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29.12.2009

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Berlusconi aggredito a Milano. Colpo al volto dopo il comizio. Il premier ferito alla bocca e ricoverato al San Raffaele. Arrestato il colpevole, è in cura da 10 anni. Massimo Tartaglia, 42 anni. (la Repubblica, 14.12.2009, pp. 1-7) Der Ministerpräsident verzieh später dem Täter, der sich seinerseits entschuldigte. Also alles in Butter.

D'Addario: "Tarantini mi parlò di un seggio a Strasburgo" Sulla stampa estera la escort barese rivela: "Mi chiese il curriculum per una possibile candidatura". www.repubblica.it 27.7.2009

„Aspettami nel letto di Putin“. Registrazioni sul sito dell´Espresso. La Repubblica, 21.7.2009, p. 1: Giuseppe D´Avanzo: “I documenti sonori resi pubblici dall´Espresso dicono che Patrizia D´Addario, prostituta, ha detto la verità e Silvio Berlusconi, capo del governo, ha mentito. Michela Marzano: Nel famoso romanzo di Oscar Wilde, Il ritratti di Dorian Gray, il giovane Dorian fa un patto col diavolo e si illude di poter attraversare indenne il tempo che passa. P. 2 E poi mi ha detto che vuole rivedermi con un´amica perché in due ... “ (Patrizia D´Addario a Gianpaolo Tarantini 5 november 2008) Gerne würden wir im Berlusconi-Stil über die nun notwendigen Kleiderkontrollen und gewisse Verhaltensänderungen witzeln, doch verschieben wir dies sicherheitshalber auf die Zeit unter der nächsten Regierung. Jedenfalls kann auch bei der Prostitution etwas Gutes herauskommen, nämlich die Wahrheit.

Giulio Andreotti: „Chi fa politica rinuncia a parecchio della sua privacy perché diventa un uomo pubblico, e questo lo deve sapere. Non si possono avere solo gli onori e non gli oneri.” (Politica e privato. I ricordi del senatore a vita. „La Prima Repubblica? Cherubini e diavoli ma abili a nascondersi. Andreotti: non noto differenze morali. Corriere della Sera, 29.6.2009, p. 13. Ddomande: Gianna Fregonara)

Weiteres Anzeichen für Bürgerkrieg in Italien. Berlusconi-kritische Zeitung „la Repubblica“ als Gefahr für die Demokratie bezeichnet

Il Giornale, 22 giugno 2009, p. 1 e 7: „La Repubblica? È un pericolo per la democrazia”. Lettera del ministro Sandro Bondi che reagisce agli attacchi violenti del quotidiano fondato da Eugenio Scalfari. “È diventato un ,superpartito´, ormai raccoglie gli interessi di politica, economia, cultura e magistratura“. “... il progetto destabilizzante di Repubblica, l´indebolimento della nostra democrazia e la rovina dell´Italia“.
Die Vorgeschichte: Die spanische Zeitung „El País veröffentlichte pikante Fotos von Partys in Berlusconis Luxusvilla in Sardinien. Es sind unter anderem Frauen „oben ohne“ und ein nackter Mann zu sehen. (laut „Dolomiten“ 6.6.2009 mit) Die römische Zeitung „la Repubblica“ richtete 10 Fragen an den Premier. Die 9. lautet: „Veronica Lario ha detto che lei „frequenta minorenni“. Ce ne sono altre che incontra o „alleva“?“ (11.6.2009, p. 12)

„La Repubblica“ veröffentlichte am 18.6.2009, einen Tag nach dem „Corriere della Sera“, die Geschichte der Patrizia D´Addario und mehrerer Kolleginnen. Eine von fünf Frauen, die von der Statsanwaltschaft von Bari verhört worden waren, erklärte: „Sie haben mich bezahlt, um zwei Nächte im Palazzo Grazioli mit Silvio Berlusconi zu verbringen.“ „Mi hanno pagata per passare due notti a Palazzo Grazioli con Silvio Berlusconi.” Weitere Auszüge aus den Berichten der “Repubblica”: „Feste e ragazze, accuse a Berlusconi. Inchiesta a Bari per induzione alla prostituzione, Patrizia, 2000 euro per una notte a Roma poi la cabndidatura nella lista di Fitto. La Figura chiave dell´inchiesta è Patrizia D´Addario, 42 anni, che ieri in un´intervista al Corriere della Sera ha raccontato la sua verità: “ Sono stato a due feste a Palazzo Grazioli, invitata da Tarantini – ha detto al quotidiano – Ho le prove di quello che dico, comprese le registrazioni. La prima volta, lo scorso ottobre, eravamo una ventina. …“ Patrizia e le agendine sui viaggi a Roma. “Sono stato da lui con un´amico modella” Vita spericolata tra magia e night. Nell´indagine altre quattro ragazze”. Tarantino il piccolo re, appalti facili e ragazze. Zanda, numero due del Pd al Senato: “Da lui dipendono Servizi e forze armate, rassicuri il Parlamento che non è ricattabile. Riflettiamo sul fatto che Berlusconi è anche in possesso dei nullaosta Nato che danno accesso alle armi nucleari”. Le dieci domande dal 14 maggio“. Berlusconi machte auch noch den Fehler, bei einem Industriellentreffen dazu aufzurufen, nicht mehr in „la Repubblica“ zu inserieren. Solche Dinge verträgt kein Verleger, und es wird einen Kampf mit Dolchen und Gift geben.

Die Südtiroler Zeitschrift „FF“ veröffentlichte in Nr. 25/2009 das „Psychogramm eines Götzen“. Darin wird Berlusconi unter anderem Größenwahn bescheinigt, und der Poet Giovanni Raboni nennt ihn „ein einziges Lügengebilde …, das zeit seines Lebens einen Bogen um die Wahrheit gemacht hat“.

Kommentar ETIKA: Mit der Meinungs- und Pressefreiheit steht und fällt die Demokratie. Es geht nicht an, dass sich die Zeitungen gegenseitig kriminalisieren. Jede politische Richtung soll ihre Ansichten frei vertreten dürfen. Wir stellen uns hinter „la Repubblica“, denn viele ihrer Journalisten haben dieselbe Wahrheits- und Gerechtigkeitsliebe wie die Journalisten vieler anderer Zeitungen. - Berlusconi verzeihen wir nicht, daß er die Prostituierten in die Wohngebiete gebracht hat. Dort dürfen sie legal ihre Tätigkeit ausüben, mitten zwischen den Familien – welche Gefahr! Bordelle an Großstadträndern wären die relativ beste Lösung.

Gesetz zum Schutz der Privatsphäre auch der Verbrecher. Intercettazioni, l´Associazione nazionale magistrati: „Così muore la giustizia“. Si alla fiducia. Quello che sui giornali non leggerete più. „Norme anticostituzionali“, giornalisti e editori contro il ddl. (la Repubblica, 11.6.2009, p. 1 e 6). Armando Spataro, procuratore aggiunto a Milano, boccia la legge: “È incostituzionale e irragionevole”: “Sarà impossibile salvare vite umane e tanti omicidi resteranno irrisolti” Non si potrebbereo fare processi come per il sequestreo Abu Omar e i casi di corruzione”. (p. 7) Im RAI Sender Bozen wurde auch die Meinung von Kritikern veröffentlicht, wonach die Aufklärung von Vergewaltigungen wie in einem Fall in Rom nun nicht mehr möglich wäre. Erstaunlicherweise enthielt sich die SVP (Zeller) im Parlament der Stimme, statt dagegenzustimmen. Journalisten werden mit Gefängnis bedroht, Verleger mit hohen Geldstrafen, wenn sie entgegen den neuen Normen Abhörprotokolle veröffentlichen. Unglaublich, daß ein Parlament eine solche Einschränkung der Pressefreiheit beschließt. Viele Mandatare wohl, um selbst Journalisten nicht mehr fürchten zu müssen.

Verkehrsstrafen in wahnsinniger Höhe verhängt die italienische Regierung. Wir sagen: alles mit Maß! Denn jedes Unrecht rächt sich. Ob wohl im Jenseits dann auch Strafen in wahnsinniger Höhe über Politiker und Beamte verhängt werden, die sich widersprechende oder unsinnige Verkehrsschilder aufstellen, z. B.  Geschwindigkeitsbeschränkungen von 10 oder 20 km/h? Und ist es nicht zeitraubende Schikane, wenn an vielen Stellen 50 km/h vorgeschrieben ist, wo man gefahrlos 70 km/h erlauben könnte? (5/2009)

Zum Partito della libertà Pdl haben sich Berlusconis Forza Italia und Finis Alleanza Nazionale zusammengeschlossen. Treffend der Karikaturist Giannelli im Corriere della Sera, 28.3.2009, S. 1: Berlusconi, der „super Cavaliere“, steht am Rednerpult, vor ihm seine Anhängerschar, alle mit dem gleichen Berlusconi-Kopf. „Meno male che Silvio c´è.“ Klassisch. Historisch. Der Traum von der Gleichheit.

Meno lavorare – Berlusconi: Piú lavorare.

Bürgerwehren sind künftig gesetzlich erlaubt, wenn Bürgermeister und Polizeichef zustimmen. Der Innenminister schränkte jedoch Ende Februar ein, daß er die bestehenden Bürgerwehren, die sich vor allem in großen Städten gegen die Kriminellen wehren, nicht mehr dulden will. Wer über das Ganze nachdenkt – der Vatikan hat Bürgerwehren zum Schutz vor Vergewaltigern natürlich mit aller Schärfe abgelehnt -, kommt zum Schluß, dass das Regierungsmanöver besonders auch dazu dient, die echten Bürgerwehren, die aus der Not und der Initiative der Bürger entstanden sind, unter Regierungskontrolle zu bringen.  Nichtsdestotrotz kassiert der Innenminister wieder einmal ein paar Popularitätspunkte, auch wenn aus den von ihm vielfach angekündigten scharfen Maßnahmen nach den öffentlichen Debatten und späteren Teil-Rücknahmen wenig übrig bleibt. Aber die Bürger sind beruhigt, und alles läuft in kanalisierten Bahnen, denkt sich der Dietrologe. (28.2.2009)

Il 15 % degli immigrati accusati di omicidio è romeno così come il 37 % di chi ruba. … Primi tra gli stranieri nei reati più gravi, primi per le violenze sessuali. … bastano solo romeni, marocchini e albanesi per mettere insieme la metà dei denunciati stranieri per furti con destrezza e in abitazione. (Corriere della Sera 23.2.2009 p. 14)

Reiche besitzen die Hälfte des Gesamtvermögens. „Die Notenbank betonte .., dass der Wohlstand in den Händen weniger Familien konzentriert ist. Die einkommensschwächere Hälfte der italienischen Familien besitzt weniger als zehn Prozent des totalen Geldvermögens in Italien, während zehn Prozent der Reichsten fast die Hälfte des staatlichen Gesamtvermögens besitzen. Drei Prozent der Familien sind schwer verschuldet.“ (Dolomiten, 19.12.2008, S. 4, mit)

„Staatsbankrott ist möglich“. (Italiens) Arbeitsminister Maurizio Sacconi: „Es würde zu Liquiditätsproblemen bei der Bezahlung der Gehälter und der Pensionen kommen und wir würden wie Argentina enden“. … Italien das Land mit der weltweit drittgrößten Staatsverschuldung … (über 106 Prozent des Bruttoinlandsprodukts). (Dolomiten 5.12.2008 mit)

Zahl der Rumänen in Italien hat sich in zwei Jahren verdoppelt … auf eine Million. Sie bilden damit die größte ausländische Gemeinschaft nach den Albanern. (Dolomiten 31.10.2008)

Nachrichten bis 2008 zurückgezogen am 21.2.2009 aus den bekannten Gründen

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