminent. The israeli military Junta should be stopped from completing its genocidal project – the ethnic cleansing of the Palestinians! The Israeli historian Prof. Martin van Creveld wrote in the British Sunday Telegraph (April 28) that Israel is just looking for a pretext to expel the Palestinians. Either the US attack against Iraq will supply it or some very effective Palestinian suicide bombing. … One has to ask if the Bush administration is really aware of the fact that it supports a new Shoa (a Hebrew word meaning Catastrophe, Arabic = Nakba; Nakba call the Palestinians their expulsion in the later 1940s), this time for the Palestinians and maybe for the whole region? Should not the Israeli war criminals and their supporters be stopped before they complete their plot?
(Shraga Elam, author and journalist, 5.5.2002)

Arafat frei – Israelis ziehen ab. Belagerung des Hauptquartiers in Ramallah beendet. In einer ersten öffentlichen Erklärung beschimpfte er den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon als „Terroristen, Rassisten und Nazi“. (D 3.5.2002) Damit er frei kam, lieferte der PLO-Boss 6 von Israel gesuchte Palästinenser aus, die nun von Briten und Amerikanern im Gefängnis von Jericho bewacht werden. Irgendwann werden sich die Freunde der 6 wohl rächen.

Israele, schiaffo all´Onu. „Niente inchiesta su Jenin“. I palestinesi: è un´ammissione di colpevolezza. (la Repubblica, 1.5.2002)

Die Blume Palästinas oder
"Gottes Klage über Dschenin" (Jenin)

Du Mädchen aus Dschenin,
du bist so stumm, so stumm.
Du Mädchen aus Dschenin,
ich hört ein furchtbar Schrei'n,
wo ist dein Vater lieb?
Du Mädchen aus Dschenin,
ich seh nur Trümmer weit,
wo ist dein Haus?
Du Mädchen aus Dschenin,
dort ist ein Kuschelbär,
so rot getränkt mit Blut,
du Mädchen, wo ist dein Fuß?
Du Mädchen aus Dschenin,
du hältst so fest die Hand,
aus Trümmern ragend: kalt,
wo ist die Mutter, wo?
Du Mädchen aus Dschenin,
ich seh kein Lächeln
auf deinem süßen Mund,
warum ist er erstarrt wie Stein?
Du Mädchen aus Dschenin,
du warst so engelschön,
dein Gesicht wie Gold,
auf ihm liegt Schmutz und Staub.
Du Mädchen aus Dschenin,
die Erde ist so blutig rot,
so seltsam blutig rot,
die Meere, Flüsse, Seen,
alle so furchtbar rot.
Du Mädchen aus Dschenin,
ich weine,
ich weine ohne Trost,
ich weine tausend Seen,
ich wein' der toten Mutter Schmerz,
und die müden Augen seh'n,
seh'n überall:  zerstörtes Herz
und Schmerz,
nur Schmerz,
nur Schmerz ...

 

                <unbekannter Autor>

From: Dr. Franz Xaver SCHMID

Sent: Tuesday, April 30, 2002 11:31 PM

Bitte verbreiten Sie, drucken Sie das erschütternde Gedicht aus!

US-Boykott. Plakat in Damaskus: „Boykottiere die amerikanischen Produkte, erkauf nicht dein Glück mit dem Blut deiner (Anmerkung: arabischen) Brüder!“ (D 24.5.2002)

Dschenin: Furchtbarer Leichengeruch laut Rotem Kreuz. Man müsse davon ausgehen, dass unter den Trümmern noch sehr viel mehr Leichen liegen, sagte IKRK-Einsatzleiter Werner Kaspar der Schweizer Zeitung „SonntagsBlick“. Ein Drittel des Lagers sei zerstört worden und sehe aus wie nach einem Erdbeben. DAS IKRK pocht darauf, daß Israel als Besatzungsmacht die klare Verpflichtung zum Schutz der Zivilbevölkerung einhalte, wie dies in der Vierten Genfer Konvention vorgeschrieben sei. Es sei „absolut inakzeptabel“, daß jeder 20. Mitarbeiter des Palästinensischen Roten Halbmondes verletzt worden sei. Demütigung und Erniedrigung der humanitären Helfer. „Selbst zwei weibliche IKRK-Delegierte mußten sich bei einer Kontrolle bäuchlings in den Schlamm legen.“ „Und in Nablus mußten sich drei männliche Delegierte bis auf die Unterhosen ausziehen.“ (D 22.4.2002 APA/dpa/Reuter) Die Rechnung wird kommen, und zwar gesalzen.

Christen protestieren vor Bethlehem. 300 Christen und Moslems mit dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Michel Sabbah, an der Spitze sind mit ihrem demonstrativen Versuch gescheitert, zum Sonntagsgebet in die Geburtskirche von Bethlehem vorzudringen. 200 israelische Soldaten stoppten die Gruppe am Eingang von Bethlehem. Die Armee belagert die Geburtskirche, in der sich seit fast drei Wochen 200 Palästinenser sowie 29 Franziskanermönche und Nonnen aufhalten. (D 22.4.2002 APA/AFP)

Der Horror von Jenin

Das grauenerregende israelische Massaker in Jenin (zahlreiche Berichte in diesen Tagen, z. B.:) Aus Trümmern ragt ein Kinderfuß. Entsetzen im Lager Dschenin. Gestank nach verwesenden Leichen. Racheschwüre. „Ein Schrecken, der das Verständnis übersteigt. Das Lager ist völlig zerstört, als ob es von einem Erdbeben erschüttert worden wäre“, sagte der UN-Sondergesandte Terje Roed-Larsen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen sind zwischen 300 und 1000 Menschen in dem Flüchtlingslager ums Leben gekommen. 8000 bis 13.500 Menschen werden vermißt. „Wo sind all die Leichen?“, fragte Javier Zunaga von Amnesty International. Tschader Schkirat von der Palästinensischen Gesellschaft zum Schutz der Menschenrechte und Umwelt: Einige Einwohner harren seit 15 Tagen lebend in den Kellern ihrer zerstörten Häuser aus. (D 19.4.2002, S. 3) Die Veranstalter diverser Kriegsverbrecherprozesse warten schon auf ihren Tag.

Die Kinder leben in ständiger Angst. Minderjährige als Zielscheibe. Seit Beginn der Kämpfe vor 18 Monaten kamen 240 palästinensische und 52 israelische Kinder ums Leben = 15 % der 1800 Todesopfer. Tausende Kinder wurden verletzt: im Rollstuhl, Metallsplitter oder Nägel im Körper  etc. (D 17.4.2002 AP)

Israel verhaftet Intifadaführer Marwan Barghuti in Ramallah. (D 16.4.2002)

Israel verhindert Lebensmittelhilfe, laut UN-Sprecher Fred Eckhard. (D 16.4.2002)

Jetzt schon ein Mythos: Jenin. Für Palästinenser Synonym für heroischen Kampf.

Solo donne e macerie nell´inferno di Jenin. “I nostri uomini sono spariti” (Corriere della Sera, Milano, 15.4.2002, p. 2)

Palestinians say 900 Palestinians buried in Jenin mass graves
Palestinian information minister Yasser Abed Rabbo accused Israel, in a letter sent to the global community, of digging mass graves for 900 Palestinians in Jenin's refugee camp, site of the bloodiest fighting in Israel's 14-day blitz across the West Bank. (arabia.com 13.4.2002)

„Wir kriechen auf dem Boden.“
Wenn die israelischen Panzer wahllos zu schießen beginnen. Hilferuf aus Bir Zeit von Ghada Naser (25): „Straßen sind mit Bulldozern zerstört und Gebäude in Brand gesteckt, Wohnhäuser besetzt, die Jugend ins Gefängnis gesteckt, angeschossen und ermordet. Wir kriechen auf dem Boden, um uns im sichersten Bereich des Hauses zu verstecken, sobald die Panzer rund um unsere Häuser wahllos zu schießen beginnen.“ „Du brauchst nur ein palästinensischer Mann zu sein ..., um ein unmittelbares Ziel israelischer Heckenschützen und Handschellen zu sein. Frauen und Kinder werden als Ziele zweiter Wahl betrachtet, mit der Möglichkeit, jeden Moment getötet zu werden! Hunderte palästinensische Jugendliche und ältere Männer im Alter zwischen 16 und 50 Jahren sind auf öffentlichen Plätzen zusammengetrieben und stunden- und tagelang in der Kälte und im Regen stehen gelassen worden, bevor sie in israelische ... Militärgebäude gezerrt wurden. Augen verbunden ... Hände auf den Rücken gebunden mit einem höchst schmerzhaften Kunststoffdraht, der von den israelischen Soldaten absichtlich so eng wie möglich gezogen wird, bis die Hände der Männer in den meisten Fällen bluten.“ „Augenzeugen berichten, dass Männer brutal gefoltert werden, mit Tränengas beschossen, gezwungen, ihre Kleidung auszuziehen, und angegriffen und gebissen von Jagdhunden...“ (Dolomiten 13.4.2002, S. 3, APA, Brief von G. N. an ihre Mutter, eine Universitätsprofessorin und Friedensaktivistin) Und so weiter. Anmerkung Guami: Wir versprechen unseren palästinensischen Brüdern, dass ihnen Gerechtigkeit widerfahren soll!

Scheich der Al-Azhar-Moschee lobt Kamikaze-Attentäter. Mohammed Said Tantawi: „Die Palästinenser wenden alle Mittel an, die ihnen zur Verfügung stehen, und wenn sie sich selbst in die Luft sprengen, um ihre Freiheit zu erkämpfen, dann ist dies eine der höchsten Stufen des Märtyrertums.“ (D 13.4.2002, S. 2)

Die kleinen und die großen Terroristen
Dazu ein Kommentar aus christlicher Sicht: Gott hat gesagt: Du sollst nicht töten! Man darf sich selbst nicht töten, und man darf keine anderen töten! Ausnahmen sind in der Bibel (Mose) bei schwersten Verbrechen erlaubt, und auch im Falle der Notwehr darf ein Mensch, wenn es anders nicht geht, getötet werden. Auf keinen Fall darf man Unschuldige töten. Zivilisten gelten als Unschuldige, und Soldaten sind in der Regel auch unschuldig, weil sie gezwungen sind, in der Armee zu dienen.

Dabei ist freilich in Betracht zu ziehen, dass (verbrecherische) Staaten alle, die gegen ihre Organe oder Vertreter gewaltsame Aktionen ergreifen, als Terroristen zu bezeichnen pflegen, also auch zum Beispiel Vertreter ethnischer Minderheiten oder unterdrückter Völker, die um ihre Freiheit kämpfen. Im Grunde geht tausendmal mehr Terrorismus von den Staaten aus als von den relativ wenigen Revolutionären, Anarchisten etc., die spektakuläre Taten vollbringen, über die sich die Welt entsetzt (z. B. die Ermordung Sissys oder Kennedys). Der schleichende Staatsterrorismus wird meist gar nicht erkannt.

Beim Jüngsten Gericht werden wir sehen, wer die größten Terroristen sind: die zynischen Machthaber, die im Verborgenen Böses tun, vor der Welt aber als große und ehrenwerte Männer dastehen, oder jene Einzelnen, die aus Verzweiflung Taten des Wahnsinns vollbringen. Wichtig ist, dass jeder weiß, dass am Ende jeder für alles Rechenschaft ablegen muß. Wer auch nur einen Unschuldigen umbringt, wird als Mörder angeklagt und verurteilt und bestraft werden.

Eine Frau aus dem zerstörten Lager Jenin sprengte sich und sechs weitere Menschen in Jerusalem in die Luft. 90 Verletzte. (12.4.2002)

Arafat: “We shall defend our Christian and Moslem Holy places in Palestine
Yasser Arafat said that the Israeli aggressive attack against the Nativity Church in the Holy City of Peace, Bethlehem, is an unforgivable crime… H.E. emphasized that the Israeli Zionist Nazi attacks have exceeded assaulting our people they are assaulting our sacred Shrines, Churches and Mosques whether Christian or Moslem… (Wafa 12.4.2002 Ramallah) Arafat spricht von „israelischen zionistischen Nazi-Angriffen”! Wir stellen uns vor, dass Adolf Hitler in diesem Falle das tun würde, was man ihm wohl fälschlich nachgesagt hat: Er würde tatsächlich in den Teppich beißen.

Arabischer Knesset-Abgeordneter Mohammed Barake: Scharon muß wegen Kriegsverbrechen vor UN-Gerichtshof in Den Haag. (D 12.4.2002)

Kriegsverbrechen in Ramallah: Mittwoch, 10.4.2002, 12.20 h: 5 israelische Soldaten stehen auf einer Straße im Zentrum Ramallahs. Einer legt an, zielt, ein Schuss peitscht. Im Nebenhaus ertönen verzweifelte Schreie von Frauen und Kindern. Zehn Minuten später sind Sanitäter da: „Die Frau wurde in die Brust getroffen... tot.“ Die Großmutter bricht in Tränen aus. „Meine Enkelin saß hier im Wohnzimmer. Sie ist vor unseren Augen gestorben.“ Manal Sami Sufran (27) hinterlässt fünf Kinder. (D 12.4.2002, S. 3, dpa-Korrespondent Peter Schäfer)

Kriegsverbrechen in Flüchtlingslager Jenin (Dschenin) bei tagelangen Kämpfen. Bewohner berichteten, israelische Bulldozer seien beim Niederwalzen von Häusern auch über Menschen gerollt. 3000 Frauen und Kinder sind obdachlos. Musa Abuchmeid, Direktor der Krankenhäuser im Westjordanland, schätzt, dass bis zu 400 Palästinenser getötet worden sind. Und das gegen alle Regeln des Krieges: Die Palästinensische Gesellschaft zum Schutz der Menschenrechte und Umwelt berichtete, mehrere Palästinenser, die sich ergeben wollten, seien erschossen worden. (D 12.4.2002)

500 Palestinians killed. Chief Palestinian negotiator Saeb Erakat accused Israel of having killed some 500 Palestinians in its West Bank offensive, saying Israeli Prime Minister Ariel Sharon had gone "crazy." (albawaba.com 12.4.2002)

George W. Bush
President of the United States:

Abdullah Ibn Abdul Aziz
Crown Prince of Saudi Arabia:

Ariel Sharon is a “man of peace”
(said Bush, so his spokesman Ari Fleischer, 12.4.2002)

“This man (Ariel Sharon) lacks of everything, everything, sanity, humanitarian sentiments and morals but his day of doom will come…” (Ain-Al-Yaqeen, April 5,2002)

Ariel Sharon ist ein “Mann des Friedens”
(sagte Bush nach den Worten seines Sprechers Ari Fleischer, 12.4.2002)

“Diesem Mann (Ariel Scharon) fehlt alles, alles, Gesundheit, menschenfreundliche Gefühle und Moral, aber sein Tag des (Jüngsten) Gerichts wird kommen.“

Bush hält Sharon weiterhin für einen “Mann des Friedens”. Dies sagte sein Sprecher Ari Fleischer. (11.4.2002, D 12.4.2002) Nach dem Massaker von Jenin mit bis zu 400 Toten (palästinensische Angabe), bei dem israelische Soldaten sogar Palästinenser erschossen, die sich ergeben hatten, und den Verwüstungen in diesem Flüchtlingslager (3000 obdachlose Frauen und Kinder!) eine gewagte Aussage…

http://www.ain-al-yaqeen.com/
CROWN PRINCE ABDULLAH IBN ABDUL AZIZ DISCUSSES WITH AL ASSAD AND LAHOUD THE DEVELOPMENTS IN THE PALESTINIAN TERRITORIES
10.4.2002

Crown Prince Abdullah Ibn Abdul Aziz, affirmed that "the current Israeli actions are not accepted by any law. No human being will accept these acts. Eventually, such acts provoke iniquity.''

''Who could imagine a girl of not more than 16 years old could lace herself with a belt of explosives? What prompted her to do so? The answer is injustice in all its crude forms topped by (malicious) works of Sharon, '' the Crown Prince …told a group of journalists from the ''Washington Post'', the ''Financial Times'', ''Time'' Magazine, ''Reuters'' and ''CNN'' on Saturday evening in Beirut.

“…. We, in the Kingdom, will not show any slackness in defending our brothers in Palestine led by my brother the Mujahid, Yasser Arafat. God is with us and justice will prevail ultimately at the end because there is no life without justice," the Crown Prince said. …

Commenting on the prospects of the peace initiative …, Crown Prince Abdullah said: "… I believe that President Bush will not hesitate to do something because I think Bush is a human being and a person with humane sense." …

The Crown Prince made these remarks in an interview with Imad Al Din Adeeb of Orbit Television, the Saudi Press Agency and the Saudi television. Saudi Information Minister, Dr Fouad Ibn Abdul Salam Al Farsy was present during the interview in Beirut.

In reply to another question about his embrace with Izzat Ibrahim, the Vice-President of the Iraqi Revolutionary Command Council at the recently concluded Arab Summit in Beirut, Crown Prince Abdullah said: "Izzat is my close friend, and I respect him." "This embrace is a message for our Iraqi brethren," the Crown Prince noted. …

"The Iraqi people are dear to us. Moreover, I have friendship with Saddam and with all of them," the Crown Prince added.

Copied by etika.com 10.4.2002

 

 

Oriana Fallaci: il nuovo antisemitismo è peggio del nazismo. “Vergognosi i cortei di individui vestiti da kamikaze”. “Io sto con Israele, sto con gli ebrei, sto come ci stavo da ragazzina, cioè al tempo in cui combattevo con loro ”, dice la giornalista, che attacca anche il Vaticano. (Panorama, ilnuovo.it, 11.4.2002, anche Corriere della Sera,)

Più di 100 morti - - Über 100 Tote in Flüchtlingslager Dschenin
Notte di fuoco a Jenin. Peres: «Una strage»
(Corriere della Sera, 9.3.2002)

Petrolio, la stretta dell´Iraq spinge i prezzi. – Ma Bagdad copre poco più del 3 % del mercato mondiale. (Corriere della Sera, Milano, 9.4.2002, p. 6)

La sfida di Saddam Hussein sospesa la vendita di petrolio
Bloccato la fornitura per trenta giorni o "fino a quando l'esercito sionista
non si ritirerà dai Territori palestinesi" (la Repubblica, Roma, 8.4.2002)

60 Prozent der Saudis hassen die USA. (Umfrage von „El Watan“, Riad, 8.4.2002)

 

Bethlehem, Angriff Israels auf die Geburtskirche Jesu Christi
Betlemme, attacco alla chiesa - Brucia un'ala della Natività

Cannonate su un edificio del complesso religioso. Dentro i frati e 200 palestinesi. Fumo sulla basilica. Ucciso un palestinese. I francescani: "Atto barbaro". (la Repubblica, Roma, 8.4.2002)

 

BE JUST! Discern!
There are bad Israelis and good Israelis! Good Arabs and bad Arabs!

Good Christians and bad Christians! Bad Americans and good Americans!

There are innocents and criminals in every people, in every religion!

(etika.com)

Love your enemies,
do good to those who hate you.
(Jesus Christ, Luke 6, 27-29)

Let´s pray for our Christian brothers and the enclosed
Palestinian fighters in the Nativity Church in Bethlehem!
Let´s pray also for the mislead and bloodthirsty Israelis!

Schluss mit dem Martyrium der Palästinenser!

„Saut Filistin“, die „Stimme Palästinas“ ist von den Israelis stillgelegt worden.
Erinnert dies Wort nicht an
Philister? In der Tat sagte uns der Reiseführer in Jerusalem, die Palästinenser seien die Nachkommen der Philister, der Erzfeinde Israels.
Nun ist es so, dass die Juden die Palästinenser von ihrem Heimatboden im 20. Jahrhundert mit List und Terror verdrängt haben und derzeit eine Art Vernichtungsfeldzug gegen dieses von seinen arabischen Brüdern verlassene und verratene Volk führen.

Wir als Christen erinnern uns, dass früher 40 Prozent der Palästinenser Christen waren.
Heute sind von den 30 Prozent Christen, die es nach dem Weltkrieg im Nahen Osten gab, nur noch 3 Prozent übrig geblieben (Bischof Mounged el Hachem von Baalbek in „Misna“, D 27.3.2002), aufgerieben von den Juden und Moslems.

Welchen Standpunkt sollen wir Christen auch angesichts der Verfolgung unserer Brüder und Schwestern einnehmen?

Wir haben auf der Seite der Schwächeren, Unterdrückten zu stehen, derer, die Hilfe brauchen, und vor allem auf der Seite der Brüder unseres Glaubens, zum Beispiel in Bethlehem und Nazareth und Jerusalem.

Die Israelis sind derzeit die Okkupanten und Aggressoren, und die Qual des großteils im Elend lebenden palästinensischen Volkes erweckt unser Mitleid, auch wenn sich einzelne Araber zu unsinnigen und verbrecherischen Verzweiflungstaten hinreißen lassen wie zu den von den Israelis gefürchteten Kamikaze-Attentaten.

Die Lösung bringen weder Bush noch Sharon noch Mubarak. Vertraut nicht auf diese Politiker!
Nur eine gerechte Aufteilung des Landes kann den Frieden bringen. Palästina muß ein unabhängiger Staat werden, und beide Länder, Israel und Palästina, sollten mehr Lebensraum bekommen.
Der Weltfriede erfordert es, dass die UNO, die Weltbank, die USA, die reichen arabischen Länder und die Europäer Ägypten und Jordanien Land abkaufen, vor allem in der Wüste Sinai, und dies Israel und Palästina zur Verfügung stellen.

Werdet vernünftig! Strebt nach Gerechtigkeit!

Hört auf, Unschuldige zu töten und Häuser zu zerstören!
Hört auf die Botschaft Jesu Christi:
Liebet eure Feinde;
tut Gutes denen, die euch hassen.
(Lukas 6,27-29)

 

In der Geburtskirche – an diesem Ort wurde Jesus Christus geboren – haben sich bis zu 200 Palästinenser verschanzt. Sie werden von israelischen Soldaten belagert. Insgesamt sollen sich 300 Personen in der Geburtskirche befinden, darunter etliche Verletzte.
Christ's birthplace under siege (arabia.com, 3.4.2002) Dramatisches Ereignis. Sollte es zu einem Massaker kommen, hätten wir geradezu einen “Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte” (siehe Prophet Daniel).

 

L'ira del Vaticano contro Israele: "Profanata la terra di Cristo" (la Repubblica, Roma, 3.4.2002)
Der Zorn des Vatikans gegen Israel: Das Land Christi entweiht
Das Heilige Land werde täglich das “Opfer einer Aggression, die zur Vernichtung wird“, schrieb die Vatikanzeitung L´Osservatore Romano.
„Selten ist die Geschichte mit solcher Roheit vergewaltigt und von einer klaren Absicht, die Würde eines Volkes zu verletzen, zurückgedrängt worden.“
Die israelischen Angriffe dienten nicht der Abwehr des Terrorismus, sondern seien „gegen Menschen und heilige Stätten“ gerichtet. (Dolomiten 4.4.2002, Seite 1, dolomiten.it )

Jeder wundert sich, wie selbstsicher und kaltblütig die israelische Armee sich in dem von kämpferischen Arabern bewohnten Palästina bewegt. Und wie Israel gelassen auf alle Drohungen von arabischen Staaten reagiert. Sollte tatsächlich etwas Wahres an der Information sein, die wir irgendwo gelesen haben, dass israelische Atomraketen auf jede große arabische Stadt gerichtet sind?

Bald werden die Europäer die Folgen dieser Eskalation zu spüren bekommen. Die arabische Welt wird aus ihrem Schlaf aufwachen. Zwischen den Großmächten wird ein Streit um das arabische, iranische und afghanische Erdöl entbrennen. Öl und Wohlstand gehören zusammen, und wenn plötzlich nur noch wenig Öl verfügbar ist, werden auch in Europa die Industrie, Autofahrer und Haushalte in Mitleidenschaft gezogen werden.

Da die Volkswirtschaften wegen der immensen Verschuldung und Korruption, der stetig wachsenden Arbeitslosigkeit und der immer knapperen Gelder für die Renten am Kippen sind, werden viele Millionen aus der bequemen TV-Zuschauerrolle gerissen werden und sich vielleicht endlich Gedanken machen, wie wenig der Materialismus und die Konsumgesellschaft und das TV-Vergnügen eigentlich wert sind. Wenn sie sich dann Gott und dem Gebet zuwenden, wird sichtbar, warum es solche Katastrophen braucht.

Aber diese Nah- und Mittelostkatastrophe hängt auch noch mit dem Auftreten des Antichrist, des „Sohnes des Verderbens“, zusammen. Vertraut auf Gott! Die Gerechten dieser Welt werden ihm mit der Hilfe Gottes und der Engel und der zwei Zeugen Schranken setzen! Das Gute wird siegen!

Mord und Entsetzen im Heiligen Land
Terror en la Tierra Santa

Israelis besetzen Bethlehem, die Geburtsstadt Jesu,
nach Ramallah und Tulkarem, und bringen Tod und Verwüstung
Blutige Ostern 2002
Jassir Arafat weiter in Bunker im belagerten Palästinenser-Hauptquartier von Ramallah
(merkwürdig, dass die israelischen Belagerer Dutzende Journalisten und Menschenrechtsaktivisten zu Interviews durchlassen, aber vielleicht auch nicht, wenn man an die bisherige Dialog-Rolle Arafats denkt)
Papst: „Es scheint, als sei dem Frieden der Krieg erklärt worden“

Israelische Friedensaktivisten sagen: „Wir müssen die Besatzung beendigen und zu den Verhandlungen zurückkehren, um den Staat zu retten.“ Ob die Zeit dafür reicht? (Shraga Elam, Kommentar in den „Dolomiten, 2.4.2002, S. 1)

In der arabischen Welt brodelt es – Hunderttausende protestieren gegen Israel
Irak: Ölwaffe gegen Amerika einsetzen

„Als die Araber noch auf Pferden und Kamelen ritten, hatten sie mehr Ehre, denn heute ist das Öl in den Händen unseres Feindes“ (Erklärung der Baath-Partei, Bagdad)

Suleiman Kaddah, Generalsekretär der syrischen Baath-Partei, bezeichnet den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon als „Schlächter, der nach Blut und Zerstörung dürstet“.

Die Einwohner von Ramallah zittern. Hanan Schehadeh: „Sie wollen noch viel mehr Leute umbringen und alles unter Ausschluß der Öffentlichkeit zerstören.“ Die Ausfahrt der Feuerwehr ist von Panzern blockiert. „Unsere Leute werden beschossen“.

Ein Sprecher der internationalen Aktivistengruppe berichtete der APA von „Massakern“ in Ramallah. Die israelische Armee würde dort „wahllos Menschen töten“. (Bild von der überfüllten Leichenkammer des Hospitals von Ramallah)

Brandanschläge auf Synagogen. Empörung in Frankreich und Belgien über anti-israelische Gewalt.
(alles Zitate aus www.dolomiten.it , 2.4.2002)

Anmerkung etika.com:
Vorausgegangen waren viele Selbstmordattentate palästinensischer Männer und Frauen. Die Mischung aus der Angst der Israelis, der Wut der Araber und der Öl- und Machtgier der Amerikaner könnte nicht unheilvoller sein.

Betlemme, battaglia nella Chiesa della Natività. (Corriere della Sera, Milano, online 4.4.2002)

KARIKATUR: NON RESURREXIT. Diesmal hat Giannelli Forattini von “La Stampa” geschlagen. Aus dem Corriere della Sera”, Milano, 31.3.2002, S. 1 www.corriere.it : Pasqua – Ostern 2002: Scharon sitzt auf steinernem Sarg und hält den Deckel zu: NON RESURREXIT. Er wird nicht auferstehen” – “No resuscitará“.

Terror attack kills at least 15 in Israeli hotel. US. President Bush immediately condemned the attack. “This callous, cold-blooded killing must stop. I call upon (Palestinian leader Yasser) Arafat and the Palestinian Authority to do everything in their power to stop the terrorist killing, because there are people in the Middle East who would rather kill than have peace. Bush was speaking at Georgia Institute of Technology in Atlanta. (cnn.com 27.3.2002) Bush: „Dieses gefühllose, kaltblütige Morden muß aufhören.“

„Israel ist sicherer als Touristen glauben“. Berlin (dpa/gms) – Die große Mehrzahl der Sehenswürdigkeiten in Israel kann trotz des politischen Konflikts besucht werden. (D 27.3.2002, Seite WKS)

A Ramallah: „Ma Yasser non controlla neanche i suoi parenti“ (Corriere della Sera, Milano, 19.3.2002, p. 13)

Israel greift Flüchtlingslager an. Unter elf Todesopfern zwei Krankenpfleger in einem UN-Fahrzeug. (8.3.2002)

Ein „Akt der Barbarei“ seien die jüngsten Gewalttaten der israelischen Armee in palästinensischen Schulen, schrieb die Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“. (D 8.3.2002)

In einer Hölle gefangen. „Jedes Mal, wenn wir glauben, es könne nicht schlimmer werden, geschieht das Gegenteil“. („Maariv“-Kommentator Chemi Schalew nach Attentatsserie der Al-Aksa-Brigaden). Bei Selbstmordanschlag in Jerusalem starben neun orthodoxe Juden, darunter fünf Kinder. (D 4.3.2002)

Politische Führer von Hisbollah und Dschihad signalisieren bei Demonstrationen immer wieder, dass alles unter Kontrolle ist. (Anfang 2002)

Nahost-Friedensinitiative von Kronprinz Abdullah von Saudi-Arabien: Israel soll sich auf alle Positionen vor Beginn des Sechstagekrieges von 1967 zurückziehen. Dafür erkennen die arabischen Länder Israel diplomatisch an und geben Sicherheitsgarantien ab. Riad sei nicht dagegen, wenn Israel die Souveränität über die Klagemauer und das jüdische Viertel erhielte. (D 26.2.2002)

Elie Hobeika erklärt sich auf Pressekonferenz bereit, Beweise für die Mitwirkung Ariel Sharons am Massaker von Sabra und Shatila 1982 vorzulegen (5.7.2001). Das ist zuviel. Obwohl der frühere Minister und Chef des Geheimdienstes einer pro-israelischen Miliz zum Establishment gehört, wird er am 24.1.2002 mittels Autobombe in die Luft gejagt. Zuvor hatte er gegenüber belgischen Senatoren, die in Ermittlungen eingeschaltet sind, seine Unschuld beteuert. (D 25.1.2002) Seine Vertrauten behaupten in Beirut, sie hätten die Dokumente an sicherer Stelle verwahrt (D 26.1.2002). Warum hat sie Hobeika eigentlich nicht gleich vorgelegt?

Hamas erklärt Israel “totalen Krieg“. (D 23.1.2002)

Aarafat thanks Bush for saying „Palestine“. First mention of name by U.S. president. (New York Times, San Francisco Chronicle, 12.11.2001)

Empörung über Hauszerstörungen. 70 Wohnungen in Flüchtlingslager in Rafah zerstört oder beschädigt.  Landebahn des Flughafens Gaza zerstört. Der arabische Minister Salach Tarif (Arbeiterpartei) erklärte, die Zerstörungen hätten Unschuldige getroffen. Oppositionsführer Jossi Sarad nannte die Hauszerstörungen „dumm“ und „illegal“.(D 14.1.2002) Zuvor schon hatte Kabinettsminister Ahmed Abdel Rahman im Zusammenhang mit den „gezielten Tötungen“ das von Israel angewandte „Gesetz des Dschungels“ kritisiert. (Anfang November 2001)

In der Knesseth dürfen sich die Abgeordneten nicht länger als “Nazi”, “Antisemit”, “Faschist”, “Dolchstoßer”, “Brunnenvergifter”, „Israelhasser”, “Hirngeschädigter” “Tier”, “Terrorist”, “Blutsauger”, “Wurm” oder “Verräter” bezeichnen. (Dolomiten, Seite, irgendwann 2001, APA/dpa)

ISRAEL - Christian students brutally bullied by Jewish high school pupils
Jaffa-Tel Aviv (Fides)
– Students of a Christian school in Jaffa were brutally beaten up by a group of Jewish school pupils. The incident occurred on October 25 at 6.30pm at Shoket Intersection, at Beersheba, where the students had stopped at a roadside eating-place. A report was filed to Fides by Fr Arturo Vasaturo OFM., parish priest of Jaffa Catholic Church (Tel Aviv) and headmaster of Terra Santa School. (from a missionary, 11.11.2001)

PFLP kills Israeli tourism minister Rehavaam Zeevi in Jerusalem. (17.10.2001) Ucciso ministro di Sharon. Israele: Arafat responsabile. Agguato mortale a Rehavam Zeevi del partito di estrema destra “Moledet”. Era responsabile del turismo e si era appena dimesso. (repubblica.it 17.10.2001) Rache für den von Israelis ermordeten PFLP-Führer Abu Ali Mustafa. Das breite Grinsen des Nachfolgers Marwan Abdela´al über das gelungene Attentat muss man gesehen haben, fotografiert von Reuters in einem Beiruter Palästinenserlager. Israels Tourismusminister Rechawam Seewi (75, ultrarechts), erschossen. Foto: Er freut sich wie ein kleines Kind, der palästinensische Offizier Marwan Abdela´al von der Volksfront zur Befreiung Palästinas. Seine Gesinnungsgenossen haben sich zur Ermordung Seewis bekannt. (D 18.10.2001)

Israeli bulldozers destroyed Christian Holy Sites on mount Abu Ghniem known as Al-Istihara (resting place), the ruins of a church constructed in the fiifth century on the road from Jerusalem to Bethlehem. (Palestine Internet News Center pinc, bailasan.com 24.9.2001)

“Tötung Mustafas ist unverzeihlich”. PFLP droht „härteste Reaktion in der Geschichte Israels an“. Abu ali Mustafa, richtig Ali Sabri (63), Chef der Volksfront zur Befreiung Palästinas, saß in seinem Büro im 4. Stock eines Hauses neben Arafats Hauptquartier in Ramallah, als ihn eine israelische Rakete tötete. Dpa-Porträt: „Ein eher Gemäßigter unter Radikalen“. (Dolomiten 28.8.2001)

Israele elimina capo palestinese.
Abu Alì Mustafa era uno dei fondatori dell´Olp. Gli arabi:
“Sarà guerra totale”. Il Fronte popolare per la liberazione della Palestina Fplp (PFLP) è un´organizzazione di ispirazione marxista leninista fondata nel 1969 da George Habash. (Corriere della Sera, Milano, 28.8.2001) Missili lanciati  da elicotteri hanno centrato l´ufficio del capo del Fronte per la liberazione palestinese. Colpo al cuore dei palestinesi. Saev Erekat, responsabile palestinese per i negoziati: “Con questo crimine Sharon ha aperto le porte dell´inferno”. (la Repubblica, Roma, 28.8.2001)
Der Beginn des 3. Weltkrieges

In Schweinshäuten oder zusammen mit Schweineblut sollten palästinensische Selbstmordattentäter begraben werden. Dies schlug der stellvertretende israelische Polizeiminister Gideon Esra vor. Damit würden die Getöteten unrein und könnten nicht mehr Märtyrer werden. (D 20.8.2001)

Shas-Führer: Araber vernichten! Großrabbiner Ovadia Josef von der Shas-Partei sagte in einer Jerusalemer Synagoge anlässlich des Pessach-Festes: „Mit den Arabern darf man kein Mitleid haben, man muß mit Superraketen auf sie einschießen, sie vernichten.“ (D 10.4.2001)

Kommentar von ETIKA:
Auswüchse der Religionen ausmerzen,
andere Völker und Menschen respektieren

Bei aller Sympathie für die Ultraorthodoxen: Das geht zu weit. Die Araber haben genauso ein Lebensrecht wie die Israelis und alle Völker. Wie sollen wir die kommende Weltdiktatur aufhalten, wenn sich sogar jene, die die ethischen Werte hüten sollen, blindem Haß hingeben und ihre Gegner zerfleischen wollen?

Liebet eure Feinde, sagt uns Christus, und wir arbeiten daran, gerade jene, die für Ideale kämpfen und sich nicht dem materialistischen Egoismus hingeben, zu versöhnen, um gemeinsam auf die höhere Ebene eines gerechten Weltfriedens zu gelangen. Wir müssen die anderen Völker achten. Wir müssen kranke Auswüchse der Religionen im Sinne Gandhis, des hl. Franziskus und Albert Schweitzers ausmerzen: bei den Juden und Moslems das grausame Schächten von Opfertieren, bei den Moslems die gnadenlose und grauenhafte Ermordung von Nichtmoslems sowie die Polygamie, bei den Hindus die blutigen Opfer für die Göttinnen Kali und Durga, bei Hindus und Lamaisten die anscheinend noch nicht ausgerottete Tempelprostitution, und bei den Christen die Duldung von Teufelsdienern und Kinderschändern sowie die antifranziskanische Tradition des Osterlammes und der Weihnachtsgans.

All jene, die die Familie und die Moral verteidigen: Moslems und Hindus genauso wie alle ultraorthodoxen Juden und fundamentalistischen Christen, sollten die Gefahr der Stunde erkennen, nach Wahrheit, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit streben und nicht in erster Linie andere Religionen bekämpfen, sondern die alles bedrohende Weltdiktatur der Gegner Gottes.

Eintreten in den Bund der Israelfreunde? Irgendjemand schickte uns eine Einladung dazu, und irgendwie ist sie wie so viele E-Mails in letzter Zeit verloren gegangen, so dass wir keine näheren Angaben dazu machen können. Unser Standpunkt: Wir wollen als Christen nicht parteiisch sein. Zwar verteidigen wir das Existenzrecht Israels in den biblischen Grenzen (umstrittene Gebiete autonom und entmilitarisiert), wollen aber Freunde aller guten Israelis und aller guten Palästinenser, aller guten Juden und aller guten Moslems sein, denn alle guten Menschen – wie an anderer Stelle ausgeführt – sollen sich zusammenschließen zu einem Bund der Gerechten: im Geist der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, ohne Haß, Blutvergießen und Tränen. Jedem seine Heimat. Ein bewährter Grundsatz gegen die multikulturelle Völkerzerstörung: „Je klarer wir trennen, desto besser verstehen wir uns.“ Achtung vor der Identität der anderen, Befreiung von Auswüchsen der Religionen, Erziehung zum Guten und zur Liebe statt Vertreibung, Häuserzerstörung, Ermordung Verdächtiger durch Soldaten. Die endlose Spirale von Rache und Krieg muß aufhören.

Erdrutschsieg für Ariel Scharon. Ehud Barak gesteht Niederlage ein. (D 7.2.2001) Für manche arabischen Politiker könnte es einfacher sein, mit Ariel Scharon zu verhandeln, denn er nennt sich selbst einen Politiker, der sagt, was er meint. (D 8.2.2001)

Der Judenstaat liegt geostrategisch im Zentrum der Welt. Es ist schon bemerkenswert, wie laut das Getöse in Politik und Medien um die Wahl in einem kleinen Land wie Israel ist. Gewiss, „jews are news“ – Juden sind immer eine Nachricht wert, heißt es in den amerikanischen Redaktionen, und das nicht nur, weil in den USA selbst rund neun Millionen Juden leben und über zum Teil wichtige Positionen der Staatsgewalten, einschließlich der vierten, der Medien, verfügen. Der amerikanische Wirtschaftsexperte Joel Kotkin zählt in seinem viel beachteten Buch „Stämme der Macht“ die Juden zu den fünf Weltethnien, die die Geschicke der Weltwirtschaft lenken. Die Kontinentaleuropäer gehören nicht dazu, aber die Angelsachsen, und das mag auch einiges über die geheimnisvollen Bindungen zwischen den USA und Israel aussagen. (D 7.2.2001)

Auf dem Tempelberg, der den Moslems als Al Haram al Sharif heilig ist, wollen einige jüdische Extremisten den dritten jüdischen Tempel errichten. Falls Felsendom und Al-Aksa-Moschee deshalb in die Luft gesprengt würden, könnte ein neuer Krieg ausbrechen, warnen Ex-Geheimdienstchef Carmi Gillon und Ex-Polizeichef Assaf Hefetz. (D 9.1.2001)

Ein israelischer Scharfschütze sagte der Zeitung “Haaretz”, daß er und seine Kollegen „mit Sicherheit töten“ wollen und deshalb auf die Köpfe von palästinensischen Demonstranten zielen, die Waffen tragen oder im Begriff sind, Molotow-Cocktails zu werfen. (D 21.11.2000) Schade. Da waren die Roten Brigaden noch „humaner“, als sie eine Zeitlang Politikern, Wirtschaftsbossen und Gewerkschaftlern (man erinnert sich an die historische Feindschaft zwischen Anarchisten und Sozialisten/Kommunisten) nur in die Beine schossen.

The fourth Seal:
So I looked, and behold, a pale horse. And the name of him who sat on it was Death, and Hades followed with him. And power was given to them over a fourth of the earth, to kill with sword, with hunger, with death, and by the beasts of the earth. (Revelation 6,8)

Krieg und Wahnsinn im Heiligen Land
War and Craziness in the Holy Land
Weltkrieg über Nacht - World War?

Es kann blitzschnell gehen.
Zum Beispiel ein Attentat auf einen arabischen Führer, und dessen Land erklärt Israel den Krieg - oder umgekehrt. Oder: eine Geiselnahme mit Befreiungsaktion in einem fremden Staat (wie damals in Uganda).
Oder: Das Mitleid mit den Palästinensern wächst in der arabischen Welt von Tag zu Tag mit der Berichterstattung in den Medien, und ebenso nehmen Empörung und Wut zu über das den Palästinensern angetane Unrecht, über neue Übergriffe, über die von israelischen Soldaten erschossenen oder verletzten Kinder usw. Noch immer hausen viele Palästinenser in Flüchtlingslagern im Libanon, in Jordanien und in anderen Ländern.

Ein kleiner Anlaß genügt, und die meisten Länder der arabischen Welt, der Iran, Indonesien und Nigeria blockieren die Öllieferungen nach Europa. Der Druck auf die dem Westen freundlich gesinnten Staaten wie Saudi-Arabien oder Kuwait kann so stark werden, daß selbst diese mitmachen. Übrigens gibt es Moslems, die lange auf den Tag gewartet haben, an dem sie endlich die Macht des Öls ausnützen können, um die Giaurs im Westen in die Knie zu zwingen.

Beide Seiten beherrschen die psychologische Kriegsführung.
Wie dort die Gemüter der Moslems entflammt werden, daß sie nach Gerechtigkeit für das unterdrückte und vertriebene Volk der Palästinenser rufen, ebenso wird den Menschen in den USA und Europa der verzweifelte Kampf der Israelis ums Überleben im Fernsehen rund um die Uhr hautnah serviert.
Mit den entsprechenden Massenemotionen und Reaktionen.

  • Schließlich warten die Waffenhändler und -fabrikanten auf neue Gelegenheiten zum Profitmachen (am besten weltweit) ...
  • ... und die Schwartzkopfs auf eine neue Gelegenheit, mit ihren Technologiewaffen zu protzen und die Überlegenheit der Supermacht zu demonstrieren (auch wenn sie vor dem Fernsehpublikum wieder zu allerlei Tricks greifen müssen, Beispiel Patriot-Wunder-Abwehrraketen).
  • Und jemand könnte auf den Gedanken kommen, bei dieser Gelegenheit die Erdgaszufuhr nach Westeuropa zu drosseln oder zu stoppen. Dann ginge es Schlag auf Schlag.
  • Aber fast genauso verheerend wie ein großer Krieg könnten sich Terroraktionen auswirken. Längst ist alles ausspioniert, die Schwachstellen unserer leichtsinnigen Gesellschaft sind bekannt. Wie rasch wäre sie lahmgelegt durch Viren- und E-Mail-Angriffe auf die Computerzentralen, durch Sabotage in Fabriken, an Bahnlinien und Brücken, durch Anschläge in Supermärkten, durch Verseuchung des Trinkwassers der Großstädte, durch Brandstiftung und Plünderungen, Überfälle, Entführungen und Meuchelmorde.
  • Nicht zuletzt warten die Kräfte der Finsternis auf die Gelegenheit, die Menschen zum Bösen anzustacheln, zu Haß und Grausamkeit, zu Taten des Wahnsinns.

Wie in jedem Krieg.

Das zweite Siegel
Offenbarung 6,4: Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, daß sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.

Das vierte Siegel
Offenbarung 6,8: Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Pest und durch die wilden Tiere auf Erden.

Die Geschichte lehrt: Oft genügt ein kleiner Funke, ein Mißverständnis, eine dumme Tat, ein unüberlegtes Wort - und der Krieg ist da.
Die Menschen sind dümmer als die Affen.
Und sie setzen alles daran, daß sie bald zu diesem angeblichen Urzustand zurückkehren.

(12. - 17.10.2000)

Szenen aus Ramallah
am 12. 10. 2000 (erst der Anfang eines blutigen Krieges zwischen Juden und Palästinensern):

Der Mob lyncht zwei israelische Soldaten; Dutzende Palästinenser stehen um einen Juden, der am Boden liegt, zu Tode geschlagen, gestochen, getreten. Viele gegen einen; eine Schande, keine Ruhmestat.

Ein palästinensischer Jugendlicher zeigt an einem Fenster stolz zwei rote Hände: "Blut von Israelis!" Grausig. Weiß er, was er tut?

Rauchende Häuser: Israelis haben als Strafaktion von einem Hubschrauber Lenkraketen ins Zentrum der Stadt abgefeuert. Wissen sie, was sie tun? Ihr Herz ist erfüllt von Rachedurst. Bei wie vielen Vergeltungsaktionen, vor allem im Libanon, wurden unschuldige Zivilisten umgebracht! Wo ist der Unterschied zur grausamen Repressalie der Deutschen nach dem unbarmherzigen Attentat der italienischen Partisanen in der römischen Via Rasella?
Verrückte Welt. Niemand hat etwas gelernt aus der Geschichte.
Jesus Christus, Franziskus, Gandhi - ihren Weg zum Frieden will keiner gehen.
Stattdessen Blutrache. Aber Gott hat gewarnt:

Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.
(Matthäus 26,52)
All who take the sword will perish by the sword.
(Matthew 26,52)

(13.10.2000)

Nahost- und Öl- und Wirtschaftskrise
Ein neuer Nahostkrieg könnte zum Stopp der Öllieferungen führen und den Anstoß bilden zum Zusammenbruch der Wirtschaft in Europa. Euro- und Rentendebakel zeichnen sich schon jetzt ab. Die Massenarbeitslosigkeit mit ihren sozialen Folgen - jeder weiß, was gemeint ist - bleibt in der ganzen EU eine tickende Bombe. Und zu viel Geld verschwindet durch Korruption. Eine noch dazu kommende Ölkrise könnte die Autoindustrie ins Wanken bringen, den Verkehr lähmen und die Lebensmittelversorgung stillegen. Und das vor dem Winter...(
10.10.2000) Wirtschaftskrise

Sprungbrett für den Antichrist?
Noch viel schlimmer als eine Wirtschaftskrise in Europa wäre, wenn der Kampf um Jerusalem und das Heilige Land dem Antichrist - wenn es ihn als Person überhaupt gibt - dazu dienen könnte, als Schlichter und Messias aufzutreten und seine Weltdiktatur zu errichten, die an Heimtücke und Grausamkeit ales Dagewesene in den Schatten stellen wird.
Die Unruhen werden so bald kein Ende finden, wenn wir an die zornentbrannten Gesichter der Palästinenser in Ramallah denken und an die Existenzfurcht der Juden, vor allem der Siedler, die sich in sinnlosen Ausbrüchen der Gewalt manifestiert.
So könnte die Nahostkrise Ende 2000 dem Antichrist als Sprungbrett dienen.
(10.10.2000)

Der Nahe Osten steht vor einem Krieg. (Die Welt, Hamburg/Berlin, 10.10.2000, S. 1)

Israele si prepara a colpire. (Corriere della Sera, Milano, 10.10.2000, p. 1)

Barak seeks Clinton's OK for war. JERUSALEM — Israeli Prime Minister Ehud Barak is appealing to the United States for approval of a massive offensive against Lebanon and the Palestinian Authority. (Monday, October 9, 2000 World Tribune.com )

Ein ungeheuerlicher Konflikt entfaltet sich
"Ich teile absolut Ihre Sorge um die jüdischen Menschen. Ich bin fest der Überzeugung, dass der jetzige Weg der Gewalt nicht nur amoralisch, sondern gefährlich für alle Menschen in der Region, inklusive der Juden, ist.
Eine Katastrophe steht vor der Türe und es gilt sie zu verhindern.
Ein ungeheuerlicher Konflikt entfaltet sich, und die Politiker auf beiden Seiten mit ihrem zynischem Kalkül werden den kaum verhindern, ganz im Gegenteil...
Für mich gibt es nur einen guten Ausweg: ein gerechtes Zusammenleben von allen Menschen unabhängig von ihren Religionen und ihrem Glauben.

(Shraga Elam, Verfasser des Buches "Hitlers Fälscher")
Leserbrief Wir stimmen voll zu!


 

THE ISRAELI COMMITTEE AGAINST HOUSE DEMOLITIONS (ICAHD)

Jeff Halper <icahd@zahav.net.il> Sat, 07 Oct 2000

Over this past week and a half of tragic violence, The Israeli Committee Against House Demolitions has joined with other human rights and peace organizations -- Palestinian, Israeli and international --to demand an end to the Israeli assault on the Palestinian population and to the demand that the Israeli government be held accountable for its actions. In particular we endorse the following demands of LAW and other human rights organizations:

1. For an immediate cessation of Israeli aggression against Palestinian residents on both sides of the "Green Line;"

2. To guarantee international protection for the Palestinian civilian population;

3. To establish an international committee to investigate the actions being committed by the Israeli occupation authorities in the Palestinian territories and to bring those responsible for trial in the International Criminal Court of Justice;

4. That the international community bring the Israeli Government into compliance with UN Security Council resolutions 242 and 338, including total withdrawal from the occupied territories, including East Jerusalem;

5. To lobby for an October 10th meeting of the Member States of the UN Human Rights Commission.

In our opinion, however, these demands, while important, leave out one crucial component:

6. That international law -- and particularly the Fourth Geneva Convention -- be applied to the Occupied Territories and made the basis of negotiations.

The uprising, we believe, embodied the Palestinian people's rejection of Oslo, a framework that could only lead to limited Palestinian sovereignty -- if not apartheid -- under continued Israeli domination. We are now in a perilous situation. If the Oslo process has collapsed and new terms of reference have not yet emerged, Israel is liable to exploit the vacuum and redouble its efforts to "create facts" on the ground.

We are faced, therefore, with three tasks: (1) to provide protection to the Palestinians of the Occupied Territories in the event that Oslo collapses, Sharon comes into Barak's government and Israel embarks on a campaign of punishment and intimidation; (2) to freeze the expansion of the Israeli occupation, likely to be redoubled as Israel attempts to reassert its control and domination; and (3) to help create a new framework for a just peace based on international law and UN resolutions rather than on power-politics and negotiations between sides of unequal power.

At this dangerous hiatus, only international law provides us with the tools to carry out these tasks. The Fourth Geneva Convention in particular is a powerful weapon in our arsenal. Adopted in 1949 (based, ironically, on the experience of Jewish civilian populations in Europe during the Holocaust), its purpose is to protect civilians in occupied territories. The entire world (including, officially, the United States) considers Israel a "belligerent occupier." Since the Fourth Geneva Convention defines occupation as a temporary situation, any steps taken by the occupying power to make its presence permanent is patently illegal. If applied, it has the ability to virtually dismantle Israel's occupation, since almost every Israeli policy and action in the Occupied Territories is patently illegal: land expropriation, the building of settlements and by-pass roads, the use of West Bank and Gazan water, the closure, deportations, restrictions on freedom of movement and travel, and all the rest. At the very least the Fourth Geneva Convention could serve as a dam blocking Israeli attempts to strengthen and expand its occupation. No less important, bringing the Geneva Conventions into the political process would greatly strengthen the Palestinian negotiating position.

The US should be a particular target of this campaign. Since 1967 it had taken the position that Israel's attempts to make its presence in the Occupied Territories a permanent one were patently illegal because they violated the Fourth Geneva Convention. When the Oslo Accords were signed, however, the U.S. retreated from that position under the pretext that adhering to international law would "compromise" the negotiations, thus enabling Israel to use its superior negotiating position to impose an unjust settlement. This is the time to demand that the world community --led by the United States -- work with the Palestinians and Israelis in formulating a new framework for peace based upon international law and UN resolutions.

ICAHD therefore urges human rights and other concerned organizations throughout the world to initiate an International Campaign for Applying Human Rights Laws to the Occupied Palestinian Territories. Only negotiations conducted on the basis of international law and UN resolutions can lead to a just and viable peace. Until such a negotiating framework is established, Israeli activities on the ground must be closely monitored and sanctions considered should Israel continue its violations.
ICAHD stands ready to participate in and help organize this critical campaign.
In Peace,

Jeff Halper, Coordinator
THE ISRAELI COMMITTEE AGAINST HOUSE DEMOLITIONS (ICAHD)
Rehov Tiveria 37, Jerusalem, Israel
Tel: +972-50-651425; Fax: +972-2-623-6210
e-mail: icahd@zahav.net.il
Sent via Deja.com
http://www.deja.com/


ENDORSE PETITION for INTERNATIONAL PROTECTION of the PALESTINIAN PEOPLE

info@badil.org wrote:

> BADIL Resource Center

> For immediate release, 7-10-2000.

> ENDORSE PETITION for INTERNATIONAL PROTECTION of the PALESTINIAN PEOPLE

>> The below petition is the result of a rapid joint effort by individuals and institutions concerned about the rights and the > future of the Palestinian people. BADIL Resource Center has endorsed this petition and calls upon everybody to join this effort for a better and more secure future of Palestinians in the homeland and in exile. Please endorse and collect additional endorsements and fax the signed petition to Mrs. Mary Robinson, UN High Commissioner for Human Rights BEFORE TUESDAY, 10 October.

> Note: You may also send your endorsement to: Al-Awda@egroups.com; if you are not yet subscribed to the Al-Awda network, send first your subscription request to: Al-Awda-subscribe@egroups.com. Thank you for your support, BADIL Resource Center

> October 6, 2000

> Please fax completed and signed petitions to:

> Mrs. Mary Robinson

> UN High Commissioner for Human Rights

> 0041-22-917-9016

> WE DEMAND INTERNATIONAL PROTECTION FOR PALESTINIANS!

> Israel's recent unleashing of military forces, including tanks and helicopter gunships, against unarmed or lightly armed Palestinian civilians has underscored the Palestinians' urgent need for international protection.

> Evidence from various hospitals indicates that Israeli forces have

> been using lethal ammunition since the first day of the conflict, and

> are targeting civilians' heads and chests. Clearly, this implies that

> soldiers have been given "shoot to kill" orders, a contravention of

> the Fourth Geneva Convention.

> Unlike all other refugee groups in the world today, Palestinians--the

> world's largest and oldest refugee population--are not accorded

> legalprotection under existing international conventions, nor by the

> UnitedNations High Commissioner for Refugees (UNHCR). Furthermore,

> Israel has consistently refused to recognize its obligations under

> the Geneva Conventions, particularly those clauses that protect

> civilians under military occupation.

> To date (6 October) nearly 70 Palestinians have been killed, half of

> them children under the age of 15, while more than 1000 have been

> wounded, many suffering serious and incapacitating injuries, such as

> loss of eyes, limbs and grave damage to internal organs. Meanwhile,

> Israeli Prime Minister Barak threatens further violence if the

> Palestinian Authority does not resume the "peace process." If

> demonstrations continue, we must expect Palestinian casualties to

> continue on the same scale as the first week, or perhaps to increase.

> Even if demonstrations subside, it is certain that intransigent

> Israeli policies will lead to more confrontation, and more slaughter,

> in the weeks and months to come.

> This dangerous and violent situation continues because U.S.

> diplomatic, economic, and military backing allows Israel to behave

> like a "rogue state" without suffering the penalties other states so

> termed have been subjected to. Permitting Israel to continue to kill

> and maim civilians without being submitted to a UN commission of

> inquiry makes a mockery of international law and undermines UN

> resolutions.

> We, the undersigned associations and individuals, submit this

> petition to the UN Secretary General, Kofi Annan, requesting that he

> dispatch, without delay, UN Human Rights Commissioner Mary Robinson

> to Jerusalem, Gaza, the West Bank, and Arab communities in Israel to

> write a report on the recent events.

> We call on the UN Human Rights Commission to extend the same levels

> and types of protection to Palestinians as is extended to other

> refugees.

> Failing this, we call for the formation of a special subcommittee

> within the UN Commission for Economic and Social Rights to maintain a

> permanent monitoring function in relation to abuses of the

> inalienable rights of Palestinians. Palestinian refugees' rights must

> be considered no different than the rights and needs of any other

> refugee group under the terms of the

> 1951 Refugee Convention. Furthermore, the rights and needs of

> Palestinians in the West Bank and Gaza, who remain stateless seven

> years after the inception of the Oslo Accords, must also receive

> special consideration.

> Name Signature

> 

> Al-Awda, The Palestine Right to Return Coalition's listserve, is a moderated forum for any individual active in the Palestine right to return campaigns regardless of organizational affiliation if any. Al- Awda develops, coordinates, supports and guides, as needed, global and local grassroots initiatives for action related to the Palestine refugee right to return campaigns. Unless indicated otherwise, all statements on Al-Awda represent the views of their authors and not necessarily those of Al- Awda or its management who may be reached anytime at Al-Awda- SC@egroups.com. For moderation issues, contact Al-Awda-moderator@egroups.com. To subscribe, send a blank message to Al-Awda-subscribe@egroups.com. Al-Awda's website may viewed at http://al-awda.org.

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For additional related news, see http://al-awda.org.
http://www.palestine-info.net/daily_news/child.htm

Eine Leserin zitiert aus einem leider nicht näher genannten Buch von Fachgelehrten:
“Es gibt keine semitische Rasse, sondern nur semitische Sprachen, die von Völkern sehr unterschiedlicher Rassenzugehörigkeit gesprochen werden. Eine unheilvolle Verwechslung, deren Absurdität allein schon aus dem Umstand erhellt, dass die erbittertsten sogenannten Antisemiten ausgerechnet Semiten, das heißt ein semitisch sprechendes Volk sind: die Araber.“ (18.3.2002)