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ETIKA |
SAN FRANCESCO |
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21FR9 |
Letizia senza riso - |
Lo specchio di perfezione |
Lo specchio di perfezione, introduzione di Ezio
Franceschini, volgarizzazione di Francesco Pennacchi. Edizioni O. R., Milano
1971, p. 96
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Non è lecito credere né stimare che il nostro padre, amante
di perfetta severità e onestà, intendesse che la letizia fosse dimostrata con
riso e con vane parole, giacché per questo mezzo si mostra non già letizia di
spirito ma piuttosto vanità e fatuità; anzi aveva in grande orrore nel servo
di Dio il riso e gli oziosi discorsi, non sopportando in niun modo che egli
ridesse, né che desse altrui la più leggera occasione di riso. |
Man
glaube und denke ja nicht, daß unser Vater, der die totale Strenge und
Ehrlichkeit liebte, dafür gewesen wäre, die Freude mit Lachen und eitlen
Worten zu zeigen, da auf solche Weise nicht der Freude des Geistes Ausdruck
gegeben wird, sondern der Eitelkeit, Albernheit und Oberflächlichkeit;
vielmehr waren ihm in dem Diener Gottes das Lachen und die müßigen Worte ein
Greuel, und er ertrug in keiner Weise, daß er lachte oder einem anderen die
geringste Gelegenheit zum Lachen bot. |
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Una volta, dando una sua ammonizione, più chiaramente
manifestò quale deve essere la letizia del servo di Dio, così dicendo: |
Einmal
gab er in einer Ermahnung klar und deutlich zu verstehen, worin die Freude
des Dieners Gottes besteht. Er sagte: |
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“Beato quel religioso che non dimostra allegrezza e
letizia, se non nei santi discorsi e nelle opere del Signore, e per essi
provoca gli uomini ad amare Iddio in gaudio e letizia. |
“Selig
jener Ordensmann, der Fröhlichkeit und Freude nur in heiligen Gesprächen und
in den Werken des Herrn zeigt und damit die Menschen veranlaßt, Gott in Wonne
und Freude zu lieben. |
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Guai invece a quel religioso che prende diletto in
parole vane e oziose, e per queste eccita gli uomini al riso.” |
Wehe
hingegen jenem Ordensmann, der Vergnügen findet an eitlen, leeren und
unnützen Worten und durch sie die Menschen zum Lachen bringt.“ |
Wohlgemerkt,
dies gilt für Brüder des Minderordens. So mancher von ihnen wird sich besinnen
müssen auf seinen wahren Auftrag. Aber auch für den Laien sind obige Worte aus
dem „Spiegel der Vollkommenheit“ eine
Ermahnung, sich nicht übertriebener Fröhlichkeit hinzugeben. etika.com