ETIKA I

ITALIA / ITALIEN

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17.6.2008

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Berlusconis Maulkorberlaß für Journalisten.
Journalisten dürfen keine Telefon-Abhörprotokolle mehr veröffentlichen. Widrigenfalls sie mit bis zu drei Jahren Gefängnis oder 100. 000 Euro Geldbuße bestraft werden. Viele Verbrechen und Korruptionsfälle sind nur dank der Abhöraktionen der Gerichte bekannt geworden. Der Regierungschef wollte eigentlich, daß die Justiz nur noch gegen die Mafia und Terroristen diese Wahrheitswaffe einsetzen darf, doch hat der Koalitionspartner Lega Nord durchgesetzt, daß es weitere Ausnahmen gibt, etwa Delikte, auf denen mehr als zehn Jahre Haft stehen. Diese einschneidende Beschränkung der Presserechte wird nicht ohne Folgen bleiben. Die Journalisten werden sich zu rächen wissen. Politiker kommen und treten ab oder werden gestürzt, aber die Journalisten bleiben. Als Hüter der Wahrheit werden sie immer ihre Pflicht erfüllen. Sie werden andere Wege suchen. Niemand braucht sich einzubilden, man könne mit Gesetzen die Wahrheit unterdrücken. Die Wahrheit siegt zu guter Letzt. Wir prophezeien, daß dieser Maulkorberlaß für die Zeitungen, die sich mit der Aufdeckung historischer Korruptionsfälle unermeßliche Verdienste um die Demokratie in Italien errungen haben, Berlusconi das Genick brechen wird. Hoch die Freiheit der Presse! (etika.com 13.6.2008)
Der Kommentator der „Repubblica“ prangert heute an, daß Berlusconi die Pressefreiheit einschränkt und sich wieder Gesetze zurechtschneidert, damit ihm ein neuer Korruptionsprozeß erspart bleibt. Oktavia Brugger kommentierte im Sender Bozen, daß Berlusconi erneut die Masche strickt, ein Gesetz, das nur ihm persönlich Vorteile bringt, als für die Allgemeinheit nützlich zu verkaufen.(17.6.2008)

Berlusconi gewinnt die Wahlen. Mitte-rechts-Bündnis hat Mehrheiten in beiden Kammern. Erfolg für Lega Nord. („Dolomiten“, 15.4.2008)

Don Verzé: l’Italia al naufragio. Il genio di Silvio può salvarci. (Corriere della Sera, 21.3.2008, p. 11) Kommentar überflüssig (aus Südtiroler Sicht)

Lista nera degli ebrei. “Tornati al fascismo”. In un blog l’elenco di 162 professori. (la Repubblica, Roma, 9.2.2008)

„Zehn Prozent der reichsten Familien Italiens besäßen 45 Prozent des gesamten Nettoreichtums des Landes.“ Dies gehe aus einem Bericht der italienischen Notenbank hervor. („Dolomiten“, 29.1.2008, Wirtschaft, mit)

„Siamo un Paese in ,ostaggio’ della sua classe politica“ (Gian Maria Fara, presidente dell’Eurispes). “Soltanto una famiglie su tre riesce ad arrivare all 27 del mese, sono oltre cinque milioni quelle povere e venti milioni di lavoratori sottopagati. Cresce vertiginosamente l’indebitamento.” (Alto Adige, 26.1.2008)

Vorschlag: Wenn nun die Kaufkraft so stark gesunken ist, die Inflation steigt und viele Familien und Alleinstehende mit ihrem Geld nicht mehr auskommen, wäre es nicht menschenfreundlich, denen, die es notwendig haben, die Möglichkeit zu geben, nebenher ein Taschengeld zu verdienen, damit sie besser über die Runden kommen? Dies ist vielen Arbeitslosen, Pensionisten, Studenten, Bauern und so weiter nach der derzeitigen Gesetzeslage untersagt. Im Umweltsektor gäbe es ungeheuer viel zu tun. Die Städte und Dörfer sind schmutzig, die Ränder der Landstraßen und Autobahnen übersät mit Abfällen, welche Autofahrer leichtsinnig aus dem Fenster werfen (ohne daran zu denken, daß sie im Jenseits auch für solche kleinen Sünden bestraft werden). Die oben Genannten könnte man unbürokratisch und steuerfrei 10 Euro pro Stunde Freiwilligendienst dazuverdienen lassen mit der Reinigung von Straßen und Flußufern; am Ufer der Etsch, aus der Städte in Italien das Trinkwasser beziehen, liegen immer noch ungezählte Kondome (sie warten nur auf ein Hochwasser, um die Adria kennenzulernen), Hinterlassenschaft der früher geduldeten und gesetzlich geschützten Straßenprostitution; wir erinnern uns noch gut an jenen übereifrigen Polizeifunktionär, der nach einer Bürgerversammlung, bei der jemand Selbstjustiz androhte, im Radio alle Schutzmaßnahmen verteufelte unter Berufung auf das Gesetz, aber die Gefährdung der Jugend und des Straßenverkehrs, die Verbreitung von Infektionskrankheiten sowie die Verschmutzung der Umwelt ignorierte.

Sperrklauseln führen zu Niedergang der Demokratie:
Betonblöcke der Altparteien lassen kein frisches Grün sprießen
Die wirklichen
Ursachen der Krise Italiens (etika.com-Analyse 26.1.2008)
Die Dummheit jener SVP-Parlamentarier, die mit einem neuen Wahlgesetz auch die Einführung einer Fünf-Prozent-Klausel für kleine Parteien fordern, ist unbeschreiblich. Wenn es nun wie anderswo nur noch zwei Blöcke geben soll, damit angeblich stabile Regierungsverhältnisse möglich gemacht werden, dann werden die italienischen Parteien doch nicht zulassen, daß wiederum die SVP das Zünglein an der Waage spielen und die Regierung nach Bedarf unter Druck setzen kann. Italien kann nicht unter dem Vorwand der Stabilität eine Sperrklausel einführen und ausgerechnet bei einer sowieso unzuverlässigen ethnischen Minderheit eine Ausnahme machen. Die SVP würde ja nie und nimmer italienweit die 5 Prozent-Hürde überspringen. So sägen sich die SVP-Parlamentarier den Ast ab, auf dem sie sitzen; einer, Links-Sympathisant Hans Widmann, ist eh schon abgesprungen bzw. heruntergeschüttelt worden. Als abschreckendes Beispiel, wie weit es mit einer Fünf-Prozent-Klausel kommt, mag die Bundesrepublik Deutschland dienen, deren politischer, wirtschaftlicher und kultureller Niedergang kaum aufzuhalten ist.

Unserer Ansicht nach spiegelt nur das Verhältniswahlrecht den Willen der Bevölkerung wider. Gerade dass nach dem Zweiten Weltkrieg sowohl Faschisten als auch Kommunisten und sonstige Linksradikale im Parlament vertreten waren, war die Voraussetzung für ein erträgliches Zusammenleben der auseinanderstrebenden politischen Kräfte. Hätte man die Extremisten ausgeschlossen, wäre vielleicht ein Bürgerkrieg ausgebrochen; jedenfalls hätten die Extremisten die Straße mobilisiert.

Eine Sperrklausel für kleine, neue Kräfte ist in höchstem Maße undemokratisch. Das ist ja eben der Grund für den Niedergang der Demokratie, daß immer dieselben Parteien oft seit mehr als einem halben Jahrhundert regieren, ihre Macht mit allen Mitteln zementieren und neuen, jungen Kräften keine Chance lassen, außer diese lassen sich von ihnen vereinnahmen und tanzen nach ihrer Pfeife.

Die unsinnigen Regeln, Vorschriften und Gesetze (siehe nachstehende Meldungen über die Post als Beispiel) sind zusammen mit dem Machtmißbrauch und dem Herausziehen der Steuergelder aus dem Volkswirtschaftskreislauf durch korrupte Politiker sowie die Mafia der Hauptgrund für die Krise Italiens.

·        Unfähigkeit gekoppelt mit Geldgier – dies richtet Italien zugrunde.

·        Die Schwätzer blenden das Volk. Schönredner 24 Stunden auf dem Bildschirm.

·        Weise, Gerechte, Idealisten haben keine Chance, weil das Volk sich für dumm verkaufen läßt.

Ein Vorteil bietet sich momentan: „Krise unter dem Schutz des Euro“. Unter dieser Überschrift kommentierte ein Beobachter: „… ohne die Einheitswährung würde Italien für das politische Chaos mit Abwertungen und hoher Inflation bestraft. Ein wirtschaftliches und politisches Abdriften in Richtung Afrika wäre kaum zu vermeiden.“ (Alexander Brenner Knoll in den „Dolomiten“, 24.1.2008, S. 1) Da der Euro aber selbst auf tönernen Füßen steht und die Inflation anheizt, kann er wohl eine Zeitlang den bedrängten Italienern eine Stütze sein, aber irgendwann wird das gesamte EU-Kartenhaus zusammenbrechen. Wenn nämlich die Spekulanten in der Wall Street entscheiden: „Mit dem Euro haben wir genug Geld verdient, jetzt drehen wir das Verhältnis zum Dollar wieder um, und das Spielchen beginnt von neuem.“

Wenige blicken durch, außer den Politikern eigentlich nur die Journalisten. Der Chefredakteur der „Dolomiten“, Toni Ebner, hat eine unmißverständliche Warnung an jene Leute gerichtet, welche die Südtiroler Volkspartei als Vertretung der deutschen Minderheit in Italien ins linke Lager getrieben haben, und gleichzeitig eine nüchterne Bilanz der Partnerschaft mit der Prodi-Regierung gezogen. Hier Auszüge aus seinem Leitartikel am 26.1.2008, Seite 1: „Italien hat die schlechteste Regierung Europas. … Ein Skandal jagt den anderen …Geredet wird viel, konkrete Lösungen für die Probleme gibt es aber keine.“ Dass Neapel, „eine der schönsten Barockstädte“, „in stinkenden Müllbergen“ versinke, zeige, dass dieser Staat krank sei. Da die SVP sich ganz klar auf die Seite der Mitte-links-Regierung geschlagen habe, „sitzt sie selbst mit im Scherbenhaufen“. Ebner weiter: „Sooft die SVP aufgefordert wird darzulegen, was unterm Strich geblieben ist, kommen ausweichende Antworten.“ Dann die deutliche Mahnung, die hoffentlich nicht überhört wird, denn es geht um das Überleben der Volksgruppe: „Eine Minderheitenpartei sollte sich nie einer politischen Mehrheit an die Brust werfen, weil sie bei deren Abwahl mit in den Abgrund gerissen wird. Die SVP sollte aus diesem Fehler lernen und sich nun endlich wieder als blockfreie Partei bewegen und im Parlament ihre Zustimmung von den Inhalten abhängig machen und nicht von bedenklichen Seilschaften.“

Wir befürchten leider, daß Leute wie Urzi und Biancofiore durch ihre ständigen Provokationen eine Annäherung weiter erschweren. Dabei wäre es notwendig, daß die Südtiroler (als solche gelten offiziell nur die Deutschen und Ladiner) zusammen mit den hier lebenden Italienern gemeinsam Front gegen die Multikulti-Bürokraten in Brüssel machen, die am liebsten den Proporz und weitere Errungenschaften der ethnischen Minderheiten zu Fall brächten. (etika.com 26.1.2008)

Bis zum Sturz des Postministers – wir kennen seinen Namen nicht – hat es länger gedauert als prophezeit; wir bedauern. Nun ist die ganze Mitte-Links-Regierung Prodi zurückgetreten. Die Stimmen für eine Große Koalition mehren sich. (26.1.2008)

Familienfeindlich. Posteitaliane verbreitet ein Faltblatt folgenden Inhalts: „Ein Postfach für die ganze Familie. Bei Bedarf können zwei weitere Familienmitglieder (Eltern, Gatte, Kinder, Geschwister) das Postfach nutzen. So erhalten Sie die gesamte Post der Familie in einem Postfach – praktisch und günstig obendrein. Jahresgebühr Postfachgröße klein: Miete 35 Euro. Für jedes weitere Familienmitglied 18 Euro.“ Welcher Widerspruch! Wenn man nicht Analphabet ist, versteht man dies so: Ein Vater mietet ein Postfach und darf für sich, für die Frau und das erste Kind Post in dem Postfach abholen nach Bezahlung von 35 + 18 + 18 = 71 Euro pro Jahr. Also nur 3 Personen dürfen das Postfach nutzen. Das zweite Kind, vielleicht zwei oder sechs oder zehn Jahre alt, muß sich die Post an eine andere Adresse schicken lassen! Es ist, so wie das Faltblatt formuliert ist, nicht einmal möglich, das zweite und weitere Kinder einzubeziehen gegen eine Zusatzgebühr. Gleichzeitig heißt es aber: „Ein Postfach für die ganze Familie“ und „die gesamte Post der Familie“. Ein Vater mit elf Kindern – wir kennen in Südtirol größere Familien – soll 5 Postfächer mieten. Wahnsinn!

Während sich die Politiker den Mund wund reden über notwendige familienfreundliche Maßnahmen, um die Renten der Zukunft zu sichern, trifft die Führung der italienischen Post eine solche Regelung. Es ist kaum zu glauben, was da für Leute am Werk sind. Sie verkaufen ihr Volk ja für dumm. Genauso lächerlich und unverständlich der Werbetext: „Ein Postfach hat viele Vorteile … Flexibel: Erhalten Sie mehr Post als erwartet, können Sie auch mehrere Postfächer mieten.“ Weltweit wohl einmalig, ein solcher Gedanke. Welcher Bürokrat hat diese Eier ausgebrütet? Gott sei Dank besteht die italienische Post zur großen Mehrheit aus verantwortungsbewußten, bienenfleißigen Postbeamten und Briefträgern. Nur an der Spitze scheint es zu hapern. – In München hat ein Postfach früher einen bescheidenen Betrag gekostet, und dann verzichtete die Post auf einmal auf die Gebühr. Weil sie nämlich selbst den Vorteil davon hat, denn der Briefträger muß nicht mehr das betreffende Haus aufsuchen. (25.1.2008)

Wir legen dem italienischen Postminister ein Umdenken oder den Rücktritt nahe. Die braven Postler an der Front mühen sich verzweifelt ab, doch gegen ein falsches Management in Rom können sie kaum noch aufkommen. Der Personalmangel wirkt sich verheerend aus. Die Regierung sollte endlich mehr Geld in die Post investieren und sie attraktiver machen, statt ihr Einnahmen wegzunehmen, wie dies im Zuge der Privatisierung auf EU-Ebene vorgesehen ist. Wenn ein Postminister in einem ganzen Amtsjahr nicht imstand ist, die fehlenden Briefmarken von 5, 10, 20 und 30 Cent nachdrucken zu lassen, so dass sie in jedem Postamt verfügbar sind, ist er fehl am Platz. Viele in den Postämtern vorhandene Briefmarken werden gar nicht mehr ausgegeben wegen fehlender Kombinationsmöglichkeiten. Glücklich schätzt sich der Kunde, wenn er als Notlösung in manchen Postämtern die restlichen Werte zu 1, 2 oder 3 Cent zusammenraffen kann. Nur geistig Minderbemittelte an den Schaltern – wir haben solche angetroffen - glauben, dass es nur Briefmarken für ein paar Standardsendungen braucht, nicht aber kombinierbare Marken für Auslandsbriefe zu den Tarifen 1,45 oder 1,70 Euro. Noch schlimmer ist, dass die Postämter in manchen Dörfern nur noch dreimal in der Woche geöffnet haben und dass, wie jetzt wieder in Afing geschehen, Postsendungen im Wald verteilt, also „entsorgt“ werden („D“ 9.6.2007). Unser Konsumentenprotest ist nicht in den Wind geschrieben, da die italienischen Geheimdienste fleißig unsere Seiten lesen und dem Postministerium sicherlich hiervon Mitteilung machen werden. So bleibt die Hoffnung, dass der Minister umgehend das Versäumte nachholt und wenigstens die Briefmarken in kleinen Werten nachdrucken lässt. Aufgrund der stärker sprudelnden Steuereinnahmen könnte die Regierung Prodi jetzt auch mehr Personal einstellen. Aber sie hört zuviel auf Brüssel. (13.6.2007)

Trockenheit in Italien 2007: Wen wundert’s nach jenem Gesetz? Gott läßt Seiner nicht spotten.

Die italienische Post hat 2006 ihren Gewinn um 93,6 Prozent auf 675,6 Millionen Euro gesteigert bei einem Umsatz von 17,1 Milliarden Euro. (“Dolomiten”, mit, Meldung vom Ende März 2007). Wer kassiert da ab? In vielen Dörfern werden die Postämter nur noch jeden zweiten Tag geöffnet. Hinten und vorne fehlt es an Personal, und die vorhandenen Mitarbeiter sind überlastet. 

Hochachtung vor jenen Senatoren, die gegen die Verlängerung des italienischen Truppeneinsatzes in Afghanistan gestimmt haben! Das Gewissen steht höher als jedes Gesetz und jede Regierung. Ministerpräsident Romano Prodi hätte, statt zurückzutreten, seine Aussenpolitik ändern und die Truppen aus dem Land der Taliban zurückziehen sollen, dann könnte er weiterregieren. Er hatte sich die Sympathien der extremen Linken schon mit seiner Zustimmung zur Vergrößerung des US-Stützpunktes in Vicenza verscherzt. Immerhin ist die Mehrheit der Bevölkerung kritisch zur Außenpolitik der Mitte-Links-Regierung und zum Afghanistaneinsatz eingestellt, wie beim Pressespiegel des Senders Bozen zu hören war. Aber Prodi und sein Aussenminister Massimo D’Alema stehen wohl unter Druck. Wir schätzen beide als anständige Leute ein, die in ihrer Position gegen ihr Gewissen handeln müssen.

Ein Schmankerl (für jene, die durchblicken; SVP-Obmann Elmar Pichler-Rolle kann die Überlegungen des Südtirol-Freundes „immer schwerer nachvollziehen“) servierte Exstaatspräsident und Senator auf Lebenszeit Francesco Cossiga, als er ausgerechnet den von den Linksliberalen und Multikulturellen magisch angezogenen, pazifistischen SVP-Senator Oskar Peterlini dreimal mit dem Ausruf unterbrach: „Es lebe die SS Südtirols“. Im Zweiten Weltkrieg hatten viele Südtiroler Dienst in der Waffen-SS geleistet, viele waren dazu gezwungen worden. Mit diesen hat Peterlini natürlich nichts gemein. Der bekennende Pazifist Peterlini stimmte für die Fortsetzung der Besetzung Afghanistans unter Mitwirkung italienischer Truppen an der Seite der USA im Rahmen der NATO, Cossiga offenbar dagegen. (22. und 23.2.2007)

Radicalismo di centro
Sgobio: „…i problemi di Prodi vengono dal radicalismo di centro”. (Alto Adige, 5.2.2007)

“Iraq, l´Italia non avrà soldati in prima linea”.
Berlusconi ottimista. (Corriere della Sera, 23.11.2002) Das hätten frühere Verbündete auch gar nicht erwartet.

24 anni carcere per Andreotti. “Ho fatto il mio dovere, ora mi minacciano di morte”. Lino Gabriele Verrina, presidente della Corte d´assise d´appello di Perugia legge la sentenza di condanna: 24 anni di carcere per il senatore a vita Giulio Andreotti ed il boss mafiosi Tano Badalamenti. (Corriere della Sera, Milano, 19.11.2002, p. 5) Was bezweckt das Gericht, zumal …? Die Antwort geben auf Seite 8 Kardinal Ruini:  Il presidente della Cei: „Intatta stima per Andreotti, dopo l´assurda sentenza” und merkwürdigerweise il segretario dei Ds, Piero Fassino: “Ora mettere mano alla riforma della giustizia”.

 

Deficit a rischio, il governo blocca le spese. (Corriere della Sera, 20.11.2002)

 

Caricatura di Altan: I cittadini devono continuare ad avere fiducia nelle rispettive giustizie. (la Repubblica, 20.11.2002)

 

Mafia, Ciancimino muore con i suoi segreti. Corleonese ed ex sindaco dc. (Corriere della Sera, 20.11.2002)

 

Ucciso per 200 euro davanti alla famiglia. Rapina in una valletta. Assalto di due banditi a Fiesso d´Artico, provincia di Venezia. Il figlio: erano stranieri. (Corriere della Sera, 20.11.2002) Dazu später eine Frage am bestimmte Leute.

 

Immigrati, la sanatoria di record. Presentate oltre 600 mila domande. (p. 1)  La carica dei 600 mila. Chiesta la proroga dei termini. (p. 12) (la Repubblica, 12.11.2002)

 

Pirelli in rosso profondo taglia 2.400 dipendenti. Il gruppo perde oltre 400 milioni in nove mesi. (la Repubblica, 12.11.2002). Wir wußten es. Der Pirelli-Kalender... Man schmäht nicht ungestraft den Schöpfer und das Werk seiner Hände.

 

Fiat-Belegschaft lehnt sich auf. Laut Sanierungsplan sollen 47 Prozent der Arbeiter und Angestellten abgebaut werden. Streiks und Demonstrationen. Turin: Über 10.000 Arbeitnehmer beschuldigten den Hauptaktionär und Ehrenpräsidenten des Konzerns, Gianni Agnelli, die Schulden nur abbauen zu wollen, um dem Partner General Motors im Jahr 2004 den Konzern zu einem besseren Preis verkaufen zu können. Fiat-Konzern erwartet 2002 in der Autosparte einen Verlust von zwei Milliarden Euro. (D 9.11.2002 APA)

 

Mitrokhin, morto il superteste: mistero. Il colonnello Bonaventura stroncato forse da un infarto, ma la Procura apre un inchiesta. L´ufficiale del Sismi stava per essere interrogato dalla Commissione. La storia del dossier Mitrokhin più che una spy story. Il palato dei cremlinologi è deliziato, ma per la ricostruzione dei misteri scritti dall´archivista del Kgb potrebbe essere un colpo difficile da incassare. Bonaventura era un investigatore dalle doti eccezionali, un uomo che sapeva. L´ex capo Sismi, il generale Ramponi, oggi deputati di An, punta il dito sui governi Dini, Prodi e D´Alema. Bonaventura: era uno dei pilastri dell´intelligence italiana. L´ex collaboratore di Dalla Chiesa che indagò sui casi Moro e Sofri. Rivelazioni: Uno storico russo, Luiss Victor Zaslavsky (secondo Il sole/24ore) : “Non solo Togliatti: a Roma anche Nenni era l´uomo di Stalin”. “Appoggiò il golpe cecoslovacco del 1948 e si mise al servizio di Mosca”. (Il Giornale, Milano, 8.11.2002)

Mitrokhin: trovato morto colonnello del Sismi. Il colonnello dei Carabinieri Umberto Bonaventura, 63 anni, morto nel letto della propria abitazione in via Bezzi. Era stato braccio desto del generale Dalla Chiesa. Sie era occupato del caso dell´archivio Mitrokhin. (lastampa.it , 7.11.2002)

 

Calvi fu „suicidato“. Ecco le prove. I periti: ucciso vicino al ponte dei Frati Neri e poi impiccato. L´interrogativo che durava da 20 anni è stato finalmente sciolto. Il verdetto: “la notte del 17 giugno del 1982 Roberto Calvi, trovato impiccato sotto il ponte dei “Frati Neri” a Londra, fu ucciso ed i suoi assassini tentarono poi di farlo apparire come un suicidio”.  Undici pagine delle conclusioni. La perizia è scritta in tedesco. Ricostruite anche le ultime ore di vita del presidente del Banco Ambrosiano. La perizia conferma conferma quel che già avevano detto i pentiti di mafia, Tommaso Buscetta e Francesco Marino Mannoia. … ucciso da Cosa nostra su ordine di Pippo Calò perché Roberto Calvi, come prima aveva fatto Michele Sindona, aveva gestito male i miliardi che la mafia siciliana gli aveva affidato per riciclarli. … la morte s´inserisce nel torbido contesto degli affari sporchi dello Ior (la banca del Vaticano, guidato allora da monsignor Paolo Marcinkus) e della P2 del venerabile Licio Gelli. Secondo questa ricostruzione Calvi era “prigionero” di Flavio Carboni che lo fece trasferire a Londra sotte la sorveglianza di Silvano Vittor. Vittor e Calvi erano stati assieme fino alle 21 del 17 giugno dentro la stanza numero 881 del Chelsea Cloister. Calvi fu prelevato dalla sua stanza da due uomini e portata fuori. Poi fu “suicidato”. (la Repubblica, Roma, 25.10.2002) Eine furchtbar spannende Abrechnungsgeschichte unter Mafiosi und Freimaurern.

 

"Luci rosse, coinvolte giornalisti Rai". Roma, anche personaggi del piccolo schermo mel giro delle prostitute di lusso. Le ragazze inserite nel "catalogo": ci avevano detto che serviva per programmi tv. (Corriere della Sera, Milano, 7.10.2002, p. 14)

„Professor für Prostitution“. Finanzwissenschaftler Rolando Valiano, Sohn des 1999 verstorbenen Senators Leo Valiani, der nach 1945 zu den „Vätern des Vaterlandes“ gehört hatte, als schmutziger Menschenhändler entlarvt. Führte Doppelleben. Beherbergte in seiner Wohnung Prostituierte aus Osteuropa. (D 4.10.2002 hü)

94 Prozent der Italiener gegen Angriff auf den Irak. Umfrage von „Famiglia Cristiana“. (D 3.10.2002 apa)

Berlusconi: sacrifici per tutti. (la Repubblica, Roma, 28.9.2002) Darunter Foto eines spaßig aufgelegten Regierungschefs.

Crollano le entrate fiscali. (la Repubblica, Roma, 27.9.2002)

Crocifisso, ogni scuola deciderà da sola”. Il viceministro Valentina Aprea: non si saranno circolari. (Corriere della Sera, Milano, 27.9.2002)

La campagna della Moratti: “Riporterò i crocifissi a scuola”.
Il ministro dell´Istruzione: “Un simbolo della nostra civiltà, sarà esposto in tutte le aule”. Presto una normativa ad hoc, scoppia la polemica. Fino a sei mesi di arresto per chi li rimuove. Amos Luzzatto, presidente dell´Unione delle comunità ebraiche italiane: “Sono perplesso e preoccupato…” (la Repubblica, Roma, 19.9.2002, p. 7)
La Moratti: il croocifisso tornerà nelle aule. Il ministro: ha un valore storico universale. I leghisti: esponiamolo in tutti i luoghi pubblici.
(Corriere della Sera, 19.9.2002, p. 2)
Unterrichtsministerin Moratti: In den Schulen sollen wieder Kreuze aufgehängt werden.

I musulmani: via i crocifissi da scuole e ospedali! Islam aktuell /actual (la Repubblica, Roma, 17.9.2002, p. 24)
Freche Provokation: Moslems fordern, Kruzifixe aus Schulen und Krankenhäusern in Italien zu entfernen!

Streit zwischen Kirche und Lega. Giancarlo Gentilini, Bürgermeister von Treviso, beschuldigt 30 Marokkaner, die den Dom besetzt halten, der Schändung des Gotteshauses. Niemand wolle Ausländern Wohnungen vermieten, klagten die Marokkaner. „Es würde noch fehlen, dass wir diesen Leuten eine Wohnung geben. Wir können nicht einmal der lokalen Bevölkerung Unterstützung für die Mieten geben“, sagte Lega-Chef und Reformenminister Umberto Bossi dazu. (D 27.8.2002 apa)

Ausverkauf geht los. Zählung der Denkmäler, archäologischen Stätten und Strände. Zwei von der Regierung gegründete Gesellschaften können künftig einzelne Vermögenswerte zum Verkauf anbieten. Auf der Liste findet man die Insel Pianosa vor der Toskana, Paläste in Venedig, renommierte Strände, Bahnhöfe und Straßen. (D 22.8.2002) Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Und weil die Regierung kein Geld mehr hat, verkauft es das Eigentum seiner Bürger. Das hat es noch nie in der zweitausendjährigen Geschichte Italiens gegeben.

“Cacciamo gli arabi dall´Italia”. La Lega va alle Crociate. (la Repubblica, 8.8.2002)

La ragazza dell´eros center: “quelle feste con i calciatori”. “C´erano giocatori di Juve, Toro, Inter e Atalanta”. Parla Sophie, fidanzata di un calciatore. (Corriere della Sera, 3.7.2002)

Pedofilia, perquisita la villa di Augusto Martelli. Arrangiatore personale di Mina per otto anni e compositore di numerosi jingle e colonne sonore di successo, è indagato per il reato di pedofilia. La sua casa di Carimate (Como) è stata perquisita. Tra il lavoro che lo hanno reso noto, l´arrangiamento dell´inno di Forza Italia e quello del Partito Socialista all´epoca di Bettino Craxi. (repubblica.it 20.11.2001  ???  6/2002)

Un milione di lettori in rete, il boom di “Repubblica.it”. 1.036.028 visitatori unici. 21.833.900 pagine lette. 21 pagine per utente. Fonte: Nielsen-Netratings, maggio 2002. Traffico su internet. (la Repubblica, 26.6.2002)

Perché ci fanno perdere l´amore per la patria. (la Repubblica, Roma, 26.6.2002)

Gli ebrei bocciano la (legge immigrati) Bossi-Fini: “Daremo tutti le nostre impronte”. (la Repubblica, Roma, 26.6.2002, p. 17)

Firenze, il fantasma del mostro. Scoperto tre cadaveri profanati, messe nere nell´obitorio. Deturpati col bisturi i volti di tre anziani. (la Repubblica, Roma, 25.6.2002, p. 21)

Il boom di „Repubblica.it“, un milione di lettori in rete in maggio. Traffico su Internet, i rilevamenti Nielsen/Netratings. I giornali più visitati: 1. news2000.iol.it 1.131.165 visitatori unici, 19.167.723 pagine lette, pagine per utente 17. 2. repubblica.it 1.036.028 visitatori, 21.833.900 pagine lette, pagine per utente 21. 3. notizie.virgilio.it. 4. corriere.it 628.395 visitatori, 11.851.030 pagine lette, pagine per utente 19. 10. lastampa.it 247.132 visitatori, 6.295.148 pagine lette, 25 pagine per utente. (la Repubblica, Roma, 26.6.2002)

L´ex capo dei magistrati indagato per mafia. Caso Catania. Giuseppe Gennaro interrogato a Messina nega. (Il Giornale, Milano, 19.6.2002)

Öffentliche Kulturgüter sollen “privatisiert” werden. Vorstoß von Wirtschaftsminister Giulio Tremonti. Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi hat in einem Begleitbrief zu Tremontis „Antidefizitgesetz“ verlangt, dass Strände und Denkmäler nicht veräußert werden dürfen.(D 17.6.2002)

Italia: Sanità, spese fuori controllo. (la Repubblica, 8.6.2002, p. 4)

Debito pubblico, timori in Italia per il nuovo record. 1.378 miliardi di euro, pari a 2.668.191 miliardi di vecchie lire. Casini: subito la reforma delle pensioni. (Corriere della Sera, 8.6.2002, p. 1)

Alle Italiener werden als Verbrecher behandelt: Fingerabdrücke!
Die Abgeordnetenkammer gab grünes Licht für das Einwanderungsgesetz. Arbeitsvertrag Voraussetzung für Aufenthaltsgenehmigung. Nicht-EU-Bürgern, die eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen oder erneuern wollen, müssen die Fingerabdrücke abgenommen werden. Nach der Einführung des elektronischen Ausweises nach EU-Modell sollen die Fingerabdrücke aller italienischen Staatsbürger abgenommen werden, wie die Linke in einem Antrag des Oppositionschefs Francesco Rutelli gefordert hatte. Damit soll eine Diskriminierung der Einwanderer vermieden werden. (D 5.6.2002 mit) Genehmigung im Senat am 11.7.2002: 146 Senatoren dafür, 89 dagegen, 3 Enthaltungen. (D 12.7.2002 mit)

Immigrazione: la Camera approva la Bossi-Fini. 279 voti a favore e 203 contrari. (corriere.it 4.6.2002)

Impronte digitali per gli immigrati. La Camera vota il provvedimento: saranno prese a tutti gli extracomunitari che chiedono il permesso di soggiorno. (Corriere della Sera, 30.5.2002, p. 1) Berlusconi: Il 25 per cento dei reati è commesso da extra comunitari. (Il Giornale, 30.5.2002)

La crisi Fiat nelle mani delle banche. (la Repubblica, 29.5.2002)

Prostitute per vip: coinvolta valletta tv.  Una organizzazione che faceva arrivare in Italia bellissime ragazze dai Paesi dell´Est. Arresto di due persone e sequestro di beni per alcuni milioni di euro. (corriere.it 21.5.2002 Cronache) Bravo!

La Rai spiata dai servizi segreti. Uno 007: avevamo microspie ovunque. Nelle carte il nome di un premier che decideva anche i varietà. (Il Giornale, Milano, 18.5.2002, p. 1)

Crolla la produzione industriale a marzo. – 7,6 % sull´anno scorso. (repubblica.it 15.5.2002)

L´anno più nero della Fiat. A rischio 5.000 posti di lavoro. Nel primo trimestre perdite per 529 milioni (Anm.: Corriere und aandere Zeitungen meldeten nur 429 Millionen). La Ferrari va in Borsa. (la Repubblica, Roma, 15.5.2002)

Cesena, violenze gay, professore Maurizio Sorbini (52) arrestato. (repubblica.it 15.5.2002, Cronaca)

Cordova aveva ragione, va cacciato. Il Riesame ha promosso la linea del procuratore capo ma 100 giudici lo accusano. (Il Giornale, Milano, 14.5.2002, p. 1)

„I giudici paghino i propri errori”. Il sottosegretario alla Giustizia Vietti: ripristinare la responsabilità, troppe toghe di parte. (Il Giornale, Milano, 13.5.2002, p. 1)

Caricatura: Dicono che non siamo in regola con il debito pubblico! – Privatizziamolo! (Giannelli, Corriere della Sera, Milano, 12.5.2002, p. 1)
Der Privatisierungstrick entlarvt. Erst werden – beileibe nicht nur in Italien, sondern fast weltweit - die Steuergelder für andere Zwecke verwendet als für Renten, Krankenfürsorge usw. dann soll der Bürger für die vereinbarten staatlichen Dienstleistungen noch einmal extra, das heißt doppelt zahlen, zum Beispiel in Italien jetzt für die Gesundheitskosten. Weil das Geld nicht mehr reicht, kommt die Pflegeversicherung usw. usf.  Solange der Bürger zahlen kann, zahlt er – wenn er nicht mehr kann, kommt der Bürgerkrieg.

Debito pubblico, crescita record.  Allarme di Bankitalia: in calo anche le entrate tributarie. A marzo la vorgine raggiunge: 1.358 miliardi di euro. (la Repubblica, Roma, 11.5.2002)

Staatsschulden sind auf Rekordniveau: 1.358.835 Millionen Euro. Steuereinnahmen um 7,7 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. (D 11.5.2002)

L´Inps regala miliardi agli immigrati. Un extracomunitario può incassare quando vuole i versamenti rivalutati del 5 % annuo, più di quanto offre una banca. Un operaio senegalese dopo 12 anni ha lasciati il lavoro con 165 milioni. - Contributi a perdere. (Il Giornale, Milano, 11.5.2002, p. 1)

Impronte digitali per tutti gli immigrati”. Emendamento del centrodestra alla legge Bossi-Fini. Sì di Rutelli. (Corriere della Sera, 10.5.2002, p. 1 e 8)

Pirelli comincia male il 2002. (la Repubblica, 10.5.2002) Es wäre auch zu verwundern, wenn es für den Pirelli-Kalender von oben eine Prämie gäbe.

Giovanni Agnelli: “Vado in America per curarmi, la Fiat è in buone mani”. (Corriere della Sera, 10.5.2002, Economia). Den Vergleich aus Bismarck-Zeiten trauen wir uns natürlich nicht zu bringen.

Radicali: „I terroristi? Prendeteli in Vaticano” Terrorist? No Thanks! Keep them in the Vatican. Connivenze tra fondamentalisti clericali e terroristi. (www-5.radioradicale.it , 9.5.2002) Schon die Sprachwahl läßt erkennen, dass alles auf einen Bürgerkrieg zusteuert.

400.000 Kinder in Italien als Schwarzarbeiter eingesetzt. (D 8.5.2002)

Aprile nero per l´auto, il mercato precipita. Flessione delle immatricolazioni del 13,36 per cento. La Fiat ha venduto il 21,6 per cento di vetture in meno. (repubblica.it 6.5.2002) Fiat: “Vogliamo ridurre i debiti più rapidamente.” Allo studio la quoatzione di Ferrari. (Corriere della Sera, 3.5.2002 Economia) Fiat will Anteile an Ferrari verkaufen. Fiat hat 6,5 Milliarden Euro hohen Schuldenberg. (D 3.5.2002)

Fini darf nach Israel reisen. Lob in Tel Aviv wegen Kritik an Frankreichs Rechtsextremem Le Pen. (D 3.5.2002, S. 1)

Il 70 % degli italiani tornerebbe alla lira. “Con la moneta unica si spende troppo” (la Repubblica, 3.5.2002, Economia)

Pannella, Schluß! RadioRadicale.it : Satyagraha: Panella, Sospendere per prepararsi alla seconda fase. (29.4.2002) Pannella setzt sich u. a. für die Legalisierung leichter Drogen ein und veranstaltete deshalb Hungerstreiks. Er soll endlich Schluß machen mit dem Mißbrauch des hehren Begriffs Satyagraha (Festhalten an der Wahrheit, Kampf für die Wahrheit). Gandhi würde Pannella trotz grundsätzlichen Gewaltverzichts ohrfeigen, würde er ihn erblicken.

Foibe. Le stragi dimenticate della stella rossa. Gianno Oliva ricostruisce gli eccidi avvenuti sul confine nordorientale nell´autunno del ´43 e nella primavera del ´45. Le colpe del Pci e le responsabilità occidentali nel nascondere la verità. (Corriere della Sera, 29.4.2002, Cultura (!))

Napoli, poliziotto arrestati. I pm vanno da Cordova. Dall´alleanza tra Cordova e Mancuso. Oggi al via gli interrogatori deglie agenti arrestati. Cordova non firma, sigla Mancuso. (la Repubblica, 29.4.2002) Sollten wir uns in Cordova getäuscht haben? Beim Jüngsten Gericht erkennen wir die Wahrheit.

Eros center, bocciato il progetto di Bossi. Palazzo Chigi dice no al disegno di legge. (Corriere della Sera, Milano, 8.5.2002, p. 15) Das Projekt: Togliere le prostitute dalle strade delle città che hanno più di 50 mila abitanti e spostarle in “eros center”, tassarle, controllarle sanitariamente. Bossi: “Gli eros center vanno fatti solo nelle grandi città …” (repubblica.it 7.5.2002) Speroni: previsto il carcere per chi “esercita” in strada. (Corriere 1.5.2002)

Polizia, Cordova contro i suoi pm. Il procuratore accusa i gip: “Lasciati liberi 700 camorristi”. (la Repubblica, 8.5.2002, p. 1) Cordova: “Sto pensando di lasciare Napoli”. (repubblica.it 7.5.2002) Polizia, inchiesta sulla rivolta. Napoli, oggi, i primi interrogatori. Il capo della Mobile sott´accusa. In tutta Italia cresce la rabbia dei polizitto. (la Repubblica, 29.4.2002, p. 1) I tre no di Cordova all´arresto degli agenti. Gli accusatori erano nella lista dei violenti. I poliziotti: “Ci trattano peggio dei delinquenti. Certi magistrati ci usano per fini politici”. (Il Giornale, Milano, 28.4.2002, p. 1)

Italia, “in nero” un quarto dell´economia. L´allarme del Fmi: il “sommerso” vale 27 % del pil, sfugge al fisco e crea un esercito di lavoratori non garantiti. (corriere.it 26.4.2002).

Sentenza legalizza l´eutanasia in Italia. (Il Giornale, Milano, 25.4.2002, p. 1)

Lettere dall´Italia. Caro Adolfo ti scrivo… Dall´Archivio di Stato emergono le missive inviate a Hitler da molte città del nostro Paese… ammirazione . (Corriere della Sera, Milano, 22.4.2002, p. 25, Cultura)

Kamikaze-Flug in Mailands höchstes Gebäude.
Milano: Inferno nel grattacielo - Mailand: Inferno im Wolkenkratzer
Aereo da turismo contro il
Pirellone: morto il pilota e due donne legali dell'Avvocatura, settanta i feriti.
I testimoni: "Una scena apocalittica"  L'incubo del nostro secolo / di G.D'Avanzo (la Repubblica 19.4.2002)
Darüber je 13 Seiten im Corriere della Serra und in La Repubblica am 19.4.2002

Der Italoschweizer Luigi Fasulo (66), ein ausgezeichneter Pilot („Cowboy der Lüfte“) mit schillerndem Vorleben, wollte sich vermutlich für ein an ihm begangenes Unrecht rächen (von Gaunern um 1,75 Millionen Euro betrogen, von einem Kunsthändler, dem er 500 Millionen Lire geliehen hatte, wegen Wucherei angezeigt und dgl.) und zeigte „was er kann“. Mit einem Sportflugzeug Rockwell Commander 112 raste er in den Pirelli-Turm (Pirelli ist berüchtigt wegen seiner Sex-Kalender). Mit ihm starben zwei Anwältinnen.
(20.4.2002)

L´ultima perizia: Calvi fu ucciso. Caso Ambrosiano, la relazione al giudice istruttore: “Assassinato per ordine di Cosa Nostra”. Gli esperti: il corpo portato al ponte dei Frati Neri (Blackfriars Bridge), dopo il delitto. (Corriere della Sera, Milano, 17.4.2002). Cosa Nostra? 81, 81.

Irrisolto quasi un delitto su due. In sei mesi 155 omicidi senza arresti. (Corriere della Saera, 14.4.2002, p. 1)

L´addio di Borelli “Grazie, grazie, grazie”. Il pg di Milano, simbolo di Mani Pultire, va in pensione. (la Repubblica, Roma, 4.4.2002) Francesco Saverio Borrelli: “In politica? Mai”. Il pg saluta i cronisti: farò il nonno a tempo pieno. (la Repubblica, Roma, 9.4.2002, p. 20) Ein mutiger, kluger Mann. Zusammen mit Di Pietro, Colombo etc. stürzte er eine ganze Schicht von Herrschenden. Ebenfalls danke.

Asma e allergie, è un´epidemia – colpito un quarto degli italiani. (la Repubblica, Roma, 1.3.2002, p. 28)

La Fiat archivia un anno nero. (la Repubblica, Roma, 1.3.2002, p. 29)

Lustig. 1. Überschrift: Bomba al Viminale, torna la paura del terrorismo. 2. Überschrift: Bossi zu einem anderen Thema: “I Servizi deviati in azione” (Corriere della Sera, 27.2.2002, p. 1) Wir fressen einen Besen, daß das kein Zufall ist.

„Stranieri nell´esercito?“ Antonio Martino, il ministro italiano della Difesa è favorevole. Al “Daily Telegraph”: “D´altronde gli inglesi hanno I gurkha e I francesi I legionari.” “Perché non arruolare una brigata di albanesi?(la Repubblica, Roma, 21.2.2002, online)
Ausländer im italienischen Heer? Der italienische Verteidigungsminister, der da Ausländer als Soldaten anstellen will, die Italiens Sicherheit und Ehre verteidigen sollen, dürfte das Standardwerk „Utopia“ von Thomas Morus nie gelesen haben. Der englische Heilige und Märtyrer kommentiert für uns im Ersten Buch (übersetzt von Gerhard Ritter, Philipp Reclam jun., Stuttgart, 1990, Seite 26f.):

„... zum Beispiel wird Frankreich noch von einer anderen, noch verderblicheren Pest geplagt: dort ist das ganze Land auch in Friedenszeiten (soweit man das ,Frieden´ nennen kann) erfüllt und bedrängt von Söldnerscharen. ... da man einmal zu ungeübten Rekruten kein Vertrauen hat. So müssen sie wohl gar eigens nach Kriegen suchen, um wohlgeübte Soldaten  zu haben, und nach Menschen, die kostenlos geschlachtet werden können, damit nicht, wie Sallust so witzig sagt, ,Hand und Sinn durch die Muße erlahmen´. Wie gefährlich es aber ist, Bestien dieser Art zu züchten, hat Frankreich zu seinem eigenen Schaden lernen müssen, und auch das Beispiel der Römer, Karthager, Syrer und zahlreicher anderer Völker zeigt es: denen allen haben ihre stehenden Heere einmal über das andere nicht bloß das Regiment über den Haufen geworfen, sondern auch das flache Land und sogar die festen Städte selber verstört. ...“

In Martinos Initiative sehen wir einen weiteren Hinweis für die Richtigkeit der Prophezeiungen. Zum Beispiel La Salette 1846:

„Italien wird bestraft werden wegen seines Ehrgeizes, das Joch des Herrn aller Herren abzuschütteln; es wird dem Krieg überantwortet werden; überall wird Blut fließen. Die Kirchen werden geschlossen oder geschändet werden. Priester und Ordensleute werden weggejagt; man wird sie dem Tod weihen und eines grausamen Todes sterben lassen. Manche werden den Glauben aufgeben; die Zahl der Priester und Ordensleute, die von der wahren Religion abfallen, wird groß sein; darunter werden sogar Bischöfe sein.
Der Papst möge sich vor den Wundertätern in acht nehmen. Denn die Zeit ist gekommen, in der die erstaunlichsten Vorkommnisse auf der Erde und in der Luft stattfinden werden.“

Wir befürchten selbst aufgrund diverser Prophezeiungen, daß Italien zerrissen wird von Bürgerkriegen und daß eine entfesselte Soldateska das ganze Land durchziehen wird. Albanische Räuberbanden machen schon jetzt die Lande unsicher. Ein junger Albaner fertigte Videos von seinen Einbrüchen und von dem dadurch ermöglichten „Dolce Vita“ mit schönen Mädchen an. Unter seinen Landsleuten warb er um Nachahmer: „Die Häuser der Italiener lassen sich leicht öffnen, und drinnen findet ihr einen Haufen Geld“. (D 13.2.2002)  Manchmal werden die Gauner zwar von den Polizisten eingesperrt, doch oft werden sie bald darauf wieder auf die Bürger losgelassen. Mögen uns die mächtigen Engel gegen die Banditen aus dem früheren „ersten atheistischen Staat der Welt“, die Rauschgifthändler aus Nordafrika etc. schützen.

„Die Menschen werden seelenlos sein und kein Mitleid kennen.“
“Die Stunde ist nahe. Betet ohne Unterlaß und ihr werdet nicht irre gemacht werden.“
(Diverse Prophezeiungen vom 3. Weltkrieg)

Un italiano su cinque soffre di stanchezza. I medici: “Come causa non c´è alcuna malattia”. (Corriere della Sera, milano, 25. 2. (o 3.?) 2002)

Auto in crisi, Torino annulla il Salone. (Corriere della Sera, 19.2.2002, p. 1)

“Subito una legge per i diritt di omosessuali e coppie di fatto”. “Droghe leggere, niente rigidità.” Parla il ministro per le Pari opportunità, Stefania Prestigiacomo: sono minoranze che vanno tutelate. “Tra gli obiettivi del governo Berlusconi c`è una politica liberale e di tolleranza”. (la Repubblica, Roma, 19.2.2002, p. 29, Cronaca)

L´internazionale giornalisti contro Berlusconi. La Federazione mondiale della stampa invita a colpire il Cavaliere: è un pericolo pubblico. (Il Giornale, Milano, 24.1.2002, p. 1)

Morto Ortolani, fu il braccio destro di Gelli. Coinvolto nel crac dell´Ambrosianio e nello scandalo P2. Partecipa alla resistenza nei gruppi cristiano-sociali. Bologna: amico dell´alto prelato Giacomo Lercaro. 1955 compra l´Agenzia Italia (Anm.: die gegen die Südtiroler Freiheitsbestrebungen im Ausland Propaganda machte). Quotidiano „Telesera“.  1963: Paolo VI lo nomina “gentiluomo di Sua Santità”. Banca Bafisud en Montevideo. Argentina: Si avvicina ai coniugi Peron. Presidente dell´Istituto nazionale case impiegati dello Stato. Inchiesta sullo scandalo del Villaggio Olimpico. (Corriere della Sera, 18.1.2002, p. 20)

„L´Osservatore Romano“ warnt vor Verfassungskrise in Italien.  „Alarmierender Gegensatz zwischen Rechtssprechung, Gesetzgebung und Regierung (D 16.1.2002) Wegen Streit um Unabhängigkeit der Justiz. Die rivalisierenden Kreise.

Casini, allarme sull´Italia. “Si può finire come l´Argentina”. (la Repubblica, Roma, 17.1.2002, p. 4)


L´Italia si scristianizzò sotto il partito dell´unità dei cattolici. (Pietro Giuseppe Grasso, Instaurare omnia in Christo, Anno XXX, n. 3, settembre – dicembre 2001)

Das Fluchen: Sträfliche Torheit und Schande Italiens. 2 Bücher darüber: Pasquale Casillo: „Das Fluchen verletzt zuerst den Menschen“, und Leone Dogo: „Italiener, warum fluchst du? Christ, warum schweigst du?“ (Königin der Liebe, Schio, Nr. 37/2001, Oscar Grandotto) Gemma Galgani: „Wenn ich fluchen höre, sehe ich Jesus, wie er leidet, und ich leide mit ihm. Ich leide im Herzen und darum blute ich.“

Cossiga svela un piano dei Pm contro Berlusconi. L´ex presidente: “Stanno preparando un blitz a breve. Magistrati giacobini, e certa stampa lavorano per delegittimare il governo”. (Il Giornale, Milano, 30.11.2001)

La Lega attacca: chiuderemo le frontiere. La crociata di Speroni: “Per precauzione vietiamo l´ingresso ai musulmani”. (la Repubblica, Roma, 17.10.2001) Il sindaco di Torino: Bouctha come i compagni che non credevano ai criminali di Stalin. (Corriere della Sera, Milano, 17.10.2001, p. 12)

“Anche i ragazzi di Salò ammavano l´Italia”. Ciampi alla commemorazione di un partigiano: fecero scelte diverse ma volevano l´unità della patria. (Lizzano in Belvedere, Bologna, Corriere della Sera, Milano, 15.10.2001, Cronache, p. 19)

Satanssekte hinter Mordtaten des “Monsters von Florenz” 1968 - 1985. Pietro Pacciani. (D 7.9.2002)

“Mussolinis Lieblingstochter Edda Kind einer russischen Revolutionären und Geliebten Lenins“. Arrigo Petacco behauptet in „Il Resto del Carlino“, daß Edda (* 1910) nicht von Mussolinis Frau Rachele stammt. Eintragung in Büchern der Stadt Forlì später geändert. Bestätigung durch Goebbels, Tagebuch 23.9.1943, von Hitler erfahren. Mutter war Angelica Balabanoff; der Duce traf sie 1905 bei einem sozialistischen Treffen in Lausanne. (D 7.9.2001)

Pensioni di anzianità, riforma ok, già risparmiati 24 mila miliardi. (la Repubblica, Roma, 6.9.2001) Wer nimmt das Geld? Die Regierung. Wer gibt das Geld her? Die Pensionisten.

Olivetti affonda la Borsa. (la Repubblica, Roma, 6.9.2001, p. 1-3). Olivetti crolla in Borsa, in fuga gli investitori. La holding telefonica perde in un giorno il 15 %, bruciati 13 mila miliardi. (la Stampa, Torino, 6.9.2001, p. 1) Olivetti, caduta choc in borsa, Bruciati 75 mila miliardi, ondata di vendite dall´estero. Perdite record per i titoli della scuderia in un solo mese. Investitori stranieri sotto choc. La speculazione affonda Olivetti. (Il Giornale, Milano, 6.9.2001, p.1)

Tremonti: deficit tra 45 e 62 mila miliardi. Accuse al centrosinistra sui conti ereditati. (Corriere della Sera, Milano, 12.7.2001, p. 1) Kenner der Szene haben immer gesagt: Italien bringt die EU noch ins Schleudern.

Dossier Mitrokhin, quindici gli indagati. (Corriere della Sera, 11.7.2001, p. 8). Mitrokhin, diciottio indagati. (la Repubblica, 11..7.2001, p. 7)

Lega Nord will illegale Immigration bestrafen. Wer ausgewiesen wird und illegal zurückkehrt, soll vor Gericht gestellt werden. (D 10.7.2001) Nach dem ersten Wirbel distanzierte sich Bossi zum Teil von der Idee.

Achtung auf das, was in Rom passiert
Heiliger Ort wird beschmutzt – Satan verhöhnt Märtyrer
Die „Ewige Stadt“ wird neben Jerusalem die Hauptstadt des Antichrists
I parroci contro lo spogliarello della Ferilli per la Roma. Preoccupa i parroci dell´Aventino l´annuncio spogliarello di Sabrina Ferilli, tifosa, giallorossa, per festeggiare domenica prossima il terzo scudetto romanista. “Siamo su un colle sacro. Questa Ferilli… è una donna amorale. La gente si coprirà gli occhi”, dice padre Giovanni, della Basilica di Santa Sabina. Lo strip è previsto sul palco del Circo Massimo. (Corriere della Sera, Milano, 21.6.2001, p. 1)
Walter
Veltroni difende lo strip della Ferilli. Il sindaco di Roma: “Non offenderà nessuno”. „Lasciate che la gente si diverta – ha detto Don Antonio Mazzi – è ora di finirla con questi messaggi censori. Ben vengano, invece, questi divertimenti. Pensiamo, piuttosto, ad affrontare i problemi reali.” (Wolf im Schafspelz) ... parroci gli uni contro gli altri. (Corriere della Sera, 22.6.2001, p. 21, Cronache)
Striptease an heiligem Ort. Die Sex-Bombe Sabrina Ferilli (36), Anhängerin des AS Roma, kündigt für Sonntag einen öffentlichen Striptease vor einer halben Million Menschen an, um die Meisterschaft ihres Fußballvereins zu feiern. Schauplatz: ein der Christenheit heiliger Hügel mit Kirchen und Klöstern, der Circus Maximus. Römische Pfarrer sind entsetzt und raten den Zuschauern, darunter vielen Kindern: „Macht die Augen zu!“

Allarme infermieri. In Italia ne mancano 80-90mila. Che fare? (Corriere lavoro, Milano, n. 24, 22.6.2001)

Italia, popolazione in aumento grazie agli immigrati. Quasi 58 milioni di persone. (Corriere della Sera, 22.6.2001, p. 19, Cronache)

Buco di 22-30 mila miliardi. Confindustria, allarme conti. (la Repubblica, Roma, 21.6.2001, p. 1)
Loch in Staatskasse. Fehlbetrag von 30.000 Milliarden Lire. „Wirtschaftsminister Tremonti ist wegen des Lochs von 30.000 Milliarden Lire verzweifelt. Dies ist eine Erbschaft, die uns die Mitte-links-Regierung hinterlassen hat“, sagte ein Sprecher Berlusconis. „Die Inflation ist besorgniserregend“, betonte Vito Tanzi, Unterstaatssekretär im Schatzministerium. (D 15.6.2001) Kommentar liegt auf der Hand: Genau auf 30.000 Milliarden Lire wird das Privatvermögen Berlusconis geschätzt (siehe 15.5.2001). Es wäre eine großzügige Geste, wenn der Erste Mann im Staat seinem Volk dieses Opfer bringen und Tremonti aus seiner Verzweiflung erlösen würde.

Sangue infetto, 44 mila richieste di indennizzo. Lo Stato pagherà quasi 8 mila miliardi a chi è rimasto contagiato. (Corriere della Sera, 20.6.2001, p. 16, Cronache)

“L´alleanza per lo spionaggio globale va contro le leggi dell´Unione europea.” Il garante per la tutela della Privacy Stefano Rodotà. Un´Echelon italiana per il Sismi. (la Repubblica, Roma, 19.6.2001, p. 12 e 13)

Forze armate in crisi: pochi volontari. Il generale Luigi Caligaris, ex deputato europeo: “Apriamo le caserme ai gay dichiarati e agli extracomuntari! (Corriere della Sera, Milano, 6.6.2001, p. 11, In Primo Piano)

P2, lo scandalo che fece tremare l´Italia. Venti anni fa reso note le liste. La Commissione: la loggia di Gelli minacciò le istituzione. I giudici: non era illegale. (Man beachte die Ironie.) Il 17 marzo del 1981 vengono sequestrati negli uffici della „Giole“ di Licio Gelli a Castiglion Fibocchi (Arezzo) gli elenchi con i nomi dei 962 appartenenti (wohl ein Tippfehler, es müßte heißen: di) alla loggia massonica segreta P2 (Propaganda 2). La perquisizione venne ordinata dai magistrati milanesi Gherardo Colombo e Giuliano Turone, che indagavano sul bancarottiere Michele Sindona. (Corriere della Sera, Milano, 21..5.2001, p. 18 Cronache)

Reicher Berlusconi. Warnung vor Fernsehdemagogie. Sorge unter Intellektuellen wegen „Big-Brother-Regierung“ Berlusconis. Der Schlüssel von Silvio Berlusconis Erfolg ist offenbar sein Reichtum, der geheime Traum vieler Italiener, meint der Historiker Sergio Romano. Fernsehen – Fußball – Finanz. Lombardischer TV-König ist ein Tausendsassa. Berlusconi laut „Forbes“ drittreichster Europäer. Kontrolliert über Fininvest die Privatsender Canale 5, Rete 4 und Italia 1. Über Mediaset kontrolliert er den spanischen TV-Kanal Telecinco und die Werbeagentur Publitalia. Weiter ist er maßgeblich beteiligt an: Filmverleih Blickbuster Italia, Filmproduktionsfirma Medusa, Kinokette Cinema 5, den Verlagen Mondadori, Einaudi und Sperling & Kupfer, Tageszeitungen, Wochenzeitschriften, dem Internetportal Jumpy, dem Branchenverzeichnis Pagine gialle, der Baugesellschaft Edilnord, dem Fußballklub AC Milan. Finanzgruppe Mediolanum. 2 % bei Mediobanca. 10 % bei Benetton Finanzholding. (D 5.5.2001, APA)

Silvio Berlusconi: schillernd, immun, amüsant. Berlusconi (63) macht alles selbst. Der Medienmogul wird wieder Ministerpräsident. Heute wird sein Vermögen auf über 30.000 Milliarden Lire (14 Milliarden Lire) geschätzt (D 15.5.2001, Jutta Lauterbach, dpa). Vergleiche Humor

Amato attacca Bossi: c´è chi considera l´Europa una congiura massonica. Bossi: “In Europa c`e una banda di tecnocrati e di pedofili, come quello che mi ha attaccatto.” (Corriere della Sera, Milano, 8.5.2001, p. 6)

“Sì a extracomunitari nei concorsi pubblici”. La decisione del Tar di Liguria. (Corriere della Sera, Milano, 5.5.2001, p. 16)

Semialfabeta un diciottenne su quattro. Indagine sui giovani alla visita di leva: scrivono a stento e non capiscono un bollettino postale. (Corriere della Sera, 4.5.2001, Milano, p. 14, Cronache)

Agli ebrei sotratti beni per duemila miliardi. Il fascismo portò via di tutto: dai titoli di Stato agli spazzolini. I risultati della Commissione Anselmi (1938 - ´45). Nel dopoguerra molto fu restituito. (Corriere della Sera, Milano, 3.5.2001, p. 16, Cronache)

L´Italia con gli immigrati a carico. Viaggio nella penisola multirazziale, tra nuovi schiavi e nuove tasse per mantenere l´extracomunitario senza lavoro. (Il Giornale, Milano, 17.4.2001, p. 1)

Immigrati, ingresso libero a tutti i parenti. La Cassazione amplia il diritto al ricongiungimento familiare dando il via a una sorta di “catena di Sant´Antonio”. (Il Giornale, Milano, 9.2.2001, p. 1)

Niente pensione per i neopensionati. Un pasticcio nella finanziaria. E il 40 % degli anziani a riposo ha un vitalizio inferiore ad un milione al mese. (Il Giornale, Milano, 12.2.2001, p. 1)

“Terrorismo rosso pericolo per l´Italia.” L´allarme concreto legati ai gruppi dell´estrema sinistra, le mosse degli integralisti islamici, la caccia a Provenzano. Le strategie del Ros raccontate del comandante, generale Sabato Palazzo. (Il Giorno, Milano, 11.2.2001, p. 1)

Scuola. I nuovi programmi: addio alla geografia. (Corriere della Sera, Milano, 31.1.2001) Ignoranten, Idioten, Banausen!

Una festa a luci rosse per dieci dell´Inter. Individuato a Milano un giro di squillo di lusso, frequentato da industriali, professionisti (Übersetzungshinweis: Freiberuflern) e alcuni calciatori. (Corriere della Sera, 31.1.2001, p. 11)

Zahl der Ausländer hat sich verdoppelt: von 645.000 im Jahr 1988 auf 1,25 Millionen zehn Jahre später. (OECD, D 20.1.2001)

Der Gesundheitsminister ist eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Dies erklärte der AN-Abgeordnete Gasparri, nachdem Minister Umberto Veronesi sich gegen das bestehende Haschischverbot ausgesprochen hatte; Veronesi hatte darauf aufmerksam gemacht, dass ein gewisser Prozentsatz von Lehrern und Schülern Drogen nehme (RAI 14.11.2001) und wollte dies legalisieren, weil man seiner Meinung nach ohnehin nichts dagegen machen könne. Der falsche Mann am falschen Platz!

I clandestini sono iscritti alla Usl. Basta fornire dati falsi per ottenere dall´Asl il tesserino per le cure, anche quelli del dentista. (Il Giornale, Milano, 6.1.2001, p. 1)

Falsi miti. Perché la Repubblica non nasce dalla Resistenza. (Il Giornale, Milano, 6.1.2001, p. 1)

È morto Tassan Din, uno dei protagonisti degli anni della P2. Condannato a 6 e 14 anni. Entrò alla Rizzoli nel ´73. Fu coinvolto nel crac del´Ambrosiano. Ex-dirigente del gruppo Rizzoli-Corriere della Sera. Colpito più volte da ischemia. Da giugno era malato di sclerosi multipla. È morto in seguito a emorragia cerebrale. (Corriere della Sera, Milano, 29.12.2000, p. 15, Cronache) Parigi, è morto Tassan Din. La conquista del corriere, poi lo scandalo P2. Quel “manager-diavolo” finito nell´orbita di Gelli. (la Repubblica, 29.12.2000, p. 23 Attualità)

Clonazione, la via italiana. Si agli embrioni in sovrannumero. Le riserve dei cattolici. (la Repubblica, Roma, 29.12.2000, p. 1)

Amato nasconde un buco da 18mila miliardi. Il premier si autocelebra. (Il Giornale, Milano, 29.12.2000, p. 1)

Mutui, il governo salva le banche e approva il decreto sui prestiti usurari. Niente rimborso per il pregresso. (Il Giornale, Milano, 29.12.2000, p. 1)

Usura, assolto il cardinale Giordano. Prosciolto anche il nipote del prelato. (Corriere della Sera, Milano, 23.12.2000, p. 1)

Bossi attacca Ciampi e il Papa. Il segretario della Lega difende le parole del leader carinziano sull immigrazione: “La gente non vuole i clandestini”. “Basta con i bla bla del Vaticano”. Giovanni Paolo II condanna “razzismo e xenofobia”. Navarro-Valls: “Haider deve rispettare i valori cristiani”. “Quella di Haider è una visita di cortesia: Il Papa ascolta tutti ma fa valere le proprie convinzioni etiche. Come è successo con il Signor Castro. Il Santo Padre porterà il dialogo sul rispetto dei valori umani e cristiani. Chi viene qui deve accettare in partenza questo presupposto”. (Corriere della Sera, Milano, 15.12.2000, p. 1) Eine analytische Übung für Politologie-, Kommunikationswissenschafts- und Theologiestudenten drängt sich auf. Vergleiche Weltnachricht vom 18.12.2000 über Aussage des Papstes!

Zwei Drittel der Italiener können schlecht oder gar nicht lesen, beklagte Bildungsminister Tullio De Mauro. Er machte den  Vorschlag, erwachsene Analphabeten sollten noch einmal auf die Schulbank. (D 29.11.2000) Dumme Fragen hierzu ersparen wir uns, aber sie liegen uns auf der Zunge.

Rischio analfabetismo per due italiani su tre. Per il ministro De Mauro, un terzo degli italiani è analfabeta; un terzo “a rischio” potrebbe perdere la capacità di scrivere e di contare. (Corriere della Sera, Milano, 28.11.2000, p. 1 e 11)

Der Trick. Fingerabdrücke der Einwanderer sollten in Datenbanken gespeichert werden, um Kriminelle identifizieren zu können und die anderen Immigranten zu schützen. Ein vernünftiger Vorschlag des Innenstaatssekretärs Massimo Brutti. (D 20.11.2000)  Was folgte? Ein Aufschrei der Empörung seitens der liberalen Kräfte. Also ein Scheit draufgelegt. Und so war am nächsten Tag im Radio zu hören: Von allen Bürger sollten nun Fingerabdrücke genommen werden. Sonst wäre es ja diskriminierend gegenüber einer bestimmten Gesellschaftsgruppe.

Die Verunglimpfung des Katholizismus ist straffrei. Urteil des Obersten Gerichtshofs in Rom. Seit 1983 ist die katholische schon nicht mehr die „einzige Staatsreligion“ (eingeführt unter den Faschisten). (D 21.11.2000)

Criminalità: l´Italia ha paura! “Esclusi gli omicidi e gli atti di pedofilia, il reato che più spaventa gli italiani è la violenza sessuale”. (Il Corriere del Sud, Crotone, 16. – 30. 11. 2000, p. 1)

300.000 Milliarden Lire setzt das “business of crime” jedes Jahr in Italien um. Dies schätzt der Kaufleuteverband Confcommercio. Davon entfallen 85.000 Milliarden Lire (85 Milliarden DM) auf Erpressung und Drogenhandel. (D 15.11.2000 hü)

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Scoperto il Sid parallelo, la rete occulta delle stragi. Armi e affari: lo chiamavano "il noto Servizio". Dopo le dichiarazioni di Giovanni Pellegrino, senatore ds e presidente della commissione Stragi, nelle carte della Procura di Brescia la chiave della strategia della tensione. Nella struttura anche ex repubblichini e partigiani bianchi. L´ipotesi di un´indagine su traffici eversivi compiuta negli ultimi anni di vita dal commissario Calabresi. "Sid", il nome del servizio segreto fino al 1977. Nuclei per la difesa dello Stato scoperti a Milano dal giudice istruttore Guido Salvini. Tes