ETIKA

Revolución en la Iglesia – Revolution in der Kirche

www.etika.com

E12FBERGOGLIO

Il papa bifronte ‒
El papa de dos caras ‒
Papst mit zwei Gesichtern

0.11.2016
deutsch / italiano / castellano

„Niemals also, o Kaiser, können wir dir gehorchen, wenn Er uns zu gehorchen verbietet.“
(Hl. Mauritius, Das große Buch der Heiligen, Südwest Verlag München 1983, S. 605)

Papst: Lasst die Gefangenen frei!
Der Antichrist wird es tun

Papst Franziskus hat bei einer Messe im Petersdom vor über 1000 Häftlingen die Regierungen aller Welt zu einer Amnestie für Häftlinge aufgerufen. (APA, Dolomiten, 7.11.2016)

Nur frommer Wunsch oder Utopie? Nein. Der Antichrist wird den Wunsch des Papstes aufgreifen – unter Berufung auf die höchste moralische Instanz auf Erden, den römischen Papst. Der Sohn des Verderbens wird alle Mörder, Halsabschneider, Kannibalen, Kriegsverbrecher, Kinderschänder, Mädchenhändler, Organräuber, Vergewaltiger, Verführer, Sadisten, Erpresser, Wucherer, Räuber, Diebe, Ausbeuter und Tyrannen aller Art auf die Menschheit loslassen. Letztere wird die Humanitätsduselei der toleranten, liberalen Christen zu spüren bekommen. Dies wird die Strafe sein, dass sie nicht nach den Geboten Gottes lebt. Es wird keine Sicherheit mehr geben, nur Anarchie, Gewalt, Verrat, Grausamkeit, Raub und Plünderungen. Dann werden die Gequälten nach Gott schreien. Doch erst nach dreieinhalb Jahren wird die Herrschaft des blutrünstigen Antichrist beendet werden durch den hl. Erzengel Michael und seine himmlischen Heerscharen. (AIHS, Guami 9.11.2016 etika.com)

Wacht die katholische Kirche auf?
Ein Freiburger Theologe stellte die Frage, ob mit der Wahl Bergoglios zum Papst nicht die falsche Wahl getroffen wurde. Wo bleibe bei dessen Barmherzigkeitstheorie mit der Erlösung Aller die Unterscheidung der Geister? (laut RAI Südtirol, 6.11.2016, 7.55 h, Katholisches Sonntagsblatt)

www.katholisches.info
http://blog.ilgiornale.it/spirli/2016/11/02/ilpeggiorpapa/

Dieser Papst liefert das Christentum seinen Feinden aus. Wenn die Katholische Kirche Bergoglio auf seinem multireligiösen, gegen die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche gerichteten Weg folgt, begeht sie Selbstmord. AIHS 17.3.2016

Warum lässt Gott zu, dass dieser Papst die Kirche spaltet?

Damit alles in Erfüllung geht, was Jesus im Evangelium über das Ende der Zeiten verkündet und was Maria in La Salette und Fatima bestätigt hat.

Manfred Adler schreibt in „Zeichen der Zeit – Lourdes und Fatima in endzeitlicher Sicht“ (1958 und 1997, Pro Fide Catholica, Verlag Anton A. Schmid, Durach):

„Im großen Abfall (Anmerkung ETIKA: vom Glauben, den wir jetzt erleben) ist der gnadenlose Mensch, hinter dem die finsteren „Weltbeherrscher“ (Eph 6,12) stehen, offenbar geworden, der unheilvolle „Mensch der Gesetzlosigkeit“ (Anmerkung ETIKA: Heute predigte ein  papsttreuer Pfarrer beim Gleichnis von der Ehebrecherin, wir müssten nicht mehr nach den Gesetzen leben), der grauenhafte Untermensch (wir brauchen nur zu erinnern an die himmelschreiende kapitalistische Ausbeutung im 19. Jahrhundert und teilweise auch im 20. Jahrhundert, an die unmenschlichen Grausamkeiten und Massenvernichtungen der letzten Jahrzehnte), der die Erde zu seinem Himmel machen wollte und sie tatsächlich zur Hölle gemacht hat.“ (S. 55)

„Maria sieht nun das Zorngericht Gottes … und rief eindringlich zur Buße (S. 62: radikale Abkehr von der Sünde und totale Hingabe an Gott). Bei der dritten Erscheinung in Fatima (13. Juli 1917) trat sie entschieden der verhängnisvollen Verharmlosung der Sünde (Anmerkung ETIKA: in den Verlautbarungen des Papstes sowie der meisten Bischöfe und in unseren heutigen Gottesdiensten) entgegen, zeigte den Kindern die Hölle und sprach große Heilsverheißungen und furchtbare Gerichtsdrohungen aus. Am 19. August 1917 sagte sie in Fatima das schrecklichste Wort, das in unserem Jahrhundert gesprochen wurde: ,Viele kommen in die Hölle, weil niemand für sie opfert und betet.´“ (S. 61) (Anmerkung ETIKA: Und weil der Papst sowie die meisten Bischöfe und Priester nicht mehr vor der Hölle warnen.)

Die Mächte der Unterwelt sind dabei, alles Gute zu zerstören, die gottgegebene natürliche Ordnung zu unterminieren, die Gebote und Gesetze abzuschaffen, Jedem sein Recht auf totale Freiheit und Sittenlosigkeit einzubläuen. Sie wollen ein weltweites Chaos anrichten, damit Alle nach einem Retter schreien, der ihnen schrankenloses Wohlleben und Sicherheit garantiert. Sie werden aber nicht nach Jesus rufen, sondern nach dem weltgewandten, schönen, beredten „Sohn des Verderbens“, der alle bezirzt und verführt: dem Antichrist.

Wir zählen nun zusammenfassend einige der Argumente auf, mit denen Antonio Socci im „Libero“ vom 13. und 6. März 2016 nachweist, dass dieser Papst in seinen drei Regierungsjahren die Kirche gespalten hat. Socci nennt ihn den „Papst der Zwietracht“, denn er entfernt die wahren Gläubigen von der Amtskirche, während der Vatikan Stück für Stück zusammenbricht. Sein Pontifikat läuft Gefahr, das gesamte Kirchengebäude niederzureißen.

·        Die Kirche muss dem Glaubensschatz treu bleiben, den sie von Jesus Christus empfangen hat und der in der Heiligen Schrift niedergelegt ist. Der Papst ist der Diener der offenbarten Wahrheit, er darf sich nicht zu ihrem Herrn aufspielen. Tut er dies, so bedeutet das die Apostasie (allgemeiner Glaubensabfall) und das Ende der Katholischen Kirche.

·        Doch der Papst beabsichtigt die Änderung der Doktrin, womit er selbst als erster Verschwörer zu gelten hat. (Dies zitiert Socci von Ross Douthat, der während der Synode von 2015 in der New York Times schrieb: „Das Komplott, um den Katholizismus zu ändern“.)

·        Sowohl Bergoglios Anhänger als auch seine Kritiker sind sich einig: Er steht für einen Bruch in der tausendjährigen Geschichte der Kirche.

·        Bergoglio kokettiert mit den Feinden der Kirche. Einen solchen Papst, der in dieser Weise die eigenen Gläubigen verprellt, hat es in der Geschichte nie gegeben.

·        Bergoglio legt den Schwerpunkt auf die Einwanderer, lobt gar die „Wohltat“ einer „arabischen Invasion Europas“. Gleichzeitig tut er seine Geringschätzung des „Family Day“ kund, bei dem fromme Christen gegen die Gleichstellung der Homosexuellen demonstrierten, und verweigerte ihnen sowohl Gruß als auch Segen. Gleichzeitig erklärte er zum gott- und familienfeindlichen Homo-Adoptions-Gesetzentwurf Cirinnà: „Ich mische mich nicht ein“. Bei den Einwanderern tut er das sehr wohl.

·        Mit Bergoglio unternimmt der „alte Modernismus“, Frucht der nachkonziliaren Ideologie der 68er-Revolution, einen erneuten Anlauf auf die Kirche, unter anderem mit dem Argument der „political correctness“

·        In einem Titelbild des „Spectator“ („Pope vs. Church“) wird Bergoglio gezeigt, wie er auf einem kleinen Bagger eine Kirche abbricht, und zwar allmählich Stein um Stein. (Anmerkung ETIKA: Wer denkt da nicht an die Prophezeiung Katharina Emmerichs?) Täglich attackiert der Pontifex maximus die katholische Fundamentaldoktrin, vor allem die Sakramente, die Pfeiler der Kirche (Anmerkung ETIKA: und die Sittenlehre).

·        Bergoglio stiftet so viel Verwirrung (sinngemäß nach Socci), dass die Lage sich von Tag zu Tag zuspitzt. Der italienische Journalist wörtlich: „Es gibt ein immer schnelleres Verrücktwerden der Gesellschaft und der Individuen.“ („un impazzimento sempre più veloce della società e degli individui“; Anmerkung ETIKA: Was wir seit langem sagen: Mindestens die halbe Welt ist verrückt.)

·        Das beweisen die Wahnsinnstaten, Kriege, Verfolgungen und Akte der Barbarei, in welche die Menschheit gestürzt ist. Die „neue Kirche“ Bergoglios setzt dem nur die „Theorie der Barmherzigkeit“ entgegen und hält jedem Menschen zugute, dass er selbst entscheiden darf, was Gut und Böse ist, und dass es keine objektive Wahrheit gibt. (siehe eigene Meldung weiter unten; Anmerkung ETIKA: Das bedeutet grünes Licht für die Verbrecher, denn wir Christen sollen ja jedem alles verzeihen. Bergoglio würde die Gefängnisse am liebsten abschaffen, die doch seit Jahrtausenden zum Schutz der Gesellschaft, vor allem der Schwachen, erbaut sind.)

·        Die neue Kirche trennt sich von dem zwei Jahrtausende alten Glauben, mit dem sie „Angst“ (vor der Hölle) verbreitete. (Anmerkung ETIKA: Dies tat sie wie Jesus und die Apostel ja nur deshalb, um die Menschen zu bessern, zur Buße zu rufen und ihnen die ewige Verdammnis zu ersparen. Wie wir beten: „Öffne den armen Sündern die Augen, damit sie den Abgrund sehen, in den sie sonst stürzen werden; zeige ihnen die Qualen, die ihrer in der Ewigkeit warten, wenn sie sich nicht bekehren.“ Aus dem Gebetbuch „Guter und gerechter Gott“, 2014, S. 61.) Demgegenüber will die Kirche Bergoglios die Angst der Menschen vor Bestrafung abschaffen und damit auch die Gottesfurcht.

·        Socci schließt mit der Warnung: Der Papst darf der Kirche in Sachen des Glaubens und der Sakramente wie auch der Moral nicht seine eigene Meinung aufzwingen – sonst zerstört sich die Kirche selbst.

Nie war die Lage der Kirche so dunkel, schmerzhaft und konfus wie heute, meint der mutige Journalist und Autor. Doch seine und unsere Worte sind in den Wind gesprochen. Was bleibt uns anderes übrig, als mit dem Kirchenlehrer Athanasius wie schon so oft zu warnen:

“Die Gutes getan haben, werden zum ewigen Leben eingehen, die aber Böses getan, in das ewige Feuer. Das ist der katholische Glaube: Wer diesen nicht treu und fest annimmt, kann nicht selig werden.“ (Das Athanasianische Glaubensbekenntnis, abgedruckt in „Dienst am Glauben“, 4/2010, S. 113)

Anmerkung ETIKA: Der Papst und alle Geistlichen mögen sich prüfen, ob sie diesen Glauben teilen. Wenn nicht, kommen sie in die Hölle.

Deshalb lässt Gott diesen über alles furchtbaren Glaubensabfall zu: Damit sich jeder Mensch für Ihn und die Lehre Jesu Christi, das Evangelium, entscheiden kann. Wer sich gegen Ihn entscheidet, wer das Evangelium verkürzt, wer sich einen eigenen Gott bastelt, der nicht gerecht ist und nicht richtet, der das Böse und die Bösen treiben lässt, so dass sie das irdische Elend täglich vermehren können, verdammt sich selbst, und Niemand im Himmel wird ihm eine Träne nachweinen.

„La verdad no se fabrica artificalmente. Se nos presenta, por el contrario, como cosa dada. Se puede prescindir de ella por ignorancia o por malicia, pero no se puede cambiar ni desviar en su ser ni en su manera de ser. Frente a todos los conatos de falsificación y oscurecimiento se afirmará siempre victoriosa la verdad, aun cuando para ello tuvieran que pasar milenios.” (Severin Lamping: Hombres que vuelven a la Iglesia. EPESA, Madrid, 1953, p. 9)
Dies als Kommentar zu den Worten, die Bergoglio seinem Freunde Scalfari anvertraut hat: “Jeder von uns hat seine eigene Ansicht von Gut und Böse. Wir müssen ihn (jeden) dazu bringen, nach dem zu streben, was er für das Gute hält.“ Antonio Socci schreibt dazu: „Wenn Gut und Böse nicht objektiv sind, ist alles erlaubt. Auch die blutrünstigsten Tyrannen wären gerechtfertigt, weil sie auch nur ihre „eigene Idee“ vom Guten verfolgen. Keiner könnte sie verurteilen.“ (Antonio Socci, Libero, 13.3.2016, S. 15)

Apostel der letzten Zeiten AIHS, 13.3.2016, hl. Euphrasia, etika.com

Bergoglios größter Fehler. Der Fall Trump. Menschenfeindlichkeit. „Nur wer so denkt wie ich, ist Christ.“

Papst Bergoglio hat seinen bisher verhängnisvollsten Fehler begangen. Wir zitieren die Schlagzeile der Turiner „Stampa“ vom 19.2.2016:

„Franziskus exkommuniziert Trump“. („Francesco scomunica Trump“) Auf den folgenden Seiten ist zu lesen: „Der Papst zu Trump: „Wer nur daran denkt, Mauern zu bauen, ist kein Christ“. Der US-Präsidentschaftskandidat konterte: „Eine Schande, an meinem Glauben zu zweifeln“.

Papst Bergoglio zeigt wieder einmal seine zwei Gesichter. Einerseits behauptet er, er mische sich nicht in die italienische Politik ein (gerade jetzt wäre es notwendig, wo es darum geht, die Adoption unschuldiger Kinder durch Homosexuelle zu verhindern!), ja er sagt sogar, er mische sich nicht in die konkrete Politik eines Landes ein (alles laut „La Stampa“). Und gleichzeitig diese Attacke auf den konservativen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump, den er bezichtigt, kein Christ zu sein, weil er an der mexikanischen Grenze eine Mauer gegen die brutale Drogenmafia von Ciudad Juárez bauen will. Ist dem Oberhaupt der katholischen Kirche nicht bewusst, dass Trump nur die Bevölkerung seines Landes schützen will? Mit demselben Argument müsste der Papst auch die österreichische Innenministerin und etliche osteuropäische Ministerpräsidenten aus der Christenheit ausschließen, denn auch sie bauen Zäune zum Schutz der ihnen anvertrauten Bürger und ihres eigenen Territoriums.

Einerseits behauptet die Amtskirche auf Betreiben Bergoglios, sie nehme jeden auf und schließe niemanden aus, auch nicht die Homosexuellen, andererseits werden anständige Christen mit dem Aussatz der Gottlosigkeit gebrandmarkt, nur weil sie eine andere politische Meinung haben als der Papst. Was gibt es Menschenverachtenderes als einen Menschen, der an Gott glaubt, in der Weltöffentlichkeit in den Bann zu tun, wie es im Mittelalter üblich war? Man kann einen Menschen foltern oder totschlagen, aber das ist nicht so schlimm, als einem Menschen öffentlich  seinen Glauben an Gott abzusprechen. Bergoglio hat einen Pfeil ins Herz des Amerikaners abgeschossen, der ja ein Kind Gottes ist (so der andere Bergoglio, der dies Attribut sämtlichen Menschen auf der Erde zuerkennt, selbst jenen Bösewichten, die wir Kinder des Teufels genannt haben). Die amerikanischen Protestanten werden nie und nimmer einer Kirchenvereinigung unter diesem Papst zustimmen. Welche Arroganz Bergoglios! Wo ist die Demut, wo die Barmherzigkeit, wo die von ihm so beschworene Toleranz? Seid barmherzig gegenüber allen, vergebt allen, hatte Papst Bergoglio zu Beginn seines Pontifikats verkündet. Jetzt kommt die andere Seite seines Wesens zum Vorschein: Barmherzigkeit nur gegenüber jenen, die denken wie ich. Wer anderer Meinung ist, sei ausgeschlossen!

Wie recht hat der Katholik und Trump-Gegner Jeb Bush, der sagt: „Der Glaube ist eine persönliche Angelegenheit zwischen jedem menschlichen Wesen und Gott.“ (laut „La Stampa“). Wer letztlich ein Christ ist und Gott wohlgefällt, das entscheidet nicht der Papst, sondern Gott beim Gericht.

Richtet nicht! Wie oft hat das der Papst wiederholt. Und nun richtet er selbst über einen Menschen guten Willens, der bei seinen Auftritten oft die Bibel in der Hand hält – und verurteilt ihn zu Unrecht! Es ist an der Zeit, die Rolle des Papstes zu überdenken, und zwar im Licht der Botschaft von La Salette. Und Savonarola wartet auch auf seine Stunde.

Ungezählte Katholiken in aller Welt – wir denken besonders an jene in Asien, Afrika und Lateinamerika - werden der Meinung von Albert Mohler, Präsident des Baptistischen Theologischen Seminars in den USA, beipflichten: „Der Papst zieht die Kirche nach links.“ (gemäß „La Stampa“). Links stehen die, die Gott verdammen wird. Doch der Papst ist hartgesotten und schottet sich nach dem verbalen Angriff auf Trump in den Mauern des Vatikans ab; sie sind zehn Meter hoch, worauf Paolo Guzzanti im „Giornale“ vom 20.2.2016 hinweist. (AIHS, 20.2.2016)

Der Gott Bergoglio und jener der Christen. Ein mutiger Artikel des Buchautors Antonio Socci im „Libero“ vom 10.1.2016, S. 13, www.liberoquotidiano.it Ja, sie haben verschiedene Götter. Unter anderem wird auf einen Artikel in „Newsweek“ hingewiesen mit dem Titel „Is the Pope Catholic?“ (Ist der Papst katholisch?) Wir sind leider nicht mehr in der Lage, Soccis Beitrag genauer auszuwerten.

„Nichts muss die Menschen bedrücken.“

„Keine Sünde kann die barmherzige Nähe des Herrn beseitigen. Das sagte Papst Franziskus bei einer Messe für Lateinamerika im Petersdom anlässlich des Festes unserer Lieben Frau von Guadalupe. Die Sünde lasse die Kraft der Liebe von Gott Vater noch stärker aufscheinen, der seinen Sohn geopfert habe, um von der Sklaverei freizukaufen. So groß und schlimm die Sünden der Welt sein mögen, der Heilige Geist, der das Gesicht der Erde erneuere, mache das Wunder eines menschlicheren Lebens möglich, das voll von Freude und Hoffnung sei. Nichts müsse die Menschen bedrücken. (Radio Vatikan, 12.12.2015)

Wir könnten mit vielen Bibelstellen antworten, wollen es aber mit einer einzigen bewenden lassen: Römer 6, 23 Der Sünde Sold ist der Tod.

„Multikulturelles Geschwätz.“ Wenn unsere eigenen Geistlichen das Evangelium verraten, dann wenden wir uns eben den arabischen, indischen, afrikanischen Christen zu, die das Wort Gottes noch in Ehren halten.  So lesen wir bei Abd al-Masih: „Daniel bezeugt mit seiner Traumdeutung von Nebukadnezar nicht nur die Ausbreitung des Reiches Gottes über die ganze Erde, sondern auch die Überwindung und Aufhebung aller anderen Weltanschauungen, Religionen … In dieser Zeit werde jedes multikulturelle Geschwätz aufhören und aller Synkretismus verschwinden.“ (Dein Reich komme, Band IV, Offenbarung 10, 1 – 12, 17, Abd al-Masih, Verlag Al-Hayat al-Fudla, Beirut, Libanon, 2002, S. 63)

Die gerechte Lösung für Irak /Syrien / Palästina: keine multikulturelle Gesellschaft

„Wir müssen eine multiethnische Gesellschaft aufbauen“, sagte Bergoglio bei seinem Besuch in Nairobi (Kenia). Was für ein Unsinn das ist, zeigt das Beispiel Naher Osten. Dort haben Briten und Franzosen, die Siegermächte des Ersten Weltkrieges, multiethnische Staaten errichtet, um nach dem bewährten englischen Motto „Teile und herrsche“ (Divide et impera) ihren Einfluss nicht zu verlieren. Was daraus geworden ist, sieht man im Irak und in Syrien. Ausgerechnet ein amerikanischer Diplomat, John Bolton (67), schlägt jetzt vor (wie wir schon vor vielen Jahren), auf der Asche der beiden Staaten vier neue Staaten zu gründen: Sunnistan, schiitischer Irak, Kurdistan und einen alawitischen Staat (für Assads Gefolge). Ausgezeichnet! (Quelle: „Corriere della Sera“, 26.11.2015, S. 13) Also kein multiethnischer Staat, denn dieser bringt nur Streit zwischen den Kulturen, Neid und Kriminalität, Plünderungen, Bürgerkrieg, Chaos. Aber genau das ist es, was die Verschwörer gegen die göttliche Ordnung vorhaben. Übrigens haben wir dieselbe Lösung für Israel und Palästina vorgeschlagen (zwei Staaten), während ein gutmeinender Historiker immer noch trotz des wachsenden Hasses zwischen beiden Völkern auf ein friedliches Zusammenleben setzt. Und das schrecklichste Beispiel für die multikulturelle Gesellschaft ist gerade Afrika, wo sich die Völker und Stämme zerfleischen, weil man sie in ein multikulturelles Korsett gepresst hat.

Der Papst verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn er sich darüber aufregt, dass wahrheitsliebende Mitarbeiter Skandale ans Licht bringen, und wenn er gleichzeitig den Missständen kein Ende macht. Es dreht sich um dieselben Kardinäle, die für seine Öffnung der Kirche gegenüber den Homosexuellen gestimmt haben, jedoch in ihren Luxuswohnungen mit 500 Quadratmetern große Empfänge geben, unnötige Hubschrauberflüge auf Kirchenkosten unternehmen und die für die Armen sowie für hl. Messen bestimmten Spendengelder in Aktien anlegen, zum Teil ein Leben in Saus und Braus führen und ihre Verwandten und Freunde an den Privilegien der Vatikanbewohner teilhaben lasssen. Die Turiner Zeitung „La Stampa“ berichtet detailliert über die Veruntreuung der Kirchengelder. Jesus würde mit diesem Schweinestall (vergleiche Quevedos „Sueños“, vergleiche Savonarolas Anklagen) so radikal aufräumen, wie er das im Tempel zu Jerusalem getan hat. Er wird es noch tun. Doch Bergoglio ist Gefangener seiner eigenen Barmherzigkeits-Ideologie. Warum verzeiht er nicht gleich den „Corvi“ (Raben, die Geheimnisse in die Welt schreien) sowie natürlich den Schakalen (Formulierung von Massimo Gramellini in der „Stampa“), welche die Kirchenkassen plündern? Weil er dann zugeben müsste, dass sein Gottesbild falsch ist. Wer Genaueres wissen will, kaufe die Bücher:

Emiliano Fittipaldi: Avarizia. Le carte che svelano ricchezza, scandali e segreti della Chiesa di Francesco, Ed. Feltrinelli

Gianluigi Nuzzi: Via Crucis, Ed. Chiare lettere. - Alles muss ans Licht. Ecowin-Verlag Salzburg

La Stampa: Geheime Finanzdokumente im Vatikan gestohlen - Corriere: Neues Vatileaks – Papst verbittert

Der Onkologe Fukushima hat bestritten, Papst Bergoglio wegen eines gutartigen Tumors im Gehirn behandelt zu haben. Andrea Cangini, der Chefredakteur der Zeitung „Quotidiano Nazionale“, Bologna, erklärte, sie habe nur gemeldet, dass Fukushima zu einer Beratung in den Vatikan gerufen worden sei. Bergoglio und der Vatikan hatten die Meldung mehrmals energisch dementiert und erklärt, daran sei nichts Wahres, der Papst sei gesund und aktiv. Die Berichte wurden als Störmanöver gegen die vor ihrem Abschluss stehende Synode gewertet. (23.10.2015) http://www.quotidiano.net/papa-francesco-fukushima-1.1416800
„Il Giornale“ überschrieb die Aussagen Fukshimas ironisch „Ich habe nur den Doppelgänger von Francesco operiert“. (24.10.2015, S.14)

La Stampa: Marx nicht progressiv, Müller nicht konservativ. (Wir erinnern uns sehr gut an seinen Radikalismus in puncto …)
http://vaticaninsider.lastampa.it/inchieste-ed-interviste/dettaglio-articolo/articolo/sinodo-famiglia-44136/

Bruder Luis von Granada mahnt Papst Franziskus vor einer schlimmen Sünde: „Dies sollten besonders die Verkündiger des Wortes Gottes wohl beherzigen, da sie, ohne zu bedenken, vor wem sie reden, über dem Verkündigen von Gottes Barmherzigkeit Dessen Gerechtigkeit zu vergessen scheinen, woraus denn die Lasterhaften Gründe herzunehmen suchen, in ihren Missethaten fortzufahren.“ Führer für Sünder

Der Unterschied zwischen dem hl. Franziskus und Papst Franziskus: siehe ETIKA 12F3243 und das Gedicht „Nicht alle Feinde lieben“.

Der Unterschied zwischen den wahren und falschen Propheten: daß jene dem Volke Drohungen Gottes verkündigten und Seine Gerechtigkeit mit den stärksten Farben schilderten, die falschen Propheten aber aus eigenem Antriebe fälschliche Versöhnung und Barmherzigkeit verhießen. Gegen diejenigen, welche wegen der Hoffnung auf die göttliche Barmherzigkeit in ihren Sünden verharren

Bergoglio: „Ich lese nur La Repubblica“, und das seit 25 Jahren. Dafür sehe er nicht mehr fern. „Giornale“-Chefredakteur Vittorio Feltri kritisierte, dass La Repubblica unter den italienischen Zeitungen jene sei, die dem katholischen Glauben am weitesten entfernt sei und Begriffe propagiere, die offen der christlichen Tradition widersprechen. So spreche sie sich offen für die Einführung der Homosexuellen-Ehen aus. (Dolomiten 27.5.2015 APA)

Die schönen evangelischen Kirchenlieder sind Gott angenehmer als ein Papst,
der die Sünder nicht zur Buße ermahnt, der nicht vor der Hölle warnt
und der sich mehr um die Freiheit aller Religionen – und damit auch derer, die Kinder- und Tieropfer verlangen – kümmert als um die 100 Millionen verfolgten Christen.

Kölner Fastenprediger: Genießen!
Den Geisteswandel der Kirchenoberen verdeutlichen die Worte, die wir am 3.3.2015, 6.25 Uhr, im Domradio Köln hörten. Der Fastenprediger zitierte den früheren Kölner Erzbischof Kardinal Meißner mit den Worten: „Wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ Der Prediger verstieg sich dann zu dem Gebet: „Gewähre uns die Fähigkeit zum Genießen.“ (Falls wir uns verhört haben, bitten wir um eine Berichtigung.) Früher predigte man in der Fastenzeit den Verzicht auf irdische Genüsse. Wir erinnern an die Heiligen. Der hl. Franziskus vermischte sein Essen manchmal mit Erde, damit es nicht mehr schmeckte. Er wollte keinen Genuß haben!

Bergoglio gegen Proselytismus. Die christlichen Kirchen sollen einander nicht Mitglieder abwerben, betonte der Papst Ende Januar 2015 oder Anfang Februar laut Radio.

Felix Genn, Bischof von Münster, hat einem Priester (67) ein Predigtverbot erteilt. Der Geistliche hatte bei einer Pegida-Demonstrationen gegen die Islamisierung des Abendlandes eine Rede gehalten. Der Bischof wirft ihm vor, er lege „die Grundlagen für rechte Ideologien, für Fremdenfeindlichkeit und für ein Gegeneinander der Religionen“. (Dolomiten 24.1.2015) Jeder dieser Vorwürfe wird wie ein Bumerang auf den Bischof zurückprallen, denn er hat einen Diebstahl an Gott und am Kirchenvolk begangen und wird die entsprechende Strafe erhalten. Wenn die deutschen Bischöfe so weitermachen, laufen ihnen alle frommen, anständigen Christen weg und nur die Scheinchristen bleiben. - Als Pegida vor dem Kölner Dom demonstrieren wollte, schaltete die Diözese die Beleuchtung ab aus Protest. Wen erstaunt es, dass kurz darauf der Generalvikar von Köln vom Papst auf den Erzbischofsstuhl von Hamburg gehievt wurde. Er hat eben die Zeichen der Zeit erkannt, und die heißt: Einheitsreligion. Mehr darüber in den Büchern über den Antichrist. Auch die österreichischen Bischöfe sind auf Schulterschluss mit den deutschen und Papst Bergoglio sowie der EU und UNO gegangen. Es lebe die multikulturelle und multireligiöse Diktatur!

Apostasie unter Papst Franziskus. Josef P. aus S. enthüllt in einem Leserbrief in den „Dolomiten“ vom 21.1.2015 unter dem Titel „Glaubenskrise“ Folgendes: „Der renommierte Exeget Klaus Berger äußerte sich in verschiedenen Zeitschriften über sein Buch „Die Bibelfälscher“ wie folgt: „Viele Theologiestudenten brechen ihr Studium ab, weil sie während des Studiums ihren Glauben verlieren. Das hat v. a. mit der an gewissen Universitäten betriebenen Bibelauslegung zu tun. Die Bibel wird auseinandergenommen und demoliert, so dass von ihr fast nichts mehr übrig bleibt. Um das auszuhalten, muss man schon einen besonders gefestigten Glauben haben. Tatsächlich ist der Zustand an theologischen Fakultäten eine der Ursachen der Glaubenskrise.“

Bergoglio a Manila fa il gesto delle corna: un segno per ditre „vi amo“ ai suoi fedeli. (Foto im “Giornale” vom 17.1.2015) Dasselbe Zeichen macht Manilas Erzbischof Louis Antonio Tagle.

15 neue Kardinäle hat Papst Bergoglio ernannt. Wir befürchten dass diese ihm bei der kommenden Bischofssynode im Vatikan die Mehrheit sichern werden in der Frage der … (15.1.2015) Andere Zeitungen berichten von 20 Kardinälen.

Bergoglio attackiert Kurie
und wirft ihr „Alzheimer“ und „Schizophrenie“ vor

So war es im Radio zu hören. In den meisten Zeitungen wurde die historische Nachricht heruntergespielt – ein Zeichen für den Niedergang des Journalismus. Die Süddeutsche Zeitung widmete dem Papst zwar das Titelbild, doch blieb es dann bei zwei Einspaltern auf Seite 1 und 7 sowie einem Kurzkommentar auf S. 4 ganz unten. Der „Corriere della Sera“, einst das Flaggschiff der italienischen Presse, war sich nicht zu dumm, einen winzigen Einspalter in der unteren Hälfte der Titelseite mit wenig aussagendem Titel zu bringen und dann auf S. 23 einen beschönigenden Bericht sowie eine etwas mehr verratende Analyse. Ähnlich die „Repubblica“; die zwei Chefredakteure sprechen sich immer ab; wer weiß, was sie diesmal bezweckten. Einspalter auf S. 1 und dann eine Seite 24 sowie einen Kommentar auf S. 35. Einzig der „Giornale“ (andere Zeitungen gab es bei uns nicht) rettete die Ehre des italienischen Journalismus mit der Schlagzeile „Choc nella Chiesa – Il Papa asfalta i cardinali – Francesco prepara la rivoluzione del Vaticano“ und den Seiten 2 und 3, die es in sich haben. Nachstehend einige Zitate:

Süddeutsche Zeitung, 23.12.2014, S. 1: „Der Papst geißelt die Kurie“. S. 7: „Papst geht mit der Kurie ins Gericht. … Franziskus sprach von „spirituellem Alzheimer“, der zur Abhängigkeit von oftmals selbst konstruierten Glaubensüberzeugungen führe.“ Auf S. 4 gibt der Bergoglio gegenüber wohlwollende Kommentator Stefan Ulrich zu, dass sich manch ein Gescholtener in seinen Vorbehalten gegenüber diesem Papst bestätigt sehen wird. „Beschmutzt Franziskus nicht das Nest, das ihn schützt? Untergräbt er nicht die Autorität seiner Kurie? Ermuntert er nicht die Spötter draußen in einer bisweilen feindseligen Welt?“

„Dolomiten“: „Papst kritisiert die Kurie bei Weihnachtsansprache. Die Vatikan-Verwaltung leide an „geistlichem Alzheimer“ und Machtstreben, monierte der 78-Jährige.“

„Corriere della Sera“: „Le quindici malattie della Curia. Il Papa scuote la Chiesa: patologia del potere, l´appartenenza a circoli chiusi diventa un cancro. ... Alzheimer spirituale ... La “Schizofrenia esistenziale” è poi quella “gravissima” di chi vive “una doppia vita”. In seiner Analyse verweist Massimo Franco auf den Widerstand, den es in der Kurie gegen die Reformpläne Bergoglios gibt, allerdings ohne neue Details.

„la Repubblica“: Vito Mancuso, der des Papstes Analyse bewundert, fragt sich zugleich auf S. 35 „Ist es wirklich so einfach, das Kirchenoberhaupt von seiner Verwaltung zu trennen? Die römische Kurie sei eine Schöpfung der Päpste, Ausdruck des Papsttums. „Com´è quindi possibile il paradosso di papi cosi vicini a Dio („infallibili successori di Pietro“) e tuttavia incapaci di mettere ordine tra i più stretti collaboratori scelti da loro stessi?” Jetzt wird es interessant: „L´impietrimento mentale e sprituale denunciato da papa Francesco come malattia n. 3 non è altro che la conseguenza di come nei secoli è stata interpretata la figura del successore di Pietro.” Damit folgert Mancuso, dass eine Reform des Papsttums unumgänglich sei.

„il Giornale“ prophezeit angesichts dieses „attacco senza precendenti“ einen neuen Versuch Bergoglios, die Kirche im Jahre 2015 zu revolutionieren, ein Erdbeben. „Scontro in Vaticano – L´anatema del Pontefice“, steht als Balken über S. 2. Fabio Marchese Ragona berichtet von drei Szenarien, und alle sind möglich: ein Schisma bereitet sich vor, ein theologischer Krieg, eine stille Revolution. Seit Oktober werde in den vatikanischen Mauern unter anderem über die Rechte Homosexueller debattiert. Es werden einige Kardinäle aufgezählt, die den päpstlichen Plänen die Stirn bieten, aber auch Journalisten, Schriftsteller, Historiker und Intellektuelle, wobei er besonders Antonio Socci nennt, der die Gültigkeit der Wahl Bergoglios anzweifelt, und zwar wegen der Verletzung der Normen des Konklaves (in dem Buch „Non è Francesco“). Außer dem „Foglio“-Direktor Giuliano Ferrara erwähnt er den Historiker Roberto De Mattei, der den Kommunikationsstil des Papstes bei mehreren Gelegenheiten als „sehr gefährlich“ bezeichnet hat. Von De Mattei haben wir Auszüge aus seinen Schriften über die Homosexualität veröffentlicht, die er unter anderem der EU zur Kenntnis gebracht hat – freilich ohne Erfolg, wie zu erwarten.

etika.com sieht in der historischen Attacke Bergoglios auf seine Mitarbeiter im Kirchenstaat eine Art Coup d´état, um seine Gegner zu schwächen und sich ihrer zu entledigen, von denen man nie etwas hört, die es aber doch gibt. Jene, die er fürchtet, sind nicht die IOR-Leute und die Pädophilen (wie uns die „Repubblica“ weismachen will), sondern jene, die die ewigen Glaubenswahrheiten nicht auf dem Altar von Bergoglios fortschrittlicher Kirche opfern wollen. Es sind jene frommen Geistlichen, von denen schon Benson berichtete und nach ihm die Verfasser von Büchern wie „Der letzte Papst“ und „Col di vento“. Es sind die, ihn durchschauen; er fürchtet ihre Blicke; deshalb sein Zorn. Es sind die, die beim ökumenischen Konzil (lies Solowjew) dem Antichrist widerstehen werden.

„Dem Papa Francesco gefällt es, Kasino zu machen.“ (Anni T. F., T., Trentino), in einem Leserbrief in den “Dolomiten” vom 17.12.2014, mit dem Titel “Gott ist noch präsent!”)

Verbrecher inbegriffen. Papst Franziskus sagte laut “Dolomiten” vom 3.12.2014 (APA): „Jeder Gläubige solle sich als Nächster erweisen von ausnahmslos jedem Menschen, der den eigenen Weg kreuzt, und Hilfe anbieten.“ Das Wort ausnahmslos finden wir unangebracht: Wie kann ich Jenen lieben, der gerade meine Glaubensbrüder enthauptet oder kleine Kinder missbraucht?

La gran Apostasía anunciada (Video youtube)

Götzenanbetung in den Klöstern?
Stille und Weltabgeschiedenheit passé?

Die katholischen Orden sollen Flüchtlinge aufnehmen, sagte Papst Franziskus laut Radio Vatikan (29.11.2014) anlässlich des Jahres des geweihten Lebens. Wie soll das gehen, wenn die Orden sich doch von der Welt absondern wollen, wie es zweitausend Jahre üblich gewesen ist? Sollen sie die Klostermauern öffnen und Einwandererfamilien aufnehmen, Väter, Mütter, Jugendliche, Kinder? Was bleibt dann noch vom Fliehen der Welt, ihrer Eitelkeiten und Versuchungen, was bleibt vom Geist des Gebets, der Abtötung usw.? Bergoglio sagte wörtlich: „Ich erwarte von euch konkrete Taten der Aufnahme von Flüchtlingen …“
Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/11/28/das_schreiben_des_papstes_an_die_ordensleute/ted-838443 des Internetauftritts von Radio Vatikan 

(Siehe dazu auch die ETIKA-Serie über die christliche Mystik von Joseph von Görres.) Führt ein solcher Aufruf nicht zur Zerschlagung der Orden und zur Entchristlichung der Klöster? Sicherlich sollen auch Moslemfamilien aufgenommen werden. Karmeliten, Klarissen, Kartäuser (im Mittelalter auch Karthäuser, siehe z. B. Karthaus im Schnalstal) usw. – was sagt ihr dazu? Wollt ihr mit den Gästen Ramadan feiern? Wollt ihr zusehen, wie grausam Opfertiere geschächtet werden? Wollt ihr es tolerant hinnehmen, wenn lautes Fernsehen und Musik und Unterhaltung bis Mitternacht eure Nachtruhe stören? Wird es nicht ein Durcheinander in der Klosterküche geben? Und so weiter.  Es existieren doch noch so viele Missionare aus den Orden, die sich für die Menschen in der Dritten Welt einsetzen. Daneben gibt es bereits viele Ordensleute, die sich der Nächstenliebe, der Armen- und Krankenpflege verschrieben haben. Andere aber gehen den inneren Weg zu Christus, durch Verinnerlichung, unablässiges Gebet, Abtötung, stellvertretende Sühne, Anbetung des Allerheiligsten.

Wohl diesen rief Papst Franziskus zu, „aus Ihrem Nest herauszukommen und an die Peripherien der Menschen von heute zu gehen“ (bei der Gebetsvigil in der römischen Basilika Santa Maria Maggiore, Radio Vatikan 30.11.2014) Im Schreiben an die Ordensleute heißt es dann noch konkreter – eine Ohrfeige und Provokation für viele fromme Seelen: „Ich erwarte mir also nicht, dass ihr ,Utopien´ am Leben erhaltet, sondern dass ihr ,andere Orte´zu schaffen versteht … Niemand baut die Zukunft auf, indem er sich absondert.“ Was sagt ihr Wüstenväter dazu, ihr heiligen Männer und Frauen des unaufhörlichen Gebets, ihr Mystikerinnen von Helfta, Siena und Avila? Duldet ihr solche Worte von einem Papst? Oder bittet ihr den dreieinigen Gott, die Himmelskönigin Maria und ihr Heer um ihr Eingreifen? Bergoglio warnte weiter „vor der Krankheit der Selbstbezogenheit “ und so weiter. Wer den Brief Bergoglios an die Ordensleute gelesen hat und wem dabei nicht die Augen aufgegangen sind, dem gehen sie nicht mehr auf.

 Was sagt ihr dazu, ihr, die ihr das immerwährende Herzensgebet „Herr Jesus Christus, Gottes Sohn, erbarme Dich meiner!“ geübt habt? Ihr Mönche vom Berge Athos, du, russischer Pilger, schweiget nicht! Gott hört auf euch. Gott, lass nicht zu, dass die Modernisten alles Gute, was Du durch Deine Diener in zwei Jahrtausenden gewirkt hast, zerstören! Lass nicht zu, dass sie die apostolische, heilige römisch-katholische Kirche Schritt für Schritt zugrunde richten! (AIHS, Advent 2014) Nachbemerkung: Niemand wird den Flüchtlingen doch verbieten können, in den Klöstern ihre Götzen anzubeten. Allein im Hinduismus gibt es 200 Millionen davon.

Papst Franziskus verneigte sich vor dem Denkmal des Staatsgründers Atatürk. Dies meldete Radio Vatikan am Morgen des 29.11.2014. Atatürk war Diktator, Laizist, Atheist, Freimaurer. (Anmerkungen am Rande: Der Corriere della Sera brachte am 12.11.2008 einen Beitrag: „Atatürk, i vizi dell´eroe. Un film scuote la Turchia. „Mustafa“ di Can Dündar. La passione per l´alcool e le belle donne.“ Der englische Geheimdienst soll Kemal Pascha zum Trinken verführt haben, um ihn in die Hand zu bekommen. (J. M., Die Grosse Rebellion, 198) Atatürk soll aus der Freimaurerei wegen deren pro-England-Politik ausgetreten sein und sie verboten haben, behauptet J. M. (Einst sangen die Wälder, 106).) - Bergoglio betete in der Blauen Moschee in Istanbul, in der auch Benedikt XVI. meditiert hatte. (Radio Vatikan 29.11.2014) Neben ihm betete der Großmufti. (corriere.it)

„Gott verzeiht immer“ oder „Gott ist immer barmherzig“ – dies sagte Papst Franziskus im November 2014. Leider finden wir die Quelle nicht mehr. Es sei uns gestattet, darauf hinzuweisen, dass die Heilige Schrift das Gegenteil aussagt. Gott wird nämlich kommen zu richten und die Bösen zur Hölle zu verdammen. Das ist Dogma des christlichen Glaubens.

Wenn Papst Franziskus Allen von vornherein Alles verzeiht, lachen sie sich Alle zu Tod: die Christenverfolger Boko Haram, Islamischer Staat und Afterkirche, die Massenmörder, Sadisten, Kinderschänder und so weiter. Wo kommen wir da hin, wenn die Gerechtigkeit keinen Platz mehr hat? Das Gute und das Christentum gehen unter. Siehe auch: Franziskus verflucht . (AIHS 16.11.2014)

Wer hat von Papst Franziskus schon einmal solche Worte gehört?

„Mein Jesus, sei mein Helfer! Befreie mich durch deinen Frieden von jeder sündhaften Neigung. Herrsche in mir über jede böse Lust. Laß den bösen Geist nicht siegen über mich. Herrsche du immer durch deine Gnade in mir!“ Richtig erraten, diese Worte sprach nicht Bergoglio, sondern der Tagesheilige, Abt Nilus vom Berge Sinai (gestorben um 450). Zitiert von Auer, Goldene Legende, 1904, S. 912.

Papst: „Immer vergeben“ – Aber Burke nicht

Wer „einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt“, für den wäre es „besser, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen“. Kommentar von Papst Franziskus: … In diesem Bewusstsein um unsere eigene Gefährdung sollte es uns leichter fallen, den anderen zu vergeben – und zwar „immer“ zu vergeben, insistierte der Papst. Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/11/10/papstpredigt:_%E2%80%9Eder_skandal_zerst%C3%B6rt_den_glauben%E2%80%9C/ted-835593
des Internetauftritts von Radio Vatikan 

Anmerkung ETIKA: Tut Bergoglio das selbst, immer vergeben? Hat nicht erst gestern „la Repubblica“ von einem Köpferollen im Vatikan berichtet (9.11.2014, S. 16 Marco Ansaldo: La scure di Bergoglio sui conservatori – Die Axt Bergoglios über den Konservativen)? Wurde nicht der amerikanische Kurienkardinal Raymond Leo Burke von seinem Amt als Leiter des obersten Gerichtshofes abgelöst, weil er es gewagt hatte, auf der Familiensynode offen seine im Einklang mit dem Evangelium stehende Meinung zur Homosexuellenfrage zu sagen und zu bemerken, dass die Kirche ohne Steuer dahintreibe? Wie gesagt, Bergoglio ist ein Papst mit zwei Gesichtern.

Quevedos Antwort auf Bergoglio

Die richtige Antwort auf Bergoglio und seine antibiblische, aufgewärmte Gott-straft-nicht-Theologie hat der spanische Dichter Francisco de Quevedo in „Los Sueños“, „Las Zahurdas de Plutón“ (Editorial Ebro, Zaragoza, 1974, S. 46) gegeben: „Estos son los de Dios es piadoso“.

Auf deutsch in dem Roman von Rainer Lechner : Jedem nach seinen Taten – Reise durch Hölle und Himmel (BoD-Verlag 2013, S. 194ff. 14.90 Euro. Auch als E-Book zu 2.49 Euro erhältlich.)

Wer das Kapitel „Die Gott-ist-barmherzig“ nicht gelesen hat, läuft Gefahr, das Schicksal jener Unglücklichen selbst zu erleiden. Rette deine Seele, lies diese Geschichte aus der Unterwelt! Oder zumindest das Evangelium Jesu Christi, diese Froh- und zugleich Drohbotschaft, also Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

Auch Päpste, Konzilien und Synoden haben geirrt. Dies haben wir in dem Büchlein „Christen seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z“ nachgewiesen in Kapitel 9: 18 Beispiele für die irrende römische Kirche (BoD 2013, 6.80 Euro. Als E-Book 2.49 Euro).

Auch Papst Franziskus irrt mit seiner Gott-straft-nicht-Theologie. Jesus schloss seine Predigt über das Weltgericht mit dem Satz:

Matthäus 25,46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten (jene Christen, die nach Heiligkeit streben, siehe Römer 2,13 Die das Gesetz tun, werden gerecht sein; Bergoglio versucht sie zu verspotten:  „Wieviel Perversion in den Herzen jener, die sich für gerecht halten“, Radio Vatikan, 6.11.2014) in das ewige Leben.

Apostel der letzten Zeiten, 7.11.2014. Hl. Engelbert, bitte für die Rettung der Kirche!

Unreiner „mystischer Leib Christi“

Die Kirche – daran erinnerte erstaunlicherweise Kardinal Camillo Ruini, früherer Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, in einem Interview mit Aldo Cazzullo vom Corriere della Sera (22.10.2014) – sei „der eine Leib Christi, in dem wir alle die Glieder der anderen seien“ („l´unico corpo di Cristo, in cui siamo membri gli uni degli altri“). Paulus schreibt in Römer 12,5: „So sind wir viele ein Leib in Christi, aber untereinander ist einer des andern Glied“ und in 1 Korinther 6,15 „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind?“ und 16: „Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr?“.

Die Kirche kann nicht gleichzeitig der mystische Leib Christi sein und eine Gemeinschaft, in der Homosexuelle ihre Triebe ausleben dürfen: in Priesterseminaren und Klöstern, in Pfarrhäusern und Jugendheimen usw. Wer Homosexuellen den kirchlichen Segen gibt, die ihre laut Bibel schändlichen Aktivitäten nicht aufgeben (Römer 1,27 „haben Mann mit Mann Schande getrieben“), handelt blasphemisch und wird beim Jüngsten Gericht das Urteil empfangen: Ihr zur Linken, geht weg von mir in das ewige Feuer! Denn er hat sich am mystischen Leib Christi versündigt.

Die Kirche soll heilig sein, jeder Christ ist zur Heiligkeit berufen, und so wie der Ehebrecher ohne Umkehr und Buße nicht Teil der Kirche, des mystischen Leibes Christi ist, ist es auch der Homosexuelle ohne Umkehr und Buße nicht. Auch wenn ihn eine Mehrheit der Kardinäle der Synode im mystischen Leib Christi willkommen geheißen hat.

Die Kirche hat den göttlichen Auftrag, das Sittengesetz zu bewachen, gegen Irrtümer zu verteidigen und als obligatorisch (verpflichtend) das zu verkünden, was in der göttlichen Offenbarung enthalten ist, sagte Bischof Johann Pohlschneider.

„La Chiesa, con su Magistero autentico, ha per divino mandato la missione di custodire, interpretare e promulgare questa legge morale-naturale. ... È compito del Magistero ecclesiastico conservare, spiegare, difendere contro glir errori e annunciare come obbligatorio ciò che è contenuto nella Rivelazione.” (johannes pohlschneider, vescovo di Aquisgrana: principii morali per l´educazione sessuale in famiglia e a scuola, Fogli, Verona, 1980, pp. 12, 14)

Der hl. Petrus warnte:

Die Städte Sodom und Gomorrha hat Er zu Schutt und Asche gemacht und zum Untergang verurteilt, als ein Beispiel für alle Gottlosen in späteren Zeiten.

„Se Dio condannò alla distruzione e ridusse in cenere le città di Sodoma e di Gomorra, lo fece perché ciò fosse di ammonizione per tutti i perversi in avvenire ...” (2 Pt, cit. Chiesa e omosessualità – Le ragione di un´immutabile condanna, Centro Culturale Lepanto, Roma, 1995)

Der Kapuziner P. Peter Morant schreibt in seinem Buch „Unser Weg zu Gott – Das Vollkommenheitsstreben im Geiste des hl. Franziskus“ (Thomas Verlag Zürich 1965, übrigens ein Geschenk von P. Petrus Pavlicek an den Gestalter dieser Seiten):

„Die Kunde vom Reiche Gottes stellt den Menschen vor das Entweder—Oder, von dem das ewige Heil oder die ewige Verdammung abhängt (Mt 7,13f).“ (S. 162)

Entweder – oder: Das gilt für jeden Menschen, jeden Christen, jeden Geistlichen, jeden Bischof, jeden Kardinal, jeden Papst.

Apostel der letzten Zeiten, 22.10.2014. Hl. Agatho, bitte für die Kirche!

Die Linie des Papstes,
aufgezeichnet von einem Gesinnungsgenossen nach der Synode über die Homosexualität, mit ETIKA-Kommentar

Mauro Magatti kommentierte im Corriere della Sera vom 21.10.2014: „Es geht nicht darum, Neuerungen einzuführen, auch nicht darum zu bewahren – was gibt es zu verteidigen? – , sondern, auch auf dem Weg der Erfahrung (Praxis), neue Formen und Worte wiederzuentdecken, einen Mythos (im anthropologischen Sinn) nicht nur der christlichen Religion, sondern auch des ganzen Westens. Deshalb muss man diskutieren. Man muss zuhören. Man muss sich gemeinsam auf die Suche machen und die Argumente Jener ernst nehmen, die andere Ansichten vertreten.“

Kommentar ETIKA: Was es zu verteidigen gibt? Den heiligen Glauben, die Botschaft Jesu Christi, die Zehn Gebote, die Ankündigung des Messias und der Apostel von der ewigen Vergeltung in Himmel und Hölle. – Zum Thema Diskussion: Der galicische Theologe Andrés Torres Queiruga hat zu Recht gesagt: „Der Christ diskutiert nicht. Er gibt Zeugnis.“ (Viele Male in ETIKA zitiert.) - Jene, die andere Ansichten vertreten: vor allem die Homosexuellen, deren Lobby sich ja bei der Synode durchgesetzt hat, auch wenn sie bisher nur die einfache und nicht die angestrebte Zwei-Drittel-Mehrheit der Stimmen für ihr Ziel erlangten.

„Das Gesetz ist nützlich, aber die Wirklichkeit überholt es immer.“

Kommentar ETIKA: Wenn die Zehn Gebote nicht mehr eingehalten werden, muss man sie deshalb abändern und vorschreiben: Du darfst töten, ehebrechen, Unzucht treiben usw.? Dieses Ziel wird offenbar von den Modernisten und ihren Hintermännern angestrebt.

„Am Ende ergriff der Papst das Wort. … Alles kann man sagen und tun, außer seine petrinische Verantwortung (Autorität) in Frage zu stellen. Hier ist eine Lektion für uns Moderne.“ (Soweit Mauro Magatti)

Kommentar ETIKA: Gehorsamspflicht und Unfehlbarkeit in Dingen, die gegen das Evangelium gerichtet sind? Savonarola und die Apostel der letzten Zeiten, Solowjew und Benson lassen grüßen. Es ist prophezeit, dass der Antichrist alle verschwinden lassen wird, die seine Unfehlbarkeit anzweifeln. Die letzten Christen werden sich in der Wüste und auf den Bergen verbergen.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, 22.10.2014. Hl. Ursula und Gefährtinnen, bittet darum, dass die Christen den Glauben an die heilige Kirche nicht verlieren, sondern ihr trotz aller falschen Propheten sowie unter der Verfolgung durch den Antichrist treu bleiben! Heiliger Geist, sag allen Christen: Wenn der Papst und die Kardinäle die reine Lehre nicht mehr vertreten und vom Evangelium abweichen, braucht ihnen niemand zu gehorchen. Das Gewissen steht höher als das Gesetz der Menschen.

Kirche Richtung Untergang?
Wir sind nicht allein mit unserer Kritik. Kardinal Schönborn plaudert aus
Papst Franziskus selbst sei deswegen derzeit einer „massiven Angriffswelle“ ausgesetzt, wie Schönborn wörtlich sagte. Als Belege dafür nannte der Kardinal die Berichterstattung in Teilen der italienischen Presse wie beispielsweise in der Zeitung „Il Foglio“ oder eine beim „Mondadori“-Verlag erschienene Publikation, in der sogar die Gültigkeit der Wahl von Papst Franziskus bezweifelt werde. Von manchen Kreisen würden derzeit „apokalyptische Szenarien“ gezeichnet werden, in denen dem Papst vorgeworfen werde, die Kirche in den Untergang zu führen. Solches habe man zuletzt vor über vierzig Jahren über den nun seliggesprochenen Paul VI. und seinen Vorgänger den heiligen Johannes XXIII. gehört, so Schönborn.
Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/20/sch%C3%B6nborn:_%E2%80%9Etunnelblick%E2%80%9C_auf_ehe_und_familie_weiten/ted-832004
des Internetauftritts von Radio Vatikan 

Göttlicher Auftrag an Papst Franziskus bei seiner Israel-Reise

Evangelio Mc 16:14-20 Y les dijo: Salid al mundo entero, y proclamad el Evangelio a toda la creación. El que crea y se bautice, será salvado; el que se resiste a creer, será condenado. A los que crean, les acompañarán estos signos: Echarán en mi nombre demonios, hablarán en lenguas extrañas, cogerán serpientes en sus manos, y si beben un veneno mortal, no les hará daño. Impondrán las manos a los enfermos y quedarán sanos. (Ascensión del Señor, P. Luis Ribera, C.M.F., Misal Biblico, Editorial Regina, Barcelona, 1966, pag. 396)

Alphons Rodriguez S. J.: Dieß nun ist Zweck und Einrichtung der Gesellschaft. Dazu hat Gott uns berufen, wie die apostolische Bestätigungsbulle es ausspricht, nemlich zur Vertheidigung unsers heiligen katholischen Glaubens unter den Ketzern, zur Ausbreitung desselben unter den Heiden, und zur Wahrung desselben in Verbindung mit guten Werken unter den Christen.

Scalfari-Bergoglio: “Wir kämpfen denselben Kampf”
Caro papa Francesco, su sponde diverse noi combattiamo la stessa battaglia.” Der Atheist und “Repubblica”-Gründer Eugenio Scalfari in seiner  langen Bergoglio-Würdigung: La rivoluzione di papa Francesco contro i mandarini del Vaticano.  Warum der Nichtglaubende den Papst so schätzt: wegen dessen Glauben an einen Gott, der barmherzig gegenüber Allen (also auch den Heiden und Nichtglaubenden und Sündern aller Art) ist: „la sua fede nel Dio misericordioso con tutti“.  http://www.repubblica.it/cultura/2014/02/19/news/la_chiesa_di_francesco-79003400/?ref=HRER2-2. repubblica.it 19.2.2014
Beide werden sich wundern beim Jüngsten Gericht.

Papst spricht mit gespaltener Zunge

Berater Fernández: La rivoluzione di Francesco (repubblica.it)

Rettet die Seelen! Hört nicht auf das Proselytismus-Geschwätz!

Bergoglio: „Heilige sind wie jeder von uns“
AIHS: Nein, Heilige haben sich selbst überwunden

„Leben wollen, wie auf Erden jene gelebt haben, die in der Hölle sind, und dennoch dahin kommen wollen, wo die Heiligen sind, die wir verehren und anrufen, das ist wahrhaft eine Torheit. Lebe, wie die Heiligen gelebt …“ (P. Wilhelm Auer, Goldene Legende, 1904, S. 877)

Papst Franziskus sagte an Allerheiligen 2013 ungefähr das Gegenteil: Heilige seien keine Supermenschen. „Die Heiligen sind wie wir, wie jeder von uns. Bevor sie die Herrlichkeit des Himmels erreicht haben, haben sie ein ganz normales Leben geführt: mit Freude, Leid und Hoffnung. Und was hat dann ihr Leben verändert? Es war die Liebe Gottes. Als sie die kennen gelernt haben sind sie ihm mit ihrem ganzen Herzen gefolgt. Bedingungslos und nicht scheinheilig haben sie ihr Leben im Dienst der anderen gelebt.“ Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/11/01/papst_beim_angelus:_%E2%80%9Eheilige_sind_keine_supermenschen%E2%80%9C/ted-742725 des Internetauftritts von Radio Vatikan 

Wir haben das Gefühl, als ob Papst Bergoglio bewusst die Heiligen heruntersetzen wollte mit seiner Bemerkung: „Die Heiligen sind wie jeder von uns.“ Richtig wäre zu sagen: Die Heiligen waren wie wir, haben sich aber selbst überwunden, haben sich selbst verleugnet und sind Christus nachgefolgt. Bergoglio vertröstet alle auf die Liebe Gottes, sagt aber nicht, dass nur die Unschuldigen und die Büßer in den Himmel kommen. Dies stellt P. Wilhelm Auer in seiner Goldenen Legende von 1904 klar:

„Durch welche Mittel oder wie sind die Heiligen zu dieser Seligkeit gelangt? Durch den Gebrauch jener Mittel, welche Gott in seiner Kirche dazu verordnet hat, nämlich durch den wahren Glauben, durch die heilige Taufe und die übrigen heiligen Sakramente, durch Haltung der Gebote, durch Meidung der Sünde, durch Uebung guter Werke, durch Geduld in Kreuz und Leiden. Sie sind den Weg gegangen, den uns Christus in seinem heiligen Evangelium gelehrt hat; die einen der Weg der Unschuld, die andern jenen der Buße. Sie haben Gott getreu und beständig auf Erden gedient; sie haben sich das Heil ihrer Seele ernstlich angelegen sein lassen; sie haben entweder niemals gesündigt, oder haben nach begangener Sünde wahre Buße getan. Hat ihnen Gott Armut, Krankheit oder ein anderes Kreuz und eine Widerwärtigkeit geschickt, so haben sie selbe mit christlicher Geduld ertragen. Auf diese Weise sind sie zu einer so großen und ewigen Seligkeit gelangt.“

Dein Gewissen sagt dir, wer recht hat: Papst Franziskus oder der fromme Kapuzinerpater Wilhelm Auer.

Apostel der letzten Zeiten, Allerseelen 2013, etika.com

Wer den Papst kritisiert, fliegt – Arme Maria

Zwei Kommentatoren von Radio Maria wurden von dem Sender entlassen. Alessandro Gnocchi und Mario Palmaro, „katholische Intellektuelle traditioneller Prägung“, hatten in der Zeitschrift „Il Foglio“ geschrieben: „Dieser Papst gefällt uns nicht“. Sie hatten einmal im Monat eine Sendung, doch nach den Worten des Direktors P. Livio F. geht es nicht an, dass jemand eine Sendung in Radio Maria moderiert und gleichzeitig Kritik übt am Papst. Dies berichtet die römische Zeitung „la Repubblica“ am 12.10.2013 (m. ans.).

Was wohl die hl. Jungfrau Maria dazu sagt, die sowohl in La Salette als auch in Fatima und so viele andere Male vor der Verwässerung des katholischen Glaubens gewarnt hat? Wir erinnern hier nur an die Mitteilung der Himmelskönigin in Umbe am 4.6.1971: „Es werden die Laien sein, die auf mich hören, denn die Priester und die hohe Hierarchie (Spitze) der Kirche weisen mich zurück.“  („…los que me harán caso serán los seglares porque los sacerdotes y la alte jerarquía de la Iglesia me rechaza”, zitiert von Francisco Sánchez-Ventura in seinem Buch “Testimonios de fe”, Fundación María Mensajera, Zaragoza, 2004, S. 170f) Da hätte auch Maria keine Chance, sich in Radio Maria mit ihren apokalyptischen Botschaften zu Wort melden zu dürfen.

Erinnerung an das Dritte Geheimnis von Fatima

Am Sonntag, 13.10.2013, feiert Papst Franziskus eine Messe zu Ehren der Madonna von Fatima. Siehe Radio Vatikan.

Vor dem Sonnenwunder am 13. Oktober 1917 rief die Jungfrau die Menschheit auf:

„Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten. … Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon zuviel beleidigt wurde.“ (P. Petrus M. Appel MSJ: Fatima – Ultimatum Gottes an die Welt. Johannes-Verlag Leutesdorf, 1979, S. 23f)

P. Petrus M. Appel fasst die Botschaft von Fatima in 5 Punkten zusammen:

1.   Entweder Anerkennung der Hoheitsrechte Gottes – oder die Welt rast in den Abgrund.

2.   Entweder Lebensbesserung – oder Chaos.

3.   Entweder Gebet und Opfer – oder ewige Höllenqual für viele.

4.   Entweder Anerkennung der königlichen Stellung Mariens – oder Kriege und Verbreitung gottloser Irrtümer.

5.   Entweder Buße oder Sühne – oder Untergang. (aaO 27)

Dies sollte Papst Franziskus am Jahrestag in Rom predigen als Botschaft an die ganze Welt.

Wir erinnern aus diesem Anlasse auch an das bisher unveröffentlichte Dritte Geheimnis von Fatima (Ratzingers Kommentar zur gekürzten Vatikan-Version ist ein Schwindel, wie in ETIKA 90A13 ausführlich dargelegt). Ein Teil der von Louis Emrich am 15. Oktober 1963 in seiner Wochenschrift "Neues Europa" herausgegebenen politisch-diplomatischen Version des dritten Geheimnisses von Fatima ist vermutlich echt, ein Teil gefälscht. Der erfahrene Priester und Schriftsteller Manfred Adler ist der Meinung, daß folgende Sätze echt sein können:

"Nirgends mehr herrscht Ordnung. Selbst in den höchsten Stellen regiert Satan und bestimmt den Gang der Dinge. Er wird es verstehen, sogar in die höchsten Spitzen der Kirche einzudringen... Und siehe, Gott wird dann die Menschen strafen, noch härter und schwerer, als er sie durch die Sintflut gestraft hat. Und die Großen und Mächtigen werden dabei ebenso zugrunde gehen wie die Kleinen und Schwachen. Aber auch für die Kirche kommt eine Zeit allerschwerster Prüfungen. Kardinäle werden gegen Kardinäle und Bischöfe gegen Bischöfe sein. Satan tritt mitten in ihre Reihen. Und auch in Rom wird es große Veränderungen geben... Die Kirche wird verdunkelt und die Welt gerät in Bestürzung..." (H. H. Manfred Adler: Das "dritte Geheimnis" von Fatima, Verlag Pro Fide Catholica, Durach)

Der Kern des 3. Geheimnisses von Fatima ist jedenfalls, dass der große Glaubensabfall (Apostasie) von der Spitze der Kirche ausgehen wird. Und damit erweist sich die Prophezeiung als echt. Vergleiche damit auch die Botschaft von La Salette. Der Himmel hat gewarnt. Lassen wir uns nicht blenden von den irdischen Schwätzern.

Jene, die nichtigen Göttern nachlaufen, werden selber zunichte. (Jer 2,5)

Bergoglios falsche Barmherzigkeit

Ein wichtiger Artikel, der den Christen zur Unterscheidung auffordert und über Bergoglios Absichten aufklärt

Wiederverheiratet Geschiedene: Es bewegt sich etwas

Müller, Präfekt der Kongregation für die Doktrin des Glaubens, lehnt orthodoxe Lösung der Wiederverheiratung nach Bußzeit ab:
http://vaticaninsider.lastampa.it/vaticano/dettaglio-articolo/articolo/matrimonio-marriage-matrimonio-28882/

Erzdiözese Freiburg: Sakramente für wiederverheiratet Geschiedene (Radio Vatikan)
La Repubblica: "Sì ai sacramenti per divorziati e risposati" - Germania, strappo della diocesi di Friburgo
http://www.repubblica.it/esteri/2013/10/08/news/s_ai_sacramenti_per_divorziati_e_risposati_germania_lo_strappo_della_diocesi_di_friburgo-68134233/?ref=HREC2-2

Papst wider Christus und Franziskus ‒ Nächstenliebe ist nicht die einzige Art, Gott zu lieben
Der doppelzüngige Papst
„Andere bekehren zu wollen ist eitler Wahn.“ Irre.

Doch der Glaube an den sichtbaren Papst bedeutet den meisten Katholiken mehr
als der Glaube an den unsichtbaren Gott, der noch dazu die Einhaltung Seiner Gebote fordert.

Unglaubliches Papst-Interview deutsch (Radio Vatikan)italienisch (la Repubblica)

Erstens. „Andere bekehren zu wollen, sei eine ,feierliche Dummheit´, erklärte Franziskus. So die Übersetzung von Aldo Parmeggiani in den „Dolomiten“ (2.10.2013). Besser vielleicht die Formulierung: eitler Wahn.

Den Unterschied zwischen dem Papst und dem echten Franziskus verdeutlicht dessen erster Biograph Celano:

„Denn die Lehre des Evangeliums hatte, wenn auch nicht in jeder Hinsicht, überall infolge der Werke der Menschen ihre Wirkung verloren. Darum hat Gott Franziskus gesandt, damit er allerorts in der ganzen Welt nach dem Beispiel der Apostel für die Wahrheit Zeugnis gebe.“ (Zitiert von P. DDr. Sophronius Clasen OFM: Franziskus – Engel des sechsten Siegels. Sein Leben nach den Schriften des heiligen Bonaventura. Dietrich-Coelde-Verlag Werl, 1962, S. 218)

Bergoglios Interview mit dem Agnostiker Eugenio Scalfari in der „Repubblica“ vom 1.10.2013 hat wieder mächtig Staub aufgewirbelt, aber zu 99 Prozent lobhudeln die Medien dem Kirchenoberhaupt für seine liberalen Ansichten. Aus dem Zusammenhang ergibt sich, dass der Papst das Wort Proselytismus nicht nur auf die Abwerbung von Gläubigen aus anderen Konfessionen und Glaubensgemeinschaften bezog, sondern damit auch das Werben um die Bekehrung von Ungläubigen wie dem Atheisten Scalfari ablehnte. Siehe auch das Stichwort Proselytismus in wikipedia.org . Vatikan-Insider Aldo Parmeggiani hat instinktiv richtig übersetzt. Sein Radio-Vatikan-Kollege “sk” formulierte:

„Proselytismus ist eine Riesendummheit, er hat gar keinen Sinn. Man muss sich kennenlernen, sich zuhören und das Wissen um die Welt um uns vermehren...“    Dieser Text stammt von der Webseite     http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/01/%C3%BCberraschung:_papst-interview_in_%E2%80%9Ela_repubblica%E2%80%9C/ted-733261 des Internetauftritts von Radio Vatikan

Und hier, um Missverständnisse auszuräumen, der Originaltext aus der „Repubblica“ vom 1.10.2012 www.repubblica.it :

Il Papa sorride e mi (Scalfari) dice: «Qualcuno dei miei collaboratori che la conosce mi ha detto che lei tenterà di convertirmi»
È una battuta gli rispondo. Anche i miei amici pensano che sia Lei a volermi convertire.
Ancora sorride e risponde: «Il proselitismo è una solenne sciocchezza, non ha senso. Bisogna conoscersi, ascoltarsi e far crescere la conoscenza del mondo che ci circonda.”

Wir fragen: Was tat Jesus, was die Apostel, was die Missionare? Was soll jeder Christ tun? Jesus befahl uns:

Mt 28,19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes 20 und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.

Wer sich nicht an diese Worte hält, sondern den Auftrag Jesu als Dummheit bezeichnet, verehrt nicht den wirklichen Jesus, den lebendigen Gott, sondern hat sich einen eigenen Jesus gezimmert, der ein Zerrbild des Erlösers ist.

Und wie sprachen die Apostel? Die Apostel Barnabas und Paulus wandten sich in Lystra an das Volk mit den Worten:

Apg 14,15 Wir predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen falschen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat.

Was tat der hl. Franziskus von Assisi?

„Er ward zum Herold der Frohbotschaft, wanderte durch Städte und Dörfer und verkündete das Reich Gottes. (Lk 9,60)“ (Bonaventura: Das kleine Franziskusleben, II., 5. Lesung, S. 447, in: DDr. Sophronius Clasen OFM: Franziskus – Engel des sechsten Siegels. Sein Leben nach den Schriften des heiligen Bonaventura. Dietrich-Coelde-Verlag Werl, 1962)

Er drohte „jenen, die nicht in Buße sterben“ (NbReg 21,3.7-8), und gab den Seinen den Auftrag:

„So wie die Brüder selbst die Umkehr vollzogen haben, sollen sie auch andere in ihren Predigten dazu erwecken, nicht mehr dem bösen Verlangen des eigenen Herzens nachzugehen, sondern ,unseres Herrn Jesu Christi heiliges Evangelium zu beobachten´(BReg 1,1)“. (Die Schriften des heiligen Franziskus von Assisi, Einführung, Übersetzung, Erläuterungen Lothar Hardick OFM und Engelbert Grau OFM, Franziskanische Quellenschriften Band 1, Dietrich-Coelde-Verlag, Werl, 1982, S. 251)

"Auf den Straßen beschränkte sich Franziskus oft darauf, einfach zum Volk mit Liebe zu sagen:

Liebt und fürchtet Gott und tut Buße für eure Sünden." (Manelli 165)

Doch was tut dieser Papst mit dem Namen Franziskus? Nichts von alledem, im Gegenteil, er hält die Bekehrung Anderer für sinnlos. Bergoglio stellt alles auf den Kopf und wird von Scalfari zu Recht als „revolutionär“ bezeichnet.

Denn sein eigener Orden, die Gesellschaft Jesu, hatte als ursprüngliches Ziel die Heidenmission (Peter Hawel: Zwischen Wüste und Welt – Das Mönchtum im Abendland. Kösel Verlag München, 1997, S. 405). Und im Grundgesetz, der Formula Instituti, heißt es, dass sich die Gesellschaft „vorzüglich für die Förderung der Seelen … in der christlichen Lehre und für die Ausbreitung des Glaubens einsetze“ (aaO 412), und zwar – so der Autor -  als „aktive Mithilfe des Menschen am Erlösungswerk der Welt“ (aaO 416).

Anlässlich des Weltmissionssonntages wiederholte Bergoglio beim Angelusgebet am 20.10.2013 laut Radio Vatikan: Die „Methode der christlichen Mission“ sei „nicht Proselytismus“, sondern das „Weitergeben des Feuers, das die Seele wärmt“. (http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/20/angelus:_%E2%80%9Eder_kampf_gegen_das_b%C3%B6se_ist_hart%E2%80%9C_%E2%80%93_nein_zu_proselytismus/ted-738914)

Auf deutsch: Mission darf laut Bergoglio nicht Abwerbung (Proselytismus) sein. Also auch keine Bekehrung! Dieser Papst spricht mit gespaltener Zunge.

Lektion für Papst Franziskus:

Sein Vorgänger Gregor XV. schrieb in der Bulle der Heiligsprechung der hl. Teresa von Avila am 12.3.1622:

„Es gebührt sich daher …, daß wir von ihm (Gott) mit anhaltendem Bitten begehren, er möge … seine Furcht unter diejenigen Völker senden, die ihn nicht kennen, damit sie erkennen, daß kein anderer Gott ist, außer unserm Gott …“

Johannes 6,47 Wer glaubt, der hat das ewige Leben.

Zweitens. In dem Interview „Il Papa a Scalfari: Così cambierò la Chiesa” (la Repubblica, 1.10.2013) behauptet Scalfari, dass laut Jesus die Nächstenliebe die einzige Art und Weise sei, Gott zu lieben. “Korrigieren Sie mich, wenn ich irre.” “Sie irren nicht”, antwortete Bergoglio. “Die Agape, die Liebe eines jeden von uns gegenüber allen anderen, von den Nächsten bis zu den Entferntesten, ist in der Tat die einzige Art und Weise, die Jesus angegeben hat, um den Weg des Heils und der Seligkeit zu finden.”

Italienisch:  “Gesù nella sua predicazione disse che l’agape, l’amore per gli altri, è il solo modo di amare Dio. Mi corregga se sbaglio.”
«Non sbaglia. … L’agape, l’amore di ciascuno di noi verso tutti gli altri, dai più vicini fino ai più lontani, è appunto il solo modo che Gesù ci ha indicato per trovare la via della salvezza e delle Beatitudini».

Wer dies aufmerksam liest, begreift, was die Beiden sagen wollen. Sie wollen die Religion zu einer Form von Nächstenliebe degradieren. Für Gott ist kein Platz mehr. In Wirklichkeit befiehlt Jesus zweierlei:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst. (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18; Matthäus 22,37; Lukas 10,27.) Mt 22,38 Dies ist das höchste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (3. Mose 19,18)

Vergleiche Johannes 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Also erst Gott lieben und dann den Nächsten. Papst Franziskus verkürzt das Evangelium.

In Anlehnung an Kolosser 3,22

Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,

schreibt der hl. Franziskus in seinem Brief an den Orden:

“Ich bitte auch … alle Priester …, daß sie … das wahre Opfer des heiligsten Leibes und Blutes unseres Herrn Jesus Christus darbringen, … nicht aus Furcht oder Liebe zu irgendeinem Menschen, als wollten sie den Menschen gefallen. Vielmehr soll jegliches Wollen, soweit die Gnade hilft, auf Gott gerichtet sein …” (Die Schriften des heiligen Franziskus von Assisi, 1982, S. 90)

Vgl. auch die Auslegung des Vaterunser: … indem wir immer an dich denken, immer nach dir verlangen usw., aaO 96

„Selig jener Ordensmann, der … die Menschen mit Fröhlichkeit und Freude zur Liebe Gottes führt“. (Ermahnung 20, aaO 107)

Also nicht das Wohl des Menschen ist der Endzweck, sondern die Liebe des Menschen zu Gott! Papst Franziskus sollte mehr von Franziskus lesen.

Und er sollte an das spanische Dreigestirn Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz und Petrus von Alcántara denken, das vor Gottesliebe so glühte, dass es sich von den Menschen der Welt absonderte, um allein dem Herrn zu dienen. Nach der Auffassung Scalfaris und Bergoglios hätten die Drei es wegen unterlassener Nächstenliebe versäumt, Gott zu lieben, und sich schuldig gemacht. Wahnsinn.

Lektion für Papst Bergoglio:

Die Nächstenliebe der hl. Teresa von Avila bestand vor allem in ihrer glühenden Sehnsucht nach dem Heile der Seelen. „All ihre Bemühungen gingen dahin, Verirrte für den Himmel zu gewinnen.“ (P. Wilhelm Auer: Goldene Legende, 1904, S. 826). Dass es aber auch eine Gottesliebe gibt, die mit den Mitmenschen nichts oder wenig zu tun hat, geht aus der Bulle ihrer Heiligsprechung hervor. Gregorius, Bischof von Rom, Diener der Diener Gottes, schrieb am 12.3.1622 (zitiert aus dem Buch „Teresien-Jahr“, Styria Verlag Graz 1890, S. 312f):

„Unter Teresiens anderen Tugenden strahlte vorzüglich die Liebe Gottes hervor. Dieselbe erglühte in ihrem Herzen mit solcher Heftigkeit, daß die Beichtväter Teresiens ihre Liebe nicht als eine Liebe, wie sie dem Menschen, sondern dem Cherubim eigenthümlich ist, bewunderten und rühmten; und es mehrte dieselbe auch unser Herr Jesus Christus auf wunderbare Weise durch viele Erscheinungen und Offenbarungen. Denn bisweilen reichte er ihr die Hand, zeigte ihr seine Seitenwunde, nahm sie zu seiner Braut an und würdigte sich, sie mit diesen Worten anzureden: „Von nun an sollst du als wahre Braut für meine Ehre eifern; ich bin jetzt ganz dein und du bist ganz mein.“ Einmal sah sie auch, wie ein Engel mit feurigem Pfeile ihr das Herz durchbohrte. Durch diese himmlischen Gaben entbrannte die Flamme göttlicher Liebe dermaßen in ihrem Herzen, daß sie, von Gott belehrt, jenes höchst beschwerliche Gelübde ablegte, immer das zu thun, was sie als vollkommener und zur größern Ehre Gottes gehörig erkennen würde. Ja, sie offenbarte auch nach ihrem Tode einer Klosterfrau in einer Erscheinung, daß sie nicht durch die Gewalt der Krankheit, sondern zufolge der unerträglichen Glut göttlicher Liebe gestorben sei.“

Drittens. Während die Medien die erwähnten beiden theologischen Irrtümer kaum beachteten, stürzten sie sich natürlich auf folgende Sätze Bergoglios:

„Die Führer der Kirche waren oft narzisstisch, von Schmeichlern umgeben und von ihren Höflingen zum Üblen angestachelt. Der Hof ist die Lepra des Papsttums.“ (Dolomiten 2.10.2013, Übersetzung von Aldo Parmeggiani)

I Capi della Chiesa spesso sono stati narcisi, lusingati e malamente eccitati dai loro cortigiani. La corte è la lebbra del papato». (la Repubblica, 1.10.2013)

Wir enthalten uns eines Kommentars und warten ab, wie Papst Franziskus regieren wird, vor allem wie er mit jenen Katholiken umgehen wird, die dem Evangelium und der 2000 Jahre alten Kirchenlehre die Treue halten. Ob er da auch die Begriffe Barmherzigkeit, Brüderlichkeit und Dialog über alles stellt?

Nachbemerkung am 19.11.2013:

Vatikan zieht Interview nach anderthalb Monaten zurück

Am 16. November meldet der „Libero“: Papst verleugnet Scalfari: Interview landet im Papierkorb  („Il Papa sconfessa Scalfari: intervista cestinata“). Der Text war am Vortag von der offiziellen Webseite des Vatikans entfernt worden, für die das Staatssekretariat verantwortlich ist. Er sei „nicht Wort für Wort“ vom Papst durchgesehen („rivisto“) worden. „Libero“-Autor Antonio Socci verstieg sich im Hinblick auf die aufsehenerregenden Aussagen Bergoglios zu der Behauptung, der Papst aus Argentinien sei in der italienischen Sprache nicht sattelfest und es habe Missverständnisse gegeben. Dem Papst sei ein Gedanke unterschoben worden, den er unmöglich habe äußern können: dass nämlich Jeder seine eigene Ansicht über Gut und Böse habe, und dass die Kirche ihn dazu bringen müsse, das zu tun, was er für das Gute halte. Socci stellt dann die interessante Frage, warum der Papst das Interview nicht aus dem „Osservatore romano“ zurückgezogen habe, wenn er damit nicht einverstanden gewesen sei, und meint, die Antwort sei eben erst jetzt gekommen: als Löschung aus dem Internet unter dem neuen Staatssekretär Monsignor Parolin. Es hätte der Logik und dem gesunden Menschenverstand widersprochen, wenn der Papst eine Idee vorgebracht hätte, die seinem täglich ausgeübten Lehramt, seiner Enzyklika und der katholischen Glauben total widerspreche. Soweit Socci im „Libero“. Dass dem nicht so ist, geht aus Meldungen von Radio Vatikan hervor:

Am 15. November wurde zwar eine kna-Nachricht veröffentlicht, wonach der 89-jährige Scalfari später eingeräumt habe, während des Gesprächs keine Aufzeichnungen gemacht und das Interview aus dem Gedächtnis niedergeschrieben zu haben. (radiovaticana.va) Wie „kipa“ und „Le Figaro“ meldeten, habe der Papst aber laut Scalfari der Veröffentlichung des Gesprächs zugestimmt. Vatikansprecher Federico Lombardi habe betont, dass der Text keinen lehramtlichen Charakter habe. (kipa 4.10.2013, radiovaticana.va) Dessenungeachtet haben progressive Geistliche sofort voller Begeisterung Kopien unter ihre Schäfchen verteilt. Jedenfalls hat sich Papst Franziskus bisher mit keinem Wort von dem Interview distanziert, obwohl er anderthalb Monate Zeit dazu hatte und das weltweite Echo sicherlich mit Genugtuung registriert hat. Allein das zählt, und wir trauen Scalfari trotz seines hohen Alters zu, dass er alles wortgetreu und aufrichtig wiedergegeben hat, zumal es in seine Weltanschauung passt.

Was Bergoglio im Scalfari-Interview ausdrücken wollte: Jetzt enthüllt

Am 19.11. 2013 brachte Antonio Socci im „Libero“ die zwei Kerngedanken der Angelegenheit:

Erstens: Scalfari habe am 7. August die Frage gestellt: „Wenn eine Person weder Glauben hat noch ihn sucht, aber das begeht, was die Kirche eine Sünde nennt, wird ihm dann vom christlichen Gott verziehen?“ Die Antwort müsse aus christlicher Sicht „Nein“ lauten, betont Socci zu Recht. Scalfari habe aber geglaubt, aus dem Mund des Papstes die Antwort „Ja“ zu hören. Dies ist der springende Punkt. Nach unserer Ansicht hat Papst Franziskus mit seiner Theorie vom alles verzeihenden und allbarmherzigen Gott diese Möglichkeit gegenüber Scalfari bewusst angedeutet; daher auch die Begeisterung des Atheisten, der gesamten Linken und der modernistischen Geistlichkeit für das Interview der „Repubblica“ vom 1.10. Denn der Papst kokettiert mit der Allerlösungslehre. Diese schließt die gotteslästerliche Irrlehre ein, dass keine Religion einen Alleinvertretungsanspruch haben darf, und dass alle Religionen gleich sind und den gleichen Gott haben. Man vergleiche damit die multireligiöse Einheitsinitiative des saudi-arabischen Königs Abdullah.

Zweitens: In seinem Artikel zitiert Socci diverse Stellen der Bibel und von Erklärungen des II. Vatikanischen Konzils, wonach Ungläubigen der Himmel verwehrt ist. Zum Beispiel Johannes 3,5 und Römer 1, 18-32. Man lese diese Texte selbst nach. Denn der Autor kommt zum Schluss: „C`è di che tremare e meditare. Per tutti.“ “Wir alle haben Anlass, zu zittern und zu meditieren.“ Auch der Papst. (19.11.2013 etika.com)

Überraschende Entwicklung der Angelegenheit: „Teile des Interviews sind erfunden“. Unter dieser Überschrift berichten die „Dolomiten am 23.11.2013, S. 4:

„… Scalfari (89) hat Papst Franziskus in seinem Interview einige pointierte Aussagen in den Mund gelegt. So habe er für den vatikanischen Hofstaat nie die Bezeichnung „Lepra des Papsttums“ verwendet, gab der Herausgeber der Zeitung „La Repubblica“ zu.“

Peinlich für Scalfari, peinlich für Bergoglio, weil er nie dementiert hat, obwohl Radio Vatikan und andere kirchliche Stellen das Interview viele Wochen lang im Internet angepriesen haben.

Franziskanische Protomärtyrer widerlegen Papst Franziskus

„Gott vergibt auch Ungläubigen“, meldet das Katholische Sonntagsblatt Bozen (22.9.2013) als Botschaft von Papst Bergoglio (Einzelheiten in dem untenstehenden Bericht „Papst widerspricht dem Evangelium, unter Erstens).

Rufen wir uns in Erinnerung, wie die fünf franziskanischen Protomärtyrer in Marokko anno 1220 ihren Glauben bezeugt haben. Auf die Frage des Prinzen Abozaida, welches der Weg der Wahrheit sei, antwortete der von Franziskus ausgesandte und instruierte Ottone de´ Petricchi aus Stroncone, der mit seinen Brüdern Berardo, Pietro, Accursio und Adiuto gerade erst gefoltert worden war:

„Che crediate in un solo Dio che è Padre, Figlio e Spirito Santo, e crediate che il Figlio si è fatto uomo e alle fine è stato crocifisso per la salvezza di tutti. Coloro che non credono in ciò, saranno senza scampo condannati ai tormenti del fuoco eterno.” (Entnommen der reich bebilderten Broschüre von Esperia Urbani: Protomartiri Francescani, Editrice Velar, Gorle, distribuzione elledici.org, 2009, S. 31)

„Dass ihr glaubt an einen einzigen Gott, der Vater, Sohn und Heiliger Geist ist, und dass ihr glaubt, dass der Sohn Mensch geworden ist und zum Schluss gekreuzigt worden ist zum Heil Aller. Jene, die daran nicht glauben, werden unweigerlich zu den Qualen des ewigen Feuers verdammt.“

Und auf eine weitere Frage des Musulmanen erwidert der Franziskaner:

„… è Lui (Gesù Cristo) la Via, e chi cammina fuori di Lui va per la via sbagliata; è Lui la Verità, e senza di Lui tutto è inganno; è Lui la Vita e senza di Lui non c`è che la morte senza fine.” (am angegebenen Ort, S. 32)

„… Er (Jesus Christus) ist der Weg, und wer nicht auf ihm geht, geht auf falschem Wege; und Er ist die Wahrheit, und ohne Ihn ist alles Täuschung; Er ist das Leben und ohne Ihn gibt es nur den Tod ohne Ende.“

Marokkos Sultan Miramolino (Mohamed Ben Nasser) ließ es sich nicht nehmen, die Franziskaner am 16.1.1220 in Marrakesch höchstpersönlich zu enthaupten. Nun läuft er wahrscheinlich selbst ohne Kopf herum (vgl. den Roman „Jedem nach seinen Taten“ von Rainer Lechner), während die glorreichen Fünf weltweit als Glaubenszeugen verehrt werden und die Wonnen des Paradieses genießen. Den überaus spannenden Bericht über ihr Martyrium kennen ETIKA-Leser seit langem:

12F3401 Franziskus sendet sechs Brüder nach Spanien zu den Mohren
12F3402 Bruder Vitalis, der verhinderte Märtyrer
12F3403 Todesprophezeiung für Portugals Königin
12F3404 Die fromme Infantin Sancia stattet die 5 Märtyrer aus
12F3405 Die 5 Märtyrer predigen in Sevilla den Mohren
12F3406 Die 5 Märtyrer predigen dem Kalifen – Beginn ihrer Trübsal
12F3407 Zur Enthauptung verurteilt – Prinz erwirkt Aufschub
12F3408 5 Märtyrer predigen von den Zinnen des Turms
12F3409 5 Märtyrer predigen in Marokko
12F3410 Wunderzeichen der 5 Märtyrer im Heer des Maurenkönigs
12F3411
König überantwortet Märtyrer, die schon wieder predigen, dem Richter
12F3412 Predigt der 5 Märtyrer vor dem maurischen Gouverneur (Was der Papst nicht predigt)
12F3413 Beständigkeit der 5 Märtyrer in der Pein (Verrat: Christen fordern Moschee)
12F3414
Die 5 Märtyrer verwirren König Miramolinos (Wojtyla ganz anders gegenüber Moslems)
12F3415 Märtyrer bedrohen vornehmen Mohren
12F3416 König bietet Märtyrern junge Mohrinnen an
12F3417 Maurenkönig enthauptet die 5 Märtyrer
12F3418 Wie die Körper der 5 heiligen Märtyrer von den Mauren geschleift wurden. Ein Wunderzeichen
12F3428 Die Prozession der Nackten zu Coimbra

Diese tapferen Franziskaner sind für ihre Überzeugung gestorben, die die wahre ist, nicht für die erwähnte Überzeugung von Papst Franziskus. Bergoglio scheint beide Säulen des katholischen Glaubens anzusägen: die Dogmatik ebenso wie die Ethik. Indem er zum Beispiel sagt: „Die wahre Missionsarbeit darf nicht von einer Vielzahl aufgezwungener Doktrinen bedrückt werden.“ (Kath. Sonntagsblatt, Bozen, 29.9.2013, S. 18, Wirbel um Papstinterview. „Meine Kirche? Wie ein Lazarett“) Wer hat die Doktrinen der Kirche „aufgezwungen“? Doch sie selbst, die Konzilien und Päpste! Wann wird die bereits seit Jahrzehnten unterminierte Kirche einstürzen? Wann werden die Schafe ohne Hirten herumirren? Früher als es sich die Meisten vorstellen können.

Selbstverständlich werden jene Ungläubigen, die ihrem Gewissen folgen, dafür von Gott belohnt, der die Gerechtigkeit selber ist. Aber natürlich nicht im Paradies der Christen, das sie verschmäht haben, sondern in der Unterwelt, wo ihnen Erleichterungen zugestanden werden. Alles wird wie mit der Waage abgemessen, weiß der Dominikaner Luis von Granada. (AIHS, 25.9.2013)

Bergoglio ignoriert die Bösen

Papst Franziskus sagte laut Radio Vatikan (13.9.2013 Papstpredigt: „Schaut selbst in den Spiegel“): „Diejenigen, die über den Nächsten urteilen und schlecht über ihn reden, sind heuchlerisch, denn sie haben nicht die Kraft und den Mut, die eigenen Schwächen zu sehen.“ Lästern habe eine Dimension der Kriminalität. Es gebe sogar gar kein unschuldiges Tratschen über jemanden.

Die Antwort überlassen wir diesmal Miss Marple. Ihr hatte ein Pfarrer vorgeworfen: „Wer seinen Nächsten liebt, denkt nichts Böses. Wenn törichte Zungen sich in boshafte m Geschwätz gefallen, kann viel Schaden angerichtet werden.“ Darauf Miss Marple: „Lieber Herr Pfarrer, Sie sind so weltfremd. Wenn man die Menschen schon so lange beobachtet wie ich, gewöhnt man sich leider daran, nicht sehr viel von ihnen zu erwarten. Ich streite gar nicht ab, daß Klatsch etwas sehr Unrechtes und Unerfreuliches ist, und doch ist er so oft wahr.“ (Agatha Christie: Mord im Pfarrhaus, Lizenzausgabe für Bertelsmann, o. J., S. 19)

Tatsache ist, dass es auf Erden von Bösen nur so wimmelt. Wenn man ihr Treiben duldet und totschweigt, wird es immer ärger, und immer mehr Menschen müssen unter den Bösen leiden. Nächstenliebe ist etwas ganz anderes: Nicht Mitleid mit den Bösen haben, sondern mit den Schwachen und Opfern der Bösen. Und die Bösen in die Schranken weisen, ihnen verwehren, Böses zu tun, sie warnen vor den Höllenstrafen. Das ist wahre Nächstenliebe. Wer die Bösen ignoriert, schadet den Guten.

Warum wohl vergattert Bergoglio die Vatikanbewohner (im September 2013 auch die Schweizergarde) so oft zum Stillschweigen? Ist das nicht auffallend? Antwort: Weil die Verhältnisse nicht so sind wie sie sein sollten; das liegt auf der Hand. Während sogar Politiker heutzutage den Begriff Transparenz in ihr Wahlprogramm aufnehmen, scheint es, als ob im Vatikan weiter alles Skandalöse unter den Teppich gekehrt werden soll.

Papst widerspricht dem Evangelium
„Historische Öffnung der Kirche hin zur modernen Kultur“ (der Aufklärung)

In einem Brief an den „Repubblica“-Gründungsherausgeber Eugenio Scalfari, der laut Radio Vatikan zu den führenden antiklerikalen Köpfen Italiens zählt, hat Papst Bergoglio zum Dialog mit den Nichtglaubenden aufgerufen. Die Zeitung wählte als Titel „Wahrheit ist nie absolut“ (laut Radio Vatikan). Das Datum der Veröffentlichung ist denkwürdig: der 11. September. Der Inhalt ist nicht weniger brisant als die Flugzeugexplosionen damals in den USA. In der Internet-Fassung war am gleichen Tag zu lesen: „Papa Francesco scrive a Repubblica: "Dialogo aperto con i non credenti" Il Pontefice risponde alle domande che gli aveva posto Scalfari su fede e laicità.” Die Apostel der letzten Zeiten AIHS kritisieren besonders drei Aussagen des Kirchenoberhauptes.

Erstens: Bergoglio deutet an: Gott verzeiht dem Ungläubigen, der seinem eigenen Gewissen folgt
Überschrift des Kath. Sonntagsblatts vom 22.9.2013: „Gott vergibt auch Ungläubigen“

Wörtlich schreibt der Papst: „... mi chiede se il Dio dei cristiani perdona chi non crede e non cerca la fede. Premesso che – ed è la cosa fondamentale – la misericordia di Dio non ha limiti se ci si rivolge a lui con cuore sincero e contrito, la questione per chi non crede in Dio sta nell´obbedire alla propria coscienza. Il peccato, anche per chi non ha la fede, c´è quando si va contro la coscienza.”

In deutscher Übersetzung von Radio Vatikan: „Sie fragen …, ob der Gott der Christen denen, die nicht glauben und sich auch nicht um den Glauben bemühen, verzeiht. Ich sage dazu, dass die Barmherzigkeit Gottes keine Grenzen hat, wenn sich jemand ehrlichen, zerknirschten Herzens an ihn wendet. Das ist fundamental. Bei der Frage der Nichtglaubenden geht es um das Hören auf das eigene Gewissen. Sünde ist auch beim Nichtglaubenden, wenn er gegen sein Gewissen handelt.“

Diese nicht eindeutige Antwort veranlasste die Zeitung dazu, in ihrem Untertitel zu schreiben: "Dio perdona chi segue la propria coscienza". (Gott verzeiht dem, der dem eigenen Gewissen folgt.) Ebenso formulierte das Kath. Sonntagsblatt Bozen am 22.9.2013 (hü): “Auf die Frage von Scalfari, ob der Gott der Christen auch Ungläubigen ihre Sünden verzeihe, antwortet Franziskus (obschon indirekt) mit Ja. Wer seinem Gewissen folgt, dem wird vergeben.”  Hat der Papst, der wie sein Vorgänger Ratzinger intellektuell-schwammige Formulierungen liebt, eine Richtigstellung verlangt? Nein. Doch hier geht es um das Seelenheil von Millionen! Wie viele Leser glauben jetzt, sie würden auch dann gerettet, wenn sie nicht an Jesus glauben, sondern nur ihrem Gewissen folgen! Sie wiegen sich in falscher Sicherheit, sie irren und kommen dem Abgrund erschreckend nahe.

Der Apostel Paulus schreibt nämlich im 2. Brief an die Korinther:

2 Kor 4,2 Wir fälschen auch nicht Gottes Wort, sondern durch Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns dem Gewissen aller Menschen vor Gott. 3 Wenn unser Evangelium dennoch verhüllt (verdeckt) ist, so ist es nur denen verhüllt, die verloren gehen, 4 den Ungläubigen, denen der Gott dieser Welt (Weltzeit) den Sinn (das Denken) verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, welcher ist das Ebenbild Gottes.

Jesus sagt:

“Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.” (Johannes 14,6) Apostelgeschichte 4,12 “Und in keinem anderen ist das Heil (zu finden), … durch den wir gerettet werden sollen.”

Dieselbe Warnung kommt von Franz Spirago (Katholischer Volkskatechismus 1914, Das Apostolische Glaubensbekenntnis):

“Wer das Dasein Gottes leugnet, ist ein Tor. Die Hl. Schrift sagt: “Der Tor spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott” (Ps. 13,1). Die überwiegende Mehrzahl der Philosophen, Naturforscher und Astronomen des Altertums und der Neuzeit waren fast durchwegs gottesgläubig. Man denke an Sokrates, Plato, Aristoteles – Kopernikus, Galilei, Newton, Kepler, Ampère, Pasteur usw. Selbst Darwin sagte: “Die Frage, ob ein Schöpfer des Weltalls existiert, ist von den größten Geistern, die je gelebt haben, bejaht worden.” … Gewöhnlich werden hoffärtige Leute Atheisten. Der Hoffärtige will keinen Herrn über sich anerkennen. Auch will er vor den andern als sehr gescheit (als “aufgeklärt”) gelten. Zur Strafe der Hoffart wird er dumm. “Da sie sich für weise hielten, wurden sie Toren” (Röm 1, 22). Atheisten werden auch Leute von schlechtem Lebenswandel. Der Sünder wünscht nämlich, dass es keinen Gott gebe, damit er der Strafe entgehe. Was der Mensch wünscht, das glaubt er gern. Der hl. Augustin sagt: “Nur der leugnet Gott, der einen Nutzen davon hätte, wenn Gott nicht wäre.” Die Atheisten sind wie der Strauß; dieser Vogel steckt bei Verfolgung seinen Kopf in den Sand und fühlt sich dann sicher. Der Atheist leugnet Gottes Dasein und hält sich dadurch für gerettet. Die Atheisten … würden nicht so oft von Gott sprechen und Gottes Dasein bekämpfen, wenn sie ihn nicht fürchten und ihren eigenen Worten misstrauen würden. … In großen Gefahren ruft so mancher Atheist die Gottheit an. … Kein Atheist hat die wahre Zufriedenheit der Seele. … Der Dichter Heine … Auf dem Sterbebette hat sich mancher Atheist bekehrt; selbst Voltaire schickte vor dem Sterben nach dem Geistlichen. “Ohne Kenntnis von seinem Schöpfer ist der Mensch nur ein Stück Vieh” (hl. Hieronymus). Gott wird die Atheisten einmal beim Wort nehmen und ihnen zeigen, dass es für sie keinen liebenden Gott und keine Seligkeit gibt. “Alle, die dich verlassen, werden zuschanden; die von dir abfallen, werden in den Staub geschrieben” (Jer. 17, 13). (Entnommen der Zeitschrift “Dienst am Glauben”, Heft 2, 2013, S. 48f. Gratisexemplar anfordern bei tauhof@aon.at)

Die offizielle katholische Haltung war bisher jene, die zum Beispiel im Lexikon für Theologie und Kirche ihren Ausdruck gefunden hat. Dort lesen wir:

“Die Menschen sind als “v. Gottes Geschlecht” darauf hin geschaffen, daß sie Gott suchen, ob sie ihn, der ihnen nicht fern ist, ergründen u. finden könnten (Apg 17, 27 ff). Darum sind die Atheisten (vgl. Eph. 2, 12) nicht zu entschuldigen, denn ihre Weigerung, ihn zu erkennen u. anzuerkennen, ist die sich weise haltende Grundtorheit, die Gott eigentlich erkennt u. den eigentlich erkannten Gott mit etwas anderem vertauscht (Röm 1, 21ff 25 28) in einem schuldhaften “Verdrängen” der Wahrheit (Röm 1, 18). (K. Rahner, Stichwort Atheismus, Spalte 986, Erster Band, Verlag Herder Freiburg, 1957)

Der hl. Franziskus von Assisi stellt klar:

“Die  nicht kosten wollen, “wie süß der Herr ist” (Ps 33,9), “und die Finsternis mehr lieben als das Licht” (Joh 3,19), weil sie Gottes Gebote nicht erfüllen wollen, die sind verflucht. (Ps 118,21)(Brief an die Gläubigen II, Die Schriften des heiligen Franziskus von Assisi. Übersetzung Lothar Hardick und Engelbert Grau. Franziskanische Quellenschriften Band 1. Dietrich-Coelde-Verlag Werl, 1982, S. 61)

Zweitens : Bergoglio: Wahrheit ist nicht “absolut”

So lautet auch ein Zwischentitel, den Radio Vatikan der deutschen Fassung des Briefes an Scalfari gegeben hat (11.9.2013). Auf die Frage Scalfaris, ob es eine absolute Wahrheit gebe, antwortete Papst Franziskus wörtlich:

“… io non parlerei, nemmeno per chi crede, di verità ,assoluta´, nel senso che assoluto è ciò che è slegato, ciò che è privo di ogni relazione. Ora, la verità, secondo la fede cristiana, è l´amore di Dio per noi in Gesù Cristo. Dunque, la verità è una relazione! Tant`è vero che anche ciascuno di noi la coglie, la verità, e la esprime a partire da sé: dalla sua storia e cultura, dalla situazione in cui vive, ecc. …”

Auf deutsch laut Radio Vatikan: “Ich würde zunächst auch für einen Glaubenden nicht von ,absoluter´ Wahrheit sprechen – für den Christen ist die Wahrheit die Liebe Gottes zu uns in Jesus Christus, also eine Beziehung! Und jeder von uns geht von sich selbst aus, wenn er die Wahrheit aufnimmt und ausdrückt: von seiner Geschichte, Kultur, seiner Lage usw. …”

Für wahre Christen kann es nur eine Wahrheit geben, und jeder Christ erkennt sie. “Mit Gott verhält es sich wie mit der Wahrheit; diese (z. B. 2 x 2 = 4) lässt sich nicht ändern.” (Franz Spirago: Die Eigenschaften Gottes, im Katholischen Volkskatechismus 1914, abgedruckt in “Dienst am Glauben”, Heft 4, Oktober-Dezember 2013, Gratis-Exemplar anfordern bei tauhof@aon.at)

“Der “Geist der W.“ (Wahrheit), der Paraklet, setzt das Offenbarungs- u. Heilswerk Christi fort, indem er bei u. in den Jüngern bleibt (Jo 14, 17), sie “in alle W. führt” (16, 13) u. mit ihnen ( 15, 26) vor u. gegenüber der Welt (vgl. 16, 8-11) Zeugnis für Christus gibt.” (R. Schnackenburg im Lexikon für Theologie und Kirche, Zehnter Band, Herder Verlag Freiburg, 1965, Stichwort Wahrheit, Spalte 914).

Warum können die Päpste nicht klare und einfache Worte verwenden? Warum formulieren sie entscheidende Aussagen so, dass jeder sich das heraussuchen kann, was ihm passt? Warum können “la Repubblica” und Radio Vatikan die Überschrift wählen: “Die Wahrheit ist nicht absolut”, während andere Medien ihre katholischen Leser nicht erschrecken wollen und das Gegenteil bekanntgeben, wie zum Beispiel die Tageszeitung “Dolomiten” mit ihrer Meldung: “Anspruch auf die absolute Wahrheit. Franziskus verteidigt in dem Brief zudem den christlichen Anspruch auf die absolute Wahrheit.” (13.9.2013, S. 3) Absurd das Ganze.

Paulus hat die jetzige Lage im zweiten Brief an Timotheus vorhergesagt:

4, 3 “Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.”

Vergleiche dazu die Ergebnisse einer Demopolis-Umfrage: 88 Prozent der Italiener und 96 Prozent der italienischen Katholiken setzen ihr Vertrauen in Papst Franziskus. (“la Repubblica” 13.9.2013, S. 20)

Wieso hat die Kirche plötzlich solchen Zulauf? Weil sie dazu übergegangen ist, den Menschen nur noch angenehme Dinge zu sagen und unangenehme Wahrheiten zu ignorieren oder gar zu leugnen. Der gläubige Christ glaubt seinen Augen nicht, wenn er aus dem Munde von Joaquin Navarro-Valls den Satz vernimmt: “Deshalb verlangt Gott vom Menschen nicht, an eine Serie von Vorschriften (Regeln) zu glauben.” (“Per questo Dio non chiama l´uomo a credere a una serie di precetti.” (Kommentar in “la Repubblica” vom 14.9.2013, S. 29) Damit befindet sich der langjährige vatikanische Pressesprecher im Bund mit jenem protestantischen Jugendführer, der den ihm Anbefohlenen weismachte: “Die Bibel kennt keine Verbote.” Sind nicht die Zehn Gebote die Grundlage des Christentums? Sagt doch Jesus selbst in Matthäus 5,17: “Denkt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz und die Propheten aufzuheben.”

Drittens:  Bergoglio: Juden drängen uns, immer Wartende auf die Rückkehr des Herrn zu bleiben.

Bergoglio wörtlich: “… gli ebrei hanno conservato la loro fede in Dio. E di questo, a loro, non saremo mai sufficientemente grati, come Chiesa, ma anche come umanità. Essi poi, proprio perseverando nella fede nel Dio dell´alleanza, richiamano tutti, anche noi cristiani, al fatto che siamo sempre in attesa, come dei pellegrini, del ritorno del Signore …”

Auf deutsch laut Radio Vatikan: “… die Juden haben … ihren Glauben an Gott bewahrt. Dafür werden wir ihnen als Kirche, aber auch als Menschheit, niemals genug danken können. Und in ihrem Glauben drängen sie alle, auch uns Christen, immer Wartende auf die Rückkehr des Herrn zu bleiben (wie Pilger) …

Liegt da nicht ein Denkfehler Bergoglios vor? Die Juden drängen alle dazu, auf die Rückkehr des Herrn zu warten? Auf die Rückkehr Jesu Christi?

Jedenfalls ist der Chefrabbiner von Rom, Riccardo Di Segni, hoch erfreut über die Aussagen des Papstes und meint: “Decisamente notevole è l´espressione di gratitudine agli ebrei per la loro perseveranza nella fede.”

Wie reimt sich das zusammen mit dem Auftrag Jesu an seine Jünger, die ganze Menschheit, also auch die Juden, zum Christentum zu bekehren? Existieren die diesbezüglichen Aufforderungen der Apostel im Neuen Testament für den Vatikan nicht mehr? Wir sollen den Juden dankbar sein, dass sie sich nicht zu Christus bekehren? Weiß Bergoglio, was er sagt? Ja.

Fazit: Papst öffnet Kirche der modernen Kultur der Aufklärung – Das Ende der Sünde – Mensch gleich Gott

Wen erstaunt es, dass Scalfari als Untertitel zu seinem Folgeartikel am 12.9.2013 in der “Repubblica” die Formulierung wählt: “La lettera del Papa e la storica apertura alla cultura moderna” (Der Brief des Papstes und die historische Öffnung hin zur modernen Kultur)?

Über die wahren Absichten der Atheisten um Scalfari gibt eine Seite in der “Repubblica” Auskunft, die kurz vorher, am 7. September (R2 Cultura, No limits), erschienen ist und “das Ende der Sünde” verkündet: “La fine del peccato. Dobbiamo costruire una religione laica” (Interview von Franco Marcoaldi mit der französischen Psychoanalytikerin Juli Kristeva). Sie wollen die Sünde abschaffen und eine laizistische Religion erfinden.

Am Ende dieser von allen antichristlichen Mächten geförderten Entwicklung wird Gott abgeschafft und der Mensch zum Gott erhoben. Die Illuministen – wie sich in Italien die Anhänger der Aufklärung nennen – propagieren ihren “Humanismus” als neue Religion. Wohin die Reise geht, skizziert der “gläubige Theologe” Vito Mancuso in der “Repubblica” vom 13.9.2013 (S. 1 und 33):

“La differenza peculiare (zwischen Gläubigen und Ungläubigen) non è tanto l´accettare o meno la divinità di Gesù, quanto piuttosto, più in profondità, la potenzialità divina dell´uomo. La confessione della divinità di Gesù è certo importante, ma non è la questione decisiva. … Il punto decisivo quindi non sono né Cristo né la Chiesa, ma è la natura dell´uomo …” (… Der entscheidende Punkt sind weder Christus noch die Kirche, sondern die Natur des Menschen…”) Unter Missbrauch einer Feststellung von Augustinus kommt Mancuso zu der Schlussfolgerung: “Dicendo di amare Dio, si ama la luce dell´uomo interiore, quella dimensione che ci pone al di là dello spazio e del tempo …” (“Gott lieben heißt, das Licht des inneren Menschen lieben, jene Dimension, die uns über Raum und Zeit erhebt”).

Für den Vater im Himmel, für Jesus Christus und den Heiligen Geist ist bei den Illuministen und den von ihnen Irregeführten dann kein Platz mehr.

Wie wird der Dialog zwischen Scalfari und Bergoglio weitergehen? Adriano Prosperi zeigt in einem Kommentar der “Repubblica” vom 15.9.2013 (“Il metodo di Francesco”, S. 25) die Richtung an. Die Kirche soll die christliche Sittenlehre Schritt für Schritt aufgeben, das ist die Absicht ihrer Gegner und der Feinde Gottes. Zum Teil tut sie es ja schon (Beispiel Homosexuelle). Prosperi schreibt: ”Tra la morale della Chiesa … e quella dei diritti di libertà sanciti nelle costituzioni moderne a partire dal 1789, esistono fratture profonde. … È qui che aspettiamo alla prova quest´uomo di buona volontà che oggi siede sul trono di Pietro. Siehe dazu unsere Warnung in Anmerkung 2 des Gedichtes: “Das Ende der Sünde” (ETIKA 98LP47)!

Schlussfrage: Glaubst du an den Papst oder an das Evangelium? Lies die Bibel, und du weißt, was du tun musst. Wenn Bergoglio mit den Illuministen, den Todfeinden der Kirche, gemeinsam ein Stück Weges gehen und dafür wesentliche Bestandteile des Glaubens dem Zeitgeist opfern will, dann möge er dies tun. Wir aber folgen mit dem hl. Franziskus und den Aposteln den Spuren Jesu und hören allein auf das Wort Gottes.   (AIHS 15.9.2013 etika.com)

Bergoglio: Nuestras dudas crecen

Noticias del periódico „Dolomiten“ del 3.8.2013: “Der Papst greift durch: Franziskus hat die “Franziskaner der Immakulata“ unter kommissarische Verwaltung gestellt. Den Gründern P. Stefano Maria Manelli und P. Gabriele Maria Pellettieri wird die Entscheidungsvollmacht entzogen; die Priester (der Ordensgemeinschaft) dürfen dann nur noch mit ausdrücklicher Erlaubnis die Messe im früheren (Tridentinischen) Ritus zelebrieren.“ – „Rauswurf für zwei Priester-Kandidaten. … müssen das Priesterseminar in Würzburg verlassen. Eine von den Bischöfen Schick und Hofmann beauftragte Untersuchungskommission befand, dass ein Seminarist „völlig inakzeptable KZ-Witze“ erzählt und Adolf Hitler parodiert habe, letzteres gemeinsam mit einem .. Seminaristen. Dieser hatte auch ein Konzert der Brixner Band Frei.Wild besucht, der rechtes Gedankengut vorgeworfen wird“. Por un chiste NS y por escuchar la rockband sudtirolesa Frei-Wild (de derecha) dos obispos han expulsado a dos seminaristas alemanes. No pueden hacerse sacerdotes = Berufsverbot. Pero el papa no desaloja la Gay lobby del Vaticano ni exmonunica los pretes pedófilos. En vez de condenar aquellos criminales ruegan para ellos, pero no para los seminaristas de derecha. El papa deje pecar la Gay lobby dentro de las santas murallas del Vaticano pero prohibe a buenos católicos de celebrar la misa latina y rechaza los rosarios regalados a él de un grupo conservador como antiquierte Gebetsform, anticuado costumbre. Nuestras dudas crecen.

Auf der Rückkehr aus Brasilien sagte Bergoglio im Flugzeug (laut „Dolomiten“ vom 30.7.2013, APA) wörtlich:

„Man schreibt viel über eine Schwulenlobby im Vatikan, doch ich habe keine Liste mit den Namen derjenigen, die daran beteiligt wären. Wenn jemand schwul ist und den Herrn sucht, wer bin ich, um ihn zu verurteilen? Man darf diese Personen nicht diskriminieren oder ausgrenzen. Die Kirche schaut nicht auf die Neigung einer Person. (Anmerkung: 2000 Jahre lang hatte es geheißen, die Kirche müsse die Menschen zur Buße hinführen, die Wurzeln der Sünden aus ihren Herzen reißen, um ihnen die Seligkeit des Himmels zu verschaffen. Dies gilt anscheinend nicht mehr.) Alle sind Brüder. Wenn sich jemand verliert, muss ihm geholfen werden. (Anm.: Viele Kirchenfürsten und Priester beziehen solches auch auf Pädophile.) Man muss unterscheiden, ob er eine anständige Person ist.“ (Anm. Was würden wohl Mose und der Apostel Paulus, die in Gottes Auftrag perverses Handeln geißeln, zu diesen Papstworten sagen? Vergleiche die Kantate „Sie verachten das Gesetz“ von Georg Philipp Telemann nach Jesaja, gesungen von der Rheinischen Kantorei.)

Papst schafft „lebenslänglich“ ab (Radio Vatikan)

Bergoglio zeigt Milde gegenüber Verbrechern. Höchststrafe im Vatikanstaat nur noch 35 Jahre.

ETIKA-Kommentar: Damit brauchen Massenmörder, Sadisten und Kinderschänder im Vatikan mit allerhöchstens 35 Jahren Gefängnis rechnen. Danach werden sie wieder auf die Gesellschaft losgelassen. Damit hat Bergoglio ein schlimmes Signal für die Welt gesetzt. Für Christen, die Gerechtigkeitssinn haben, ist der Schutz der Menschen, der Schwachen, der Frauen und Kinder aber vorrangig. Absolute Sicherheit geben nur zwei Lösungen: entweder die Todesstrafe für brutale Schwerstkriminelle oder ihre totale Verbannung in Isolationszonen; wir plädieren für die zweite. Da unsere Vorschläge (siehe ETIKA-Überlebensprogramm 9) von der Gesellschaft ignoriert oder abgelehnt werden, bleibt uns nur die Hoffnung auf die göttliche Gerechtigkeit. Wir sind sicher, dass grausame Verbrecher wie Pädophile im höllischen Feuer landen. Und Jene, die das Verbrechen durch milde Strafen fördern, weil sie die Verbrecher geradezu ermuntern, weiterhin Böses zu tun, werden ihren Anteil an deren Strafe erhalten. (Guami 11.7.2013)

Der neue Glaube: Die Hölle kommt nicht mehr vor
Bergoglio: „Gott verzeiht immer“ – Der Teufel im Vatikan

Die Enzyklika LUMEN FIDEI von Ratzinger/Bergoglio (www.vatican.va) 5.7.2013 Über Himmel und Hölle haben wir bisher keine konkreten Aussagen von Bergoglio gefunden; wir werden aber weiter danach suchen. Für Franziskus von Assisi spielten diese Begriffe eine zentrale Rolle, um nur Kap. XXI der Regel von 1221 zu zitieren: „Weh jenen, die nicht in der Buße sterben, denn sie werden Kinder des Teufels sein, dessen Werke sie tun; und sie werden ins ewige Feuer kommen.“

Bergoglio hat ein doppeltes Gesicht, denn andererseits betont er, dass es keine Salon-Christen brauche, sondern „Menschen, die auch unbequeme Dinge sagen …“ (Dolomiten 17.5.2013 APA) Wieso scheut er sich dann, in seiner ersten Enzyklika vor dem Hauptfeind des Menschengeschlechts, dem Teufel, und vor der ewigen Verdammnis in der Hölle zu warnen? Was sollen die vielen Worte der Enzyklika eigentlich aussagen, wenn damit ein neuer Glaube gepredigt wird, nicht mehr der alte?

Wieso erweckt Bergoglio den Eindruck, als ob alle Menschen gerettet würden? Dies schließen wohl viele Hörer aus seinen Worten: “Gott verzeiht immer. Er liebt uns wie eine Mutter.“ „Dio perdona sempre. Ci ama come una madre.” Die Zeitung der italienischen Bischofskonferenz, “Avvenire”, zitierte ihn am 11.6.2013 wie folgt: „Se gli mostriamo le nostre ferite interiori, i nostri peccati, Egli sempre ci perdona. È pura misericordia! Andiamo da Gesù!” Der Papst nähert sich mit derartigen Aussagen den unseligen Vertretern der Allerlösungslehre. Denn Jesus ist nicht nur Barmherzigkeit, sondern auch Richter, der nach Gerechtigkeit richtet, und zwar jede Tat, jedes Wort und jeden Gedanken. Er nimmt den reuigen Sünder an, aber verdammt alle, die in einer Todsünde sterben.

Franziskus von Assisi hat eine völlig andere Einstellung als derjenige, der sich seinen Namen gegeben hat. Der Heilige ruft die Menschen auf, sich nicht von den Feinden täuschen zu lassen, daß es süß sei, die Sünde zu begehen. Er schreibt im Brief an die Gläubigen:

„All jene aber, die nichts von Buße wissen wollen und nicht den Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus empfangen, sondern Lastern frönen und Sünden begehen, und die böser Begierde folgen und schlimmen Süchten und nicht halten, was sie versprochen haben, und die fleischlichen Gelüsten, den materiellen Problemen und Verlockungen dieser Zeit und den Sorgen dieses Lebens verfallen sind, also mit ihrem Körper der Welt dienen, getäuscht vom Teufel, dessen Kinder sie sind und dessen Werke sie ausführen, sind blind, weil sie das wahre Licht nicht sehen, unseren Herrn Jesus Christus. … Den Körper fressen die Würmer; und so verdirbt er (derjenige, der in schwerer Sünde ohne Genugtuung stirbt)  Leib und Seele in dieser kurzen Erdenzeit und fährt in die Hölle, wo seine Qual ohne Ende ist.“

Wie Vatikan-Insider Aldo Parmeggiano am 14.6.2013 in den „Dolomiten“ behaupten konnte: „Der Lebens-, Sprech- und Denkstil von Papst Franziskus weist eindeutig und nachdrücklich auf den Heiligen hin, dessen Namen Jorge Mario Bergoglio sich vor drei Monaten gegeben hat“ – dies ist uns als Franziskus-Kennern völlig schleierhaft. Dieser Papst predigt doch nicht Buße wie Franziskus von Assisi, sondern sagt den Menschen, was sie gerne hören wollen.

Wenn Bergoglio behauptet, Gott verzeihe immer, so irrt er. Denn Jesus sagt in Matthäus 12,31: Alle Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben; aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. Lesen die modernen Theologen die Bibel mit geschlossenen Augen? Wie können sie an den zahlreichen Drohbotschaften Jesu und der Apostel und Propheten vorübergehen, als ob diese nicht existierten?

Matthäus 13, 41 Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, 42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.

Matthäus 7,13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind´s, die auf ihm hingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind´s, die ihn finden.

Warum? Weil sie nicht mehr im wahren Glauben erzogen werden.

Der Teufel im Vatikan. Aus einem unerfindlichen Grund (vielleicht wider den eigenen Willen, wie man es sich auch bei Paul VI. vorstellen kann, wenn man Villa liest) erwähnt Bergoglio gelegentlich den Teufel. So erklärte er am Abend nach der Veröffentlichung der Enzyklika, also am 5.7.2013, bei einer Zeremonie in den vatikanischen Gärten: „Nel consacrare lo Stato Città del Vaticano a San Michele Arcangelo, gli chiediamo che ci difenda dal Maligno e che lo getti fuori.“ Dieser Satz erscheint der römischen Zeitung „la Repubblica“ so wichtig, daß sie daraus einen dreispaltigen Artikel macht. Sie verweist darauf, dass er damit noch über die Aussage von Paul VI. hinausgeht, der vom Rauch Satans, der in den Vatikan eingedrungen sei, berichtet hatte. Denn Bergoglio mache damit darauf aufmerksam, dass nicht nur der Rauch Satans, sondern der Böse selbst, als Person, im Vatikan eingedrungen sei. (la Repubblica, 6.7.2013, Paolo Rodari, S. 15)

Mai più quei Gentiluomini

Corriere: Mai più quei Gentiluomini del Papa 22.6.2013. M. Antonietta Calabrò. (Troppi scándali, non solo Ortolani)

El Che Bergoglio

Clarín, Los cien días del Papa: (6-2013): “... los enemigos que acumula en la Curia Romana el nuevo Papa argentino, lo llaman “el Che Bergoglio”, además de “populista”y “ demagogo sudamericano”.Cf. ABC: Los diez segretos de Bergoglio, con fotos (16-6-2013) Cf.: Luis Eduardo López Padilla, Méjico: EL PAPA FRANCISCO A LA LUZ DE LA FE Y LAS PROFECIAS. Video

Rosenkranz für Papst überholt?

kath.net meldet am 12.6.2013 wie andere Medien an diesem und dem folgenden Tag, dass Papst Franziskus eine Gebetsinitiative kritisiert habe, die ihm nach seiner Wahl 3525 Rosenkränze geschenkt habe. „Die Glaubenspraktiken aus der Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1959-63) hätten sich überlebt, so Papst Franziskus“, berichteten mehrere Presseorgane. Was meinte er damit? Der Intellektuelle drückt sich oft zweideutig (ambiguo) aus wie die vorigen Päpste. Trotzdem wächst seine Popularität weltweit.

„Papst erlaubt Fluchen“ – Bergoglio gegen „Moralisieren“

„Papst erlaubt Fluchen“ - so überschrieben viele Zeitungen eine Meldung über eine Aussage Bergoglios am 5.6.2013. (Wir wurden beim Anhören des Pressespiegels im RAI Sender Bozen darauf aufmerksam.) Darin hieß es unter anderem, nach Ansicht von Papst Franziskus dürfe „menschliche Not nicht moralisierend betrachtet“ werden. Offenbar hat ein Korrespondent der internationalen katholischen Presseagentur kipa diese Aussage mit angehört. kipa titelte: „Papst: Christen dürfen fluchen“. Den großen italienischen Zeitungen ist diese Sensation offenbar entgangen, was ganz erstaunlich ist. Denn schon am 17. April hatte die Internetseite lercio aufgrund eines ähnlichen Vorfalls verkündet: „Papa Francesco apre alle bestemmie“. Wer der Sache auf den Grund gehen will, gebe in einer Suchmaschine die Worte ein: Papst fluchen. Man sollte allerdings nicht zwei youtube-Videos glauben, die den Papst beim Stolpern zeigen, wobei man einen Fluch hört. Es handelt sich um verschiedene Stimmen und unserer Ansicht nach wohl um Fälschungen. Wir können uns jedenfalls nicht vorstellen, dass Bergoglio dieser laute Fluch entschlüpft ist. Die Presse hatte damals auch nichts davon erwähnt.

„Papst ruft zur Freundschaft mit Moslems auf“
„El Papa llamó a la amistad entre católicos y musulmanes”
Bergoglio: “Moslems beten den einzigen, lebendigen und barmherzigen Gott an“

Die „Dolomiten“ vom 30.3.2013 berichten auf S. 4, dass Magdi Allam (60), bis vor kurzem Vizechefredakteur des „Corriere della Sera“, aus der katholischen Kirche ausgetreten ist.  Als Grund gab er Blauäugigkeit und „selbstmörderischen Wahnsinn“ im interreligiösen Dialog an. Der Islam sei eine „in sich gewalttätige Ideologie“ und nicht mit unserer Kultur zu vereinbaren. Der frühere Moslem Magdi Allam war vor fünf Jahren von Papst Ratzinger katholisch getauft worden. Ist der Austritt Magdi Allams, der weiterhin an Jesus Christus glaubt, eine Reaktion auf die Aussagen des neuen Papstes Bergoglio über den interreligiösen Dialog? Der Chefredakteur des „Corriere dell´Alto Adige“, Enrico Franco, machte darauf aufmerksam, dass der in Kairo geborene Magdi Allam, der dort im Kolleg der Salesianer studiert hat, nach einem Artikel in der „Repubblica“ über die feurige Predigt des Imams der römischen Moschee unter Polizeischutz leben musste. (31.3.2013, S. 8, I tormenti di Allam e la Chiesa del Dialogo))

Am selben Karsamstag veröffentlichte der „Corriere della Sera“ ein Foto, auf dem Moslems aus Bangladesh, die sich auf einem Platz im römischen Stadtviertel Torpignattara niedergeworfen haben, für Papst Franziskus zu Allah beten. (S. 22) Bergoglio hatte am Gründonnerstag im römischen Jugendgefängnis Casal del Marmo Häftlingen die Füße gewaschen, darunter einer serbischen Muslimin. Ebenfalls in diesen Tagen hat die Gemeinschaft des hl. Francesco Saverio in Trient der islamischen Gemeinschaft eine Kollekte für die Moschee spendiert (laut Leserbrief im Corriere dell´ Alto Adige, 31.3.2013, S. 8).

Ebenfalls am 30.3.2013 war in der Online-Ausgabe der größten argentinischen Tageszeitung „Clarín“ folgender Bericht von Julio Algañaraz zu lesen: „El Papa llamó a la amistad entre católicos y musulmanes. Aclamado con aplausos por una enorme multitud en el Coliseo romano, Francisco destacó “la belleza y la fuerza de la comunión” entre ambas religiones.” Wörtlich sagte der Papst bei seinem ersten Kreuzweg in Rom: Hemos visto cuando el Papa Benedicto fue al Líbano: hemos visto la belleza y la fuerza de la comunión de los cristianos de aquella Tierra y de la amistad de tantos hermanos musulmanes y muchos otros.” Vergleiche dazu, was andere Christen, etwa der hl. Franziskus von Assisi und die Märtyrer von Marokko (siehe ETIKA 12FA) sowie der hl. Alfons von Liguori (La Verdad de la Fé, Madrid, Barcelona, 1847, S. 14f.) über den Islam sagten. Und man lese den Koran, der ausdrücklich die Freundschaft von Moslems mit Christen und anderen Ungläubigen verbietet. Das Pikante an den Worten des Papstes ist, dass bei dem Kreuzweg Christen aus dem Libanon auf die Not und die Verfolgung der Christen im Nahen Osten aufmerksam machen durften. Diesem Hilferuf nahm der Papst mit seinem Freundschaftsaufruf den Wind aus den Segeln, ist unsere Ansicht.

Dass es sich bei dem Papstaufruf nicht um ein Missverständnis handelt (dass nämlich der argentinische Journalist etwas falsch verstanden hat), geht aus Zeitungsberichten hervor, die bereits am 21. März erschienen sind. Dem „Avvenire“, der Zeitung der Italienischen Bischofskonferenz CEI, entnehmen wir, dass Bergoglio die Freundschaft mit Angehörigen verschiedener religiöser Traditionen vorantreiben will („Papa Francesco: ferma volontà di continuare il dialogo ecumenico e promuovere l´amicizia con chi appartiene a diverse tradizione religiose“). Nachdem er die engen, vom II. Vatikanischen Konzil hervorgehobenen Bande mit dem hebräischen Volk beschworen hat, widmet er den Moslems folgende Sätze:

„Saluto poi e ringrazio cordialmente tutti voi, cari amici appartenenti ad altre tradizioni religiose, inanzitutto i musulmani, che adorano Dio unico, vivente e misericordioso, e lo invocano nella preghiera, e voi tutti. ... La Chiesa Cattolica è consapevole dell´importanza che ha la promozione dell´amicizia e del rispetto tra uomini e donne di diverse traditioni religiose – questo voglio ripeterlo: promozione dell´amicizia e del rispetto tra uomini e donne di diverse tradizioni religiose – lo attesta anche il prezioso lavoro che svolge il Pontificio Consiglio per il dialogo interreligioso.” (Avvenire, 21.3.2013, S. 3, Titel: Verso l´unità in preghiera e carità)

“Ich grüße … vor allem die Moslems, die den einzigen, lebendigen und barmherzigen Gott anbeten …“

Dies bestätigt die römische Zeitung “la Repubblica” mit der Überschrift “Francesco, l´abbraccio alle altre fedi“. (S. 14) Es ist noch darauf hinzuweisen, dass der Oberrabiner vom Rom, Riccardo Di Segni, als erster Rabbi an der Amtseinführung eines Papstes teilgenommen hat. In einem Interview mit Gian Guido Vecchi vom „Corriere della Sera“ hatte er zuvor die Wahl des Argentiniers als Zeichen der Hoffnung gedeutet und gleichzeitig gefordert, dass der Ton gewisser Predigten in der katholischen Kirche korrigiert werden müsse. (19.3.3012, S. 19)

Verwundert über das Pentagramm

Mit Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass der Stern, den Bergoglio in sein Wappen aufgenommen hat, ein Pentagramm (fünfzackiger Stern) ist. Es soll angeblich an die hl. Jungfrau Maria erinnern. (Freche Anmerkung: Wohl wie die Pentagramme in den Fahnen so vieler laizistischer Staaten, der UNO und EU sowie der S…?) Offenbar hat er nie die Schriften von Juan M., H. H. Manfred Adler, Mag. Johannes Rothkranz und Kollegen gelesen. Hätte er wenigstens vorher in Wikipedia nachgeschaut! Seltsam mutet auch an, dass der Corriere della Sera in der Sonntagsausgabe vom 17.3.2013 zu einem Bild des Papstes mit Georg Gänswein die Überschrift stellt: „Il dito sulla fronte“ und darunter schreibt: „Parlando di come ha maturato l´idea di una Chiesa povera, il Pontefice porta un dito alla fronte.“ (S. 13) Wir wollen aber dessen ungeachtet  bis auf weiteres das Gute in den Menschen sehen. Hoffen wir, dass alles harmlos und Zufall ist.

Kommentarlos ist im Corriere della Sera vom 27.3.2013, S. 23, ein neues Papstwappen abgebildet. Das Pentagramm ist durch einen achtstrahligen Stern ersetzt worden; er soll auf die Seligkeiten hinweisen, also wohl nicht mehr auf Maria (Bildunterschrift: „Non ha più cinque punte, ma otto, come le beatitudini, la stella dello stemma papale“ Die Blume rechts („nardo“) ist „realistischer“, und ein an den Enden verschlungenes Band mit roter Rückseite trägt das Motto „MISERANDO ATQUE ELIGENDO“. Kurzkommentar: Mysteriös. Zumal der fünfzackige Stern auch schon das Wappen Bergoglios zierte, als er Erzbischof von Buenos Aires war. (laut Abbildung im „Corriere della Sera“ vom 19.3.2013, S. 16)

Franziskus an Franziskus: Die Höllenfrage

Papst Franziskus, stehen Sie hinter der bisher gültigen kirchlichen Lehre über die Hölle, wie sie der hl. Alfonso M. de Ligorio (Liguori), Kirchenlehrer,  in den hier angeführten Kapiteln darstellt?

S. Alfonso M. de Ligorio: Disertaciones teologico-morales acerca de la vida eterna, Disertacion octava, en: LA VERDAD DE LA FÉ, Pons, Madrid y Barcelona, 1847. §. I. Del lugar del infierno.  §. II. De la pena de sentido etc.

Die Frage könnte genauso gut so lauten: Sind sie wie der hl. Franziskus von Assisi folgender Meinung? „Weh jenen, die nicht in der Buße sterben, denn sie werden Kinder des Teufels sein, dessen Werke sie tun; und sie werden ins ewige Feuer kommen.“ (Nicht bullierte Regel von 1221, Kapitel XXI.)

Oder so: „Jene, die nicht kosten wollen, wie sanft der Herr ist, und die die Finsternis mehr lieben als das Licht, indem sie die Gebote Gottes nicht befolgen wollen, sind verflucht … Den Körper fressen die Würmer; und so verdirbt er Leib und Seele in dieser kurzen Erdenzeit und fährt in die Hölle, wo seine Qual ohne Ende ist.“ (Brief des hl. Franziskus an die Gläubigen) Vertreten Sie, Papst Franziskus, die gleiche Ansicht wie Franziskus, dessen Namen Sie sich beigelegt haben?

Im Namen des hl. Franziskus von Assisi, dessen Warnungen heutzutage von fast allen totgeschwiegen werden

Francisco, Verfasser des Buches „Kinder retten die Welt – Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten“, Apostel der letzten Zeiten AIHS, 22.3.2013

Appell an Papst Franziskus: Kinder schützen!

Schluss mit der kirchlichen Toleranz gegenüber Kinderschändern!
Das Ende der Welt und der Greuel der Verwüstung – Matthäus 24 aktuell

Wer Kinder liefert Bösen aus  -  Tolerieren oder isolieren  -  Kinderfeinde von Gott verlassen

Bergoglio, Savonarola, Grenzen der Barmherzigkeit

Bei aller Begeisterung für das neue Kirchenoberhaupt: Uns erstaunt das allgemeine Wohlwollen, das nach den meisten Kardinälen (immerhin von Wojtyla und Ratzinger ernannt) Medien und Politiker weltweit dem argentinischen Bischof von Rom trotz seiner Vorgeschichte (P. etc.) entgegenbringen (wie übrigens auch Ratzinger, sieht man von gewissen traditionell kirchenkritischen Medien in der BRD ab). Bergoglio wird hoffentlich nicht als Werkzeug betrachtet, mit dem die Kirche leichter zerstört werden kann, weil er anscheinend vorhat, die Kirche radikal umzukrempeln („Voglio una Chiesa povera per i poveri“, Corriere della Sera, 17.3.2013, S. 12, „Ich will eine arme Kirche für die Armen“), was äußerst riskant ist. Die Machtblöcke um den IOR und gewisse Cliquen fürchten um ihren Einfluss, so dass wir von etlichen Leuten hörten, dass es Bergoglio ergehen könnte wie dem vergifteten Luciani. Natürlich analysieren wir als unverbesserliche Verschwörungstheoretiker wie alle anderen jedes Wort des Papstes und beobachten jede Geste. Wir erinnern auch daran, dass schon Savonarola dazu aufgerufen hat, goldene Kelche zu verkaufen und den Erlös den Armen zu geben (in: Semplicità della vita cristiana). Der Dominikaner aus Ferrara wurde in Florenz auf dem Scheiterhaufen verbrannt – auf Anordnung des Papstes. Wir warten auf die Rehabilitierung.

Savonarola beginnt wieder aktuell zu werden. Der ehemalige Chefredakteur des „Corriere della Sera“, Paolo Mieli, widmet ganze zwei Kulturseiten dem Thema „Machiavelli ammirava il suo nemico Savonarola. Il predicatore domenicano non era un fanatico privo di senso politico“. Unter anderem zitiert er aus dem Buch von Giuseppe Prezzolino, Vita di Niccolò Machiavelli fiorentino, Rusconi: „Savonarola aspettava tutto da Dio, Machiavelli tutto dall´uomo”. (19.3.2013, p. 34f.) So ist es auch heute. Wir erwarten alles von Gott und nichts von den Menschen. Mieli ist nicht dumm. Wie ein roter Faden zieht sich durch seinen Artikel der (ihn offenbar, vielleicht unbewusst, beunruhigende) Hauptgedanke Savonarolas (und unserer), an dem weder ein Politiker noch ein Papst vorbeikommt:

„L´idea che una comunità timorata di Dio possa cogliere naturalmente il premio della gloria collettiva, ha ricordato Quentin Skinner („Machiavelli“, Il Mulino) era comune tra i contemporanei di Machiavelli.”

Denn „Barmherzigkeit: Grundbegriff des Evangeliums“ (so das vom neuen Papst gelobte Herder-Buch von Kurienkardinal Walter Kasper, ehemals Bischof von Rottenburg-Stuttgart – wir trafen ihn einst in Ave Maria Deggingen) stößt dort an ihre Grenzen, wo das Böse sich hartnäckig und unversöhnlich gegen die Barmherzigkeit, gegen das Gute, gegen Gott stellt und wo die Gerechtigkeit auf den Plan treten muss. Denn Gott ist sowohl barmherzig als auch gerecht und gibt Jedem nach seinen Taten, Gedanken und Worten. Wer schützt die Schwachen vor den Unbarmherzigen und Mitleidlosen? Deshalb wird Gott kein Erbarmen haben mit den Unbarmherzigen und Grausamen. Wenn es dem Tod entgegengeht, legen viele Menschen ihre Lebenslügen ab und zittern vor dem Gericht. (Literatur: Rainer Lechner: Empor aus der Scheinwelt, Gedichte, 2013. P. Martin von Cochem, siehe etika.com 9.)

Wie so oft von ETIKA wiederholt: Die Gottesfurcht ist die Bedingung für Mensch, Gesellschaft, Staat, um Wohlergehen, Glück, Heil zu erlangen. Die Menschen, die auf die Barmherzigkeit Gottes vertrauen und munter drauf los sündigen, werden ihr schwarzes Wunder erleben in der Bulge „Gott-ist-barmherzig“, die Francisco Quevedo beschrieben hat (noch ein Francisco, siehe den Roman von Rainer Lechner: Jedem nach seinen Taten, Roman, 2013).

La elección / Die Wahl

El nuevo Papa es el argentino Jorge Bergoglio (Clarín)

No ha sido una grata noticia para Cristina (clarin.com) (Nota: pero después el beso del Papa y el abrazo cordial, 18-3-2013; lächerlich erscheint es, wenn sie wenige Tage später große Töne spuckt und allem Hass und aller Feindschaft abschwören will, aber gleichzeitig an ungerechten Gesetzen festhält wie jenen über Abtreibung und Homo-Ehe; bitte Taten statt Worte, gilt für alle!)

El humilde jesuita de los necesitados, principal rival de Ratzinger (ABC) (Nota: pero después el abrazo con aquel: “Siamo fratelli”, 23-3-2013)

 

Siehe auch : Glaubensabfall unter Papst Bergoglio

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