|
ETIKA I D 92D4 |
I DEMONI – DÄMONEN |
www.etika.com |
|
Santa Caterina da Siena |
La croce del demonio – Vom Umgang mit Dämonen |
Hl.
Katherina von Siena |
zitiert aus
Santa Caterina da Siena:
Pensieri
scelti e annotati da P. Raimondo
Sorgia O.P., Ed. Borla, Roma, 1979
La bontà di Dio permette ai
demoni che molestino l´anima vostra per farci umiliare e riconoscere la sua bontà, e ricorrere dentro a lui
nelle santissime piaghe sue, come il fanciullo ricorre alla madre. (Lettere 4,
pensieri 12)
Die Güte Gottes erlaubt den Dämonen, daß sie eure Seelen belästigen, damit ihr euch demütigt und seine Güte (an)erkennt und in seine süßesten Wunden flüchtet, wie das Kind zur Mutter flüchtet. (Brief 4)
Sappi che il demonio non
vorrebbe altro, se non che tu ti recassi solo a conoscimento delle miserie tue,
senza altro condimento. Ma (il conoscimento di sé) vuole essere condito
col condimento della speranza nella misericordia di Dio. (Lettere 73, pensieri
158)
Wisse, daß der Dämon nichts anderes will als daß du nicht zur Erkenntnis deines eigenen Elends gelangst, ohne anderes Gewürz (Anm.: schlecht oder falsch übersetzt). Aber (die Selbsterkenntnis) will gewürzt sein mit dem Gewürz der Hoffnung in die Barmherzigkeit Gottes. (Brief 73)
La malizia del demonio fa
parere trave una paglia, e una parola che sia detta nel tempo delle
battaglie, farà parere un coltello. (Lettere 83, pensieri 182)
Die Bosheit des Dämons läßt einen Strohhalm als Balken erscheinen, und ein Wort, das in der Zeit der Schlacht gesagt wird, wird als Messerstich empfunden. (Brief 83)
Per la mia fragilità e per
l´astuzia del demonio io sempre temo, pensando di poter essere ingannata, poiché io conosco e vedo che il demonio perdette la
beatitudine ma non la sapienzia, dalla quale, come dissi, conosco che mi
potrebbe ingannare. Ma io mi rivolgo poi ed appoggio all´arbore della
santissima croce di Cristo crocifisso, ed ivi non dubito che i demoni non
potranno contro di me. (Lettere 92, pensieri 193)
Wegen meiner Schwäche (Zerbrechlichkeit) und wegen der Verschlagenheit (Schlauheit, Raffinesse) des Dämons habe ich immer Furcht, weil ich denke, ich könnte getäuscht werden, denn ich weiß und sehe, dass der Dämon die Glückseligkeit, aber nicht die Weisheit verloren hat, von der ich, wie ich sagte, weiß, dass sie mich täuschen könnte. Aber ich wende mich zum Holz des heiligsten Kreuzes des gekreuzigten Christus und halte mich daran fest, und dort habe ich keinen Zweifel, dass die Dämonen nichts gegen mich vermögen. (Brief 92)
L´uomo che disordinatamente
ama, porta la croce del demonio. Se egli acquista diletti, egli li
acquista con pena; e avendoli, li tiene con fadiga, per timore di non perderli;
e se egli li perde, ne è crucciato con grandissima impazienzia; se, infine, non
li può avere, ha pena perché li vorrebbe. (Lettere 96, pensieri 195)
Der Mensch, der ungeordnet liebt,
trägt das Kreuz des Dämons. Wenn er Vergnügungen erlangt, erlangt er sie
mit Anstrengung; und wenn er sie hat, fühlt er sich unbehaglich dabei, denn er
fürchtet, sie zu verlieren; und wenn er sie verliert, wird er von größter
Ungeduld geplagt; wenn er sie schließlich nicht haben kann, ist er bekümmert,
weil er sie haben möchte. (Brief 96)
Il demonio fugge dall´anima in
carità, come la mosca dalla pignatta che
bolle! (Lettere 129, pensieri 243)
Der Dämon flieht vor der in Liebe
(Nächstenliebe) entbrannten
Seele wie die Mücke vor dem kochenden Kessel (Topf).
(Brief 129, eine der Maximen des hl. Pfarrers von Ars)
Io piango e mi dolgo, figliola
mia, che tu, creata e immagine e similitudine di Dio, ricomperata dal prezioso
sangue suo, non ragguardi la tua dignità, né il grande prezzo che fu pagato per
te. Fatta sei schiava del peccato; preso hai per signore il demonio: e a
lui servi il di e la notte. (Lettere 276, pensieri 389, a lei si referiscono
anche i pensieri 390 – 395)
An eine öffentliche
Sünderin, wohnhaft in Perugia
Ich weine und trage Schmerz, mein
Töchterchen, dass du, geschaffen und Bild Gottes und ihm ähnlich, erkauft mit
seinem kostbaren Blut, nicht deine Würde bewahrst noch den großen Preis, der
für dich gezahlt wurde. Du bist Sklavin der Sünde geworden; du hast den Dämon (Teufel)
zum Herrn genommen: und ihm dienst du Tag und Nacht. (Brief 276, auf diese
Frau beziehen sich auch die Gedanken 390 – 395)
Non voler essere più membro del diavolo ché, col laccio suo, ti sei
posta a pigliare le creature. Non basta assai il male che tu fai per te;
pénsati di quanti sei cagione tu di fare andare all´inferno! Non dico più. Ama
Cristo crocifisso, e pensa che tu devi morire e non sai quando. Permani nella
santa e dolce dilezione di Dio. Gesú dolce, Gesú amore. Maria dolce madre. (Lettere
276, pensieri 395)
Höre auf, ein Glied des
Teufels sein zu wollen, die du dich aufstellst, um mit seinem Band
die Kreaturen zu fangen. Es ist nicht genug mit dem Bösen, das du für dich
tust; denke auch daran, für wie viele du der Grund bist, dass sie in die Hölle
kommen! (Anmerkung etika.com: damit sind beileibe nicht nur die
„Professionellen“ gemeint, sondern vielmehr alle, die andere zur Sünde
aufstacheln, zum Beispiel durch die Kleidung.) Mehr sage ich nicht. Liebe den gekreuzigten Christus, und denke
daran, dass du sterben musst, und weißt nicht wann. Bleibe in der heiligen und
süßen Liebe Gottes. Süßer Jesus, Jesus Liebe. Maria, süße Mutter. (Brief 276)
Il demonio non vorrebbe altro,
se non farci cadere in disperazione. (Lettere 287, pensieri 413)
Der Teufel will nichts anderes, als uns in Verzweiflung fallen zu lassen. (Brief 287)
Orsú dunque con l´arme! e
sconfiggiamo il demonio con la eterna volontà sua (perversa sete di male); e
col pensiero cacciamo il pensiero, cioè con
pensieri di Dio cacciamo quelli del diavolo. (Lettere
335, pensieri 502)
Hoch nun mit der Waffe! Und bekämpfen wir den Dämon mit seinem ewigen Willen (dem perversen Durst nach Bösem); und mit dem Gedanken jagen wir den Gedanken, das heißt mit den Gedanken Gottes jagen wir jene des Teufels. (Brief 335)